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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2019

Fesselnd, spannend, sehr interessant

Tiefe Stille
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Bei „ Tiefe Stille“ von Susanne Rößner handelt es sich um den ersten Fall für Lukas Zieringer.

Die glücklich verwitwete Maria reist zu einem Krimiwettbewerb an den Schliersee. Sie freut sich darauf, gemeinsam ...

Bei „ Tiefe Stille“ von Susanne Rößner handelt es sich um den ersten Fall für Lukas Zieringer.

Die glücklich verwitwete Maria reist zu einem Krimiwettbewerb an den Schliersee. Sie freut sich darauf, gemeinsam mit ihren Mitstreitern Leon und Christof, den von der Jury gestellten Mordfall zu lösen. In einem halb verfallenen Schuppen entdecken sie eine Leiche und sichern mit Begeisterung die ersten Spuren. Plötzlich finden sich die drei in einem echten Kriminalfall wieder, allerdings nicht auf der Seite der Ermittler.

Nach einem Jahr Krisenpause wagt der junge Kriminalhauptkommissar Lukas Zieringer einen Neustart auf dem Land. Seine Hoffnung, dass er erst einmal nur harmlose Delikte aufzuklären hat, wird durch einen Toten und mehreren Vermissten zu nichten gemacht. Lukas und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, das sie in die Tiefen eines stillgelegten Bergwerks führt....



Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen . Die Geschichte liest sich sehr flüssig.

Die Mischung aus humorvollen, grausamen und aktionreiche Szenen haben mir sehr gefallen.

Die Spannung ist die ganze Zeit sehr hoch, bis hin zu einem spektakulären und sehr sehr spannenden Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die vielen Wendungen im Fall tragen ebenfalls zur Spannung bei.

Die Vielseitigkeit des Plots hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr gut aufgebaut, logisch und sehr interessant.

Der Fall wird komplett gelöst. Dieses finde ich sehr wichtig, da ich nicht abwarten möchte bis der Nachfolgeband erscheint.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Ich konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen.

Lukas und Maria sind mir besonders ans Herz gewachsen. Beide sind sehr willensstark, ehrlich und sehr sympathisch.

Der Handlungsort wird sehr gut beschrieben. Gerade die Szenen in dem Stollen haben mich fasziniert und die Anmerkungen der Autorin am Ende der Geschichte fand ich sehr interessant.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Beruht auf einer wahren Geschichte

Dunkle Flüsse
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Bei „ Dunkle Flüsse“ von Peter Nathschläger handelt es sich um eine Geschichte, die auf wahre Begebenheiten ruht.

Frank Dohunan entführt den siebenjährigen David Schneider. Ab da durfte er sich nicht ...

Bei „ Dunkle Flüsse“ von Peter Nathschläger handelt es sich um eine Geschichte, die auf wahre Begebenheiten ruht.

Frank Dohunan entführt den siebenjährigen David Schneider. Ab da durfte er sich nicht mehr David nennen und an nichts mehr erinnern. Von Dohunan wird er zur Prostitution gezwungen und über seine Vergangenheit belogen. Neun Jahre später gelingt David die Flucht. Eine Reise quer durch die USA beginnt und leider auch entlang dunkler Flüsse menschlicher Grausamkeit. In einem Internat für elternlose Jungen muss er ein grauenhaftes Martyrium durch die Aufseher erleiden. Er flieht erneut und macht sich zusammen mit Markt, einem gleichaltrigen Jungen, auf die Suche nach seinem Zuhause. Mark wird vom Gefährten zum Freund und zum Geliebten.

Die Geschichte ist sehr schwer zu verdauen. Gerade da sie auf wahre Begebenheit ruht und man als Leser weiß, daß ist wirklich passiert. Ich musste das Buch öfters zur Seite legen, da ich traurig war, was Menschen anderen Menschen antun können.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die derbe Sprache ist nicht so meins, aber in dem Umfeld in das David leider kommt – aber anscheinend normal.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich sehr neugierig auf Davids weiteren Lebenslauf war. Von der ersten bis zur letzten Seite, ist dieses Buch spannend. David musste so viele verschiedene Stationen in seinem jungen Leben durchmachen.

Trotz den schlechten Erfahrungen mit seinen Peinigern, kann er sich auf Zärtlichkeiten einlassen. Dieser Twist hat mir sehr gefallen.

Durch den sehr bildhaften Schreibstil konnte mich mir alles sehr gut vorstellen. Leider manchmal auch zu gut. Ich bekam einige Bilder für einige Zeit nicht mehr aus meinem Hirn. Für Leser mit schwachen Nerven ist dies leider nichts.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Spannend, düster, gut konstruiert

Ich bringe dir die Nacht
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Bei " Ich bringe dir die Nacht" von Catherine Ryan Howard handelt es sich um eine sehr lesenswerten Thriller.

Das Morden in Dublin geht weiter, wenn du dich nicht der Vergangenheit stellst.
Der berüchtigte ...

Bei " Ich bringe dir die Nacht" von Catherine Ryan Howard handelt es sich um eine sehr lesenswerten Thriller.

