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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2019

Fades Doggerland

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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"Doggerland" von Maria Adolfsson ist der erste Teil einer Trilogie, die auf der fiktiven Insel Doggerland spielt. Die Kommissarin Karen Eiken Hornby hat vor Jahren bei einem selbstverschuldeten Unfall ...

"Doggerland" von Maria Adolfsson ist der erste Teil einer Trilogie, die auf der fiktiven Insel Doggerland spielt. Die Kommissarin Karen Eiken Hornby hat vor Jahren bei einem selbstverschuldeten Unfall Mann und Sohn verloren. Deswegen ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt und arbeitet in untergeordneter Funktion bei der hiesigen Polizei. Der Chef und sein Lieblingsuntergebener, zwei Chauvinisten par excellence, machen ihr das Leben schwer. Trotzdem begeht sie die Dummheit, im Suff eine Nacht mit ihrem Chef zu verbringen. Morgens früh muss sie dann verkatert die Mordermittlungen an der Ex-Frau vom Chef übernehmen. Eine knifflige Situation, in der sie eigentlich von allen möglichen Seiten abgewatscht wird. Nur auf ihren Kollegen und die zuständige Staatsanwälting kann sie sich verlassen.
Generell ist mir dieser Krimi nicht nur in Bezug auf den Handlungsort zu fiktiv. Warum muss eigens eine Inselgruppe für diesen doch recht normalen Fall erfunden werden? Wieso lässt sich Karen die miese Behandlung all die Jahre gefallen, denn die Autorin zeichnet sie als durchaus charakterstarke Persönlichkeit, die privat ihren eigenen Weg geht, autark, ja sogar rücksichtslos Beziehungen eingeht und persönliche Bedürfnisse stillt. Es ist nicht glaubhaft, dass Spuren einfachheitshalber nicht weiter verfolgt werden und auch nicht, dass die Kommissarin nach all ihrem Engagement relativ ruhig in Urlaub fährt, denn gegen Ende dürfte wohl den meisten Lesern die Lösung des Falls klar vor Augen liegen.
Die Handlung plätschert ruhig vor sich hin, lässt sich ganz gut lesen, weil die Autorin einen flüssigen Schreibstil hat. Deswegen gibt es immerhin vier Lesesterne, auch wenn nach der letzten Seite kaum eine Erinnerung an das Buch zurückbleibt. Nach einer Fortsetzung lechze ich nicht.

Veröffentlicht am 15.11.2018

Jugendliches Mittsommergelage

Beim ersten Schärenlicht
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In diesem Krimi trifft man wieder auf alte Bekannte aus den Vorgängerbänden. Thomas, der ein ausgeglichenes Familienleben hat dank seiner kleinen Tochter Elin, und Nora, die frisch verliebt in ihren Nachbarn ...

In diesem Krimi trifft man wieder auf alte Bekannte aus den Vorgängerbänden. Thomas, der ein ausgeglichenes Familienleben hat dank seiner kleinen Tochter Elin, und Nora, die frisch verliebt in ihren Nachbarn Jonas ist. Ihre Liebe ist nicht ganz unkompliziert, denn die Tochter von Jonas befindet sich mitten in der Pubertät und verhält sich ziemlich störrisch, wobei sie ganz genau weiss, wie sie ihren Vater um den Finger wickeln kann. So macht es ihr auch keine Mühe von ihm die Erlaubnis für eine ausgedehnte Mittsommerparty zu erhalten. Sie tobt sich so richtig aus, überschreitet Grenzen und bleibt über lange Stunden hinweg unauffindbar. Alle sind in größter Sorge, denn es hat auch einen Todesfall unter den Jugendlichen gegeben. Mit der Aufklärung des Verbrechens befasst sich Thomas. Die Spannung ergibt sich in dieser Folge in erster Linie aus den sozialen Beziehungen untereinander sowie von diversen Erziehungsproblemen der Eltern. Insgesamt fand ich das nicht so spannend wie die Folgen davor, aber da es doch irgendwie ein typischer Schwedenkrimi ist, kommt er in meinem Ranking immer noch auf vier Sterne.

