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Laraundluca

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2016

The real Thing

The Real Thing
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Inhalt:

Hartwell ist eine eingeschworene Gemeinschaft. In dem kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste bleibt niemand lange allein. Cooper Lawson möchte seine Bar nirgends sonst auf der Welt wissen, ...

Inhalt:

Hartwell ist eine eingeschworene Gemeinschaft. In dem kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste bleibt niemand lange allein. Cooper Lawson möchte seine Bar nirgends sonst auf der Welt wissen, in der man seit Jahrzehnten leidet, liebt und lebt. Selbst hat Cooper dagegen der Liebe abgeschworen. Bis eines Tages die selbstbewusste sexy Ärztin Jessica Hunting durch seine Bartür stolpert und frischen Wind in sein Leben bringt. Auch sie flieht vor ihrer Vergangenheit. Gegenseitig könnten sie sich Halt und Liebe geben, sie müssen es nur erst begreifen.

Meine Meinung:

Ein angenehmer, lebendiger und eingehender Schreibstil, der allerdings in seinem Ausmaß nicht an den emotionalen, fesselnden und mitreißenden Schreibstil heranreicht, den ich von der Autorin gewohnt bin. Dennoch liest sich das Buch locker und leicht, die Seiten sind nur so dahingeflogen.

Ich war sehr gespannt auf die neue Reihe von Samantha Young, da ich ihre Bücher liebe und bisher immer regelrecht verschlungen habe. Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Hartwell ist ein tolles Städtchen, dessen Bewohner ich fast alle sofort ins Herz geschlossen habe. Ich konnte mir die sowohl die Umgebung als auch die Figuren bildlich vorstellen. Kleinstadtfeeling pur.

Die Handlung ist sehr komplex und weitverzweigt, dadurch sehr spannend und fesselnd. Die Geschichte um Sarah und ihre Briefe fand ich sehr schön, aber auch traurig. Sie hat sich wunderbar in die Handlung eingebettet und Parallelen zu Jessica erkennen lassen. Auch Jessicas Vergangenheit, die erst zum Schluss komplett offenbart wird, ist sehr emotional, tiefgreifend und hat die Spannung auf einem gewissen Level gehalten. Die Machenschaften der Devlins ziehen sich nicht nur durch diesen Teil, denn dieser Handlungsstrang ist noch nicht abgeschlossen und findet seine Fortsetzung offenbar im nächsten Teil. Die Handlung ist unterhaltsam, humorvoll, enthält Wendungen und Überraschungen.

Die Charaktere sind sehr lebendig und vielschichtig und vielseitig gezeichnet. Die Autorin hat hier eine bunte Mischung verschiedener Figuren geschaffen, die viel Farbe, Spannung und vor allem Authentizität in die Geschichte gebracht haben.

Sowohl Jessica als auch Cooper haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Jeder trägt sein Päckchen, das ihnen Steine in den Weg legt.

Ich konnte mich gut in beide Protagonisten hineinversetzen, sie verstehen und mit ihnen fiebern. Auch wenn ich nicht jede Handlung nachvollziehen konnte und anders vorgegangen wäre, haben sie ihrem Charakter entsprechend glaubwürdig gehandelt.

Die Geschichte für mich fast alles, was einen guten und unterhaltsamen Roman für mich ausmacht: Humor, Spannung und viel Gefühl. Dazu wunderbare Protagonisten, mit denen man mitfühlen und mitfiebern kann, in die man sich hineinversetzen kann und die ganze Zeit über hofft, dass alles gut wird.

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band „Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer“. Ich bin auf die Geschichte von Bailey und Vaughn sehr gespannt, da die Emotionen zwischen den beiden schon in diesem Band übergekocht und spürbar sind. Außerdem bin ich neugierig, wie sich der Handlungsstrang um die Devlins weiterentwickelt, der sich scheinbar durch die Reihe ziehen wird.

Fazit:

Ein schöner Reihenstart, der allerdings noch Luft nach oben lässt. Dennoch ein unterhaltsamer Roman. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 30.09.2016

Die Luna-Chroniken - Wie Blut so rot

Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot
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Inhalt:

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère ...

Inhalt:

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles - von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer - Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde.

Meine Meinung:

Auf diese Buchreihe war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe im Vorfeld viel Positives gehört, es wurde mir immer wieder ans Herz gelegt. Ich war jedoch zuerst skeptisch, nicht zuletzt wegen der Science-Fiction-Elemente. Doch nachdem mich bereits der erste Teil überzeugen konnte, musste ich natürlich auch zur Fortsetzung greifen.

