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Veröffentlicht am 08.03.2019

Neuestes Abenteuer macht wieder jede Menge Spaß

Die Muskeltiere – Pomme de Terre und die vierzig Räuber
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Inhalt:
Die Muskeltiere sind sauer. Eine Bande namens „Ali Ratte und die vierzig Räuber“ hat alle Mülleimer hinter den Supermärkten in Beschlag genommen, und sie müssen daher ihren Müllsack plötzlich mit ...

Inhalt:
Die Muskeltiere sind sauer. Eine Bande namens „Ali Ratte und die vierzig Räuber“ hat alle Mülleimer hinter den Supermärkten in Beschlag genommen, und sie müssen daher ihren Müllsack plötzlich mit Pomme de Terres Verwandtschaft teilen. Als dann auch noch Gruyère entführt wird, wollen die Muskeltiere wissen: Wer steckt hinter dieser Räuberbande?

Meinung:
Die Muskeltiere müssen hungern, denn ihre Müllsäcke sind seit einigen Tagen erschreckend leer. Schnell kommen die Muskeltiere dem Geheimnis auf die Spur. Ali Ratte und die vierzig Räuber haben alle Müllsäcke rund um die Supermärkte der Gegend beschlagnahmt. Daher steht nun Pomme de Terres Verwandtschaft vor der Tür und frisst den Inhalt der Muskeltiermüllsäcke auf. Schnell ist klar, dass die Freunde Ali Ratte und seine Kumpanen aufhalten müssen. Doch dann wird Gruyère entführt.

Auf das neueste Abenteuer von Picandou, Pomme de Terre, Gruyère und Bertram habe ich mich schon sehr gefreut. So hatte mir der Vorgängerband doch ein kurzweiliges Hörvergnügen beschert.

Auch dieses Abenteuer kann sich sehen lassen. Dieses Mal gilt es einer Räuberbande das Handwerk zu legen und die entführte Gruyère zurückzubekommen. Doch auch Pomme de Terre erlebt sein eigenes kleines Abenteuer.

Das Hörbuch wird wieder herrlich komisch und sehr authentisch von Andreas Fröhlich vertont. Jedes kleine Tier bekommt seine ganz eigene Stimme. Somit wird es dem Zuhörer einfach gemacht, die verschiedenen Tiere auseinander zu halten.

Natürlich thematisiert Ute Krause auch in dieser Geschichte wieder wichtige Dinge wie z. B. geben und nehmen, wenn es einem mal nicht so gut geht. Und das man immer für die Familie da sein sollte, egal wie schlecht es einem gerade selbst geht. Natürlich steht auch die ungewöhnliche Freundschaft der Mäuse und des Hamsters im Vordergrund und zauberte mir wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit:
Das neueste Abenteuer von Pomme de Terre und seinen Freunden hat mich, wie sollte es auch anders sein, überzeugt. Eine tolle und vor allen Dingen spannende Geschichte in der Freundschaft, Zusammenhalt innerhalb der Familie und mäusegroßer Mut im Vordergrund stehen.
Knappe 5 von 5 mäusige Hörnchen.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Soooooo gut und wie aus dem wahren Leben gegriffen!

Sonntagsschüsse
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Inhalt:
Der junge Amateurfußballer Marco Tanner zieht mit seinen Eltern von Hamburg nach Oberfranken. In seinem neuen Heimatort Weiherfelden macht er sich nicht nur wegen des fußballerischen Talents einen ...

Inhalt:
Der junge Amateurfußballer Marco Tanner zieht mit seinen Eltern von Hamburg nach Oberfranken. In seinem neuen Heimatort Weiherfelden macht er sich nicht nur wegen des fußballerischen Talents einen Namen. Während Marco in der schrulligen Kreisklasse Nord die zünftigen Untiefen des fränkischen Wesens erkundet, stolpert er mit sympathischer Naivität von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Doch plötzlich wird es ernst! Die hoch gehandelte Mannschaft steckt mitten im Abstiegskampf. Marco muss sich entscheiden, was er nach dem Zivildienst mit seinem Leben anfangen möchte. Und die komplizierte Hassliebe zur süßen Annika bringt Marco beinahe um den Verstand. Der Auftakt zu einem turbulenten Saisonfinale!

Meinung:
Der junge Fußballspieler Marco Tanner zieht aufgrund des neuen Jobs seines Vaters von Hamburg in ein Dorf nach Oberfranken. Hier angekommen muss er sich nicht nur an die neue Kultur und die etwas andere Sprachweise gewöhnen, auch fußballerisch sammelt Marco erste Erfahrungen in der Kreisklasse Nord. Und hier passieren doch allerlei Dinge von denen Marco nie im Leben geträumt hätte.

Als echtes Dorfkind, Vorstandsmitglied in einem Sportverein, selbst aktive Volleyballerin und "Spielerfrau" eines Kreisligisten war dieses Buch ein echtes Muss für mich. Schon als ich den Klappentext gelesen habe, war ich total begeistert von der erdachten Kulisse.

Denn der TSV Weiherfelden ist ein Fußballdorfverein, wie es ihn zu Tausenden in Deutschland gibt. Die Spieler kommen aufgrund der Kameradschaft und der Leidenschaft zum Fußball zum Training. Dabei steht jedoch auch der Alkoholgenuss nicht allzu sehr im Hintergrund.

Autor Jonas Philipps hat hier vielen aktiven oder ehemals aktiven Amateurfußballspielern aus der Seele gesprochen. Aber nicht nur alles rund um den Fußball passt perfekt zum wahren Leben. Auch das Dorfleben dürfte vielen Lesern sehr bekannt vorkommen.

So kommt es, dass ich mich von der ersten bis zur letzten Seite perfekt unterhalten gefühlt und mich köstlich amüsiert habe. Ich kam oftmals aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.

Da mein Mann selbst einmal Fußball gespielt hat, habe ich ihm die ein oder andere Passage aus dem Buch vorgelesen und ihn gefragt, welchen Spieler aus seiner alten Mannschaft er gerade vor Augen hat. Denn es gibt nun einmal einfach diese typischen Mannschaftsspieler, die du in fast jeder Mannschaft findest. So war es auch nicht verwunderlich, dass er mir genau den Spieler nannte, den ich im Kopf gehabt habe.

Dieses Buch begleitet den TSV Weiherfelden vom ersten bis zum letzten Spieltag der Saison. Dabei sind die einzelnen Spiele jedoch nie zu ausschweifend erzählt. Hier hatte ich zu Beginn doch ein wenig Angst, dass mir dies zu detailliert beschrieben wird, aber das war überhaupt nicht der Fall.

Zu Beginn des Buches gibt es ein Vorwort vom Autor, in dem er unter anderem auf seine Homepage verweist, auf der man mehr über die einzelnen Charaktere der Fußballmannschaft erfahren kann. Zudem gibt es ein Glossar für die fränkischen Kraftausdrücke, die ins Hochdeutsche übersetzt wurden.
Innerhalb der Geschichte erfährt man zudem noch ein paar Eigenheiten der fränkischen Kultur wie z. B. die Kerwa, die mir nun definitiv ein Begriff ist.

Etwas habe ich dann aber doch zu bemängeln. Ich fand es toll, dass wir mehr über Marco Tanner und sein Privatleben erfahren haben. Jedoch tritt gegen Ende der Geschichte eine Wendung ein, die es in meinen Augen nicht unbedingt gebraucht hätte. Denn das Buch kommt auch ohne dieses etwas konstruiert wirkende Drama gut aus.

Fazit:
Selten hat mich ein Buch so positiv überrascht wie "Sonntagsschüsse". Ein paar Leser mögen meinen, dass es an der ein oder anderen Stelle zu überspitzt und unglaubwürdig ist. Nein, dem ist definitiv nicht so! Viele Geschehnisse habe ich so oder so ähnlich selbst schon bei uns im Sportverein oder durch Hörensagen erlebt.
Ich bin absolut begeistert und habe mich königlich amüsiert.
Für Amateurfußballer, Dorfkinder oder Fußballliebhaber ist dieses Buch ein klares Muss!
5 von 5 Hörnchen

Veröffentlicht am 08.03.2019

Viel neues Wissen über die Schweiz für kleine Leser

Mit Felix durch die Schweiz
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Inhalt:
Sophie will diesmal auf Nummer sicher gehen: Damit Felix nicht wieder verlorengeht, steckt sie ihn auf der Reise in die Schweiz in ihren Rucksack – doch der wird, kaum dass sie angekommen sind, ...

