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Veröffentlicht am 04.12.2018

Super gut

Nation Alpha
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Inhalt:

Ich bin eine Omega. Wir werden als Sklaven für die Königsrasse der Alphas gezüchtet und haben keine Rechte, keinen Namen, kein Leben. Man behandelt ...

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Inhalt:

Ich bin eine Omega. Wir werden als Sklaven für die Königsrasse der Alphas gezüchtet und haben keine Rechte, keinen Namen, kein Leben. Man behandelt uns nicht wie Menschen, sondern wie Ware. Nach dreihundertjährigem Martyrium wollen die Alphas uns auslöschen und durch Maschinen ersetzen. Meine Zeit ist abgelaufen, falls der verzweifelte Rettungsplan nicht gelingt. Doch wer würde darauf bauen, wenn die sogenannten Retter selbst Alphas sind? Kann ich ihnen vertrauen oder ist unser Untergang bereits besiegelt?
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Meine dunkle Haut schimmert im Licht der Sonne.

Das Cover sieht wirklich cool aus, durch das abgenutzte Design und auch durch das Grün wirkt alles viel düsterer. Man kann nur wenig auf den Inhalt schließen, jedoch finden sich einige Dinge aus dem Buch auf dem Cover wieder, wie etwas das A, und die Unterschiede der Stände, gezeigt durch die unterschiedlichen Landschaften.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von einer Omega. Dadurch steht man auf der anderen Seite, man ist selbst vorne dabei und merkt den Hass der Alphas richtig. Thomas schreibt sehr schön, poetisch und es sind einige schöne Zitate in dem Buch, außerdem regen ihre Sätze sehr zum Nachdenken an.

Zu Beginn lernt man die Omega kennen, sie ist eine unter vielen und steht gerade zum Verkauf. Sie kommt gerade zum Anführer der Alphas ins Haus und muss sich dort um seine Tochter kümmern, die nicht so einen Hass auf die Omegas hat, wie ihr Vater.

Ich habe bereits ein Buch der Autorin zu lesen begonnen, das hat mir allerdings gar nicht gefallen, darum habe ich es abgebrochen. Aus diesem Grund war ich bei diesem hier dann auch sehr skeptisch. Als es eine Leserunde bei Lovelybooks gab, habe ich dann mit meinem Exemplar teilgenommen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, ich war sofort mitten im Geschehen und konnte mit der Omega mitfühlen. Eigentlich wollte ich nur ein paar Seiten lesen, doch das Schicksal dieser Frau haben mich so gefesselt, dass ich fast das halbe Buch in dieser Nacht las. Es war anders aus dieser Sicht zu lesen. Vergleicht man es mit anderen Büchern dieser Art, sieht man, dass man meist aus Sicht der Reichen liest, aber selten aus Sicht der Sklaven. Die Einblicke, die man hier bekommt, sind schockierend, aber genau dadurch verbindet man sich mit der Hauptperson, weil man ihren Schmerz ebenso fühlt.

Die Welt finde ich ebenfalls sehr interessant. Nach einem Krieg gelten die Weißen als Alphas und die Schwarzen als Omegas. Allein schon durch die Bezeichnungen wird die Differenz zwischen ihnen klar. Sie leben alle in ihrer kleinen Blase, in der Omegas versklavt werden und keine eigene Meinung haben dürfen. Sie dürfen nicht einmal reden. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über die gesellschaftlichen Strukturen und wie es sonst auf der Welt aussieht. Zusammen mit der Omega lernt man und ich finde diesen Prozess, in dem die Hauptfigur und auch der Leser zusammen etwas herausfinden, super.

Da das Buch recht kurz ist mit nur zweihundert Seiten, möchte ich nicht zu viel über den Inhalt verraten. Die Geschichte der Omega hat mich aber tief berührt und man merkt auch, dass es nicht nur böse Alphas gibt, sondern auch welche, die anders denken, aber sich nichts sagen trauen. Es erinnert sehr an ein Konstrukt, welches es im echten Leben gab, die Parallelen haben mich wirklich erschreckt. Der Alpha One wurde auch als Führer angesprochen und mir kamen immer andere Bilder in den Sinn, wenn man so darüber nachdenkt, ist die Geschichte unserer sehr ähnlich. Eine Rasse will immer herrschen und bei diesem Buch sieht man erst, was Menschen tun, um ihren guten Status und ihr gutes Leben nicht zu gefährden. Die Autorin schafft es wirklich den Leser zum Nachdenken anzuregen.