Veröffentlicht am 23.10.2018

Elfenzauber

Vampirgeflüster
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In der letzten Folge war man noch froh, dass Sookie neue Verwandte entdecken konnte, aber nun stellt sich heraus, dass sie dadurch in allerhöchste Gefahr gerät. So blutig, so actionreich und so emotional ...

In der letzten Folge war man noch froh, dass Sookie neue Verwandte entdecken konnte, aber nun stellt sich heraus, dass sie dadurch in allerhöchste Gefahr gerät. So blutig, so actionreich und so emotional ist es noch nie in den True Blood Büchern gewesen. Ich konnte einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Besonders gut gefallen hat mir, wie sehr diesmal das Hauptaugenmerk auf die Elfen und ihre Eigenschaften gerichtet ist. In den Kampfszenen verliert man als Leser nie den Überblick und sie haben auch eine angenehme Länge, so dass es nicht langweilig wird. Mit Spannung werde ich mich auf die nächste Episode stürzen!

Veröffentlicht am 20.10.2018

Feindliche Übernahme

Ein Vampir für alle Fälle
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Eigentlich ähneln sich ja alle True Blood- Romane auf irgendeine Weise sehr. Trotzdem ist man froh, wenn es mit Sookie weitergeht.
Das Wahnsinnsattentat der Vampirkonferenz hat sie zum Glück hinter sich ...

Eigentlich ähneln sich ja alle True Blood- Romane auf irgendeine Weise sehr. Trotzdem ist man froh, wenn es mit Sookie weitergeht.
Das Wahnsinnsattentat der Vampirkonferenz hat sie zum Glück hinter sich gelassen. Leider meldet sich ihr neuer Freund Quinn nicht mehr. Und schon brauen sich auch neue Gefahren und politische Ränkespiele innerhalb der Vampire zusammen, aber auch unabhänig davon in der Gemeinschaft der Werwölfe. Sookie kann natürlich nicht nein sagen, als sie um Hilfe gebeten wird...aber der Roman hat auch neue Verwandte für sie parat.
Ich fand diese Episode mal wieder sehr spannend und abwechslungsreich. In jedem neuen Band lernt man neue Facetten und Spezies der Supras kennen. Der Autorin gehen die Ideen nie aus, so fiebert man wie jedesmal der nächsten Folge entgegen.

Veröffentlicht am 20.10.2018

Gefährliche Gelüste in Bon Temps

Untot in Dallas
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Das Cover dieses zweiten Bandes aus der True Blood-Serie zeigt ganz deutlich, wieviel Humor zwischen den Zeilen steckt. Auch ein Vampirroman kann witzig sein. Charlaine Harris versteht es grossartig, dass ...

Das Cover dieses zweiten Bandes aus der True Blood-Serie zeigt ganz deutlich, wieviel Humor zwischen den Zeilen steckt. Auch ein Vampirroman kann witzig sein. Charlaine Harris versteht es grossartig, dass man als Leser trotz Untoten, Werwölfen, Blut und Mord zwischendurch schmunzeln muss.
Die liebenswerte Kellnerin Sookie gerät schon wieder in grosse Gefahr, denn sie will einen Mord aufklären. Dabei gerät sie an eins der gefährlichsten Wesen der Zwischenwelten. Neben jeder Menge Action tritt diesmal auch die erotische Komponente stark in den Vordergrund, denn das Zentrum des Geschehens ist eine Art Geheimclub der biederen Kleinstadtbewohner von Bon Temps, wo sie ihre geheimen sexuellen Neigungen nachgehen können, ohne dass die bürgerliche Fassade Risse bekommt.
Für meine Geschmack etwas zuviel Sex, aber wieder ein herrlich makabres Ambiente. Charlaine Harris weiss ihre Leser mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen.