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Veröffentlicht am 13.05.2019

Psychothriller?

Einer wird sterben
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Einer wird Sterben von Wiebke Lorenz wurde als Psychothriller vorgestellt und dem zu Folge war meine Erwartung groß.
Nach "alles muss versteckt sein" und "bald ruhest auch du" war ich mit dem Schreibstil ...

Einer wird Sterben von Wiebke Lorenz wurde als Psychothriller vorgestellt und dem zu Folge war meine Erwartung groß.
Nach "alles muss versteckt sein" und "bald ruhest auch du" war ich mit dem Schreibstil der Autorin vertraut und dieser war auch in diesem Band wieder gegeben.

Sally und Paul, ein Ehepaar hat ein mörderisches Geheimnis welches sie aneinander schweißt.
Die Story spielt in einer Vorortstrasse, die sich passenderweise: Blumenstrasse nennt.Als Paul, der als Pilot beruflich immer wieder längere Zeit von zu Hause weg ist, wieder einmal für ein paar Tage unterwegs ist, mehren sich die seltsamen Vorkommnisse in der Blumenstrasse. Tagelang steht ein Mercedes unbeweglich mit zwei Insassen in der Strasse gegenüber des Hauses von Sally und Paul. Sally bekommt es mit der Angst zu tun: Was wollen die Personen, kennen sie das Geheimnis von ihr und Paul? Die Anzeichen dafür werden täglich mehr. Sie bekommt skryptische Botschaften und es werden rote Fragezeichen auf ihr Grundstück und die Strasse gemalt.
Paul ist für sie nicht erreichbar und ihr Psychologe ist ihr auch keine große Hilfe. Irgendwie war das ganze Buch zäh, unlogisch und streckenweise auch wirklich langweilig.

Die Nachbarn in der Strasse werden völlig skurril und überzeichnet dar gestellt, in meinen Augen um dem Buch Länge zu geben. Die Protagonistin wirkt hysterisch und war mir zu keinem Moment sympatisch.
Die gesamte Geschichte konnte mich nicht fesseln und hatte für mich nicht viel mit einem Psychothriller wie ich sie gewohnt bin zu tun.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Ein großes Durcheinander

Die Leben danach
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Die Leben danach von Thomas Pierce hatte mich in der Leseprobe sehr angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung dieses interessanten Themas.

Das Cover ist für mich nach wie vor ...

Die Leben danach von Thomas Pierce hatte mich in der Leseprobe sehr angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung dieses interessanten Themas.

Das Cover ist für mich nach wie vor sehr gelungen und passt zur Story.

Nach einem packenden und abwechslungsreichen Anfang, dem Herzstillstand von Jim und der Geschichte des brennenden Hundes, packt der Autor alles was möglich ist aneinander.
Es tauchen Religionen, Hologramme und Wiedervereinigungsmaschinen auf, was ich völlig überladen finde, da keins der einzelnen Themen so richtig ausgearbeitet wurde. Es gibt diverse Zeitsprünge, bei denen man nicht von Anfng an weiß, wer denn nun da erzählt, was den Lesefluß unterbrechen kann.

Der Schreibstil bleibt während des ganzen Romans locker und relativ einfach, es werden immer wieder homurvolle Sätze eingearbeitet, was ich an dem Buch das Beste fand.

Bei Büchern von Dumont bin ich allerdings eine andere Qualität gewohnt und deshalb kann ich für diesen Wirrwarr nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Ein spannendes Finale?

Der achte Tag
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Der achte Tag ist der letzte Band um die Psychologin Frieda Klein.

Was habe ich dem letzten Band entgegengefiebert und muss sagen, dass ich leider enttäuscht bin.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden ...

Der achte Tag ist der letzte Band um die Psychologin Frieda Klein.

Was habe ich dem letzten Band entgegengefiebert und muss sagen, dass ich leider enttäuscht bin.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden wirkt diese Finale Story auf mich nur noch konstruiert.
Die Dialoge erschienen mir häufig platt und wiederholten sich besonders zwischen Frieda und Lola.

Mir fehlt komplett die Spannung der anderen Bände, leider konnte das Buch mich nicht überzeugen

Einzig die Darstellung der liebgewonnen Personen um Frieda lassen mich die 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 02.11.2025

nicht meins

Über die Toten nur Gutes
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"Über die Toten nur Gutes" von Andreas Izquierdo war nicht das erste Buch, welches ich von ihm gelesen haben. 'Wege der Zeit' und 'Kein guter Mann' haben mich seinerzeit sehr gut unterhalten, um so gespannter ...

"Über die Toten nur Gutes" von Andreas Izquierdo war nicht das erste Buch, welches ich von ihm gelesen haben. 'Wege der Zeit' und 'Kein guter Mann' haben mich seinerzeit sehr gut unterhalten, um so gespannter war ich auf das Hörbuch welches von Uve Teschner eingelesen wurde.

Mads Madsen ist Trauerredner mit Leidenschaft und lebt mit seiner Malteserhündin und seinem Vater Fridtjof zusammen in Glücksburg. Der Einstieg in die Geschichte ist ziemlich makaber, probt Mads doch die Trauerrede seines quicklebendigen Vaters Fridtjof doch sehr real.
Als Mads eine geheimnisvolle Nachricht von seinem tödlich verunglückten Jugendfreund Patrick bekommt, dessen tödlicher Unfall auch Mord sein könnte, beginnt er zu recherchieren. Ab diesem Zeitpunkt hat mich der Autor leider ein Stück weit verloren, da mir der versprochene Krimiaspekt dann in zu viel Klamauk überging.

Als positiv empfand ich allerdings die tolle Charakterisierung der Personen, die dabei noch sehr lebendig und nahbar gestaltet sind. Darum habe ich das Hörbuch dann letztendlich unter humoristischen Roman verortet. Unter diesen Gesichtspunkten kann ich den Roman mit guten 3 Sternen empfehlen.

Zum Ende hin, nahm der Autor dann richtig Fahrt auf, welche ich dann bedauerlicherweise nicht mehr so richtig ernst nehmen konnte und als völlig überzogen empfunden habe.

Als Kriminalroman für mich leider eine Enttäuschung.

Veröffentlicht am 26.10.2025

gemischte Gefühle

Wenn unsere Welt kippt
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"Wenn unsere Welt kippt" der gefeierten Autorin Jandy Nelson war für mich ihr erstes Buch und demzufolge war die Neugier groß.

Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Miles, Dizzy und Winton, die ...

"Wenn unsere Welt kippt" der gefeierten Autorin Jandy Nelson war für mich ihr erstes Buch und demzufolge war die Neugier groß.

Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Miles, Dizzy und Winton, die in der Kleinstadt Paradise Springs, gegründet von ihren Ahnen, leben.

Das Leben der Geschwister ist durchwachsen von Brüchen, ein Vater, der erst als verstorben galt, doch noch lebt, aber sich der Verantwortung gegenüber seiner Kinder gekonnt entzieht. Jedes der Geschwister hat ein eigenes Päckchen zu tragen, sei es Dizzy, die ihren Körper und die Liebe entdeckt, Miles wunderschön und auf dem Weg zu seinem Coming out und Winton, der obsessiv nach seinem verloren geglaubten Vater sucht.

Als sie auf das energetische Mädchen Cassidy mit den regenbogenfarbenen Haaren treffen, ändert sich die Dynamik unter den Geschwistern rasant. Doch auch Cassidy hat eine eigene Geschichte, die Stück für Stück zu Tage kommt.

Verwoben mit der Geschichte ihrer Vorfahren, bekommen diese Passagen im Buch einen märchenhaften und epischen Charakter.

Ich brauchte eine Weile um mich an den Scheibstil der Autorin zu gewöhnen, da er für mich für ein Jugendbuch doch etwas ungewöhnlich war. Die Charaktere der Geschwister waren sehr gut ausgearbeitet und passten auf Teenager und junge Erwachsene mit ihren Problemen sehr gut. Was mich jedoch im Laufe der Geschichte immer mehr störte und auch verwirrte waren die doch sehr langen Passagen um die sexuellen Gedanken und Bedürfnisse bei Dizzy und Miles. Auch wenn diese in dem Alter evtl. als normal anzusehen sind (besonders bei einem 16-jährigen Jungen) nahmen sie mir, gerade auch im Zusammenhang mit Drogen zu viel Raum ein. Ebenso empfand ich die geballte Häufig der Probleme wie Drogen, psychische Erkrankungen, Missbrauch und Vernachlässigungen als zu viel. In meinen Augen wäre da weniger doch mehr gewesen.

Das Buch wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen, da gebe ich zu bedenken, dass die Geschichte der Geschwister aufgrund der Vielzahl an Problemen schon für Erwachsene keine leichte Kost war.