Das Buch knüpft direkt an der Stelle an, an der der erste Teil geendet hat. Dennoch ist mir der Einstieg etwas schwer gefallen. Der Leser wird direkt in das Geschehen hineingeworfen, ohne Erläuterungen, ohne Erklärungen dieser unbekannten Welt bzw. der Vorgeschichte. Es fiel mir etwas schwer mich in dieser futuristischen Welt einzufinden, da es schon fast ein Jahr her ist, dass ich den ersten Teil gelesen hatte. Cyborgs, Androiden...daran musste ich mich erst einmal wieder gewöhnen. Zumal es auch eine Zeit gedauert hat, bis die Handlung des ersten Teils mit dieser verknüpft wurde und sich der Sinn dahinter erschloss.

Doch schon nach kurzer Zeit hat es die Autorin geschafft, mich erneut in ihren Bann zu ziehen. Die Seiten sind nicht nur Dank des wunderbar leichten und einnehmenden Schreibstils nur so dahin geflogen.
Die Autorin hat eine wunderbar plastische Welt erschaffen und zum Leben erweckt, die ich bildlich vor mir gesehen und mir mit meiner eigenen Fantasy ausgeschmückt habe.

Die vielen Perspektivwechsel haben mir gut gefallen. Man erfährt vieles über die einzelnen Personen, lernt sie besser kennen und tauch weiter in ihre Welt ein. Dadurch fällt es dann auch leichter, die Verknüpfungen und Verbindungen herzustellen und alle Puzzleteile immer weiter zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Denn auch wenn Scarlet hier eine große Rolle spielt, ist ihre Geschichte dennoch eng mit Cinder verbunden.

Die Figuren sind sehr lebendig und unterschiedlich gezeichnet. Sie wirken sehr glaubwürdig und handeln nachvollziehbar.
Meine absolute Lieblingsfigur ist immer noch Iko. Sie habe ich schon im ersten Teil ins Herz geschlossen.

Die Handlung ist sehr rasant, actionreich und spannend. Wendungen und überraschende Momente, dramatische Szenen, aber auch ein Hauch Romantik bilden eine schöne und interessante Mischung. Neue Handlungsstränge kommen hinzu, andere vernachlässigt, um am Ende miteinander verbunden zu werden. So entsteht ein großes Ganzes.

Die Kombination und Mischung von einem altbekannten Märchen, verlagert in eine futuristische, fortschrittliche und technologisch bestimmten Zukunft, ist wirklich grandios und einzigartig umgesetzt. Immer wieder tauchten vertraute Anspielungen zu unserem Rotkäppchen auf, die jedoch am Ende so gar nichts mehr gemein hatten. Dadurch entsteht etwas ganz Eigenes.

Das Buch hat mir trotz meiner kleinen Anfangsprobleme viele schöne Lesestunden beschert und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil in die Hände zu bekommen.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, ein spannendes und interessantes Setting, eine einzigartige und mitreißende Märchenadaption, die sogar mich als Sci-Fi-Muffel nach kleinen Startschwierigkeiten fesseln und überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 28.09.2016

Bis auf weiteres verliebt

Bis auf weiteres verliebt
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Inhalt:

Immer nur Trauzeugin, niemals Braut: So war es immer, und so ist es auch nun wieder für die schüchterne Jan Marone. Auf dem Weg nach Key West zur Hochzeit ihrer Cousine schmiedet sie deshalb einen ...

Inhalt:

Immer nur Trauzeugin, niemals Braut: So war es immer, und so ist es auch nun wieder für die schüchterne Jan Marone. Auf dem Weg nach Key West zur Hochzeit ihrer Cousine schmiedet sie deshalb einen Plan: Sie will sich in eine neue Jan verwandeln. In dieser Woche wird sie ihre ruhige Art und unauffällige Kleidung zum Teufel schicken, sich in eine lebenslustige, begehrenswerte Frau verwandeln und sich einen heißen Typen angeln. Doch als Jan in Key West ankommt, stellt sie fest, dass das Hotel ihre Reservierung vermasselt hat. Jetzt muss sie sich ein winziges Zimmer mit ihrem besten Freund Mick McKenna teilen. Könnte Mick ihren Plan von "Es-wird-Zeit für-eine-neue-Jan" gefährden? Eher nicht, denn Jan und Mick sind seit Kindertagen befreundet, und da war nie dieses gewisse Etwas zwischen ihnen. Oder etwa doch?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wunderbar locker und leicht und lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Dadurch ist mir der Einstieg unheimlich leichtgefallen.

Die Handlung ist sehr emotional, besticht durch ihre Gefühle, ihre Leichtigkeit und ihre Authentizität und Natürlichkeit. Sie beinhaltet zwar nichts Neues, enthält keine unerwarteten Wendungen und ist sehr vorhersehbar, dennoch hat es mir unheimlich viel Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen.

Die Charaktere, vor allem die Nebenfiguren, blieben etwas blass. Was aber natürlich auch an der Kürze des Buches liegt und mich deshalb nicht groß gestört hat.

Sowohl Jan als auch Mick waren mir recht sympathisch. Ich habe gerne mit ihnen gefiebert, gehofft und gebangt.

Die Geschichte ist eine begleitende Novelle zur "Save the Date" - Reihe und hat mich unheimlich neugierig auf die anderen Bücher gemacht.

Fazit:

Eine schöne, leichte Kurzgeschichte für zwischendurch, zum Abschalten und Genießen. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.09.2016

DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren
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Inhalt:

Werden sich Eden und Tyler wiederfinden – oder für immer verlieren? Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil ...

Inhalt:

Werden sich Eden und Tyler wiederfinden – oder für immer verlieren? Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?

Meine Meinung:

„Dich darf ich nicht begehren“ ist der letzte Teil der „Dark Love“-Trilogie. Der Autorin ist damit ein beeindruckender Abschluss gelungen, eine packende Reihe, die so viel mehr enthält, als ich zuerst angenommen und erwartet hatte.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig, einnehmend, einfach und angenehm zu lesen. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, so locker und leicht durch die Seiten zu fliegen. Schon nach kurzer Zeit hatte mich die Geschichte wieder in ihren Bann gezogen.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen, von L.A. geht es nach Portland. Ich habe einen schönen Eindruck von der Stadt und der Atmosphäre bekommen, mein Fernweh wurde geweckt.

Die Charaktere sind sehr lebendig und anschaulich gezeichnet, dazu sind sie sehr unterschiedlich, was der Geschichte zusätzliche Farbe und Würze verleiht. Auch die Nebencharaktere sind sehr detailliert und eindrucksvoll beschrieben, so dass ich von allen ein klares Bild vor Augen hatte.
Viele bekannte und auch neue Gesichter treffen wir hier, die die Handlung bunter machen und Eden auf ihrem Weg zur Seite stehen. Aber natürlich stehen ihnen die Eden-Tyler-Gegner in nichts nach. Nach wie vor ist ein großer, emotionaler Kampf angesagt.

Eden und Tyler waren mir schon in den ersten Teil sympathisch und sehr ans Herz gewachsen. Ich habe von der ersten Sekunde mit den beiden gefiebert, gehofft, gebangt, gelebt und geliebt.

Sie haben sich ein Jahr nicht gesehen, nachdem Tyler so überstürzt die Flucht ergriffen hat. Doch nach dem Wiedersehen stellt sich bald heraus, dass beide vor ihren Gefühlen nicht davon laufen können. Doch noch immer steht die Beziehung unter keinem guten Stern, die Öffentlichkeit, die Freunde sind strikt dagegen. Aber sie geben nicht auf, müssen herausfinden, ob die Gefühle noch vorhanden sind und sie ausreichen, um das Ganze zu stämmen.

Tyler hat sich sehr verändert, ist ruhiger geworden, wirkt erwachsener, steht im Leben und hat zu sich selbst gefunden. Es ist wirklich erstaunlich, welche Wandlung Tyler durchgemacht hat. Er ist mit sich und seinem Leben im Reinen und kann sich nun voll und ganz auf die Liebe einlassen. Ob Eden das auch so sieht? Kann sie ihm verzeihen?

Die Geschichte enthielt Überraschungen und Wendungen, aber auch die leidenschaftliche, berührende und herzzerreißende Handlung sowie die interessanten Charaktere haben meine Spannung vom Anfang bis zum Schluss gehalten. Die Story ist teilweise zwar auch vorhersehbar, dennoch konnte sie mich die ganze Zeit über fesseln. Sie besticht - leider nicht so sehr wie bisher - durch ihre Emotionen, die Achterbahn der Gefühle, der der Leser ausgeliefert ist. Ich habe mit den beiden gefiebert, gehofft, gebangt und geliebt, war wütend und glücklich, habe gelacht und war zum Schluss unheimlich glücklich. Dennoch habe ich einen kleinen Kritikpunkt: Die Gefühle wurden hier leider nicht ganz so stark, mitreißend und packend an den Leser gebracht, wie ich es von den beiden anderen Teilen gewöhnt war.