Es bahnt sich aber auch eine Liebesgeschichte an, die zuerst eher versteckt wurde. Mit der Zeit wird es aber deutlich. Die betroffene Person bekommt dann auch noch eine große und wichtige Rolle und ich habe so gehofft, dass alles gut wird. Am Ende baut sich noch einmal die Spannung auf, es ergeben sich viele neue Möglichkeiten und man erfährt noch so einiges, das die ganze Sache wieder ändert. Man weiß am Ende aber nicht, was nun ganz genau passiert, da das Buch ein eher abruptes Ende nahm.

Trotzdem hat es ein paar unlogische Punkte für mich gegeben. Dies werdet ihr nur verstehen, wenn ihr das Buch gelesen habt. Wieso haben sie ihr die Narben entfernt, wenn sie diese als Beweise hätten nehmen können? Die Menschen habe tolle Technologie, wieso ist ihr Plan nicht früher aufgeflogen? Wieso sehen die anderen einfach weg? Manche Dinge habe ich einfach nicht verstanden. Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen, bis eben auf ein paar unlogische Dinge.

Fazit:

Meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen, ich kann nur sagen, dass ich das Buch sehr schnell durch hatte, da ich unbedingt wissen wollte, was mit der Omega passiert. Die Autorin hat ihren Job hier wirklich sehr toll gemacht und dafür vergebe ich, da es doch in paar Ungereimtheiten gab, 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.11.2018

Für jeden was dabei

The U-Files
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Inhalt:

Mörderische Bestien und wagemutige Helden.
Verrückte Wissenschaftler und tödliche Maschinen.
Einfallsreiche Kreaturen und unerklärliche Phänomene.
Nie ...

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Inhalt:

Mörderische Bestien und wagemutige Helden.
Verrückte Wissenschaftler und tödliche Maschinen.
Einfallsreiche Kreaturen und unerklärliche Phänomene.
Nie war die Welt der Einhörner bunter, als die Einhorn-Akten jetzt offenbaren. In dieser außergewöhnlichen Sammlung von 23 Geschichten rund um das verkannteste Wesen der Weltliteratur wirst du alles finden: Wahrheit und Wahnsinn, Evolution und Revolution, Abenteuer und Ungeheuer, Zauber und Zorn, Hoffnung und Verzweiflung, Magie undMärchen.
The U-FIles: Die Einhorn Akten.Anders, einzigartig, erschreckend.
Quelle: talwah-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Cover von der Anthologie gefällt mir sehr gut, man sieht sofort um welche Tiere es sich handelt und dass die Geschichten magisch werden. Das Einhorn ist deutlich zu erkennen und auch die Farben passen, meiner Meinung nach, super zusammen.

Hierbei handelt es sich um eine Anthologie, in welcher 23 Geschichten über Einhörner drinnen sind. Jede Geschichte ist anders uns daher kann ich den Schreibstil auch nicht bewerten. Bei den meisten Geschichten war dieser aber gut, es gab nur 2-3, bei denen mir der Stil wirklich gar nicht gefallen hat.

Es fällt mir immer schwer, eine Rezension zu einer Anthologie zu schreiben, daher wird diese auch eher kurz ausfallen. Begonnen habe ich mit dem Buch in meiner Mittagspause, da sind sich immer 2-3 Geschichte ausgegangen und ich konnte gut abschalten. Allerdings sollte man hier keine glitzernden und fröhlichen Geschichten erwarten, denn es gibt einige, in denen die Einhörner nicht die wunderschönen und guten Geschöpfe aus Legenden sind. Zuerst war ich selbst bei dem Buch auch eher skeptisch, denn es sind eben Einhörner, ich wusste nicht, was man da spannendes schreiben möchte, aber die Autoren haben es geschafft, dass sie diese Tiere geschickt in Geschichten verpackt haben. Besonders gut ist mit die Geschichte mit dem Wal, der glaubte er sein ein Einhorn, in Erinnerung geblieben. Oder auch jene mit der Prinzessin, die in ein Einhorn verwandelt wurde.

