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Veröffentlicht am 30.10.2018

Tolle Dystopie

Deceptive City (Band 1): Aussortiert
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Nachdem mir ihre Fantasygeschichte, um Boru, eher mittelmäßig gefallen hat, war ich umso neugieriger, ob mich die Autorin mit einer Dystopie überzeugen kann. Und tatsächlich!

Allein die Idee finde ich ...

Nachdem mir ihre Fantasygeschichte, um Boru, eher mittelmäßig gefallen hat, war ich umso neugieriger, ob mich die Autorin mit einer Dystopie überzeugen kann. Und tatsächlich!

Allein die Idee finde ich schon grandios. In dieser geschaffenen Welt leben Arm und Reich getrennt von einander. Während die Reichen mittlerweile soweit mit der Genetik sind, dass sie wirklich alles an ihren Kindern verändern können. Sie werden quasi so gezüchtet, wie man sie gern hätte. Ohne jegliche Makel.
Diejenigen, die nicht das Glück haben, in der Stadt zu leben, kämpfen tagtäglich ums nackte Überleben, kommen kaum an Medikamente, von sauberem Wasser, oder neuer Kleidung ganz zu schweigen.

Während Thya in der Stadt eher sorglos aufwächst und alles hat, was sie zum Leben benötigt, treibt es Mitchell zu drastischen Mitteln, um das Überleben seiner Mutter zu retten. Er muss in die Stadt einbrechen, um ein Medikament zu besorgen. Und dort trifft er dann auf Thya. Beider Leben sind plötzlich mit einander verbunden und so prallen Vorurteile und Ängste beider Welten aufeinander.

Die Geschichte wird aus den beiden Perspektiven von Thya und Mitchell erzählt, ein paar zwischendurch erlebt man auch aus Susis und Theos Sicht, um die verschiedenen Verkittungen der Situation besser begreifen zu können. Hatte ich am Anfang noch das Gefühl, dass die Geschichte eher etwas seichter beginnt, so blieb mir doch kaum Zeit, das Gelesene zu verarbeiten, da dann schon wieder neue Ereignisse die Ruhe ordentlich durcheinander gebracht haben.

Ich finde es gut, wie hier die Gesellschaft ein bisschen an den Pranger gestellt wird. Bis zu welchem Punkt ist der Fortschritt noch gut? Und können die Menschen, die nicht in dieses Schema passen weiterhin überleben? Auch zu wissen, dass dies durchaus eines Tages möglich sein kann, lässt mich doch mit einem eher etwas mulmigen Gefühl zurück. Die Geschichte hat einfach Tiefe und überzeugt mich eher mit einer wirklich gelungenen Atmosphäre und dem Verlauf der Story.

Für mich hat die Autorin hier wirklich alles richtig gemacht. Eine interessante Aneinanderreihung von Schicksalen, Situationen und eine unterschwellige Botschaft, die mich erreichen konnte. Eine etwas andere Dystopie, die mich dennoch überzeugt hat. Große Empfehlung!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Noch mehr Gefühl

Tom & Malou 2: Liebe Backstage
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Zwar habe ich dem zweiten Band von Tom und Malou nicht ganz so lange entgegenfiebern müssen, dennoch war ich begeistert und aufgeregt, wie es mit dem nervenaufreibendsten Mitglied der Band weitergeht.

Zu ...

Zwar habe ich dem zweiten Band von Tom und Malou nicht ganz so lange entgegenfiebern müssen, dennoch war ich begeistert und aufgeregt, wie es mit dem nervenaufreibendsten Mitglied der Band weitergeht.

Zu sehen, wie Tom kämpft, um sich endlich zu verwirklichen und um Malou zu kämpfen, hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich habe einen Blick hinter seine Fassade werfen können und den echten Tom lieben gelernt. Er hat mich so manches mal in den Wahnsinn getrieben, aber dann auch wiederum seine raue Schale abgelegt und mich einen Blick in seinen Kern werfen lassen. Dadurch war dieser Band wesentlich gefühlvoller und noch um einiges packender, als der erste.