Diese schöne Mischung aus typischen Teenagerproblemen, Freundschaft, Familie, Liebe, Vertrauen, 2. Chancen und vor dem traumhaften Setting macht diese Geschichte, diese Trilogie zu etwas besonderem. Leidenschaftlich, berührend, gefühlvoll, aber auch humorvoll und spritzig wird die Geschichte von Eden und Tyler erzählt.

Ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinversetzen, sie verstehen, mit ihnen fühlen und fiebern, lachen und weinen, habe den Sommer in Portland und das große Finale genossen. Am Schluss bleibt trotz Happy End ein Wehrmutstropfen zurück und die Hoffnung, die Hoffnung auf die familiäre Aussöhnung

Fazit:

Ein gelungener und fesselnder Reihenabschluss mit tollen Charakteren. Absolute Leseempfehlung für die ganze Reihe!

Veröffentlicht am 24.09.2016

Kein Kuss wie dieser

Kein Kuss wie dieser
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Inhalt:

Auf Partys mit fremden Typen rumzuknutschen, gehört für Jessa zum Leben so sehr dazu wie eine Tüte Eis zum Sommer. Ein Kuss bleibt doch immer nur ein Kuss, an eine vermeintliche Magie glaubt sie ...

Inhalt:

Auf Partys mit fremden Typen rumzuknutschen, gehört für Jessa zum Leben so sehr dazu wie eine Tüte Eis zum Sommer. Ein Kuss bleibt doch immer nur ein Kuss, an eine vermeintliche Magie glaubt sie nicht. Ganz anders sieht es der Mädchenschwarm Quinn Paxton, der für seine Bettgeschichten weit über die Schule hinaus bekannt ist, aber niemanden jemals küssen würde. Kein Wunder, dass zwischen den beiden Gegensätzen die Funken sprühen, wenn sie sich über den Weg laufen. Als sich während der Sommerferien dann auch noch herausstellt, dass Quinn der neue Angestellte in der Pension von Jessas Tante ist, bebt der Boden unter Jessas Füßen. Eigentlich hat sie genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch über einen dahergelaufenen Herzensbrecher Gedanken machen könnte, aber irgendetwas zieht sie immer wieder zu ihm.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, fließend, frisch, locker, leicht und schnell zu lesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die Geschichte von Jessa zu verfolgen.

Die Handlung ist eher ruhig, verzichtet auf große Spannungs- und Überraschungsmomente. Aber das hat sie auch gar nicht nötig, denn die Geschichte wird von den Gefühlen getragen. Von Anfang an ist eine gewisse emotionale Grundspannung spürbar, die mich nicht mehr losgelassen und förmlich mitgerissen hat.

Die Geschichte ist unheimlich gefühlvoll, ernst, dramatisch, tragisch, aber auch humorvoll und hat mich zum Schmunzeln gebracht. Sie ist dabei viel tiefgründiger, als ich zuerst angenommen hatte. Viele ernste Themen werden angesprochen und behandelt. Eine wunderbare Mischung, die mich gefesselt und überzeugt hat.

Die Charaktere sind sehr authentisch und real gezeichnet. Sowohl die Handlung als auch die Figuren agieren sehr natürlich, nachvollziehbar und verständlich.

Sowohl Jessa als auch Quinn mussten sich mit schweren Schicksalsschlägen auseinandersetzen, haben eine traurige Gemeinsamkeit. Beide haben ihre Probleme, gehen aber ganz anders damit um. Als sie sich langsam annähern, lernen beide mit ihrem Schicksal umzugehen, es anzunehmen und weiterzumachen.

Die Geschichte hat mir eine sehr schöne, angenehme und packende Lesezeit beschert. Ich konnte mit Jessa und Quinn gut fühlen, mich in sie hineinversetzen, mit ihnen hoffen und bangen. Es hat mir unheimlich viel Spaß bereitet, die beiden auf ihrem Weg ein Stückweit zu begleiten.

Fazit:

Eine lockere, gefühlvolle Geschichte, die trotz ihrer Ernsthaftigkeit eine Frische und Leichtigkeit versprüht, der man sich nicht entziehen kann. Leseempfehlung!