Manche Geschichten wurden aber auch witzig erzählt, so etwa stelle man sich ein dickes, sprechendes, biertrinkendes Einhorn auf der Couch bei einem zu Hause vor. Ja, solche gab es auch ein paar. Aber es gibt auch moderne Einhörner, welche eigentlich nur Maschinen sind. Schön fand ich auch, dass nicht alles in der aktuellen Zeit, sondern auch im 19. Jahrhundert spielt. Hier hat man dann eine angenehme Abwechslung und nicht nur moderne Geschichten.

Ich würde sagen, dass für jeden etwas dabei ist, mir haben besonders die mittelalterlichen Geschichten gut gefallen, oder jene, in denen die Einhörner schwarz waren und damit zum Außenseiter wurden. Insgesamt hat mir die Anthologie sehr gut gefallen, auch wenn sich ein paar Geschichten sehr gezogen haben. Jede war anders und man hatte nie das Gefühl, dass etwas doppelt vorkam.

Fazit:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht! Ein paar Geschichten haben mir richtig gut gefallen und während des Lesens habe ich gemerkt, dass es doch eine gute Idee war, zu diesem Buch zu greifen, auch wenn ich zuerst skeptisch war. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Band eins war besser

175 Tage mit dir
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Inhalt:

Welch bessere Motivation für einen Neuanfang gibt es, als vom College zu fliegen?

Amelia ist nach dem Rauswurf auf der Suche nach einem Zimmer, ...

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Inhalt:

Welch bessere Motivation für einen Neuanfang gibt es, als vom College zu fliegen?

Amelia ist nach dem Rauswurf auf der Suche nach einem Zimmer, in dem sie bis zum Sommer wohnen kann. Sie will ihr Leben auf eigene Faust auf die Reihe bekommen und die Situation vor ihren Vätern verheimlichen. Da kommt ihr das Aufeinandertreffen mit Riley gerade recht, der ihr nicht nur ein Zimmer in der WG anbietet, sondern auch eine ziemliche stabile Schulter zum Anlehnen. Dass Amelia mit ihrem verrückten, abenteuerlustigen Gemüt sein Leben gehörig auf den Kopf stellt, wirft jedoch eine ganz neue Art von Problemen auf, denen man erst mal gewachsen sein muss …
Quelle: romance-edition.com

Meinung:

»Verdammt!«
Ich zerknüllte den Zettel in meiner Hand und warf ihn in den Mülleimer, der neben dem schwarzen Brett stand.


Das Cover von dem Buch gefällt mir wieder seht gut, es passt zum ersten Teil der Reihe und auch die beiden Hauptpersonen kommen hier gut zur Geltung. Ich finde die Farben von diesem Teil einfach wunderschön, dieses helle rosa passt wie die Faust aufs Auge, obwohl die Protagonistin alles andere als rosa und nett ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und schnell zu lesen, das mag ich an ihren Büchern. Man beginnt mit dem Buch und schon ist man ganz in der Geschichte drinnen, so gings mir auch hier. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Amelia und dadurch lernt man sie von allen Charakteren am besten kennen und fühlt mit ihr mit.

Zu Beginn lernt man Amelia kennen, die gerade auf Wohnungssuche ist. Durch einen Zufall trifft sie auf Riley, der ihr anbietet, bei ihm in die WG zu ziehen. Zuerst will sie ablehnen, doch dann zieht sie doch ein und alles nimmt seinen Lauf.

Es war an einem sonnigen Tag, als ich mit meinem Freund ganz unwissend durch die Buchhandlung spazierte. Ich guckte mir die New Adult Regale an und dann stieß ich einen (recht lauten) "Oh"-Laut aus. Mein Freund nur so "Was war denn jetzt?!" und ich halte ihm das Buch unter die Nase. Ja, schon lange habe ich auf 175 Tage mit dir gewartet und als ich es vor dem Erscheinungstermin gefunden habe, war ich überglücklich. Schnell begann ich zu lesen und war sofort wieder in Little Springs. Man kennt fast alle Charaktere bereits aus dem ersten Teil, daher fiel mir der EInstieg sehr leicht, ich musste nur Amelia neu kennen lernen und das war ganz einfach.

