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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2019

Schönes Kinderbuch ab 8. Jahren

Alea Aquarius. Die Magie der Nixen
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Ben, Lennox, Sammy und Alea waren auf einer spannenden Tauchtour, Sie sind immer noch total bewegt von den Nixen. Es dauert nicht lange und Sammy wird plötzlich vermisst? Wo ist er nur hin? Einziger Hinweis ...

Ben, Lennox, Sammy und Alea waren auf einer spannenden Tauchtour, Sie sind immer noch total bewegt von den Nixen. Es dauert nicht lange und Sammy wird plötzlich vermisst? Wo ist er nur hin? Einziger Hinweis ist seine Kamera, die Sie zwischen umhertreibenden Plastikmüll findet. Die drei überlegen nicht lange und machen sich auf die Suche nach Sammy.

Der Eindruck von dem Erstlesebuch finde ich wirklich gut, ich arbeite mit Kindern in dem Alter und glaube schon, dass es gut für 8-Jährige geeignet ist. Die Aufteilung im Buch ist für Kinder sehr angenehm, den die Kapitel nicht zu groß und lassen sich auch schön zum lesen einteilen. Auch die Schriftgröße finde ich hier sehr passend, so sind die Kinder nicht so erschlagen von den Texten, sowas ist gerade bei so kleinen sehr wichtig. Was auch wirklich toll ist, waren die Illustrationen, die die Geschichte so bissel wiedergespiegelt haben.

Die Geschichte an sich wurde schön einleitet in dem man halt auch kurz alle Figuren vorgestellt hat und auch alle andere Meeresbewohner, so dass man sich auch ein Bild von allem machen konnte. Das Buch vermittelt oder soll denn Kindern das Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln, also Freundschaft, Familie bzw. der Gemeinschaftsglaube zählt hier. Was das Buch auf jeden Fall vermittelt hat finde ich persönlich sehr gut, kann das Buch auch gut weiterempfehlen und habe das und auch den Ruf schon mit Kindern gelesen und besprochen.

Mir tut es sehr leid, dass Buch hatte ich bei einer Leserunde gewonnen und scheinbar total vergessen zu bewerten.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Wieder mal fantastisch

Goldfields
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London 2012: Die junge ehrgeizige Robin begegnet bei einer Abendgesellschaft auf einem englischen Landsitz einer faszinierenden alten Dame. Mit ihren Erzählungen entführt sie Robin ins London des Jahres ...

London 2012: Die junge ehrgeizige Robin begegnet bei einer Abendgesellschaft auf einem englischen Landsitz einer faszinierenden alten Dame. Mit ihren Erzählungen entführt sie Robin ins London des Jahres 1851.

Beatrice Ames eine junge und durchaus ehrgeizige und sehr selbstbewusste Frau, schon früh ist Sie Rebellin, Revolutionärin und Kämpferin für die Frauen. Mit ihrem Engagement begeistert Sie nicht jeden, leider, denn ihr Bruder und gleichzeitig Vormund will Sie nun in anderen Kreisen sehen. Es dauert nicht lange und Beatrice ist auf einem Schiff unterwegs nach Australien, an Bord lernt Sie einen jungen Iren kennen, schon bald haben die beiden eine intensive Bindung zueinander.

Ich Liebe historische Bücher, die Autorin schafft es immer wieder mich mit in eine Zeit zu nehmen, die vergangen ist und doch so naher und das finde ich wirklich toll. Was ich besonders mochte war die Hauptfigur, ich mag starke Frauen in ihrer Zeit, denn es gab so viele die aber unterdrückt wurden und dennoch sich nicht Mundtot machen ließen.

Meiner Meinung nach müsste es noch solche Bücher geben, denn es ist ein wahnsinnig interessantes und spannendes Thema. Sehr gutes Buch, kann ich nur weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 08.01.2019

Geschichte neu erleben

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen-Sicherheitsamt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens ...

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen-Sicherheitsamt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, widersetzt Helene sich. Dabei muss sie nicht nur gegen das Regime kämpfen, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten Lettke, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...
Vergangenheit trifft auf Zukunft und das fand ich echt erschreckend, denn wenn mal überlegt was wir heute alles haben an Technik, Kommunikation oder auch Social-Media und das ganze dann zwischen 1939-1945 auch gegeben hätte, dann glaube ich das der Krieg anders ausgegangen wäre. Andreas Eschbach hat mit seinem Werk eine Geschichte geschaffen, die mich wirklich zum nachdenken angeregt hat und gleichzeitig halt auch Angst eingejagt hat. Gott sei gab es dies nicht wirklich zu dieser Zeit…

Zu dem Buch selbst, die Idee fand ich mehr als spannend. Denn die Zeit war nicht gerade mit Freude übersät und wenn man dann in einer fiktiven Geschichte liest, dass Sie die gleichen Möglichkeiten wie wir heute, dann Sie die Machtübernahme schon wieder ganz anders aus.

Mir gefiel das Buch sehr gut, da es, dass damalige Zeitgeschehenen einfach mal anders aufgezeigt hat.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Der Anfang...

