Profilbild von novembertraeumerin

novembertraeumerin

Lesejury Star
offline

novembertraeumerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit novembertraeumerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2018

ein bisschen mehr Spannung wäre schön

Für immer hält nicht nur bis morgen
0

{spoilerfrei}
Cover
Das Cover war es, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Dieser goldene Glitzer auf diesem hellen blau war einfach super ansprechend.
5/5 Punkte

Inhalt
Rae ist auf der Suche ...

{spoilerfrei}
Cover
Das Cover war es, das mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Dieser goldene Glitzer auf diesem hellen blau war einfach super ansprechend.
5/5 Punkte

Inhalt
Rae ist auf der Suche nach dem Mann ihres Lebens oder doch nur für eine Nacht?
Während sie sich durch die DatingApp sucht, weiß man als Leser nie so ganz genau, was ihr eigentliches Ziel ist, denn in einem Moment sind ihre Ansprüche hoch, im nächsten Moment landet sie mit dem nächstbesten im Bett.
An sich war die Story dann doch sehr vorausschauend und ohne wirkliche Überraschungen oder Spannungen. Positiv war dennoch, dass neben der Liebe auch das Thema Freundschaft thematisiert wurde und ebenfalls ein kleines Autorenleben.
3½ /5 Punkte

Schreibstil
Rae beschreibt auf ihre etwas chaotische Art von ihrer Suche nach einem Mann. Leider muss ich sagen, dass ich mit der Erzählweise gar nicht klar kam. Für mich wirkte es irreal, dass eine über dreißig jährige Frau es sein soll, die aus der Ich- Perspektive schreibt. Die gemachten Witze hörten sich an, wie von einem Mädchen, dass gerade das andere Geschlecht für sich entdeckt und auch die dauernd auftauchenden Hashtags, die teilweise einfach unpassend wirkten, stoppten den Lesefluss.
Zum Ende hin machte mir das Lesen dann doch wieder mehr Spaß, passend zum Wandel der Protagonistin, wurde der Schreibstil etwas „ruhiger“ und angenehmer zu lesen – schade, dass dieser Teil nicht mehr des Buches ausgemacht hat!
Dennoch denke ich, dass dieses Schreibstil für andere definitiv passend ist, nur für mich wars (leider) nichts.
2 ½ /5 Punkte

Fazit
Ich habe mich wirklich gedrückt, diese Rezension zu schreiben, weil ich mir durch den Schreibstil und Raes Auftreten sehr unsicher war, wie ich es genau bewerten soll. Hinter jedem Buch steckt eine Menge Mühe und Talent, so auch hinter diesem. Ich bin mir sicher, dass vielen dieses Buch total gefallen wird, ich hätte mir allerdings ein bisschen mehr Spannung und einen anderen, bewegenderen, Schreibstil gewünscht.
Daher kann ich (leider) nur insgesamt drei Punkte geben.

Veröffentlicht am 27.02.2018

Eine schöne und berührende Geschichte, deren Umsetzung leider etwas gescheitert ist

Zurück ins Leben geliebt
0

Tate zieht nach San Francisco und lebt dort erstmal in der Wohnung ihres Bruders. Direkt am ersten Abend begegnet sie Miles und mit der Zeit merkt sie immer mehr, dass sein Dasein sie aufwühlt.
Doch Miles ...

Tate zieht nach San Francisco und lebt dort erstmal in der Wohnung ihres Bruders. Direkt am ersten Abend begegnet sie Miles und mit der Zeit merkt sie immer mehr, dass sein Dasein sie aufwühlt.
Doch Miles lacht kaum, redet immer ernst und im Ganzen wird Tate nicht so ganz schlau aus ihm, obwohl sie merkt: Auch sie bedeutet ihm etwas und so sie schließen sie den Deal: Nur Sex, keine Gefühle, keine Fragen.
Doch kann das gut gehen?

Die Kapitel sind abwechselnd aufgebaut, sodass aus Tates Sicht die Gegenwart geschildert wird und in, meist kurzen, Kapiteln Miles schildert, was vor sechs Jahren geschehen ist.
Nur am Ende des Buches erzählt auch Miles von der Gegenwart und eine dritte Erzählperspektive taucht auf.

