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Veröffentlicht am 06.12.2018

Toller Plot, leider zu viele Längen

Unter dem Messer
2

"Bei unter dem Messer" von Kelly Parsons handelt es sich um einen Thriller.


Vor Fachpublikum soll die renommierte Chirurgin Dr. Rita Wu die erste vollständig robotergesteuerte OP vorführen.
Kurz vor ...

"Bei unter dem Messer" von Kelly Parsons handelt es sich um einen Thriller.


Vor Fachpublikum soll die renommierte Chirurgin Dr. Rita Wu die erste vollständig robotergesteuerte OP vorführen.
Kurz vor der OP hört sie die Stimme von Morgan Finney, Leiter eines Biotechnologiekonzerns, in ihrem Kopf.
Er hat ihr ein Nano-Implantat injiziert wodurch er mit ihr sprechen und ihr verhalten beeinflussen kann.
Finney hat mit Rita noch eine Rechnung offen, denn er macht sie für den Tod seiner Frau verantwortlich

Der Schreibstil ist sehr gut. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen.

Die Geschichte fängt spannend an und flacht dann leider sehr schnell ab. Gegen Ende zieht der Spannungsbogen noch einmal an und es wird sehr spannend und actionreich.

Durch die vielen medizinischen Begriffe, die teilweise sehr ausführlich beschrieben werden, stockte die Spannung.

Der Plot ist sehr gut konstruiert. Da solche Implantate und robotergesteuerte OP´s gar nicht so unwahrscheinlich sind, hat mir die Grundidee sehr zugesagt.

Die Charaktere werden sehr gut und ausführlich beschrieben. Bei einigen wusste ich bis zum Schluss nicht auf welcher Seite sie stehen.

Die Atmosphäre, die während Ria´s Erzählstrang herrscht, finde ich sehr beklemmend, duster und unheilvoll. Ich konnte mit ihr richtig mitleiden, Ihre Verzweiflung, Ausweglosigkeit und Versagensängste kommen sehr gut rüber.

Die abwechselnde Perspektiven machen die Geschichte lesenswert, Immer wenn es spannend wird, kommt der nächste Protagonist zu Wort.

Ich empfehle dieses Buch an alle Leser weiter, die sich mit dem Thema der Grundidee auseinandersetzen möchten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
Veröffentlicht am 11.11.2018

unterhaltsam , flüssig zu lesen

Tattoo
0

Bei "Tattoo" von Ashley Dyer handelt es sich um den ersten Band aus der Carver und Lake Reihe.

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch
Liverpool:

Eine Stadt wird von einem ...

Bei "Tattoo" von Ashley Dyer handelt es sich um den ersten Band aus der Carver und Lake Reihe.

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch
Liverpool:

Eine Stadt wird von einem perfiden Frauenmörder in Atem gehalten. Seine Opfer werden sorgfältig arrangiert aufgefunden. Alle sind von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt, die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn gestochen wurden. Seit Monaten machen Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake jagt auf den "Dornenkiller" ohne Erfolg. Als eine neue Leiche gefunden wird, die Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht, wird Carver klar: Dass der Killer auch ihn jagt,

Obwohl der Thriller sehr langsam anfängt spannend zu werden, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass ich die über 500 Seiten in ein paar Tagen gelesen hatte,

An alle Leser bitte durchhalten. Ab circa der Hälfte des Buches wird es richtig spannend und wendungsreich.

Die Anzahl der Protagonisten ist sehr überschaubar. So hatte ich keine Probleme mir die Namen zu merken.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und plausibel. Als Leser kann man deren Gedanken, Taten sehr gut nachvollziehen.

Die Geschichte verläuft sehr unblutig, was ich bei Anblick des Covers nicht erwartet hatte. Vielmehr ging es der Autorin um das Psychospiel zwischen Carver und dem Dornenkiller.

Die Polizeiarbeit wird sehr gut und ausführlich beschrieben. Ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass ich bein den Ermittlungen live dabei bin.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und glaubwürdig. Sehr gefallen hat mir, dass man gleich am Anfang erfährt wie hoch die Anzahl der Opfer ist und wie sie getötet wurden.

Obwohl ein paar Längen in der Geschichte sind, empfehle ich dieses Buch weiter. Ich würde es aber eher unter Psychothriller veröffentlichen.

Veröffentlicht am 27.10.2018

Unterhaltsam, 11 kurze Episoden, basierend auf einer wahren Begebenheit

PUTZBOY
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In "Putzboy" hat der Autor Sebastian Schüller seine Erlebnisse in einem Episodenroman zusammengefasst.


Der 26 jährige Max hat gerade sein Bachelorstudium in BWL beendet un ist in akuter Geldnot. Durch ...

In "Putzboy" hat der Autor Sebastian Schüller seine Erlebnisse in einem Episodenroman zusammengefasst.


Der 26 jährige Max hat gerade sein Bachelorstudium in BWL beendet un ist in akuter Geldnot. Durch eine kurze aber teure Liaison mit einem angesagten Mädchen, sind seine Ersparnisse aufgebraucht und BAFÖG gibt es jetzt nicht mehr.
Um den bevorstehenden Master finanzieren zu können, heuert Max als Putzkraft bei der Online-Vermittlungsplattform " Hopper" an.