Auch Malou taut immer mehr auf und entwickelt viele sympatische Wesenszüge. Beide wachsen zusammen über sich hinaus und machen ihre Geschichte damit zu etwas Großartigem. Ich hatte viel Freude, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie für das Kämpfen, was sie wirklich lieben. Wie harmonisch und witzig sie auch sein können. Für mich war es ein besonderer Abschluss, auch wenn ich mich noch nach mehr sehne. Wie bereits seinen Vorgänger, möchte ich diesen Band hier unbedingt allen empfehlen, die auf New Adult und/ oder tolle herzenswarme Rockstargeschichten stehen. Ein ganz klares Highlight!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Mitreißendes Finale

Save Us
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Endlich konnte ich das große Finale dieser tollen Reihe lesen. Und ich finde diesen Abschluss wirklich sehr gelungen.

Wie es bereits in den ersten beiden Bänden abzusehen war, kommen natürlich auch James‘ ...

Endlich konnte ich das große Finale dieser tollen Reihe lesen. Und ich finde diesen Abschluss wirklich sehr gelungen.

Wie es bereits in den ersten beiden Bänden abzusehen war, kommen natürlich auch James‘ Freunde, sowie Rubys Schwester Ember hier hin und wieder zu Wort und erzählen, fernab vom Drama um unsere beiden Protagonisten, ihre eigenen kleinen Geschichten, die mir ans Herz gingen. Egal ob Alistair und Kesh, Ember und Wren, oder auch Lydia und Graham. Jeder dieser Paarungen hat mich mit ihrer Story begeistern können. Selbst Cyril, den ich nach seiner dämlichen Aktion eigentlich nur noch bemitleide, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.

Fernab von den Problemen von Freunden und der Familie, kämpfen natürlich Ruby und James für ihre Liebe und gegen Mortimer Bauford. Gott, zu welchen Mitteln dieser Mann greift, ist immer wieder erstaunlich. Die Lage schien lange Zeit aussichtslos. Und das Mortimer etwas plant, war von Anfang an klar. Aber die enge Freundschaft der Clique und die der Zusammenhalt aller zueinander, war ein wichtiger Punkt, der Ausschlaggebend sein soll, für das große Finale.

Die verschiedenen Perspektivwechsel waren für mich besonders interessant, deshalb, weil sie immer wieder die eigentliche Story, der man gerade vor lauter Aufregung gefolgt ist, unterbrochen haben. Und nachdem so immer wieder etwas die Spannung genommen wurde, baute jeder Erzähler wiederum etwas an Spannung auf. Ich hatte Spaß daran, mich in jeden immer wieder neu fühlen zu müssen und Handlungsstränge zu verfolgen. Schade nur, dass Ruby und James dadurch so manches mal zu kurz kamen.

Nichts desto trotz, hat mich dieser Band einfach völlig mitgerissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, geschweige den durchatmen, weil immer wieder etwas neues, spannendes passiert ist und immer mehr an Fahrt aufgenommen wurde. Der ganz große Knall zum Ende blieb zwar aus, aber die Lösung, die mir die Autorin geboten hat, gefällt mir dennoch sehr. Die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich kann die Reihe mit diesem Abschluss definitiv weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Rasant, spannend, emotional

Feiy - Im Tosen des Sturms
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Nach den traurigen Ereignissen will Alice zunächst nach Mylo suchen, um über ihn mehr herauszufinden. Sie macht sich furchtbare Vorwürfe, weil sie Teyls und seine Truppe so nah an sich und das Dorf herangelassen ...

Nach den traurigen Ereignissen will Alice zunächst nach Mylo suchen, um über ihn mehr herauszufinden. Sie macht sich furchtbare Vorwürfe, weil sie Teyls und seine Truppe so nah an sich und das Dorf herangelassen hat. Sie muss sich vor dem Oberhaupt verantworten, welches nun nicht mehr ihr Großvater ist, sondern ihr Onkel Pascielli, bei dem ihr Großvater wohnt. In seiner Obhut befindet sich ein Schriftstück, auf dem steht, wo man den Nekromanten einfängt, aber auch befreit. Außerdem begibt sie sich nochmals in die Höhle, in der ihr Vater war, um erneut nach einem Anhaltspunkt für seine Unschuld zu suchen.

In diesem Band überschlagen sich wieder einmal die Ereignisse. Ihr Großvater ist todkrank und ihr Onkel hat plötzlich sein Amt inne? Das da etwas faul ist, war von vornherein klar. Ihr Onkel war einfach zu geheimniskrämerisch und ich habe von Anfang an vermutet, dass er etwas mit dem ein oder anderen Geschehen im Ort zu tun hat. Besonders spannend war für mich der Moment, an dem sie etwas finden wollte, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Ab da ging es rasant voran und ich hatte wieder einmal viel Spaß, Alice auf ihrem Weg und durch die Kämpfe zu begleiten.

Die Emotionen waren wieder wunderbar greifbar, die Spannung der Story kaum auszuhalten. Die Seiten waren im Nu dahin und nun sehne ich mich bereits nach dem nächsten Band. Geheimnisvoll und actionreich, Feiy – Im Tosen des Sturms konnte mich wieder einmal überzeugen und bekommt, wie seine beiden Vorgänger eine Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Grandiose Geschichte

Bird and Sword
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Manchmal, wenn ich ein Buch überall sehe, dessen Klappentext und Cover mich auch ansprechen, habe ich immer Angst, dass es sich dabei nur um einen kleinen Hype handelt und es mir wieder einmal nicht gefällt. ...

Manchmal, wenn ich ein Buch überall sehe, dessen Klappentext und Cover mich auch ansprechen, habe ich immer Angst, dass es sich dabei nur um einen kleinen Hype handelt und es mir wieder einmal nicht gefällt. Bei Bird & Sword war das Gegenteil der Fall.

Ich kam super schnell in die Geschichte rein und war total fasziniert von der Welt, wie Lark sie wahrnimmt.

Lark ist eine ganz besondere Protagonistin, deren Worte nicht jeden erreichen. Sie hat so unendlich viele Eigenschaften, die sie zu einem glaubwürdigen Charakter machen: Stur, liebevoll, wissbegierig, herzlich – eine Kämpferin durch und durch, obwohl sie keine Waffe benutzt.

Ihr Waffe sind die Worte, die sie in die Menschen und Tiere pflanzen kann. Aber nicht jeder kann sie verstehen. Einer, der sie verstehen kann, ist König Tiras, der alles erdenkliche versucht, um sein Volk zu beschützen. Er sieht das Potential in Lark und weiß es zu seinem Vorteil zu nutzen. Gerne hätte ich ihm mal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung verpasst, um Lark nicht noch mehr zuzumuten. Er ist ein sehr facettenreicher König und ein Charakter, den man einfach mögen muss.

Die Geschichte, um die beiden, steckt voller Magie und man spürt die Liebe allgegenwärtig. Sei es die Liebe von Tiras zu seinem Volk, seinem Bruder oder anderen Menschen, die ihm wichtig sind, oder auch diese Liebe, die Lark mit ihrem treuen Begleiter Boojohni verbindet.

Durch Larks Situation ist man als Leser in der Lage, ihr viel näher zu sein. Ich bin begeistert vom Schreibstil der Autorin, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat und mich durch diese romantische Fantasyreise begleitet hat. Die Geschichte punktet nicht durch große actiongeladene Szenen und vielen Wendungen. Sie gibt einem beim Lesen das Gefühl, mitten in dieser Welt voller Wandler, Heiler, Trolle, Voglar und sonstigen Wesen zu sein.

Ich habe jede Seite genossen und habe ein weiteres Jahreshighlight für mich gefunden. Große Empfehlung!