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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2016

Realistisches, romantisches und ergreifendes Jugendbuch

Lass uns fliegen
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Paulina hat bei einem Unfall ihre Schwester verloren.
Vincent versteckt seine Geheimnisse vor allen.

Erstmal ist hier dieses Cover, es ist einfach einzigartig. Die Farben, die das Buch zu einem Blickfang ...

Paulina hat bei einem Unfall ihre Schwester verloren.
Vincent versteckt seine Geheimnisse vor allen.

Erstmal ist hier dieses Cover, es ist einfach einzigartig. Die Farben, die das Buch zu einem Blickfang machen und es einzigartig erscheinen lassen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Paulina und von Vincent geschrieben. Es ist absolut authentisch und man hat als Leser keine Probleme sich in die beiden unterschiedlichen und doch ähnlichen Charaktere einzufühlen.
Der Schreibstil ist untypisch für ein Jugendbuch nicht unbedingt zum Mal eben verschlingen der doch wenigen 234 Seiten geeignet, denn er bietet so viel mehr und ist sehr intensiv und nicht so federleicht, wie man es sonst eher gewöhnt ist. Dadurch wird man immer wieder zum Nachdenken angehalten.

Die aufgegriffenen Themen in diesem Buch sind realistisch und sehr vielseitig. Von Schreibwerkstatt, Theater AG über Freundschaft zu Drogenmissbrauch.
Die Charaktere wurden von mir nun nach beenden des Buches vollkommen ins Herz geschlossen, sie machen eine unvorstellbar gut beschriebene Entwicklung durch.

In der Schreibwerkstatt wird immer wieder auf Harry Potter und der Stein der Weisen Bezug genommen. Leider bin ich mir hier nicht sicher, ob heutzutage alle Jugendlichen Harry Potter kennen (leider bin ich schon auf einige gestoßen) und zudem weiß ich auch nicht, ob die hier angeführten Stellen so wirklich passend sind bzw. in dem Buch so vorkommen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr viel Freude bereitet. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und das schaffen Jugendbücher sonst eher selten bei mir. Auch dachte ich mir, als ich die Seitenzahl sah: "Oh schade, dass Buch wird mir aber nur einen kurzen Unterhaltungsfaktor bieten." Hier wurde ich eines besseren belehrt und in eine romantische, aber nicht kitschige, realistische und ergreifende Welt entführt. So vergebe ich 4 von 5 Sternen und kann das Buch nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Ein Thriller mit so vielen Facetten!

Hades
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Hades ist der Herrscher der Unterwelt in Sydney. Er lebt auf einer Müllhalde und empfängt dort nicht gerade jeden.
Eden und Eric arbeiten bei der Polizei. Sie sind Geschwister und ermitteln an den schaurigsten ...

Hades ist der Herrscher der Unterwelt in Sydney. Er lebt auf einer Müllhalde und empfängt dort nicht gerade jeden.
Eden und Eric arbeiten bei der Polizei. Sie sind Geschwister und ermitteln an den schaurigsten Mordfällen. Doch irgendetwas haben sie zu verbergen...

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Edens neuem Partner bei der Mordkommission. Ab und zu reist man als Leser in die Vergangenheit zu Hades. Persönlich hätte ich gerne mehr von dieser Perspektive gehabt, denn sie ist anders und damit so viel reizvoller.

Parallel zu der geheimnisvollen Geschichte rund um Eden, Eric und Hades handelt es sich bei diesem Buch um einen waschechten Thriller, der auch so einige Wendungen, Morde und viel Spannung bereithält. Zudem fundiert die Geschichte unter anderem auf Organhandel.

Insgesamt ein sehr facettenreicher Thriller, der mir sehr gut gefallen hat. So gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Teil!

Veröffentlicht am 19.09.2016

Ein extremer Zusammenprall von Arm und Reich

Ghetto Bitch
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Nele wohnt im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel in einer schicken Villa bis ihr Vater eines Tages nicht nach Hause kommt und die Familie in Schulden versinkt. So ziehen sie um ins Ghetto.

Der Schreibstil ...

Nele wohnt im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel in einer schicken Villa bis ihr Vater eines Tages nicht nach Hause kommt und die Familie in Schulden versinkt. So ziehen sie um ins Ghetto.

Der Schreibstil war gut zu lesen, aber ich fand den Jugendslang schon sehr extrem. So weigere ich mich doch meistens in diesen Sprachgebrauch zu fallen.

Nele und ihr Bruder Timo sind in diesem Jugendbuch die Hauptpersonen. Beide sind geschliffen aus Ecken und Kanten. Nele ist manchmal etwas sehr Naiv.

Mir hat der hier dargestellte Zusammenprall von Arm und Reich sehr gut gefallen. Vorurteile wurden beleuchtet und größtenteils aus dem Weg geräumt.

Insgesamt handelt es sich bei Ghetto Bitch um ein Buch mit einem extremen Sog, einmal begonnen kann man es kaum aus der Hand legen. So ist es auch mir ergangen und nun vergebe ich 4 von 5 Sternen für den kleinen, aber feinen Ausflug nach Hamburg!

Veröffentlicht am 19.09.2016

Humorvoller Fantasy-Jugendroman

Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
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Layla ist halb Wächter halb Dämon. Ein wirklich schwieriges Unterfangen und dann lebt sie unter Menschen, die zwar von der Existenz der Wächter (sie nennen sie auch Gargoyles) wissen, aber das Layla wenigstens ...

Layla ist halb Wächter halb Dämon. Ein wirklich schwieriges Unterfangen und dann lebt sie unter Menschen, die zwar von der Existenz der Wächter (sie nennen sie auch Gargoyles) wissen, aber das Layla wenigstens halb dazugehört wissen sie nicht. Zudem sind Dates tabu. Küssen geht für Layla nicht, denn damit raubt sie die Seele von anderen Menschen.
Dann steht plötzlich Roth vor ihr, ein Hohedämon und der sieht auch noch ziemlich gut aus...

Aus der Sicht von Layla beschreibt Jennifer L- Armentrout, das Schule wirklich Spaß machen kann, wenn es der einzige Weg ist, das Haus zu verlassen. Auch sonst gibt es viele Dialoge, die immer wieder zum Schmunzeln einladen.

Interessant ist, dass gerade das Thema der freien Meinung bzw Entscheidung immer wieder auftaucht und man als Leser verschiedene Einsichten bekommt, sodass man sich am Ende nicht wirklich sicher ist, ob sie nun existiert oder nicht.

Insgesamt hat mir diese Story rund um Dämonen, Gargoyles und nebenbei auch ein paar Menschen wirklich sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit hoffentlich genauso vielen ironischen Dialogen wie in Band 1. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Erotik mal anders. Interessanter Reihenauftakt!

Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)
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Mia Saunders braucht Geld, genauer 1 Mio Dollar um die Spielschulden ihres Vaters zu begleichen. So wird sie Teil der Escortfirma ihrer Tante und verdient pro Monat pro Typ 100 000 Dollar. Sex ist dabei ...

Mia Saunders braucht Geld, genauer 1 Mio Dollar um die Spielschulden ihres Vaters zu begleichen. So wird sie Teil der Escortfirma ihrer Tante und verdient pro Monat pro Typ 100 000 Dollar. Sex ist dabei nicht im Vertrag enthalten...

Der Schreibstil ist für dieses Genre typisch leicht und schnell zu lesen. Jedoch ist die Geschichte nicht gleich dem Großteil der anderen Erotikbücher. Hier trifft zwar auch "armes" Mädchen auf "reichen" Kerl, doch da Mia immer nur einen Monat bei jedem Typen verbringt hat das Buch seine ganz eigene Charme.

Mr January - ein Drehbuchautor und Surfer aus Malibu
Mr February - ein Künstler
Mr March - ein schwuler Gastronom

Drei vollkommen verschiedene Kerle. Nicht nur was das Aussehen anbelangt. Doch jeder Kerl verändert Mia irgendwie, während sie innerhalb dieses einen Monats auch versucht etwas Gutes zu tun.
Es geht zwar recht schnell zur Sache, doch finde ich die Story im Hintergrund ziemlich gut
Mr February gefiel mir beispielsweise am Anfang gar nicht, doch nach und nach entwickelte es sich und am Ende war ich traurig, dass ich ihn mit Mia zusammen verlassen musste.

Insgesamt also ein Reihenauftakt, der etwas anderes bietet. Nach den ersten beiden Monaten hat man schon Angst, dass man sich schnell langweilt und weiß, was nun passieren wird, doch dem ist nicht so. Ich vergebe so 3,5 bis 4 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung!