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Veröffentlicht am 07.12.2018

Das große Abenteuer Liebe

Die Ballade von Max und Amelie
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Das große Abenteuer Liebe

Kaum eine Geschichte lässt mich so ratlos zurück, wie diese und kaum eine bereitet mir so viele Schwierigkeiten, dass in Worte zu fassen, was ich beim Lesen empfunden habe, ...

Das große Abenteuer Liebe

Kaum eine Geschichte lässt mich so ratlos zurück, wie diese und kaum eine bereitet mir so viele Schwierigkeiten, dass in Worte zu fassen, was ich beim Lesen empfunden habe, aber ich versuche es…

Erst einmal, es geht um die Hündin Narbe, die mit ihren Geschwistern auf einer Mülldeponie lebt. Immer auf der Suche nach Futter und im Kampf um Macht und Anerkennung. Die Liebe? Die hat sie abgeschrieben, denn wer will schon etwas mit einem Krüppel zu tun haben? Seit Kindheit an, hat sie nur noch ein Auge, das sie im Streit mit ihrem Bruder verloren hat.

Eines Tages beobachtet sie, als ein fremder Hund, auf dem Müllberg, von Menschenkindern gequält und verletzt wird. Als sie ihm hilft, ist das der Beginn einer langen Reise, …

…denn Max hat sich verlaufen und möchte nach Hause, zu seinem Frauchen. Er erzählt Narbe von den Menschen, die einem nicht nur Futter geben, sondern auch Zuneigung und Streicheleinheiten. Dinge, die Narbe nie kennengelernt hat. Spontan entschließt sie, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und Max zu begleiten.

Da beide den Weg nicht kennen, treffen sie auf Hindernisse und Gefahren, aber auch auf Freundschaft, die, so Narbe inzwischen gelernt hat, sehr wichtig ist, beim Überleben.

Bis hier hin klingt die Geschichte richtig schön, so wie ich finde. Was dann aber noch mit eingebaut wurde, war mir nicht wirklich klar, auch wenn wir bereits wissen, dass das Thema Reinkarnation den Autor stets begeistert hat.

Auf ihrer Reise hat Max immer wieder Albträume, in denen die Zwei von einem Menschen gejagt werden, doch irgendwie scheinen Max diese Träume so real, dass es sich vielleicht doch eher um Erinnerungen handeln könne. Als auch Narbe das Träumen anfängt, weiß der Leser, die zwei werden nicht nur gejagt, sondern sollen auch getötet werden. Getötet wegen der Liebe!

Die Geschichte ist aus der Sicht von Narbe geschrieben. Diese Kapitel spielen in der Gegenwart und in denen begleiten wir die Zwei auf ihrem Weg und ihrer Seelenverwandtschaft. Es gibt aber auch einige Kapitel, die aus der Sicht eines Menschen beschrieben werden, der in verschiedenen Zeiten und Körpern gelebt zu haben scheint.
Das waren die Momente, die mich überfordert haben. Ich halte mich durchaus für einen kreativen und weltoffenen Menschen, aber das war mir einfach zu viel. Da fehlte es mir an Vorstellungskraft.

Vielleicht ist jetzt schon ansatzweise zu verstehen, wie es mir beim Lesen erging. Von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt, war gefühlsmäßig alles dabei. In der einen Szene konnte ich mich gar nicht losreißen vom Buch, so spannend und auch berührend war es und im nächsten Kapitel hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, aber…

…ich bin dran geblieben. Das Ende kam dann auch noch mal mit so einer Wucht, dass es für mich durchaus ein 5 Sterne Buch hätte sein können, wäre da dieses besagte Thema nicht mit eingebaut worden, was mir laut Klappentext, nicht wirklich klar war. Somit ist ein Durchschnittswert von 3 Sternen entstanden, deswegen gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung!

Kleiner Rat an alle Tierliebhaber... Die Geschichte nimmt einen streckenweise ganz schön mit.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Für alle die, die eine ruhige Geschichte mit französischen Flair suchen

Ein Winter voller Blumen
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Ein kleiner Blumenladen mitten in Paris,
eine junge Floristin
und eine Liebe mit Hindernissen…

Drei Argumente, die mich überzeugen konnten dieses winterlich klingende Buch genau jetzt, in der bevorstehenden ...

Ein kleiner Blumenladen mitten in Paris,
eine junge Floristin
und eine Liebe mit Hindernissen…

Drei Argumente, die mich überzeugen konnten dieses winterlich klingende Buch genau jetzt, in der bevorstehenden Weihnachtszeit, zu lesen.

In dieser Geschichte geht es um die gutgläubige Fleur, die einen schnuckeligen, kleinen Blumenladen, mitten in Paris, betreibt. Es ist gerade Herbst. Es stürmt und regnet und die ersten Stürme fegen über die Stadt hinweg.

Langsam wird es ungemütlich, nicht nur vom Wetter her, sondern vor allem für Fleur. Ihr Vater ist nämlich krank, der kleine Laden steht kurz vor dem Ruin und auch bei ihr meldet sich die erste Erkältung an. Doch eigentlich kann sie sich gar nicht erlauben im Bett zu bleiben.

Eines Tages taucht ein geheimnisvoller Kunde in ihrem Laden auf, der fasziniert ist, von Fleur. Jeden Tag kauft er Blumen, obwohl er nicht mal jemanden hat, dem er sie schenken könnte, nur um einen Grund zu haben, Fleur nah zu sein. Auch Fleur findet Herrn Matin nett, doch leider meint das Schicksal es nicht gut mit den beiden.
Werden sie es schaffen, sich gegen das Schicksal zu stellen?

Gleich zu Beginn starten wir in ein stürmisches, nasskaltes Paris und genau wie das Wetter, war für mich auch der Einstieg, in diese Geschichte. Es wirkte fast ein wenig deprimierend auf mich. Diese Stimmung legte sich auch nicht wirklich. Lange wartete ich darauf, dass sich ein Gefühl von Wärme einschlich, welches leider erst gegen Ende kam. Für mich leider zu spät.

Dazwischen hatte ich meinen Kampf mit lateinischen Blumennamen (Z.B. Gymnochalycium mihanovichii) und Reklamationen über das Hotel in dem Monsieur Matin angestellt ist. Diese Kapitel zogen sich für mich sehr in die Länge und ich fand auch nicht alle relevant für das Voranschreiten der Geschichte.

Mich konnte dieses Buch, mit seinem wunderschönen Cover und seinen vielversprechenden Inhalt leider nicht in seinen Bann ziehen, aber ich weiß, dass viele gerade diese Stimmung im Buch als sehr gelungen beschrieben haben. Mir fehlten jedoch am meisten die Wärme und auch der Bezug zu den Hauptprotagonisten. Ein Mitfiebern gab es dadurch nicht, obwohl ich mich sehr auf eine „Liebe mit Hindernissen“ gefreut habe.

Für alle die, die vor allem eine ruhige Geschichte, mit französischem Flair suchen, dürfte das Buch aber genau das Richtige sein.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Mehr Gefühl erwartet

Schmetterlinge im Winter
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>>Ein wunderschöner Roman über eine tragische Liebe, tief berührend und federleicht

>>Ein wunderschöner Roman über eine tragische Liebe, tief berührend und federleicht<<, …

…so beschreibt die „Romantic Times“ diese Geschichte.
Zu Beginn lernen wir Kailey kennen, die mit ihrem Verlobten ein romantisches Dinner, in einem der nobelsten Restaurants von Seattle, hat. Als sie nach Hause wollen und ihr Verlobter das Auto holt, wartet Kailey und plötzlich steht ein Obdachloser vor ihr. Ein Blick in seine Augen genügt und sie wird knallhart ins Jahr 1996 zurück katapultiert. Es ist Cade, ihre große Liebe, die sie damals von einem auf den anderen Tag verlassen hat, ohne zu sagen, warum und wohin. Was ist passiert und warum ist Cade, der erfolgreiche Plattenboss, plötzlich obdachlos?

Mit den vielversprechenden Worten der Romantic Times, habe ich mich auf diese Story eingelassen, doch leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr berühren, wie andere Leser. Warum war das so?