In 11 Episoden werden die Erlebnisse während des 1 monatigen Putzjobs erzählt.
Die teils witzigen Episoden, bringen den Leser während dem Lesen zum Schmunzeln.
Sehr interessant fand ich, wie es hinter den Türen der Mitmenschen zu geht. Max hat sehr viele unterschiedliche Menschen und Wohnsituationen kennengelernt, wurde sehr unterschiedlich behandelt und hat den Wert dieser Arbeit schätzen gelernt.

Nicht ganz so gefallen hat mir, die teils zu "hippe" Sprache". Gerade die ersten Geschichten beinhalten zu viele englische Worte und mir kamen die Aussagen zu gewollt und künstlich vor.
Dieser Schreibstil bessert sich aber und ich hatte sehr viel Spass beim Lesen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 20.10.2018

Eine heitere Schnitzeljagd durch Paris

Paris für Anfänger
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Bei "Paris für Anfänger" von Katrin Einhorn, handelt es sich um den vierten Roman der Autorin der bei dtv veröffentlicht wurde.


Ganz anders hatte sich Paul seinen dreißigsten Geburtstag vorgestellt. ...

Bei "Paris für Anfänger" von Katrin Einhorn, handelt es sich um den vierten Roman der Autorin der bei dtv veröffentlicht wurde.


Ganz anders hatte sich Paul seinen dreißigsten Geburtstag vorgestellt. Einsam auf einer Parkbank in Montmartre sitzend, rätselt er über das merkwürdige Geschenk, das seine Freundin Annika ihm mitgegeben hat.
Was möchte sie ihm mit diesem Geschenk sagen?
Paul ahnt noch nicht, dass nachdem er das Päckchen geöffnet hat, das Abenteuer erst beginnt und dass diese Reise in verändern wird.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Sodass ich schnell in die Geschichte hinein gekommen bin.
Bei manchen Szenen konnte ich schmunzeln, manche habe mich zum Nachdenken angeregt. Sehr gefallen hat mir die Reise von Paul und..... durch Paris und ihre Besuche der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.
Etwas gestört haben mich, die vereinzelt vorkommende Sätze auf Französisch. Selbst im Kontext mit dem gesprochenen davor oder danach, konnte ich nicht erahnen was gemeint ist.

Die Charaktere sind sehr verschieden. Gerade diese Mischung macht die Geschichte interessant. Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben und ich konnte mir jeden sehr gut vorstellen.
Gerade bei Paul hat sich die Autorin sehr viel Einfallen lassen, um ihn zu beschreiben und um zu zeigen, dass man sich ändern kann.

Die Ortsbeschreibungen sind ebenfalls sehr ausführlich. Ich habe mich beim Lesen mitten in Paris gefühlt.

Die kleine Spannung fängt an, als Paul sein Geschenk auspackt und endet am Schluß der Geschichte.
Die Geschichte ist jetzt nicht so spannend, teilweise kamen ein paar Längen vor, aber ich konnte das Buch trotzdem kaum aus der Hand legen.

Ich vergebe 4 Sterne-

Veröffentlicht am 26.08.2018

Interessante Themen, spannend mit ein paar Längen

Bonfire – Sie gehörte nie dazu
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Bei " Bonfire" von Krysten Ritter handelt es sich um den Debütroman der Hollywood- und Serienschauspielerin.


Zehn Jahre lang wird Abby Williams von den schrecklichen Ereignissen ihrer Jugend verfolgt.
Sie ...

Bei " Bonfire" von Krysten Ritter handelt es sich um den Debütroman der Hollywood- und Serienschauspielerin.


Zehn Jahre lang wird Abby Williams von den schrecklichen Ereignissen ihrer Jugend verfolgt.
Sie kehrt als Anwältin in ihre Heimat zurück, da sie in einem Umweltskandal ermitteln soll. Kaum angekommen, wird sie von der Clique empfangen, von der sie damals tyrannisiert wurde. Trotz dem gestiegenen Einfluss der drei Frauen, lässt sich Abby nicht mehr einschüchtern. Ziemlich schnell erkennt sie, dass das Ritual " das Spiel" immer noch existiert.
Abby muss ihre Angst überwinden um dem Spiel ein Ende zu setzen.

Für einen Thriller hatte mir diese Geschichte leider zu viele Längen, in denen nichts passierte. Diese Passagen hemmten die Spannung zu sehr. Auch konnte die Autorin mich nicht auf die falsche Fährte locken. Ich konnte mir sehr schnell den Ausgang der Geschichte zusammenreimen.

Trotz der Längen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Da ich auf die interessanten Passagen sehr gespannt war.

Die Geschichte lässt sich leicht lesen und ich konnte ihr sehr gut folgen. Positiv fand ich , dass nicht allzu viele Personen beteiligt sind und ich mir die Namen sehr gut merken konnte.

Die Geschichte behandelt sehr viele Themen, wie z.B. Umweltskandal, Mobbing, schlimme Kindheitserinnerungen).
Diese Mischung hat mir sehr gefallen.

Die Hauptprotagonistin Abby hat mir sehr gut gefallen. Eine inzwischen starke Persönlichkeit, die sich der Gefahr stellt, ihre Kindheit aufarbeitet und immer wieder aufsteht.

Das Ende der Geschichte war für mich plausibel, sowie der Rest der Geschichte. Alle Fragen wurden beantwortet.

Ich empfehle dieses Buch weiter, für Alle, die einen nicht ganz so gruseligen Thriller lesen möchten.