Inhalt:
Sophie will diesmal auf Nummer sicher gehen: Damit Felix nicht wieder verlorengeht, steckt sie ihn auf der Reise in die Schweiz in ihren Rucksack – doch der wird, kaum dass sie angekommen sind, mit dem eines Bergsteigers vertauscht! Plötzlich findet sich Felix am Matterhorn wieder. Und das ist nur die erste seiner abenteuerlichen Stationen in der Schweiz.

Meinung:
Sophie hat für ihre Reise in die Schweiz dieses Mal alles ganz genau geplant. Damit Felix nicht verloren geht, hat sie ihn in ihren Rucksack gesteckt. Doch es kommt, wie es kommen muss, der Rucksack wird vertauscht. Und plötzlich findet sich Felix in der Tasche eines Bergsteigers wieder.

Die Felix-Reihe habe ich als Kind selbst wahnsinnig gerne gelesen. Umso schöner finde ich es nun, dass ich diese Reihe meinem Sohn vorlesen kann. Wie auch bei mir waren für ihn die geschriebenen Briefe von Felix das absolute Highlight der Geschichte. Aber auch sonst hat uns das Buch sehr gefallen.

Was ich gar nicht mehr so in Erinnerung hatte ist, wie viel Wissen einem während des Lesens vermittelt wird. Wie der Titel schon verrät, dreht sich diese Geschichte um die Fahrt durch die Schweiz. So sieht man bereits beim Aufklappen des Buches eine wunderschöne und detaillierte Landkarte der Schweiz. Die 26 Kantone sind mit ihren Wappen und Namen ebenfalls abgebildet.

Danach geht die wilde Reise durch die Schweiz los. Wir lernen die Kultur der Schweiz mit ihren Schwingfesten und Alpstobeden kennen. Aber auch die Sehenswürdigkeiten des Landes werden dem Leser nähergebracht.

Wie in jeder Felix Geschichte dürfen auch in dieser die tollen Briefe von Felix an Sophie nicht fehlen. Insgesamt gibt es 4 Briefe und eine Postkarte zu bestaunen.
Auch die Zeichnungen von Constanza Droop sind wie gewohnt bunt und detailverliebt. Ich mag ihren Stil wahnsinnig gerne und wie erwähnt war mein Sohn auch sehr angetan von den Bildern.

Die Altersangabe von 5 Jahren finde ich angemessen. Bei meinem knapp dreijährigen Sohn merkte ich schnell, dass der Text doch noch etwas zu lang für ihn war. Also gab es von mir die Kurzfassung des Geschehens für ihn.

Fazit:
Zwar hatte ich positive Erinnerungen an die Felix Bücher aus meiner eigenen Kindheit, ich hatte aber nicht mehr im Kopf, wie super diese doch sind.
Es wird wahnsinnig viel Wissenswertes über die Schweiz vermittelt, ohne das man das Gefühl hat ein Lehrbuch in der Hand zu halten. Die Briefe sind wie immer das Highlight des Buches und die farbenfrohen Zeichnungen sind perfekt dafür gedacht, um Kinderaugen leuchten zu lassen.
Wir vergeben höchstverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Eine absolute Buchperle und für mich ein Jahreshighlight

Die kleine Gruselfee
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Inhalt:
Holterdipolter ist die kleine Gruselfee plötzlich da. Der Südwind hat sie zu den Tieren des Wilden Waldes geweht. Selbstbewusst, unbekümmert und ganz schön frech breitet sie sofort ihre Siebensachen ...

Inhalt:
Holterdipolter ist die kleine Gruselfee plötzlich da. Der Südwind hat sie zu den Tieren des Wilden Waldes geweht. Selbstbewusst, unbekümmert und ganz schön frech breitet sie sofort ihre Siebensachen aus und kämmt sich mit einem Igel ungefragt die Haare. Sofort sind sich alle einig: Diese Gruselfee hat kein Benehmen! Einige wollen sie sogar auf der Stelle verjagen! Aber allmählich lernen sie die kleine Gruselfee besser kennen – und lieben.

Meinung:
Die Tiere des Wilden Waldes sind in heller Aufregung. Denn der Südwind hat eine kleine Gruselfee zu ihnen in den Wald geweht. Diese kleine Gruselfee ist ziemlich frech und selbstbewusst, da wird gleich mal der Igel ungefragt als Haarbürste benutzt. Der Igel ist ganz empört und versucht von diesem Tag an die kleine Gruselfee aus dem Wilden Wald zu verjagen. Doch nach und nach muss der Igel einsehen, dass die Gruselfee doch gar nicht so schlimm ist, wie im ersten Moment gedacht.