Der Schreibstil, besonders in Miles Kapiteln ist sehr gewöhnungsbedürftig, da die Zeilen wie in einem Reim angeordnet sind.
Diese Schreibform lenkte einen zu sehr ab und nahm einen die Lust am Lesen, da das flüssige Lesen schwerer gemacht wurde.

Wie auch in anderen Büchern von Colleen Hoover ist es eine schöne und auch dramatische Liebesgeschichte, die jedoch, wie ich finde, zu viele Sexszenen beinhaltet.

Insgesamt ist die Geschichte an sich so recht kurz gehalten, nur diese Szenen verlängern den sonst so leeren Inhalt.
Wem diese Szenen gefallen, hat sicherlich mehr Freude am Buch, als ich. Mir war es leider zu viel davon und zu wenig Inhalt. Schade.

Veröffentlicht am 21.02.2018

eine wichtige und traurige Geschichte, deren Umsetzung leider etwas schwach ist

Die Liebe ist ein schlechter Verlierer
0

{spoilerfrei}
Cover
An sich sieht das Cover und die Farben darauf sehr ansprechend aus.
Allerdings gibt es zwei Kriterien, die ich hier einbeziehe und die für Punktabzug sorgen.
Zum einen erinnert der ...

{spoilerfrei}
Cover
An sich sieht das Cover und die Farben darauf sehr ansprechend aus.
Allerdings gibt es zwei Kriterien, die ich hier einbeziehe und die für Punktabzug sorgen.
Zum einen erinnert der Titel des Buches sehr an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, beim Originaltitel ist dies nicht der Fall, allerdings wirkt der Deutsche für mich falsch gewählt, da er sofort an John Greens Geschichte erinnert und somit nachgemacht scheint.
Zum anderen steht auf dem Buchrücken, Tom hätte einen Herzinfarkt erleiden, doch im Buch hatte er einen Schlaganfall. Solch ein immenser Fehler ist für mich einfach ein No-Go auf einem Buch.
Für das eigentlich schöne Cover sind es daher nur
3/5 Punkte



Inhalt
Hannah wollte Tom verlassen und genau in dem Moment erleidete er einen Schlaganfall und so bleibt Hannah bei ihm, immer wieder geplagt von einem schlechten Gewissen.
In jedem Kapitel gibt es am Ende einige Seiten, die in der Vergangenheit spielen und wiederspiegeln, wie Tom und Hannah sich kennenglernt und entwickelt haben, und wie es so weit gekommen ist, wie es nun ist.
Diese Kapitel machen die Protagonisten ein Stück weit sympathischer, als wie man sie nun, nach Toms Schlaganfall, erlebt. Und machen einen bewusst, wie traurig sich manches entwickeln kann.
Gerade mit Hannah konnte ich dennoch nicht ganz warm werden. Natürlich ist ihre Situation schwer und jeder würde sich in diesem Moment wohl auch selber leidtun, allerdings geht sie mit ihrem Selbstmitleid einfach zu weit und auch, wie sie immer wieder über Tom denkt, auch wenn man ihr eingestehen muss, dass Tom ihr gegenüber wohl ein ziemlicher Idiot war.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es keine wirkliche Handlung gibt. Sie kümmert sich um Tom, arbeitet, wollte eigentlich was ganz anderes machen, Tom versucht sich ins Leben zurück zu kämpfen. Die Spannung fehlt, nur zum Ende hin wird es wieder etwas besser, was das Buch deutlich aufwertet.
Die einzige Frage, die man das Buch über hat, ist, ob Hannah wohl bei Tom bleibt.
Generell ist es ein aufwühlendes und auch interessantes Thema, doch leider schwächer umgesetzt, als erwartet.
Daher gebe ich
3/5 Punkte



Schreibstil
Marsh benutzt in diesem Buch einen Erzähler, der aus Hannahs Sicht erzählt und so ihre Gedanken und Gefühle offen preisgibt, doch auch Toms Gefühle werden vom Erzähler ein Stück weit aufgegriffen.
Der Schreibstil gefällt mir an sich sehr gut, jedoch ist es ebenfalls wie beim Inhalt so, dass er zu wenig Mitreißendes an sich hat.
4/5 Punkte



Fazit
Insgesamt ist es eine schöne Geschichte, über die Liebe zweier Menschen, die im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Diesen Verlust mitanzusehen bzw. über ihn zu lesen, macht einen ein Stück weit traurig, besonders wenn man die Abschnitte liest, in denen man erfährt, wie glücklich sie früher einmal waren.
Die Annäherungsversuche sind zum einen sehr schön geschildert und dennoch traurig zu gleich, schließlich sind Tom und Hannah seit vielen Jahren ein Paar und doch so fremd.
Eine schöne Idee und Geschichte, dennoch für meine Begriffe etwas schwach umgesetzt.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Ein etwas anderer Roman

Yassir Arafat sah mich an und lächelte
0

Dieser autobiografische Roman ist auf nur 73 Seiten geschrieben und beinhaltet 5 Jahre, die Yussef Bazzi im libanesischen Bürgerkrieg als Kämpfer verbrachte.

Das Buch hat keinen roten Faden, immer wieder ...

Dieser autobiografische Roman ist auf nur 73 Seiten geschrieben und beinhaltet 5 Jahre, die Yussef Bazzi im libanesischen Bürgerkrieg als Kämpfer verbrachte.

Das Buch hat keinen roten Faden, immer wieder sind nur kleine Berichte über seine Kämpfe und sein Leben als junger Kämpfer.
Völlig emotionslos berichtet Bazzi über die Geschehnisse und immer wieder ist ihm bewusst, dass er sterben könnte.
Eiskalt berichtet er über die Kämpfe, über die Verletzten und Tote.

Zusammenfassend kann man sagen, dass dies kein Roman ist, den man mal ebenso lesen kann.
Der Schreibstil und der Aufbau sind gewöhnungsbedürftig und schwierig zu lesen.

Aber, es spiegelt die Verwirrtheit des Krieges wieder und zeigt, dass die einzelnen Kämpfer des Krieges oft selber nicht genau wissen, für wen sie eigentlich kämpfen.

Veröffentlicht am 12.08.2024

schwächer als erhofft

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
0

Schon als dieses Buch auf Englisch erschien, habe ich es öfter gesehen und dachte jedes Mal „Wie schön ist dieses Cover??!“.

Als es nun auf Deutsch erschien, spielte ich immer mehr mit dem Gedanken, es ...

Schon als dieses Buch auf Englisch erschien, habe ich es öfter gesehen und dachte jedes Mal „Wie schön ist dieses Cover??!“.

Als es nun auf Deutsch erschien, spielte ich immer mehr mit dem Gedanken, es zu lesen. Letztendlich haben @fara.readsbooks & ich uns dazu entschieden, es als Buddyread zu lesen und ich habe mich so gefreut!

Ich bin bei New Adult- Büchern sehr picky und habe mich vorher ein wenig erkundigt, da ich nicht so ein Fan von (unnötigen) Spicy- Szenen bin und manche Schreibstile nicht mag. Ich war besonders neugierig, als mir immer wieder erzählt wurde, dass es mal eine ganz andere Geschichte ist, auch, weil die ProtagonistInnen bereits zwischen Mitte 30 und Mitte 40 sind.

Ins Buch selber kam ich gut rein und mir gefällt auch die Idee von dem „guten“ und dem „bösen“ Zwilling. Waylay, die kleine Nichte von Naomi ist von Beginn an auf ihre Weise süß und tut einem leid, auch wenn man zeitweise nicht weiß, wie man sie einschätzen sollte, da sie immerhin die Tochter von Tina, dem „bösen“, verschwundenen Zwilling ist.

So, aber sobald Knox redete, war ich ehrlich gesagt genervt.

Ja, er ist ein Bad Boy, aber er ist auch über 40 und ich kann diese vulgäre Redensart nicht abnehmen und zudem äußerte er sich ab und zu ziemlich sexistisch und das wurde einfach so hingenommen. Ich sag nur: Die Szene in der seine Mitarbeiterinnen ihre Periode bekommen. 🥴

Auch seine Gefühle sind von Anfang an klar und es strengt einem beim Lesen eher an, wie er das immer wieder denkt, man aber gar keinen Aufbau der Gefühle mitbekommt und er sich ja angeblich auf keinen Fall verliebt hat/ verlieben darf.

Wäre das Alter nicht so oft erwähnt wurden, hätten die ProtagonistInnen gut Mitte 20 oder eher jünger sein können, sie kamen mir extrem unreif vor.

Generell war die Sprache für mich sehr unauthentisch und passte nicht in diese Kleinstadt.

Leider im Ganzen eher eine Enttäuschung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere