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Veröffentlicht am 13.03.2019

Nett für Zwischendurch, aber wenig Tiefgang...

Ein Traum für uns
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe die Lost in Love-Bücher schon oft wahrgenommen und wollte auch mal eines lesen, daher habe ich mich für das Aktuellste entschieden.

Cover:
Das Cover ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe die Lost in Love-Bücher schon oft wahrgenommen und wollte auch mal eines lesen, daher habe ich mich für das Aktuellste entschieden.

Cover:
Das Cover finde ich sehr romantisch und verträumt. Der Inbegriff von Harmonie. Ich finde es wunderschön und es passt gut zu den anderen Büchern der Serie.

Inhalt:
Mary verliebt sich während der Hochzeit von ihres Chefs Sohn in den Milliardär Patrick Murphy. Schnell stellt er ihr Leben auf den Kopf indem er sie mit Geschenken und Liebesbeweisen überhäuft. Wird sich Mary von ihrem geliebten Job und allem anderen in ihrem Leben trennen, für einen Mann den sie gerade erst einmal kennengelernt hat?

Handlung und Thematik:
Zuerst einmal muss ich sagen, obwohl ich die anderen Teile nicht kannte, habe ich gut hineingefunden. Beim Nachwort wurde mir bewusst, warum das Buch gleich richtig ohne Vorgeschichte losging, nämlich weil das Kennenlernen im vorherigen Serien-Teil beschrieben wurde. Trotzdem habe ich gut hineingefunden. Ich hatte eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet, wurde hier aber ein bisschen enttäuscht. Bei dieser Story geht es eher um kitschige, seichte Liebe und nicht um großartigen Tiefgang. Trotzdem war es nett zu lesen.

Charaktere:
Mary steht mit beiden Beinen voll im Leben und kommt gut zurecht. Als Patrick auf einmal auftaucht, bringt er sie ein wenig aus dem Konzept. Ich fand sie nett aber das war es dann auch schon. Ihre Bedenken waren angebracht aber auch gleich wieder vorbei. Ich würde sie daher nicht als starken Charakter beschreiben.
Patrick ist der typische Milliardär, wie man sich ihn vorstellt. Er war mir weder sympathisch noch unsympathisch. Dafür konnte ich mich nicht genug in ihn hineinversetzen.

Schreibstil:
Ich finde den Schreibstil von Marie Force ganz angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und das Buch war superschnell gelesen, da es sehr einfach geschrieben ist. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Tiefgang erwartet. Die Gedanken waren zwar stellenweise da, beeinflusste das Verhalten der Charaktere aber leider nur wenig. Wenn man sich keine Gedanken zu Hintergründen macht, ist es nett zu lesen. Besonders schön fand ich die Sprüche/Zitate zu Beginn jedes Kapitels. Im Großen und Ganzen ein nettes Buch für Zwischendurch, es hätte aber noch ein bisschen mehr Details haben dürfen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Nettes Buch für Zwischendurch bei dem mir stellenweise der Tiefgang fehlte. Die Charaktere wirkten manchmal ein wenig plump. Trotzdem war es angenehm zu lesen. Leseempfehlung für Fans der Lost-In-Love-Serie. Den andere würde ich empfehlen doch lieber bei Teil eins zu beginnen, da es dann vielleicht andere Bezüge zu den handelnden Personen gibt.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Realistisch wirkende Obduktionsszenen & ein grandioses Sprecher-Duo

Abgeschnitten
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich bin Sebastian Fitzek Fan und wollte gerne ein früheres Werk hören.

Cover:
Das Cover finde ich schlicht, aber genial. Die Rasierklinge sorgt dafür, ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich bin Sebastian Fitzek Fan und wollte gerne ein früheres Werk hören.

Cover:
Das Cover finde ich schlicht, aber genial. Die Rasierklinge sorgt dafür, dass es mir schon beim Ansehen des Covers kalt den Rücken runterläuft. Auch finde ich es passen, dass das S im Titel durchgeschnitten aussieht.

Inhalt:
Linda ist Comiczeichnerin und versteckt sich auf Helgoland vor ihrem gerade aus dem Gefängnis freigelassenen Stalker-Exfreund Danny. Als sie panisch das Haus verlässt, findet sie eine Männerleiche am Strand. Parallel findet der Rechtsmediziner Paul Herzfeld in einer total verstümmelten Leiche die Telefonnummer seiner wohl entführten Tochter Hannah. Sowohl für Linda als auch für Paul Herzfeld beginnt eine Schnitzeljagd des Grauens.