Auf dieses süße Büchlein wurde ich auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam gemacht. Die Verlagsmitarbeiterin sprach so schwärmerisch über dieses Buch, dass ich wusste, das ich es einfach haben muss. Als großer Fan von Kinderbüchern sprach mich der Klappentext sowie das wunderschöne Cover zudem sehr an. Nachdem ich einen ersten Blick in das Buch geworfen hatte, war ich ein klein wenig enttäuscht darüber, dass die Bilder nicht bunter gehalten sind. Nachdem ich nun aber das ganze Buch durchgelesen habe, finde ich den Stil von Illustratorin Caroline Thaw einfach nur total perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Ihr Zeichenstil ist sehr dezent und doch so voller liebevoller kleiner Details, dass man sich in den Zeichnungen verlieren kann. Auch die wenige Farbgebung hat mir im Endeffekt wahnsinnig gut gefallen.

Aber nicht nur die Illustrationen können überzeugen, auch die Geschichte ist ein wahres Wunderwerk. Ich lese oft Kinderbücher und habe daher schon einiges gelesen, aber dieses Buch spielt noch mal in einer ganz anderen Liga. Denn die kleine Gruselfee verzaubert ab der ersten Seite und nach dem Zuklappen des Buches ist man furchtbar traurig, dass die Abenteuer der Gruselfee und ihrer Freunde aus dem Wilden Wald bereits zu Ende sind.

Dabei bietet sich dieses Buch perfekt zum Vorlesen an. Denn die jeweiligen Kapitel sind in sich abgeschlossen und beenden somit jeweils ein Abenteuer was die Gruselfee und die Waldbewohner erlebt haben. Die Kapitel sind auch nicht zu lang, sodass man seinen Kindern perfekt vor dem Schlafengehen noch ein Kapitel vorlesen kann. Aber Vorsicht! Es besteht Suchtgefahr und so kann es schnell passieren, dass es nicht nur bei einem Kapitel bleibt.

Dieses Buch wird nicht nur den jungen Lesern Spaß machen, auch ihre Eltern werden vergnügt auflachen. Denn Autorin Jana Bauer baut gerne ein paar Anekdoten oder Anspielungen ein, die wahrscheinlich nur die Erwachsenen verstehen werden. Ganz besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel eine eigene wichtige Botschaft vermittelt. Und dabei nicht immer dieselbe Person oder hier das Tier etwas lernt, sondern jeder etwas dazulernen kann. So muss der Igel z. B. feststellen, dass der erste Eindruck nicht immer fest in Stein gemeißelt ist und das Wesen sich auch ändern können. Oder der Siebenschläfer muss einsehen, dass ein Rekord der für die Ewigkeit ist, nicht immer auch ewig bleibt. Mir hat jedes Kapitel für sich einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht.

So kommt es, dass sich zwischen der kleinen Gruselfee und den Tieren des Waldes eine innige Freundschaft entsteht, in der viel gelacht, gespielt und auch mal gestritten wird. All dies wird Kinder und ihre Eltern gleichermaßen verzaubern, da bin ich mir ganz sicher.

Die Geschichte wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen und ich finde dies eine gute Altersgrenze. Je nachdem wie weit das Kind schon ist, kann die Geschichte aber auch sicherlich bereits mit 4 Jahren vorgelesen werden. Ich freue mich zumindest schon sehr auf den Tag, an dem ich diese Geschichte meinem Sohn erzählen kann.

Fazit:
Ein ganz, ganz besonderes Buch, welches mein Herz hat höher schlagen lassen. Auch Menschen, die Kinderbücher sonst nicht lesen, sollten bei dieser Geschichte eine Ausnahme machen. Denn die kleine Gruselfee und die Bewohner des Waldes sind es absolut wert gelesen zu werden! Ich mochte die versteckten Anspielungen, die wichtigen Botschaften und die süßen Zeichnungen. Ein rundum gelungenes Buch und für mich ein Jahreshighlight!
5 von 5 gruselig begeisterte Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Stimmiger und harmonischer Abschluss der Dilogie

Iron Flowers. Die Kriegerinnen
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Inhalt:
Die Schwestern Serina und Nomi sind nun beide Gefangene auf der Gefängnisinsel. Auch der Thronfolger Malachi wurde dorthin verbannt. Sein Bruder Asa, der nun auf dem Thron sitzt, führt das brutale ...

