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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2019

Habe mehr erwartet

Die Geschichte der schweigenden Frauen
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Leider konnte „Die Geschichte der schweigenden Frauen“ meinen doch Recht hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich erwartete eine Dystopie, die man sich kaum vorstellen kann, aber gleichzeitig nicht ...

Leider konnte „Die Geschichte der schweigenden Frauen“ meinen doch Recht hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich erwartete eine Dystopie, die man sich kaum vorstellen kann, aber gleichzeitig nicht abwegig ist. Das Grundgerüst war auf jeden Fall da, aber leider hat die Tiefe gefehlt. In dieser Gesellschaft werden die Frauen zwar hochangesehen, jedoch haben sie trotzdem keinerlei Rechte und werden darauf getrimmt eine gute Ehefrau zu sein und Kinder zu gebären. Es geht um Sabine und wie sie sich einen Ausweg aus diesem System sucht.

Der Schreibstil war leicht und schnell zu lesen. Nicht besonders ausschmückend, sondern neutral. Der Roman ließ sich gut lesen. Leider konnte ich mich mit keinem Charakter identifizieren oder eine Verbindung aufbauen. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass das Buch sehr emotionslos erzählt wird. Insgesamt fehlt mir die Tiefe und der Ausbau der Geschichte. Mehr Hintergründe und Details wären wünschenswert gewesen. Vor allem das Ende hat mich enttäuscht zurück gelassen. Es wurde einfach viel zu schnell abgehandelt. Der Geschichte hätten 200 Seiten mehr gut getan.

Insgesamt ein Buch mit einer schönen Grundidee, aus der man hätte viel mehr rausholen können. Das Buch konnte mich unterhalten, aber insgesamt er es zu oberflächlich.

Veröffentlicht am 14.04.2019

Der Tiefgang fehlt

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Sowohl das Cover als auch die Leseprobe hatten mich überzeugt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte die Vermutung einen New Adult Roman abseits vom Klischee mit viel Gefühl und Tiefgang ...

Sowohl das Cover als auch die Leseprobe hatten mich überzeugt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte die Vermutung einen New Adult Roman abseits vom Klischee mit viel Gefühl und Tiefgang zu bekommen. Doch leider hat letztendlich genau das gefehlt.

In dem Buch geht es um Sawyer und Finn, die sich kennenlernen, nachdem Sawyer vor ihrem gewalttätigen Vater flüchtet und sich in Outskirts ein neues Leben aufbauen will. Schnell merkt man, dass auch Finn etwas aus seiner Vergangenheit verarbeiten muss.

Die beiden kommen sich schnell näher und es kommt zu einigen erotischen Szenen. Obwohl Sawyer in einer streng konservativen Familie aufgewachsen ist, hat sie Finn gegenüber überhaupt keine Hemmungen und lässt sich auf alles ein. Das fand ich leider sehr unglaubwürdig. Auch gab es zwischen den beiden kaum Gespräche, sondern es hat sich immer alles um das Sexuelle gedreht. Insgesamt fand ich das alles sehr oberflächlich.

Stellenweise konnte mich das Buch unterhalten, doch ich habe von der Geschichte wirklich mehr erwartet. Ich bin gespannt, ob es Teil 2 schafft tiefgründiger zu werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.04.2019

Das Ende enttäuscht

Einer wird sterben
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Bei „Einer wird sterben“ handelt es sich um einen Psychothriller der anderen Art. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig und es passiert nicht allzu viel. Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und erhält ...

Bei „Einer wird sterben“ handelt es sich um einen Psychothriller der anderen Art. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig und es passiert nicht allzu viel. Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und erhält bruchstückhaft neue Informationen. Am Anfang hat mir das noch sehr gut gefallen, doch zum Ende hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis dreht und nicht wirklich vorankommt. Insgesamt fehlen die Thrill-Elemente, nichtsdestotrotz findet ein subtiler Psychoterror statt.

Leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Es war viel zu konstruiert, unglaubwürdig und schlicht an den Haaren herbeigezogen. Das hat leider keinen Gesamteindruck getrübt. Die erste Häfte des Buches hat mich sehr gut unterhalten und dann wurde es leider immer schwächer. Insgesamt ein durchschnittliches Buch.