Das Morden in Dublin geht weiter, wenn du dich nicht der Vergangenheit stellst.
Der berüchtigte Kanal-Killer von Dublin sitzt bereits seit zehn Jahren im Gefängnis, als erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser geborgen wird.
Ist es ein Nachahmer?
Die Ermittler wenden sich an Will Hurley, doch der Häftling möchte nur mit Alison, seiner ersten Liebe sprechen.
Nach Wills Verurteilung hat sich Alison mühsam ein neues Leben aufgebaut. Daher lehnt sie ab, als die Polizei sie um Hilfe bittet.
Sie weiß nicht, wie sie dem Serienkiller, der einst ihr Freund war gegenüber treten soll. Aber es geht um Leben und Tod und Alison kann nicht weglaufen.
Denn die Vergangenheit birgt schlimmere Geheimnisse als sie ahnt.


Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Durch den tollen Schreibstil lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Meiner Meinung kommen keine Längen oder unnötige Beschreibungen vor.

Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten und endet am Ende der Geschichte. Durch die vielen Wendungen kann man als Leser bis zum Schluß mitraten und Vermutungen anstellen. Ich lag bis zum Schluß falsch- kommt selten vor, aber hier hat die Autorin mich bis zum Schluß auf´s Glatteis geführt- grossartig.

Auch ohne blutrünstige Szenen hat die Autorin einen sehr düsteren und spannenden Thriller verfasst.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und plausibel. Alle Fragen werden beantwortet und das Ende ist sehr zufrieden stellend und überraschend.

Verschiedene Erzählstränge fügen sich Stück für Stück zusammen und als Leser ist man sehr gespannt darauf, wie sich alles am Ende miteinander verknüpfen wird.

Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben. Ich konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen.

Ich empfehle diesen Thriller weiter.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Realität trifft auf Fiktion

Wir träumten vom Fliegen
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Wir träumten vom Fliegen" von Leah Maschek.


Otto Lilienthal hat sich den ewigen Traum vom Fliegen erfüllt. Mit seinem Bruder ist er den langen steinigen Weg vom Traum zur Wirklichkeit gegangen. Auch ...

Wir träumten vom Fliegen" von Leah Maschek.


Otto Lilienthal hat sich den ewigen Traum vom Fliegen erfüllt. Mit seinem Bruder ist er den langen steinigen Weg vom Traum zur Wirklichkeit gegangen. Auch ihm Alter lässt das Fliegen die Beiden nicht los und Gustav folgt Otto in den Himmel, weit über die Grenzen des menschlichen Versandes hinaus.

Die Erzählung umfasst 88 . Auf diesen Seiten hat die Autorin Realität mit Fiktion gepaart und dadurch die Geschichte von den Gebrüder Lilienthal sehr interessant beschrieben.

Die 5 großen Illustrationen, die die Autorin selbst gezeichnet hat, werten dieses Buch sehr auf. Sie sind sehr detailliert und passend zu der jeweiligen Textstelle.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Am Anfang werden Ottos und Gustavs Flugversuche beschrieben. Im Verlauf der Geschichte fängt dann die Fiktion an und die Autorin lässt ihrer Fantasie freien Lauf. Dieser Abschnitt hat mir sehr gefallen, da er außergewöhnlich und interessant ist und zum Nachdenken anregt.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Spannend, interessant, viel Lokalkolorit

Tod am Aphroditefelsen
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Bei „ Tod am Aphroditefelsen“ von Yanis Kostas handelt es sich um den ersten Fall für Sofia Perikles.

Sofia Perikles ist jung, hübsch und eine erfolgreiche Elitestudentin. Als ihr eine Stelle auf Zypern ...

Bei „ Tod am Aphroditefelsen“ von Yanis Kostas handelt es sich um den ersten Fall für Sofia Perikles.

Sofia Perikles ist jung, hübsch und eine erfolgreiche Elitestudentin. Als ihr eine Stelle auf Zypern angeboten wird kehrt sie nach Hause zurück. Doch statt der erhofften Stelle im Innenministerium und einer steilen Karriere, bekommt sie eine Stelle als Dorfpolizistin in einem Kaff im griechisch-türkischen Grenzgebiet.

Kurz nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord und Sofia ist mittendrin in den Ermittlungen ohne jemals zuvor als Polizistin gearbeitet zu haben und ihr neuer Chef ist ihr keine große Hilfe.

Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang und am Ende des Buches ist eine farbliche Landkarte Zyperns abgebildet, in der die Handlungsorte eingetragen sind. Des weiteren wird , sobald Sofia in ein neues Dorf fährt, wird dies vor dem entsprechenden Kapitel kurz beschrieben. So konnte ich mir die Orte sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, Die Mischung aus humorvollen, ernsten, riskanten Szenen macht die Geschichte sehr interessant. Ebenso gefiel mir, dass aktuelle Themen angesprochen werden. Diese machen die Geschichte noch interessanter.

Der Plot ist sehr gut konstruiert und plausibel. Am Ende wird der Fall gelöst und alle Fragen werden beantwortet.

Die Spannung baut sich sehr schnell auf und endet auf der letzten Seite. Durch die vielen Wendungen bleibt es bis zum Schluß sehr spannend.

Durch die sehr ausführlichen Beschreibungen der Protagonisten, konnte ich mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen. Sehr gefallen hat mir die charakterliche Entwicklung von Sofia und Kostas.

Ich empfehle dieses Buch weiter.