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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2019

Ein großes Durcheinander

Die Leben danach
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Die Leben danach von Thomas Pierce hatte mich in der Leseprobe sehr angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung dieses interessanten Themas.

Das Cover ist für mich nach wie vor ...

Die Leben danach von Thomas Pierce hatte mich in der Leseprobe sehr angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung dieses interessanten Themas.

Das Cover ist für mich nach wie vor sehr gelungen und passt zur Story.

Nach einem packenden und abwechslungsreichen Anfang, dem Herzstillstand von Jim und der Geschichte des brennenden Hundes, packt der Autor alles was möglich ist aneinander.
Es tauchen Religionen, Hologramme und Wiedervereinigungsmaschinen auf, was ich völlig überladen finde, da keins der einzelnen Themen so richtig ausgearbeitet wurde. Es gibt diverse Zeitsprünge, bei denen man nicht von Anfng an weiß, wer denn nun da erzählt, was den Lesefluß unterbrechen kann.

Der Schreibstil bleibt während des ganzen Romans locker und relativ einfach, es werden immer wieder homurvolle Sätze eingearbeitet, was ich an dem Buch das Beste fand.

Bei Büchern von Dumont bin ich allerdings eine andere Qualität gewohnt und deshalb kann ich für diesen Wirrwarr nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Ein spannendes Finale?

Der achte Tag
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Der achte Tag ist der letzte Band um die Psychologin Frieda Klein.

Was habe ich dem letzten Band entgegengefiebert und muss sagen, dass ich leider enttäuscht bin.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden ...

Der achte Tag ist der letzte Band um die Psychologin Frieda Klein.

Was habe ich dem letzten Band entgegengefiebert und muss sagen, dass ich leider enttäuscht bin.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden wirkt diese Finale Story auf mich nur noch konstruiert.
Die Dialoge erschienen mir häufig platt und wiederholten sich besonders zwischen Frieda und Lola.

Mir fehlt komplett die Spannung der anderen Bände, leider konnte das Buch mich nicht überzeugen

Einzig die Darstellung der liebgewonnen Personen um Frieda lassen mich die 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 20.04.2026

andere Erwartung

Ins fahle Herz des Sommers
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Mit "Ins fahle Herz des Sommers" hat der Autor Andreas Eschbach eine Dystopie geschrieben, in der es um die Unbewohnbarkeit Europas nach der Klimaerwärmung geht.

Schauplatz ist ein kleines Dorf, in dem ...

Mit "Ins fahle Herz des Sommers" hat der Autor Andreas Eschbach eine Dystopie geschrieben, in der es um die Unbewohnbarkeit Europas nach der Klimaerwärmung geht.

Schauplatz ist ein kleines Dorf, in dem Fausto mit den übrigen Bewohnern versucht am Leben zu bleiben. Er hat es nicht geschafft wie so viele andere Menschen zu Beginn des rasanten Wetterwandels in den nördlichen Teil der Erde auszuwandern und mittlerweile lassen diese Länder auch niemanden mehr auf legalen Weg hinein. Sein Leben ist ein einziger Kampf gegen die Hitze, bis eines Tages eine junge Frau im Dorf auftaucht und sein Leben gründlich durcheinander wirbelt. Die Hoffnung, die sich in ihm auftut ist grenzenlos, eine Zukunft mit der Unbekannten scheint ihm möglich. Dass sie nur rudimentäre Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat, stört ihn weniger, als der Umstand, dass ihr die Hitze nichts auszumachen scheint.
Als nach einiger Zeit weitere Fremde auftauchen, die ihr ähnlich sehen bekommt Fausto es zu Recht mit der Angst zu tun.

Der Plot hat mich absolut begeistert, scheint er doch auf den ersten Blick nicht sehr abwegig und wirkt sehr bedrohlich. Leider fokussiert sich Andreas Eschbach sehr auf die Liebesgeschichte der Protagonisten und nicht auf die anfängliche sehr gelungene Dystopie. In der Mitte des Buches hat der Autor mich aufgrund des ausschweifenden Liebeslebens dann endgültig verloren.

Schade um die tolle Idee.

Veröffentlicht am 02.11.2025

nicht meins

Über die Toten nur Gutes
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"Über die Toten nur Gutes" von Andreas Izquierdo war nicht das erste Buch, welches ich von ihm gelesen haben. 'Wege der Zeit' und 'Kein guter Mann' haben mich seinerzeit sehr gut unterhalten, um so gespannter ...

"Über die Toten nur Gutes" von Andreas Izquierdo war nicht das erste Buch, welches ich von ihm gelesen haben. 'Wege der Zeit' und 'Kein guter Mann' haben mich seinerzeit sehr gut unterhalten, um so gespannter war ich auf das Hörbuch welches von Uve Teschner eingelesen wurde.

Mads Madsen ist Trauerredner mit Leidenschaft und lebt mit seiner Malteserhündin und seinem Vater Fridtjof zusammen in Glücksburg. Der Einstieg in die Geschichte ist ziemlich makaber, probt Mads doch die Trauerrede seines quicklebendigen Vaters Fridtjof doch sehr real.
Als Mads eine geheimnisvolle Nachricht von seinem tödlich verunglückten Jugendfreund Patrick bekommt, dessen tödlicher Unfall auch Mord sein könnte, beginnt er zu recherchieren. Ab diesem Zeitpunkt hat mich der Autor leider ein Stück weit verloren, da mir der versprochene Krimiaspekt dann in zu viel Klamauk überging.

Als positiv empfand ich allerdings die tolle Charakterisierung der Personen, die dabei noch sehr lebendig und nahbar gestaltet sind. Darum habe ich das Hörbuch dann letztendlich unter humoristischen Roman verortet. Unter diesen Gesichtspunkten kann ich den Roman mit guten 3 Sternen empfehlen.

Zum Ende hin, nahm der Autor dann richtig Fahrt auf, welche ich dann bedauerlicherweise nicht mehr so richtig ernst nehmen konnte und als völlig überzogen empfunden habe.

Als Kriminalroman für mich leider eine Enttäuschung.

Veröffentlicht am 26.10.2025

gemischte Gefühle

Wenn unsere Welt kippt
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"Wenn unsere Welt kippt" der gefeierten Autorin Jandy Nelson war für mich ihr erstes Buch und demzufolge war die Neugier groß.

Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Miles, Dizzy und Winton, die ...

"Wenn unsere Welt kippt" der gefeierten Autorin Jandy Nelson war für mich ihr erstes Buch und demzufolge war die Neugier groß.

Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Miles, Dizzy und Winton, die in der Kleinstadt Paradise Springs, gegründet von ihren Ahnen, leben.

Das Leben der Geschwister ist durchwachsen von Brüchen, ein Vater, der erst als verstorben galt, doch noch lebt, aber sich der Verantwortung gegenüber seiner Kinder gekonnt entzieht. Jedes der Geschwister hat ein eigenes Päckchen zu tragen, sei es Dizzy, die ihren Körper und die Liebe entdeckt, Miles wunderschön und auf dem Weg zu seinem Coming out und Winton, der obsessiv nach seinem verloren geglaubten Vater sucht.

Als sie auf das energetische Mädchen Cassidy mit den regenbogenfarbenen Haaren treffen, ändert sich die Dynamik unter den Geschwistern rasant. Doch auch Cassidy hat eine eigene Geschichte, die Stück für Stück zu Tage kommt.

Verwoben mit der Geschichte ihrer Vorfahren, bekommen diese Passagen im Buch einen märchenhaften und epischen Charakter.

Ich brauchte eine Weile um mich an den Scheibstil der Autorin zu gewöhnen, da er für mich für ein Jugendbuch doch etwas ungewöhnlich war. Die Charaktere der Geschwister waren sehr gut ausgearbeitet und passten auf Teenager und junge Erwachsene mit ihren Problemen sehr gut. Was mich jedoch im Laufe der Geschichte immer mehr störte und auch verwirrte waren die doch sehr langen Passagen um die sexuellen Gedanken und Bedürfnisse bei Dizzy und Miles. Auch wenn diese in dem Alter evtl. als normal anzusehen sind (besonders bei einem 16-jährigen Jungen) nahmen sie mir, gerade auch im Zusammenhang mit Drogen zu viel Raum ein. Ebenso empfand ich die geballte Häufig der Probleme wie Drogen, psychische Erkrankungen, Missbrauch und Vernachlässigungen als zu viel. In meinen Augen wäre da weniger doch mehr gewesen.

Das Buch wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen, da gebe ich zu bedenken, dass die Geschichte der Geschwister aufgrund der Vielzahl an Problemen schon für Erwachsene keine leichte Kost war.