Inhalt:
Die Schwestern Serina und Nomi sind nun beide Gefangene auf der Gefängnisinsel. Auch der Thronfolger Malachi wurde dorthin verbannt. Sein Bruder Asa, der nun auf dem Thron sitzt, führt das brutale Regime seines Vaters in ganz Viridia weiter. Gemeinsam mit Nomi schmiedet Serina einen gefährlichen Plan, um die alten Mächte zu stürzen und ein neues, besseres Leben für sich und alle anderen Frauen zu schaffen.

Meinung:
Nach den Ereignissen aus dem ersten Band sind Serina und Nomi wieder vereint. Doch nur für kurze Zeit, denn den Beiden ist es bestimmt Großes zu vollbringen und dies an verschiedenen Orten des Landes. Schließlich gilt es Asa, dessen Regierung vor allen Dingen von Brutalität lebt, vom Thron zu stoßen. Und dies erfordert viel Mut und einen gefährlichen Plan.

Nachdem mir Band 1 damals richtig gut gefallen hat, war ich neugierig darauf, ob dieser zweite Band, welcher gleichzeitig das Finale der Reihe ist, das Niveau des ersten Bandes halten kann.

Nachdem ich das Hörbuch nun durchgehört habe, kann ich diese Frage ganz klar mit ja beantworten. Wobei ich mir immer noch unsicher bin, ob mir nun der erste oder der zweite Band besser gefallen hat. Auf jeden Fall finde ich, dass Autorin Tracy Banghart bewiesen hat, dass es nicht immer eine Trilogie sein muss, sondern eine Geschichte auch perfekt mit einer Dilogie enden kann.

Dadurch das es sich bei dieser Reihe um eine Diologie handelt, kommt Langeweile auch bei diesem Band nicht auf. Viel mehr geht die Geschichte ab der ersten Seite sehr rasant und spannend weiter. Die Handlung wird stetig vorangetrieben. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte zu überstürzt oder gar zu kurz gehalten wird.

Wie bereits in Band 1 konnte mich die Handlung rund um Serina wieder mehr begeistern als die von Nomi. Dennoch hat dieses Mal Nomis Geschichte deutlich mehr an Stärke gewonnen. Und auch Nomi selbst ist an den Ereignissen gereift. Endlich durchläuft Nomi die Entwicklung, die ich bereits in Band 1 von ihr erwartet habe.

Serina ist wie gewohnt stark und selbstbewusst. Sie ist wahrhaftig zu einer richtigen Kriegerin und Anführerin geworden. Dabei hat Serina jedoch nie ihre Menschlichkeit verloren. Gerade ihre Geschichte zeichnet sich durch viel Dramatik, Spannung und Brutalität aus. Daher verfolgte ich das Geschehen rund um Serina ganz besonders gern.

Beim ersten Hörbuch hatte ich ein wenig bemängelt, dass ich die Stimmen zu Serina und Nomi nicht so gut unterscheiden konnte. In diesem zweiten Teil hatte ich das Problem zu keiner Zeit. Ich denke, die beiden Hörbuchsprecherinnen haben in diesem Teil mehr versucht, ihre Stimmen voneinander unterscheiden zu lassen. So hatte ich ein noch größeres Hörvergnügen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das etwas offen gehaltene Ende. Dies passt perfekt, da gewisse Entwicklungen einfach nicht von jetzt auf gleich passieren können. Die Autorin hat die Handlung hier wirklich sehr realistisch gehalten. So wird dem Zuhörer selbst die Möglichkeit gelassen, sich das weitere Geschehen auszumalen.

Fazit:
Die Iron Flowers Dilogie findet mit diesem Band ein würdiges Ende.
Tolle Charakterentwicklungen und jede Menge Spannung sowie Brutalität sorgten bei mir für ein schönes Hörvergnügen. Auch die Hörbuchsprecherinnen haben sich in diesem Teil noch einmal weiterentwickelt. Von mir gibt es daher die volle Punktzahl.
5 von 5 Hörnchen.