Ich kann nicht sagen, ob ich Amelie mag oder nicht, es ist eher ein Zwischending. Sie hat eine Art an sich, die ich nicht ganz beschreiben kann und die sie in manchen Situationen recht unsympathisch gemacht hat. Riley, unser männlicher Protagonist ist ein wahrer Schatz, aber das wissen wir ja schon aus dem ersten Teil. Auch Harper und Grace nehmen als WG-Mitbewohner eine größere Rolle in diesem Buch ein.

Die Geschichte selbst war nicht so gut wie im ersten Band, aber dieses Buch ist auch um einiges dünner. Amelia hat mich manchmal genervt, weil sie oft Entscheidungen traf, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Dafür hat mir die Beziehung zwischen ihr und Riley aber sehr gut gefallen, da nichts überstürzt wurde und sich die Liebe langsam angebahnt hat, sowas mag ich sehr gerne. Was ich auch besonders gut finde ist, dass Amelia auf Frauen als auch auf Männer steht und zwei Väter, dafür aber keine Mutter hat. Hier wird wirklich viel eingebaut. Für Spannung sorgte dann der Auftritt der Ex-Freundin von Amelia und ein Geheimnis, dass Riley bis jetzt sehr gut behütet hat. Mensch, die Ex ist ein Kaliber für sich, aber ich fand die Szenen mit ihr recht gut, da sie Schwung in die Geschichte gebracht haben.

Man erfährt im Laufe des Buches auch mehr über die anderen Charaktere, vor allem von Riley sieht man Seiten, die man so nicht kannte. Dadurch wurde er für mich aber greifbarer und menschlicher. Ich habe es genossen das Buch zu lesen und durch die kleinen Dramen, die immer wieder eingebaut wurde, wurde es auch nicht langweilig. Für mich kommt dieser Band nicht an den ersten heran, aber es war schön, wieder in diese Welt einzutauchen und die Charaktere noch ein Stück zu begleiten.

Fazit:

Eine sehr schöne Fortsetzung, die uns nochmal nach Little Springs mitnimmt. Riley und Amelia sind ein tolles Gespann und durch Amelia kommen auch noch andere Charaktere dazu, die ich sofort mochte. Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht so sehr begeistern wie der erste Teil, daher bekommt es 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Düster

Die Sprache der Dornen
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Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll, jede Geschichte hat besondere Zeichnungen am Rand und je weiter man in der Geschichte kommt, desto mehr vervollständigen sich diese zu einem Bild. Es kommen ...

Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll, jede Geschichte hat besondere Zeichnungen am Rand und je weiter man in der Geschichte kommt, desto mehr vervollständigen sich diese zu einem Bild. Es kommen dann immer neue Elemente dazu, die auch in der Geschichte vorkommen. Die Gestaltung ist einfach top.
Der Schreibstil der Autorin ist auch wie immer super zu lesen, auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht habe, da Leigh Bardugo nicht ganz so einfaches Englisch schreibt. Nach der ersten Geschichte gings dann aber.
Hier gleich dazu, die erste Geschichte war, meiner Meinung nach, die beste. Es kamen noch viele andere tolle nach, aber die erste hat mich so sehr begeistert. Der Nussknacker am Ende war auch total schön. Ich finde es cool, dass hier bekannte und unbekannte Märchen genommen wurden und neu erzählt wurde. Allerdings sind diese Neuerzählungen alle düster und fast keines der Märchen hat ein richtiges Happy End.
Insgesamt ein düsteres Buch, das mir sehr gut gefallen hat!

Veröffentlicht am 09.11.2018

Sehr süß

Lost in a Kiss
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Inhalt:

Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische ...

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Inhalt:

Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische Autorin Kati Wilde mit auf einen vierwöchigen Roadtrip durch Oregon und Kalifornien, auf dem die Funken fliegen. Frech, romantisch und leidenschaftlich.

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.
Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Brauchst du Geld für eine Kaution?

Das Cover gefällt mir richtig gut, man sieht nicht das komplette Paar, sondern nur einen Teil von ihnen, dadurch kann man sich die Figuren immer noch selber vorstellen, ohne ein vorgefertigtes Bild zu haben. Es passt auch ganz wunderbar zur Geschichte, auch wenn ich mir, allein vom Cover her, gedacht hätte, dass es hier nicht so heiß her geht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen, es wird alles aus Sicht von Aspen beschrieben und man lernt sie dadurch auch besser kennen. Für mich waren die Orte und auch die Gefühle sehr gut beschrieben, dadurch konnte ich selbst richtig mitfiebern und war immer gespannt, was als nächstes passiert.