Die Geschichte ist aufgeteilt in Gegenwart, als Kailey wieder auf Cade trifft. Er obdachlos und sie kurz vor ihrer Hochzeit mit Ryan. Und in Vergangenheit, wo dem Leser beschrieben wird, wie Cade und Kailey sich damals kennen und lieben gelernt haben, aber da genau liegt das Problem für mich.
Die Autorin konnte mir in diesen Kapiteln nicht vermitteln, was für ein Traumpaar die Zwei wirklich waren, sodass ich in der Gegenwart auch nicht alle Handlungen von Kailey nachvollziehen konnte. Die leichte Antipathie gegenüber Cade und die Verständnislosigkeit gegenüber Kailey hat ihr Übriges dazu beigetragen.
Kailey die plötzlich hin- und hergerissen ist, zwischen ihrer einstigen großen Liebe und ihrem zukünftigem Ehemann, machen einen Großteil der Geschichte aus. Für wen wird sie sich am Ende entscheiden?

Das Spannendste und der rote Faden aber waren, Stück für Stück, der Wahrheit näher zu kommen, was damals geschehen ist. Warum Cade Kailey verlassen hat. Dies wurde mir zum Schluss dann aber leider auch noch zu rasant abgehandelt.
Hauptkritikpunkt allerdings ist, dass ich leider mit den beiden nicht so mitgefühlt habe und deswegen konnte mich diese Geschichte, auch wenn die Idee großartig ist, nicht so sehr berühren.

Vielleicht sollte ich zum Ende auch noch kurz erwähnen, dass ich bei dem Cover und dem Titel dachte, dass es eine Geschichte ist, die man gut in der Adventszeit oder zumindest im Winter lesen kann, zumal das Buch auch auf den Weihnachtsstapeln in den Buchhandlungen liegt. Dem ist aber nicht so. Der Winter spielt hier eigentlich keine bedeutende Rolle, warum sich mir deswegen auch nicht der Titel erschließt.

Veröffentlicht am 09.11.2018

Leider enttäuscht

Die kleinen Wunder von Mayfair
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Das Buch „Die kleinen Wunder von Mayfair“…

…hat eins der schönsten Buchumschläge, wie ich finde. Mit dem Titel zusammen, verspricht das Buch, rein optisch, eine magische, weihnachtliche und zauberhafte ...

Das Buch „Die kleinen Wunder von Mayfair“…

…hat eins der schönsten Buchumschläge, wie ich finde. Mit dem Titel zusammen, verspricht das Buch, rein optisch, eine magische, weihnachtliche und zauberhafte Geschichte. Nicht nur deswegen, sondern weil ich stets auf der Suche bin, nach einer ganz außergewöhnlichen Story, fiel mir dieses Buch gleich auf, denn der Klappentext verrät vielversprechender Weise, dass es um…

…die 15 jährige Cathy geht, die zu Beginn der Geschichte (wir befinden uns im Jahre 1906) schwanger ist und deswegen von ihren Eltern abgeschoben wird, aus Scham. Durch Zufall stößt sie auf eine Zeitungsannonce:

>>Fühlen Sie sich verloren? Ängstlich?
Sind Sie im Herzen ein Kind geblieben?
Dann sind Sie bei uns richtig.
Das Emporium öffnet beim ersten Winterfrost seine Tore.
Keine Erfahrung erforderlich.
Kost und Logis inbegriffen.
Willkommen bei Londons größtem Spielwarenhändler.
Papa Jacks Emporium<<

Cathy überlegt nicht lang und läuft davon. Angekommen vor dem doch recht unscheinbaren Spielzeugladen, ist sie, als sie hinein geht, überrascht über die Weitläufigkeit. In den Gängen und Winkeln des Emporiums wimmelt es von verzauberten Holzsoldaten, riesen Bäumen aus Pappmaschee und täuschend echte Vögel aus Pfeifenreinigern.

Da gerade Saison ist und alles drüber und drunter geht stellt Papa Jack sie schnell ein. Kurz darauf lernt Cathy auch noch die Söhne von Papa Jack kennen. Kaspar und Emil, kaum älter als sie selbst, aber immer so voller Eifer dem Vater zu gefallen und stets im Wetteifer die besten Spielzeuge zu entwerfen, sodass ein wahrer Krieg entfacht, im Inneren des Emporiums.

Eigene Meinung:

Leider habe ich mir zu viel von der Geschichte versprochen. Zu Beginn hatte ich absolut noch das Gefühl, welches ich erwartet hatte. Mir fehlte es auch nicht an Vorstellungskraft, was die Erfindungen betrifft, aber irgendwann, als es darüber hinaus ging und man in eine kleine Kiste steigt und daran alles riesig erscheint und Spielsoldaten von allein miteinander kämpfen, war es mit meiner Vorstellungskraft vorbei.

Zu dem Zeitpunkt war ich schon ein wenig enttäuscht, da es auch seitenweise um die Rivalität der Brüder ging, die mit Spielsoldaten veranschaulicht wurde, wovon ich so gar keine Ahnung habe. Ich hatte mir einfach mehr Cathy gewünscht.

Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges hatte mich die Geschichte, passenderweise dann aber zurück erobert. Ich wollte wissen, wie es weiter geht.

Doch leider hielt auch dieses Gefühl nicht lang an. Die Machtkämpfe der Jungs waren einfach vordergründig und strengten mich sehr an, beim Lesen.

Ich weiß, dass diese Geschichte eine Botschaft enthält, die auch gut rüber gebracht wurde, aber viel mehr hat mich etwas ganz anderes berührt. Etwas, was mit dieser Botschaft gar nichts zu tun hat, eher mit meinem Bewusstsein, nochmal daran erinnert worden zu sein, dass es auch Menschen gab, die zu einer Zeit geboren wurden, die nicht nur einen grausamen Weltkrieg miterlebt hatten, sondern gleich zwei.

Fazit:

Mich konnte die Geschichte also nicht ganz überzeugen, aber vielleicht lag es auch einfach nur an der falschen Erwartungshaltung, denn das Kind in mir habe ich mir eigentlich auch noch bewahrt. Daran lag es sicherlich nicht.

Veröffentlicht am 18.10.2018

Ganz nett, aber ohne Tiefgang

Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten
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Happy End gesucht!

Grace schreibt Geschichten, stets mit Happy End und das auch sehr erfolgreich. Seit ihrer Scheidung allerdings vor zwei Jahren, will ihr nichts mehr so richtig gelingen.

Das war der ...

Happy End gesucht!

Grace schreibt Geschichten, stets mit Happy End und das auch sehr erfolgreich. Seit ihrer Scheidung allerdings vor zwei Jahren, will ihr nichts mehr so richtig gelingen.

Das war der Moment, als ihr Manager und gleichzeitig bester Freund ihr eine Auszeit verschreibt. Einfach mal runter kommen, Selbstvertrauen tanken und wieder glücklich werden.

Als ihre Haushälterin ihr mitteilt, sie wolle einige Wochen ihre Schwester in Spanien besuchen und dringend eine Vertretung braucht, kommt Grace das gerade recht. Sie möchte sie vertreten und versuchen somit auf andere Gedanken zu kommen.

Ab da vertritt die Bestsellerautorin, ihre eigene Putzfrau, inkognito versteht sich, in dem Haus von James.

Besondere Merkmale: reich, gutaussehend, aber ziemlich arrogant!



Dies klang für mich nach einer sehr witzigen Geschichte und wer mich kennt, der weiß, wie gerne ich herzhaft lache, auch in Büchern.

Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte, was den Humor anging. Und auch der Rest der Geschichte wirkte zwar nett erzählt, aber zwang mich nicht zum pausenlosen Weiterlesen. Es gab hin und wieder mal lustige Szenen, die auch dieses „Fremdschäm Gefühl“ in mir hervorgerufen haben, was ich in Geschichten liebe, aber die Stellen waren leider zu selten. Auch das, was sich zwischen Grace und James anbahnte konnte ich nicht richtig nachvollziehen, da kam von Anfang an nicht das Gefühl auf, dass die Zwei sich wahnsinnig lieben, warum die Geschichte dann so verlief.

Das Ganze wirkte auf mich eher wie gewollt und nicht gekonnt. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch einfach nur zu hoch. Zumindest was die Gefühle und den Humor angingen.

Also kurz: Eine ganz nette Geschichte für Zwischendurch, ohne Tiefgang, mit ein paar Lachern, sympathischen Freunden und einem vorhersehbaren „gefundenen“ Happy End.