Profilbild von Gavroche

Gavroche

Lesejury Star
offline

Gavroche ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gavroche über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2019

Ganz nett

Der beste Freund des Mörders
0

Eugen, der alte Bobtail von Michael, verschwindet eines Tages spurlos, dabei kennt sich der Hund doch gut aus und findet immer alleine zurück. Doch Eugen ist nicht der einzige Hund, der verschwindet. Tierarzt ...

Eugen, der alte Bobtail von Michael, verschwindet eines Tages spurlos, dabei kennt sich der Hund doch gut aus und findet immer alleine zurück. Doch Eugen ist nicht der einzige Hund, der verschwindet. Tierarzt Dr. May fallen Ungereimtheiten auf. Und dann verschwindet ein Mensch und der Tierarzt ist fest davon überzeugt, dass die Fälle miteinander zusammen hängen.

Doch bis es soweit kommt, dauert es recht lange und der Leser wird in viele unterschiedliche Perspektiven eingeführt, die alle miteinander zusammen hängen. Das Buch liest sich flott, die Perspektiven sind gut voneinander zu unterscheiden, doch ist mir das Ganze für einen Kriminalroman ein wenig zu "behäbig". Nicht nur, dass es lange dauert, bis etwas passiert, auch die Ermittlungen sind meiner Meinung nach ein wenig zäh. Erst gegen Ende kommt Fahrt auf und dann ist es schon wieder vorbei. Einiges hatte gar nichts mit dem Fall zu tun und hat einfach zu viel Raum eingenommen.

Veröffentlicht am 02.02.2018

Brutale Frauenmorde in Münster

Denn mir entkommst du nicht
0

Am Aasee wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden. Der Toten wurde der Unterleib brutal verstümmelt, es handelt sich jedoch nicht um ein Sexualverbrechen.
Charlotte Schneidmann und ihr Kollege ...

Am Aasee wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden. Der Toten wurde der Unterleib brutal verstümmelt, es handelt sich jedoch nicht um ein Sexualverbrechen.
Charlotte Schneidmann und ihr Kollege Käfer ermitteln in dem Fall, zu dem mehrere Spuren führen.
Neben der Perspektive dieser beiden gibt es noch die Perspektive von Antonio, der die erste Leiche findet. Hauptperspektive ist jedoch die von Charlotte.
Ein durchaus interessanter Fall, aber so recht wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Den Täter hatte ich recht bald im Visier. Zwischendurch plätscherte mir die Handlung zu sehr dahin. Am Ende wird es dann noch einmal spannend.

Veröffentlicht am 09.12.2017

Mehr erwartet

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
0

Nic hat ihre Heimatstadt vor 10 Jahren überstürzt verlassen, nachdem ihre beste Freundin Corinne verschwand - und bis heute hat man nichts mehr von ihr gehört. Nic hat alle Verbindungen gekappt, ist zum ...

Nic hat ihre Heimatstadt vor 10 Jahren überstürzt verlassen, nachdem ihre beste Freundin Corinne verschwand - und bis heute hat man nichts mehr von ihr gehört. Nic hat alle Verbindungen gekappt, ist zum Studieren fortgezogen und ist mittlerweile mit Everett, einem erfolgreichen Rechtsanwalt verlobt. Doch nun muss ihr Elternhaus verkauft werden. Sie hat eine Nachricht ihres älteren Bruders erhalten. Die Mutter ist vor langer Zeit verstorben, der Vater in einem Pflegeheim und hat nur ab und zu mal lichte Momente. In den letzten Jahren hat er viel zu viel ausgegeben, weswegen das Haus nun verkauft werden muss. Für Nic ist diese Reise eine Reise in die Vergangenheit - und auch für den Leser wird es eine, denn nachdem wieder ein Mädchen verschwunden ist, wird die Geschichte rückwärts erzählt, die Handlung springt von Tag 15 tageweise rückwärts zum ersten Tag zurück, so dass sich für den Leser die Geschichte so erst nach und nach erschließt. Eine interessante Idee, jedoch nicht neu und hier leider auch nicht so gut umgesetzt. Streckenweise habe ich gemerkt, dass ich den Text nur überflogen habe. Die Auflösung kam dann recht spät und wurde schnell umgesetzt, da hätte ich mir schon früher mehr Hinweise gewünscht. Dennoch insgesamt eine interessante Buchidee, aus der man jedoch mehr hätte machen können.

Veröffentlicht am 15.07.2017

Mittelmäßig

Die Morde von Morcone
0

Robert Lichtenwald hat sich in sein kleines Häuschen in der Toskana auf dem Grundstück des Conte zurück gezogen, um Abstand zu bekommen und über sein Leben nachzudenken, aber auch um damit klar zu kommen, ...

Robert Lichtenwald hat sich in sein kleines Häuschen in der Toskana auf dem Grundstück des Conte zurück gezogen, um Abstand zu bekommen und über sein Leben nachzudenken, aber auch um damit klar zu kommen, dieses Leben ohne seine Frau zu führen. Doch der Conte gönnt ihm keine Ruhe und nimmt ihn mit auf eine Wanderung. Dort stoßen die beiden auf eine brutal zugerichtete Leiche, doch es bleibt nicht bei dieser einer Leiche. Wer mordet so brutal in Morcone? Wer wird das nächste Opfer sein?
Ungewollt wird Lichtenwald in die Ermittlungen hineingezogen und gemeinsam mit der Journalistin Giada Bianchi versucht er dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Ein interessanter Krimi mit Toskana-Flair, mit sehr vielen Toten. Einige Personen sind für meinen Geschmack zu blass und oberflächlich geblieben und einige der Morde wurden zu schnell abgehakt und dadurch ging einiges an Potenzial verloren. Am Ende nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf, verliert dann wieder an Geschwindigkeit und ist dann zu Ende. Da wäre mir drin gewesen.

Veröffentlicht am 17.08.2025

Nicht mein Fall

Mord an der Loire
0

Philippe du Pléssis gehört einem alten Adelsgeschlecht aus der Touraine an und meiner Meinung nach erfüllt er auch sämtliche Klischees, angefangen bei seiner Kleidung bis hin zu seinem Verhalten. Ich konnte ...

Philippe du Pléssis gehört einem alten Adelsgeschlecht aus der Touraine an und meiner Meinung nach erfüllt er auch sämtliche Klischees, angefangen bei seiner Kleidung bis hin zu seinem Verhalten. Ich konnte nicht warm werden mit ihm, vermutlich, weil ich genau so jemanden vor Augen hatte. Auch wenn Philippe nun sein Geld als Privatermittler verdient. Bei seinen Ermittlungen nehmen allerdings teure Getränke und exquisites Essen und vor allem seine Kleidung zu viel Raum ein. Ich verstehe schon, dass er als Gegenpol zu der ermittelnden Polizistin Charlotte Maigret dient.
Die Ermittlungen dümpeln auch lange so dahin und auch die Beschreibungen der Touraine und des Loire-Tals konnten für mich nicht den rechten Charme aufkommen lassen.
Sehr schade, denn da ich die Gegend gut kenne, hatte ich mich schon auf einen tollen Krimi mit regionalen Effekten gefreut. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück zufrieden. Sprecher Oliver Dupont hat mir das Hörbuch gut vorgetragen.