Handlung und Thematik:
Das Hörbuch teilte sich in zwei Handlungsstränge, die sich immer wieder überschnitten zu später zusammenführten. Man konnte es gut auseinanderhalten, da es ja zwei Sprecher waren. Die Handlung war zwar nicht soo umfangreich, es hat mir aber trotzdem gut gefallen. Es gab viele blutige und gewaltbehaftete Szenen, das konnte man sich aber schon allein beim Cover denken. Besonders die Obduktionsszenen haben mir sehr gut gefallen, da sie sehr real wirkten. Die Autoren haben gut dargestellt, dass man als Angehöriger schnell mal Regeln brechen möchte, da man sich im Recht fühlt. Netter Thriller für zwischendurch, der nur wenige überraschende Wendungen beinhaltet.

Charaktere:
Linda wirkte anfangs etwas überängstlich und unbegründet panisch. Nachdem aber rauskam, wie brutal ihr Exfreund wirklich war, wurde sie mir sympathischer.
Mit Paul Herzfeld fieberte ich schneller mit, allerdings war er mir weder unsympathisch noch sympathisch.

Sprecher:
Sowohl David Nathan als auch Simon Jäger habe ich schon bei Hörbüchern gehört und fand sie bisher immer gut. Auch bei diesem Werk haben sie wieder ihr Bestes gegeben. Für mich waren sie die Idealbesetzung in diesem Hörbuch. Intonation und Einsatz waren perfekt. Man wurde direkt von ihnen mitgezogen und es war angenehm ihnen zuzuhören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Auch wenn die Handlung nichts wirklich Neues war, so zeichnete sich dieses Hörbuch von anderen Fitzek-Büchern ab. Realistisch wirkende Obduktionsszenen und ein grandioses Sprecher-Duo machten es zu etwas Besonderem.

Veröffentlicht am 02.03.2019

Zwar nicht das stärkste Buch der Autorin, dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung

Vanitas - Schwarz wie Erde
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe jetzt schon einige Bücher von Ursula Poznanski gelesen und war bisher immer begeistert, natürlich hat mich dann auch ihr neuestes Werk interessiert.

Cover:
Zuerst ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe jetzt schon einige Bücher von Ursula Poznanski gelesen und war bisher immer begeistert, natürlich hat mich dann auch ihr neuestes Werk interessiert.

Cover:
Zuerst mal muss ich sagen, dass das Cover neugierig macht. Es lässt nicht direkt durchscheinen, um was es sich bei dem Buch handelt. Auch wenn es relativ dunkel ist, finde ich es trotzdem nicht auf den ersten Blick Thriller-mäßig, eher wie ein Roman. Die Motte bzw. den Falter auf dem Cover fand ich super, da hab ich die ganze Zeit während des Lesens drübergerubbelt und er hat es ausgehalten

Inhalt:
Caro ist nicht die, die sie zu sein scheint. Sie versteckt sich in Wien bei einem Blumenladen für den Friedhof und hofft, dass keiner herausfindet, dass sie noch lebt. Als sich Robert eines Tages mit einem Blumengruß bei ihr meldet und sie nach München beordert, wir ihre Angst vor dem Tod wieder größer.

Handlung und Thematik:
Ich fand gleich ganz gut in das Buch rein, allerdings muss ich sagen, dass Aquila (eigentlich ein Jugendbuch) spannungstechnisch mehr von einem Thriller hatte als dieses Buch. Es fing langsam an, baute sich auf und endete mit einem mehr oder weniger großen Knall. Dadurch, dass zum Schluss einige Fragen offenbleiben, freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Ich will ja wissen, wie es mit „Caro“ weitergeht. Leider wirkten manche Situationen ein bisschen arg konstruiert und einmal sogar weit hergeholt, dennoch fand ich es insgesamt ganz gut. Eine Sache störte mich aber: Es wurde ziemlich zu Beginn von einem Audi A8 gesprochen, dann kurz darauf war es ein R8. Warum ist das dem Lektorat nicht aufgefallen? Schön fand ich allerdings den Weg der Kommunikation über Blumen.