Die Wüstenprinzessin
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Prinzessin Yasmina ist im heiratsfähigen Alter und ihr Vater der Sultan möchte Sie gerne unter die Haube bringen, deswegen gibt es einen Aufruf für alle jungen Männer im heiratsfähigen Alter, Sie sollen ...

Prinzessin Yasmina ist im heiratsfähigen Alter und ihr Vater der Sultan möchte Sie gerne unter die Haube bringen, deswegen gibt es einen Aufruf für alle jungen Männer im heiratsfähigen Alter, Sie sollen sich vorstellen. Yasmina lehnt natürlich alle kategorisch ab auch Prinz Karim aus Jemen, trotzdem er was hat, was die anderen nicht hatten. Aber Karim hat schon länger ein Auge auf Yasemina geworfen, er hat sich ein Plan zurechtgelegt und dieser beinhaltet Yasmina entführen und die gemeinsamen Tage dazu nutzen, dass Sie sich in ihn verliebt…aber wird es ihm gelingen?

Alleine der Klappentext fand ich schon toll, denn man hatte das Gefühl, dass wird eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht… persönlich mag ich Geschichten die Märchenhaft sind und auch sowas versprechen.

Was mir besonders gut gefallen hat war Karim, denn er hat ein Ziel vor Augen und hat dieses auch total verfolgt. Er wollte diese Frau unbedingt haben und lässt sich auch nicht einfach abwimmeln, nur durch seine Ablehnung. Yasmina ging mir ab und zu auch mal auf den Keks mit ihrem Gezicke, aber so bissel Zündstoff brauchte die Geschichte auch. Deswegen finde ich die Mischung eigentlich wirklich gut gelungen, da ich die anderen Bände schon kenne, kann man sagen ein guter Anfang.

Veröffentlicht am 05.01.2019

Das war mal ein Buch...

Dragonerkind
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1758, mitten im Siebenjährigen Krieg:
Bauernsohn Jean muss seine Familie verlassen, um als Bursche in den Dienst von Leutnant Philippe de Belsace zu treten. Bald zeigt sich, dass sie einander mehr als ...

1758, mitten im Siebenjährigen Krieg:
Bauernsohn Jean muss seine Familie verlassen, um als Bursche in den Dienst von Leutnant Philippe de Belsace zu treten. Bald zeigt sich, dass sie einander mehr als Herr und Diener sind. Doch der Schrecken des Krieges holt sie ein, und nur geschicktes und trickreiches Zusammenspiel rettet sie vor mancher Gefahr.
Eines Nachts begeben sie sich auf eine waghalsige Tour und geraten unbeabsichtigt einer Schar von Agenten in die Quere. Wer sind diese Kerle, was führen sie im Schilde, und wer ist das Ziel ihres mörderischen Plans?

Bei diesem Buch muss ich mal etwas mehr ausholen, denn schließlich es nicht mal schnell gelesen. Wer historische Bücher gerne liest, der sollte auf jeden Fall dieses Buch hier auch lesen. Eigentlich ist es ein Jugendbuch, zum Teil schwere Kost, deswegen würde ich vorschlagen man sollte es gemeinsam reinlesen und dann weitersehen.

Gerade der Anfang empfand ich sehr heftig, aber man darf auch nicht vergessen, dass die vergangene Zeit auch nicht gerade ein Zuckerschlecken war für Groß und Klein. Der Junge Jean wird von seinem Vater ziemlich verprügelt, weil er die wertvolle Milch versehentlich verschüttet hat, denn seine Familie lebt in großer Armut und da zählt jeder Schluck Milch bzw. überhaupt an Lebensmitteln. Aber das ist nicht alles was am Zahn der Zeit nagt, denn auch die Kindersterblichkeit zehrt sehr an der Familie, irgendwann beschließt Jeans Vater in den Dienst stellen zu lassen. Was ich wirklich interessant ist oder für mich jeden Falls war ist, dass die Autorin meiner Meinung nach sehr gut recherchiert hat, so dass man sich wirklich ein gutes Bild von den damaligen Verhältnissen machen konnte. Für mich sind solche Recherche eigentlich das A und O in einem historischen Buch, denn zwar auch eine fiktive Geschichte ist schön erzählt, sollte aber dabei die wesentlichen Faktoren der Epoche immer wiederspiegeln und das hat die Autorin hier wirklich getan.

Man taucht in dem Buch u.a. in das Geschehen des Siebenjährigen Kriegs ein, auch hier geht man mit Kindern bzw. mit dem Jungen nicht gerade liebevoll um, denn dort wo Gewalt herrscht achtet auch keiner auf einen kleinen „Bauernssohn“. Warum dieser Krieg regiert und was die beiden Parteien austragen wird auch sehr gut erläutert, wobei ich es für ein Jugendlichen vielleicht nicht ganz einfach finde zu verstehen, aber das kommt auch immer auf das Kind an und wie sehr es Interesse an Geschichte zeigt.
Meiner Meinung nach ein wirklich gutes Werk, sehr mächtig aber absolut lesenswert. Genau so muss Geschichte sein!