Zu Beginn lernen wir Aspen und Bethany kennen, sie wollen zusammen mit Bethanys Bruder Bram auf eine Rundreise gehen. Aspen und Bram verstehen sich nicht gut und als Bethany im letzten Moment absagt, scheint das Thema gegessen. Doch Bram will mit Aspen fahren, damit er Bethany eifersüchtig machen kann.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da man Aspen sofort sympathisch finden muss. Sie lässt sich von anderen nichts sagen, hat einen ziemlich eigenen Humor und passt auf ihre Freundin sehr gut auf. Bereits ab der ersten Seite mochte ich sie und das hat sich auch im Laufe des Buches nicht geändert. Sie ist gerade auf dem Weg zum Treffpunkt und da lernen wir auch schon Bram kennen, den Bruder von Bethany. Er ist gutaussehend und gegenüber Aspen ein richtiger Arsch, zuerst mochte ich ihn nicht, aber ich habe bereits vermutet, dass da mehr dahinter steckt.

Bethany springt also ab, dies passiert wegen persönlichen Problemen, die nur Aspen kennt. Bram ist so versessen darauf, zu erfahren, was los ist, dass er den Roadtrip mit Aspen alleine macht. Irgendwie fand ich es ja süß, wie sich die beiden immer wieder in die Haare bekommen und der Plan von Bram klang nicht einmal so doof. Bevor die beiden aber losfahren, erfährt man noch mehr über Aspen und ihre Familie. Sie hat es nicht leicht und Bram erkennt das. Irgendwie fand ich es dann hinterhältig, dass er sie sozusagen mit Geld besticht, dass sie mit ihm mitfährt, da er um ihre Probleme wusste. Für ihn löst sich alles mit Geld, diese Einstellung fand ich dann doch nicht so prickelnd. Ich fand es auch von Aspen auf irgendeine Art und Weise schwach, dass sie das Angebot angenommen hat, aber andererseits kann ich sie auch verstehen.

Der Roadtrip selbst war sehr schön zu lesen, die beiden rufen eine Waffenruhe aus und haben tatsächlich Spaß. All die Orte und Dinge die sie machen, hörten sich super an und ich konnte mir, dank der Beschreibungen alles sehr gut vorstellen. Es kommt dann, wie es kommen muss und die beiden nähern sich an. Das passiert irgendwie schleichend, obwohl man es als Leser schon recht früh bemerkt. Ab da besteht der Großteil des Buches nur noch aus Sex. Und hier meine ich nicht gefühlvoll und romantisch, sondern Hass-Sex. Die beiden spüren die Anziehung und beschließen dann, dass sich das nur mit Hass-Sex lösen lässt. Irgendwie konnte ich mich damit nicht so richtig anfreunden, es fühlte sich einfach falsch an. Man wusste, dass sie mehr von einander wollen und dann beschränken sie sich auf sowas, das kann nicht lange gut gehen.

Schon bald gibts dann auch den großen Krach, dies passiert gegen Ende hin und ist das typische Drama. Kerl baut Mist und muss es ausbügeln. So auch hier und er hat wirklich viel Mist gebaut. Aspen tat mir da schon sehr Leid, da sie eigentlich nichts dafür konnte, weil sie nur eine gute Freundin sein wollte. Es wurde nochmal alles schön ausgebaut und man fühlt als Leser wirklich mit, wie es Aspen im Moment geht.

Das Ende war dann sehr schön, alles wurde gut und die Probleme wurden auch super gelöst. Hier gabs einen kleinen Twist mit dem ich nicht gerechnet hätte, aber dadurch wurde ich positiv überrascht.

Fazit:

Das Buch hat mit sehr überrascht, es kam immer anders als ich dachte und auch die Geschichte hatte ein paar tolle Wendungen eingebaut. Ich hätte mir nur gewünscht, dass mehr auf Bethany und ihre Probleme eingegangen wird, aber da sie nicht die Hauptperson des Buches ist, kann ich verstehen, dass sie in den Hintergrund rückt. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.