Charaktere:
Caro ist sehr ängstlich und wirkt sehr geheimnisvoll. Während des ganzen Buches hatte sie viele Geheimnisse, sie war mir jedoch trotzdem sehr sympathisch. Ich fieberte sehr mit ihr mit.
Tamara und auch der Rest der großen Baufamilien-Mitglieder fand ich alle falsch und unsympathisch, sie wirkten alle so als ob sie etwas verbergen wollen. Ich fand es super, dass sie so undurchschaubar waren.

Schreibstil:
Bisher kannte ich von Ursula Poznanski nur ihre Jugendbücher, aber auch hier fand ich ihren Schreibstil einfach super. Durch Caros Ich-Perspektive findet man gleich rein ins Buch und kann sich mit der Protagonistin identifizieren. Man hatte (wie schon in fast allen anderen Poznanski-Büchern) nie das Gefühl, dass man die Leute durchschauen kann. Es blieben viele Fragen bis zum Schluss offen, wodurch die Spannung ganz gut aufgebaut wurde. Der Knall am Schluss hätte größer sein können. Dadurch, dass die Kapitel eher kürzer waren, konnte man immer gut Pause machen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ganz interessantes Buch der Autorin, aber bisher das schwächste Werk, das ich von ihr gelesen habe. Die Spannung war da, wenn auch nicht so wie ich es bei einem waschechten Thriller erwartet hätte. Die ganzen offenen Fragen am Schluss machen Lust auf die Fortsetzung, welche ich mir auf alle Fälle holen werde, sobald sie verfügbar ist.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Nicht sehr actionreich, aber trotzdem lesenswert

Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe die Eragon-Bücher mit Begeisterung gelesen, also musste ich unbedingt nach Alagaësia zurückkehren.

Cover:
Das Cover unterscheidet sich von denen ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe die Eragon-Bücher mit Begeisterung gelesen, also musste ich unbedingt nach Alagaësia zurückkehren.

Cover:
Das Cover unterscheidet sich von denen der Eragon-Hauptreihe, auch wen ein Drache drauf ist. Es passt trotzdem ganz gut dazu und gefällt mir vor allem durch den goldenen Schriftzug. Es wirkt etwas düster und unheilvoll.

Inhalt (Achtung, spoilert die Eragon-Bücher!):
Nachdem Eragon Alagaësia von Galbatorix befreit hat, kümmert er sich nun um seine Drachenzucht. Der Aufbau hat gerade erst begonnen, dennoch freut er sich sehr über Besuch. Als Angela die Kräuterhexe zu Besuch kommt, hat sie einiges zu Berichten und vor allem die Geschichte über einen Wurm am Kulkaras bannt seine Aufmerksamkeit.

Handlung und Thematik:
Es handelt sich um drei kurze Geschichten, die unabhängig von den Eragon-Büchern gelesen werden können. Wenn man Eragon kennt, findet man vielleicht die Rahmenhandlung besser, denn es wird wenig dazu erwähnt. Die Handlung war nicht übermäßig spannend, aber trotzdem lesenswert. Zum Schluss gibt es noch ein Ereignis, das Freude auf mehr macht. Christopher Paolini wollte mit diesem Werk lediglich in die Welt von Eragon zurückkehren, trotzdem wäre es schön, wenn er das bald wieder tut.

Charaktere:
Nicht nur Eragon und Saphira von den aus den Eragon-Büchern bekannten Personen kommt hier wieder vor, auch Angela und Murtagh. Alle besitzen hier aber gefühlt nur eine Nebenrolle.

Schreibstil:
Wie bereits in den Eragon-Büchern konnte Christopher Paolini wieder mit seinem Schreibstil überzeugen. Sein Werk ist leicht zu lesen und einfach zu verstehen. Im Gegensatz zu den Eragon-Büchern wirkt dieses Buch wirklich wie ein Jugendbuch, vor allem durch die große Schriftgröße. Es sind im Grunde genommen als viel viel weniger Seiten als in den Eragon-Büchern. Ich hätte mir hier noch mehr Inhalt vorgestellt. Auch ist die Handlung nicht ganz so fesselnd wie in der Hauptreihe. Trotzdem entführt uns der Autor wieder in die schöne fantastische Welt Alagaësia mit seinen tollen Drachen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Nette Geschichten aus der Eragon-Welt. Auch wenn sie nicht allzu lang und schnell gelesen sind und auch die Handlung nicht sonderlich spannungsgeladen, ist das Buch trotzdem lesenswert. Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich es jemandem empfehlen würde, der nicht die Eragon-Reihe gelesen hat. Der Schluss hat mir so gut gefallen, dass ich jetzt auf eine schnelle Fortsetzung hoffe

Veröffentlicht am 04.02.2019

Mit Karte und einem besseren Cliffhanger am Schluss wäre es perfekt!

Der Klang der Täuschung
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich bei diesem Buch magisch angezogen. Das Buch hat etwas Mystisches und Geheimnisvolles.

Cover:
Das Cover ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich bei diesem Buch magisch angezogen. Das Buch hat etwas Mystisches und Geheimnisvolles.

Cover:
Das Cover hat was von einem Aufbruch in eine neue Welt. Es wirkt irgendwie geheimnisvoll, aber auch ein klein wenig wie Licht am Horizont. Es macht auf alle Fälle neugierig.

Inhalt:
Kazi ist eine Rahtan, das heißt Teil der Leibgarde der Königin. Sie hatte es nicht immer so schön, sie ist als Waise durch Taschendiebstahl in Venda groß geworden. Nur durch einen Zufall ist Königin Lia auf sie aufmerksam geworden. Nun ist sie auf der Reise zum Rebellenvolk der Ballengers, um einen Verräter zu finden. Leider verläuft nicht alles nach Plan…
Es handelt sich um ein Spin-Off zur Trilogie „Die Chroniken der Verbliebenen“.

Handlung und Thematik:
Zuerst mal muss ich sagen, dass ich die Vorgängerreihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ nicht gelesen habe und dies mein erster Kontakt mit Mary E. Pearson war. Auch wenn ich bisher nichts davon kannte, bin ich dennoch gut in die Story hineingekommen. Es wurde gleich spannend und die Geschichte war mitreißend. Lediglich kurzzeitig in der Mitte des Buches fand ich es mal schleppend. Die Autorin brachte sowohl politische, als auch gefühlvolle Aspekte mit in die Story. Leider hat mich das Ende des Buches ein klein wenig enttäuscht. Ich hatte mit einem Mega-Cliffhanger gerechnet, sodass ich es nicht abwarten könnte, bis das nächste Buch kommt. Leider wurde meine Erwartung nicht erfüllt. Es gibt zwar einen Cliffhanger, der ist aber mehr als soft.

Charaktere:
Kazi war mir schnell sympathisch. Ihre Liebe zu Apfelsinen fand ich witzig. Sie wusste eigentlich immer was sie wollte, außer wenn ihr jemand den Kopf verdreht Sie hat eine harte Schale, hat aber Schwächen, was sie absolut menschlich macht.
Jase fand ich auch ganz schnell toll, er hat eine schwere Bürde zu tragen und muss den Erwartungen an ihn als Herrscher gerecht werden, er meistert es aber super! Ihm ist es gelungen, Kazis emotionale Wand mit Rissen zu versehen und sich in ihr Herz zu mogeln. Beide passen super zusammen, auch wenn sich immer wieder Unglücke anbahnen.

Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil von Mary E. Pearson sehr angenehm zu lesen. Die Kapitellängen waren perfekt und alles ist sehr einfach geschrieben. Wirklich schön fand ich die Beschreibungen der Städte und der Gegenden. Auch die Rätsel bereiteten mir große Freude. Es fanden sich sowohl witzige als auch atemberaubende Szenen im Buch, sodass mir manchmal kurz die Luft fehlte vor Spannung. Die Zwischensequenzen fand ich (als E-Book-Leserin) störend, da diese im E-Book nicht abgegrenzt waren und diese verwirrten mich dann manchmal. Auch fehlte mir eine Karte, sodass ich eine Vorstellung von der Gegend bekommen hätte.

Persönliche Gesamtbewertung:
Auch wenn mich das Ende des Buches nicht glücklich macht, freue ich mich dennoch auf die Fortsetzung. Der Schreibstil war angenehm und besonders gefielen mir die Rätsel. Ich empfehle dieses Buch nicht nur Fans von den „Chroniken der Verbliebenen“, da ich als Quereinsteiger auch gut folgen konnte.

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