Mary Simses Der Sommer der Blaubeeren
Blanvalet 2014
Fee zum Buch:
Kurz vor der Hochzeit von Ellen Brandford stirbt ihre – über alles geliebte – Oma. Der letzte Wunsch ihrer Großmutter war, dass sie ...
Mary Simses Der Sommer der Blaubeeren
Blanvalet 2014
Fee zum Buch:
Kurz vor der Hochzeit von Ellen Brandford stirbt ihre – über alles geliebte – Oma. Der letzte Wunsch ihrer Großmutter war, dass sie einem Mann (Chet Chummings) einen Brief überbringt. Kurz entschlossen fährt sie nach Maine und versucht den Mann zu finden. Dabei geht sie auf ein altes Pier und da ein Balken bricht fällt sie ins Wasser und wird von der Strömung abgetrieben. Ein Mann rettet sie.
Fee´s Meinung:
Ein herzerfrischendes wirklich tolles Debut! Das Buch hat 414 Seiten und ich habe am ersten Abend fast 200 Seiten gelesen. 2 Abende und das Buch war ausgelesen. Der Wahnsinn. Das ist nicht meine normale Lesegeschwindigkeit, aber der Schreibstil ist wunderschön. Witzig, super geschrieben, toll gezeichnete Charaktere. Einfach toll.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Die ganze Geschichte entwickelt sich schön. Vor allem finde ich es gut, dass alles so gut ausgeht (ohne jetzt zuviel verraten zu wollen), alle sind glücklich. Selbst ihre Mutter. Die Charaktere entwickeln unerwartete Fähigkeiten, das gefällt mir. Sachen von Früher auszugraben. Und wie Ellen rausbekommt, wie das Leben von ihrer Oma früher war.
Mir gefällt das Buch so gut, dass ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen möchte.
Das Cover ist wunderschön. Auch der Rückentext ist fast passend. Bei Blaubeerfeldern stellt man sich blühende vor und nicht überwuchernde mit Blaubeerresten, aber sonst passt das schön.
Fees – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine warmherzige, teilweise witzige Geschichte, sehr liebevoll geschrieben. Ein flockig leichter Sommerroman mit unerwarteten Wendungen für die Heldin des Buches. Ich hoffe, es gibt noch mehr Bücher der Autorin. Wenn ich könnte, würde ich hier 10 Sterne geben.
Inga hat zunächst Pech. Erst wird der Pachtvertrag für ihr Inselcafe nicht verlängert, dann macht ihr Freund eine Beziehungspause und danach geht sie erst mal nach St. Peter ...
Fee erzählt aus dem Buch:
Inga hat zunächst Pech. Erst wird der Pachtvertrag für ihr Inselcafe nicht verlängert, dann macht ihr Freund eine Beziehungspause und danach geht sie erst mal nach St. Peter Ording. Dort steht der Pferdehof ihrer Tante Ditte kurz vor der Pleite. Und dann gibt’s da noch den charmanten Italiener und einen Ex-Freund.
Fee´s Meinung:
Also erst mal bin ich ständig über die Namen Ditte und Inga gestolpert, aber ehe ich es mich versah, hatte ich 100 Seiten gelesen. Dann kann’s ja nicht so schlimm gewesen sein.
Die Geschichte liest sich flüssig. Erst denke ich, Inga hat auch Pech vom Regen in die Traufe zu kommen, aber als sie an der Nordsee ist, da weiß ich auch, sie schafft das und kommt da raus. Ich finde, dass es wunderbar geschrieben ist, so toll, dass ich die nächsten drei Bücher – von anderen Autoren – wieder zur Seite gelegt hab und beschlossen hab, die les ich nicht.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Sie sind mir meist sehr sympathisch. Der Schreibstil ist toll. Die Geschichte ist wunderschön.
Das Cover gefällt mir sehr gut und ist passend und das Lesezeichen dazu finde ich auch wunderschön. Rundum gelungen. Alles zusammen ist für mich eine 1.
Fees – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein perfektes Buch für mieses Wetter und schöne Tage am Strand. Rundum gelungen, spannend, liebevoll beschrieben. Ich vergebe 5 Sterne.
Fee zum Inhalt:
Andrinas Lebensgefährte Enrico Bianchi wird, gerade als sie sich entschlossen hat mit ihm zusammen zu ziehen, entführt. Ihr Ex- der Halbbruder von Enrico - möchte sie wieder zurückhaben ...
Fee zum Inhalt:
Andrinas Lebensgefährte Enrico Bianchi wird, gerade als sie sich entschlossen hat mit ihm zusammen zu ziehen, entführt. Ihr Ex- der Halbbruder von Enrico - möchte sie wieder zurückhaben und benimmt sich seltsam.
Fees Meinung:
Ich fand das Buch von Anfang an spannend und war sehr begeistert, denn ich war sofort im Krimi. Es ist alles sehr gut beschrieben und auch sonst, finde ich alles plausibel. Es ist so spannend, dass ich – bis zum Schluss – keine Ahnung hatte, wer der Täter ist.
Es gibt sehr viel Lokalkolorit und schweizer Eigenheiten im Text, das gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und ich kann sie mir sehr gut vorstellen.
Das Cover passt sehr gut zum Roman. Denn es ist wirklich finster. Ich komm und komm nicht auf die Lösung und auf den „Mörder“ bzw. „Entführer“. Das Cover und alles drumherum möchte ich mit einer 1 bewerten.
Es tauchen so viele „zwielichtige“ Charaktere auf, denen weder Andrina noch ich vertrauen. Einfach genial. Ich finde die Serie klasse. Ich konnte mich problemlos zurechtfinden, obwohl das schon der 5. Band der Serie ist. Oh ja, und ich möchte unbedingt die anderen Teile alle lesen und freue mich auch schon auf den nächsten Band.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein rundumgelungener Emons Regionalkrimi. Mit interessanten Charakteren und Hochspannung bis zum Schluss. Wenn ich könnte würde ich hier 15 Sterne geben. Leider gehen nur 5. Und ich freue mich schon auf die anderen Bücher der Serie.
Fee erzählt vom Buchinhalt:
Christine Thürmer ist als German Tourist den Pacific Crest Trail (4277 km), den Continental Divide Trail (4900 km) und den Appalachian Trail (3508, der bekannteste) gelaufen. Sie lässt den Leser an ihren Erlebnissen dazu teilhaben.
Fees Meinung:
Ich liebe dieses Buch und hab nur eine Kritik: Von Trail zu Trail wurde es kürzer und es gab immer weniger Erzählungen zu ihren Erlebnissen.
Den ersten Trail erlebe ich als Leserin noch hautnah mit und dann wird es immer kürzer und kürzer. Und als ich Seite 298 gelesen habe, fühle ich mit so traurig. Ich hätte locker noch weitere 1000 Seiten lesen können und finde es sehr schade, dass das Buch aus ist.
Gelernt habe ich, dass es viele Outdoorsachen gibt, die es nur in Amerika zu kaufen gibt oder halt Online. Das fand ich sehr interessant. Auch die Vorbereitungen und ihr nehme ich es sofort ab, dass sie das gerne auf sich genommen hat und gerne gelaufen ist. Und ich hab die totale Hochachtung vor ihr. Ich würde ja auch gerne wandern. Auch 5 Monate lang. Aber es sollte nicht so gefährlich sein und auch nicht 35 km am Tag. Ich würde gerne die Schönheit der Landschaft, die Städte und die Ortschaften genießen. Allerdings ist das schwierig, wenn man 5 Monate braucht und man eh auch noch mit Schnee zu kämpfen hat. Ich habe viel Interessantes gelesen und konnte mir die Meinung bilden, dass ich das auf keinen Fall nachwandern möchte.
Mir haben auch die Bilder alle sehr gut gefallen, so dass ich mir einen Eindruck verschaffen konnte. Vor allem auch von ihren Weggefährten. Trail 3 ist sie ja alleine gelaufen. Trail 2 mit dem Exfreund einer Freundin. Und Trail 1 da hat sie ja viele Leute kennen gelernt. Das Motto, dass sie versorgt wird und sich keine Gedanken machen muss, das gefällt mir sehr gut. Einige Male wird es auch bei ihr bewiesen. Ich habe bei Christine auch nie den Eindruck, dass sie irgendjemand ausnützt. Sie freut sich, wenn ihr jemand was gibt, aber sie würde es niemals verlangen. Sehr interessant ist auch, wie viele Menschen sie begegnet und die Erzählungen darüber gefallen mir sehr.
Einige Sachen, die mir aufgefallen sind:
Seite 25: Sie hat Bernd im Pflegeheim besucht und ihn begleitet bis er starb. Das hat mich sehr beeindruckt. Aber hat die Pflegerin wirklich füttern gesagt? Das heißt doch ganz anders. Ich habe gelernt, dass das von wenig Wertschätzung zeugt.
Seite 32: Der Rucksack wiegt 600 g. Ein Maxibrief bei der deutschen Post. WOW. Was für geniale Sachen es gibt.
Trail Runner. Die Thruhiker sind alle in trail runnern unterwegs. Also in flexiblen leichten Turnschuhen. Das Mesh-Gewebe trocknet schneller. Ihr geringes Gewicht ermüdet die Beine weniger, und ihre Biegsamkeit verhindert eine einseitige Belastung der Füße. Ich glaube, diese Schuhe möchte ich auch mal ausprobieren.
Seite 74: Just duct tape your ass and go for it. Und ja, mir gefielen die vielen amerikanischen Ausdrücke und Redewendungen. Ich war ganz begeistert.
Seite 181: Ich fand es total schade, dass sie hier ihren Geburtstag nicht feiern konnte und auch beim letzten Trail auch nicht. So richtig schade, dass sie bei dieser langen Wanderung keine Zeit hatte.
Seite 222: Wildcat hat sich trotzdem die Triple Crown geholt. Wie Willensstark er ist.
Hachita, das Cola-Kaff. Ich lach mich scheggich. So viele seltsame Menschen und von den meisten bekommt sie Cola. lachweg Die erste Cola genießt sie noch und da sie zu viele bekommt, kann sie nachts nicht schlafen. Aber sie hat auf jeden Fall an diesem Tag genug getrunken.
Seite 251: Never quit on impulse - Niemals aus einer Laune heraus aufgeben. Geh erst in die nächste Stadt, gönne dir ein schönes Hotel und ein gutes Essen – und entscheide dann am nächsten Tag, ob du weitergehen willst. Das könnte ein Leitspruch fürs Leben sein. Ich werde ihn mir merken.
Seite 265: Das Video von Paul Potts. Einfach genial. Ich kenne das ja auch und bin immer noch sehr beeindruckt.
Seite 269/270/271: The trail provides – du musst es nur zulassen. Und wieder ein Mal ist der Beweis erbracht, man erkennt die Menschen schon von hinten daran, wie sie laufen. Und da sie auf dem Trail praktisch immer die selben Schuhe anhaben, klappt das wunderbar und so erkennt Gruevy sie. Und sie macht dann einen Tag Pause, Donna und Gruevy machen einen Tag Renovierpause. Sie leben das Leben. Das gefällt mir so an diesem Buch.
Seite 279: hinterwäldlerischen Südstaaten gewarnt und auf den Film Deliverance verwiesen… und am nächsten Morgen klärt sich alles auf…
Seite 280: Trail magic. In diesem Fall nicht so ganz. Das sind die Erlebnisse, die ich faszinierend finde. Aber eine Überraschung am Weg war es dennoch. Auch wenn es sonst Süßigkeiten oder Getränke am Weg sind. Aber so eine seltsame „Sektenrekrutierung“.
Mir gefällt auch das Cover sehr gut. Bei dem Buch passt einfach alles zusammen. Es ist sehr liebevoll gestaltet und ich kann dem Buch eine 1 mit Sternchen geben.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Christine Thürmer hält was sie verspricht: Laufen. Essen. Schlafen. Mir gefällt das Buch sehr gut und finde es nur schade, dass es zu wenige Seiten hat. Ich hätte hier sehr gerne noch viel, viel mehr gelesen. Ich habe sehr viel gelernt und interessantes erfahren. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 20 Sterne geben. Falls ich je noch was von ihr zu lesen bekomme, werde ich das lesen, auf jeden Fall werde ich mir ihren Blog ansehen.
Fee zum Buch:
Cora arbeitet am Check-in-Schalter am Londoner Flughafen. Bevor ihre Mutter Alzheimer bekommen hat, besorgte sie ihr den Job. Cora liebt ihre Arbeit. Sie selber glaubt nicht mehr an die Liebe, ...
Fee zum Buch:
Cora arbeitet am Check-in-Schalter am Londoner Flughafen. Bevor ihre Mutter Alzheimer bekommen hat, besorgte sie ihr den Job. Cora liebt ihre Arbeit. Sie selber glaubt nicht mehr an die Liebe, aber sie versucht bei jedem Flug, wo ihre Freundin und Stewardess Nancy mitfliegt, ein Paar in Reihe 27 zu verkuppeln. Sie hat auch einige Vielflieger wie die Schwedin Ingrid und Aidan, denen sie jedes Mal einen neuen Kanditaten als Sitznachbar aussucht.
Fee´s Meinung:
Sofort war ich von diesem tollen Schreibstil gefangen. Ich mochte die Charaktere direkt. Cora war mir gleich sympathisch. Ich litt mit ihr mit, wegen der Krankheit ihrer Mama und auch so, sie war wie eine Freundin, die ich begleiten durfte.
Die Geschichte selber fand ich auch unheimlich klasse. Wie die Charaktere sich entwickelten, welche Kandidaten Cora raussucht und wie sie Erfolge im Verkuppeln feiert. Auch ihre Kollegen werden schön porträtiert. Joan, die nur am Check in arbeiten möchte. Nancy, die aufsteigen möchte und dafür wie eine Wilde lernt und für nichts anderes mehr Zeit hat. Der Kollege, der abnehmen möchte und der Kollege, der sich in Cora verliebt.
Das ganze war so liebevoll und witzig beschrieben, dass ich total begeistert zurückbleibe und denke, ach, wie schade, dass das Buch ausgelesen ist. Natürlich gehe ich auf die Suche nach weiteren Büchern der Autorin, wobei dies Eithne Shortalls Erstlingswerk ist. Aber wenn das erste Buch schon so einfach, aber doch so gut und so liebevoll geschrieben ist, kann ich sie auf jeden Fall mit meiner Lieblingsautorin Sheila O`Flanagan vergleichen.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es ist liebevoll gestaltet und passt perfekt zum Buch. Dafür vergebe ich eine eins.
Einige Sachen, die mir auffielen und die ich interessant fand:
Seite 35:
Schuldgefühle… Sie sammeln den Hundekot auf. Nein, sie machen das nur, wenn du hinsiehst.
Seite 39:
Hätte sie schwören können, dass die Stewardess hinter ihr jubelte.
Seite 50:
Tränen, die man lacht, muss man nicht mehr weinen.
Seite 58:
Meganett.
Seite 87:
Gute Zäune machen gute Nachbarn.
Seite 88:
Jetzt fliegen die Fettfetzen.
Seite 165:
Im neuen Lidl gibt’s den auch, aber Jim ist der Meinung, dass er ungenießbar sei…Fahrradschlauch herumkauen könnte.
Seite 314:
Viber fürs Handy.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein grandioses Erstlingswerk. Spritzig, witzig, unterhaltsam, liebevoll geschrieben, mit tollen Charankteren. Ich bin total begeistert und vergebe 5 Sterne und freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.