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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Jack Reacher im Alleingang

Größenwahn
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Die Figur des Jack Reacher ist mir bis jetzt nur aus einem Hollywood-Film bekannt, diese Verfilmung war mit Tom Cruise. Allerdings hat mir der Film nicht so gefallen und so musste ich unbedingt das Buch ...

Die Figur des Jack Reacher ist mir bis jetzt nur aus einem Hollywood-Film bekannt, diese Verfilmung war mit Tom Cruise. Allerdings hat mir der Film nicht so gefallen und so musste ich unbedingt das Buch lesen, in der Hoffnung dass mir dieses besser gefällt.

Diese Rezension könnte Spoiler enthalten.

Es ist der erste Teil einer langen Krimi/Thriller-Reihe. Es geht stellenweise hart zur Sache und es gibt viele Tote. Die Story ist wirklich spannend und auch meiner Meinung nach plausibel und gut recherchiert. Das Thema mit der Geldfälschung fande ich sehr interessant und auch verständlich erklärt. Für meine Verhältnisse teilweise aber viel zu langatmig. Bevor die Geschichte Fahrt aufnimmt vergeht viel Zeit. Einige Situationen waren doch recht konstruiert und auch total unlogisch, was zur Folge hat dass ich hier Punkte abziehe. Schon das eine Person im Alleingang die ganze Operation durchführt und immer weiß was er machen muss, ist sowas von unglaubhaft, dass ich des öfteren den Kopf schütteln musste. Er rettet zwar nicht die Welt, aber eine Kleinstadt und das (fast) ganz ohne Hilfe.

Die Wortwahl von Lee Child hat mir auch nicht immer gefallen, zu oft wiederholt er sich und verwendet immer wieder den gleich Satzbau. Das ist nicht sehr kreativ. Das Buch lässt sich aber flüssig lesen, für einen Pageturner ist es allerdings zu banal geschrieben, als dass man immer am Ball bleiben muss. Es ist auch ziemlich vorhersehbar und nicht wirklich überraschend, bis auf 1-2 Sachen die mir wirklich gut gefallen haben.

Ich habe lange überlegt ob ich 3 oder 4 Sterne gebe, aber mich dann doch entschieden nur 3 zu geben, es fehlte mir einfach das gewisse etwas. Ich werde eventuell irgendwann den 2. Teil um Jack Reacher lesen, vielleicht sind seine Folgewerke besser, mal sehen. Insgesamt nette Unterhaltung, aber dies ist definitiv eines dieser Bücher, die man ganz schnell wieder vergisst.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Netter Abschluss der reihe, aber leider viel zu schmalzig

Clockwork Princess
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Die Überschrift sagt es bereits aus. Wir haben hier einen durchschnittlich guten Abschluss eine Serie, mit einer nicht enden wollender Odyssee der Gefühle. Ich hab ja nichts gegen Liebe und Gefühle in ...

Die Überschrift sagt es bereits aus. Wir haben hier einen durchschnittlich guten Abschluss eine Serie, mit einer nicht enden wollender Odyssee der Gefühle. Ich hab ja nichts gegen Liebe und Gefühle in einem Buch, aber wenn es dann die Handlung nicht voranbringt und einfach nur bis zum abwinken ausgelutscht wird, nur um Seiten in diesem Buch zu füllen, dann geht bei mir der Lesespaß abhanden.

Die Story entwickelt sich zwar konsequent weiter, allerdings in einem Schneckentempo. Die Charaktere entwickeln sich dafür nicht wirklich weiter und man ist nur noch selten von Situationen überrascht. Die gesamte Auflösung ist meiner Ansicht nach trotzdem ganz gut gelungen, aber der Mittelteil ohne viel Handlung ist einfach ziemlich langweilig. Man rätselt und fiebert mit, aber nur ganz kurz, denn dann steht die Liebe wieder im Mittelpunkt und man muss sich endlose Dialoge, diesmal leider ohne viel Witz, über sich ergehen lassen.

Für mich definitiv der schlechteste Teil der Serie. Somit bleiben zwar am Schluss des Buches keine Fragen mehr offen, aber man ist dann auch froh dass diese Liebes-Dreiecksbeziehung endlich ein Ende findet und weiß, jetzt kommt wirklich nichts mehr! Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird an diesem Buch trotzdem nicht vorbeikommen.

3 Sterne für ein durchschnittlich gutes Buch.

Veröffentlicht am 15.06.2021

Potenzial verschenkt

Die Stadt der Seher
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„Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch war eines der Bücher auf die ich mich richtig gefreut habe. Ich empfehle aber jeden den Klappentext nicht zu lesen, es wird meiner Ansicht nach zu viel verraten. ...

„Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch war eines der Bücher auf die ich mich richtig gefreut habe. Ich empfehle aber jeden den Klappentext nicht zu lesen, es wird meiner Ansicht nach zu viel verraten. Das Cover ist auch vielversprechend und macht Lust auf diese Fantasy-Geschichte.
Die Kapitel sind relativ kurz und damit gut zu lesen. Was mir zu Beginn gleich auffiel ist, dass die Handlung genreüblich langsam erzählt wird. Die Figuren werden in die Geschichte eingeführt und man steigt gemächlich ein und erahnt, dass etwas Mysteriöses unter der Oberfläche lauert. Gerade die erste Hälfte des Buches hat etwas Episches und man erwartet, dass es genau so weitergeht. Jetzt kommt das große ABER, denn es geht ganz und gar nicht so weiter. Was hat sich der Autor eigentlich dabei gedacht? Bis zur Mitte der Geschichte glaubt man, dass man den ersten Teil einer Buchreihe liest, dem ist jedoch nicht so. In der zweiten Hälfte tauchen immer mehr Personen auf und diese bleiben einfach nur blass und uninspiriert. Die Hintergründe werden nur am Rande angeschnitten und damit gibt es auch keine Charakterentwicklungen. Das Buch wird jetzt in einer Geschwindigkeit zuende erzählt, man könnte meinen der Autor stand kurz vor dem Abgabetermin. Dadurch wird die Story uninteressant und verliert vollkommen an Spannung. Das hat mich so richtig geärgert, da ich noch zu Beginn dachte, endlich mal wieder eine komplexe Fantasy-Welt zu erleben in der ich mich vollkommen verlieren kann. Nee, leider so gar nicht. Dieses riesige Potenzial wurde absolut nicht genutzt und die Geschichte wurde so richtig gegen die Wand gefahren. Ich habe mir lange überlegt wie ich das nun bewerten soll und ich entscheide mich nun für 2,5 Sterne und runde auf 3 auf. Der Erzählstil ist gut, bis zur Hälfte. Die Figuren sind toll, bis zur Hälfte. Was durchgängig gut ist, ist der Plot, aber was nützt mir ein guter Plot, wenn er zu schnell runtergerattert wird?
Dieses halb-tolle Buch kann ich leider so gar nicht weiterempfehlen. Schade.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2021

Potenzial verschenkt

Die Stadt der Seher
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„Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch war eines der Bücher auf die ich mich richtig gefreut habe. Ich empfehle aber jeden den Klappentext nicht zu lesen, es wird meiner Ansicht nach zu viel verraten. ...

„Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch war eines der Bücher auf die ich mich richtig gefreut habe. Ich empfehle aber jeden den Klappentext nicht zu lesen, es wird meiner Ansicht nach zu viel verraten. Das Cover ist auch vielversprechend und macht Lust auf diese Fantasy-Geschichte.
Die Kapitel sind relativ kurz und damit gut zu lesen. Was mir zu Beginn gleich auffiel ist, dass die Handlung genreüblich langsam erzählt wird. Die Figuren werden in die Geschichte eingeführt und man steigt gemächlich ein und erahnt, dass etwas Mysteriöses unter der Oberfläche lauert. Gerade die erste Hälfte des Buches hat etwas Episches und man erwartet, dass es genau so weitergeht. Jetzt kommt das große ABER, denn es geht ganz und gar nicht so weiter. Was hat sich der Autor eigentlich dabei gedacht? Bis zur Mitte der Geschichte glaubt man, dass man den ersten Teil einer Buchreihe liest, dem ist jedoch nicht so. In der zweiten Hälfte tauchen immer mehr Personen auf und diese bleiben einfach nur blass und uninspiriert. Die Hintergründe werden nur am Rande angeschnitten und damit gibt es auch keine Charakterentwicklungen. Das Buch wird jetzt in einer Geschwindigkeit zuende erzählt, man könnte meinen der Autor stand kurz vor dem Abgabetermin. Dadurch wird die Story uninteressant und verliert vollkommen an Spannung. Das hat mich so richtig geärgert, da ich noch zu Beginn dachte, endlich mal wieder eine komplexe Fantasy-Welt zu erleben in der ich mich vollkommen verlieren kann. Nee, leider so gar nicht. Dieses riesige Potenzial wurde absolut nicht genutzt und die Geschichte wurde so richtig gegen die Wand gefahren. Ich habe mir lange überlegt wie ich das nun bewerten soll und ich entscheide mich nun für 2,5 Sterne und runde auf 3 auf. Der Erzählstil ist gut, bis zur Hälfte. Die Figuren sind toll, bis zur Hälfte. Was durchgängig gut ist, ist der Plot, aber was nützt mir ein guter Plot, wenn er zu schnell runtergerattert wird?
Dieses halb-tolle Buch kann ich leider so gar nicht weiterempfehlen. Schade.

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Veröffentlicht am 14.02.2018

Das war wohl nix

Sieh, wie sie fliehen
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„Sieh, wie sie fliehen“ von Tome Bale ist der erste und wahrscheinlich auch der letzte Thriller den ich von ihm gelesen habe. Dieses Buch ist genau zwei Mal spannend, nämlich das erste Kapitel und die ...

„Sieh, wie sie fliehen“ von Tome Bale ist der erste und wahrscheinlich auch der letzte Thriller den ich von ihm gelesen habe. Dieses Buch ist genau zwei Mal spannend, nämlich das erste Kapitel und die letzten 30 Seiten. Ansonsten ist es sehr einfallslos und gähnend langweilig erzählt.

Das Szenario allein gesehen klingt für mich total spannend. Es geht darum, dass nachts bei einem Ehepaar eingebrochen wird, während beide schlafen. Die Einbrecher betreten das Schlafzimmer und bedrohen das Pärchen samt Baby was in der Wiege neben dem Bett steht, danach sind alle verängstigt und versuchen den Alltag zu meistern. Jetzt geht es nicht um Paranoia oder die Frage was geht in Menschen vor, die so überfallen wurden, das wäre nämlich interessant gewesen. Vielmehr geht es um die Frage, warum eingebrochen wurde und wie das mit den Beiden zusammenhängt. Das ist total an den Haaren herbeigezogen und die weiteren Personen (es sind einige) die in die Geschichte involviert sind, sind zu keiner Zeit glaubwürdig oder originell. Die meiste Zeit kann ich nicht eine Person leiden, nicht mal beide Protas, sie sind mir egal. Ob sie hops gehen oder überleben, ist mir schnuppe. Weder geht einem die Geschichte nahe, noch möchte man wissen wie sie ausgeht.

Jedem der eine Geschichte von Tom Bale lesen möchte, empfehle ich dringend nicht mit diesem Buch anzufangen, wobei ich mir aber nicht vorstellen kann, dass seine anderen Werke besser sind.