Veröffentlicht am 19.12.2018

Science Fiction

Terra
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In dem neuen Science Ficition Roman „Terra“ von dem Autorenduo T.S. Orgel geht es um den Piloten Jak, der auf seinem Raumschiff eine gefährliche Entdeckung macht.

Zunächst möchte ich betonen, dass ich ...

In dem neuen Science Ficition Roman „Terra“ von dem Autorenduo T.S. Orgel geht es um den Piloten Jak, der auf seinem Raumschiff eine gefährliche Entdeckung macht.

Zunächst möchte ich betonen, dass ich selbst eigentlich kein Science Fiction Leser bin und ich mich mit Terra in ein neues Genre begeben wollte. Dieses Experiment mit Terra begonnen zu haben, bereue ich in kleinster Weise, denn die Geschichte hat mir gut gefallen und konnte mich unterhalten.

Nichtsdestotrotz ist es meines Empfinden nach ein durchaus anspruchsvoller Sci-Fi Roman, sodass ich als Neuling einiges Nachschlagen musste, um der Story zu folgen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man schließt einige Protagonisten schnell ins Herz. Anderen fehlt es etwas an Tiefe. Man sollte auf alles gefasst sein und man fiebert sehr stark mit den Protagonisten mit.

Im Vordergrund der Geschichte steht die Auflösung der „Verschwörung“. Es gibt auch einige längere Kampfszenen, die zur Spannung beitragen. Ich persönlich bin im allgemeinen kein Fan von Kampfszenen, doch hier waren sie für den Fortgang der Geschichte wichtig. Ich denke, dass vor allem männliche Leser ihre Freude daran haben werden.

Besonders gut hat mir der humorvolle Schreibstil gefallen, der mich einige Male zum Schmunzeln gebracht hat. Positiv ist mir auch die hochwertige Aufmachung des Taschenbuches aufgefallen. Sowohl Cover als auch Buchschnitt machen einiges her.

Ich empfehle diesen Roman allen, die auf der Suche nach einem modernen, humorvollen und kurzweiligen Science Fiction Roman sind. Gerne würde ich weitere Sci-Fi Bücher von den Brüdern lesen.

Veröffentlicht am 19.10.2018

Eine Hommage an das Rheintal

Die vergessene Burg
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In dem Buch „Die vergessen Burg“ von Susanne Goga geht es vor allem um das Rheintal und die Schönheit der der verschiedenen malerischen Orte rund um den Rhein. Die Hauptprotagonistin Paula Cooper macht ...

In dem Buch „Die vergessen Burg“ von Susanne Goga geht es vor allem um das Rheintal und die Schönheit der der verschiedenen malerischen Orte rund um den Rhein. Die Hauptprotagonistin Paula Cooper macht aufgrund von Gewissen Umständen eine Reise nach Bonn und erkundet noch einige weitere umliegende Orte am Rhein. Susanne Goga beschreibt die Umgebung sehr detailliert und bildhaft. Man könnte fast meinen man ist selbst auf dem Schiff und sieht die malerische Umgebung an einem vorbeiziehen.

Durch die vielen ausführlichen Beschreibungen hat das Buch für mich leider ein paar Längen und stellt die Handlung in den Hintergrund, sodass ich aber Hälfte quergelesen habe und nicht das Gefühl hatte etwas zu verpassen. Zum Schluss war das Buch nochmal spannend und konnte den etwas langweiligen Mittelteil wieder gut machen.

Leider war mir die Hauptprotagonistin auch nicht sehr sympathisch und zeitweise etwas nervig. Dafür möchte ich die männlichen Hauptfiguren umso mehr.

Insgesamt muss ich sagen, dass es einfach nicht mein Buch war aufgrund der wenigen und zähen Spannung sowie Handlungsemtwicklung. Nichtsdestotrotz möchte ich es gerne nochmal mit dem Buch „Das Haus in der Nebelgasse“ der Autorin probieren, da ich denke, dass es eher meinen Geschmack treffen wird.

Ich empfehle das Buch allen, die das Rheintal lieben und gerne viel über die Gegend erfahren möchten.