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Veröffentlicht am 05.04.2019

Könnte ich jetzt bitte eine Praline bekommen? → macht definitiv Hunger auf Süßes

Taste of Love - Zart verführt
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Das ehemalige Model Adam, der nun als Fitnesstrainer arbeitet, lernt Liz in einer Fernsehshow kennen. Während sie dort zuckerlastige Pralinen zaubert, bereitet Adam einen gesunden Smoothie zu und spricht ...

Das ehemalige Model Adam, der nun als Fitnesstrainer arbeitet, lernt Liz in einer Fernsehshow kennen. Während sie dort zuckerlastige Pralinen zaubert, bereitet Adam einen gesunden Smoothie zu und spricht über die Problemzonen von Frauen. Damit macht er sich bei Liz nicht gerade beliebt…

Nachdem ich die ersten beiden Teile der Reihe gelesen habe, habe ich diesen Teil nun gehört.
Vorwissen ist nicht zwingend erforderlich, da die Handlungen in sich abgeschlossen sind. Andrew, Band 1, wird – sofern ich mich richtig erinnere – nur kurz erwähnt. Nick und Claire, Band 2, kommen allerdings in der Geschichte auch vor.

Mir gefällt, dass die Geschichte nochmal ein ganz anderes Konzept hat. Diesmal gibt es keinen Sternekoch, der mit hochkomplizierten Namen von Zutaten und Gerichten um sich wirft. Für den Gourmet-Aspekt sorgt Pâtissière Liz, die allerlei Süßkram kreiert – und damit kenne ich mich deutlich besser aus als mit der Haute Cuisine ?

Die Liebesgeschichte ist aber dennoch wieder extrem vorhersehbar – große Überraschungen bleiben aus. Einzig Adams Vergangenheit und seine damit verbundenen Verhaltensmuster sorgen für ein wenig Unruhe. Dennoch hat mir gefallen, wie Liz und Adam sich langsam näher kommen und kleine Schwierigkeiten überwinden müssen.

Schade fand ich allerdings, dass es nur eine Sprecherin gibt, obwohl die Erzählung zwischen der personalen Sicht von Adam und Liz kapitelweise wechselt. Einzig in Dialogen, in denen die Stimme etwas verstellt wird, hört man einen Unterschied, ansonsten muss man sich selbst erschließen, aus wessen Perspektive das Geschehen gerade geschildert wird.

Fazit

Dass mit Pâtissière statt Sternekoch hier im Vergleich zu den ersten beiden Bänden der Reihe nochmal ganz neue Voraussetzungen geschaffen wurden, hat mir gut gefallen. Zwar ist auch diese Geschichte wieder extrem vorhersehbar, dennoch hat mir die langsame Annähung der Figuren, die sich anfangs immer mal wieder kabbeln, gut gefallen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

tolles Setting, ereignisreiche Geschichte

Ein Königreich aus Feuer und Eis (Die Feenwelt-Reihe 1)
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Andira ist die Prinzessin der Wasserfeen. Aufgrund einer Prophezeiung ist sie gezwungen, zusammen mit dem Thronerben der Feuerfeen auf eine Reise zu gehen, deren Ziel die Rettung der Feenreiche darstellt. ...



Andira ist die Prinzessin der Wasserfeen. Aufgrund einer Prophezeiung ist sie gezwungen, zusammen mit dem Thronerben der Feuerfeen auf eine Reise zu gehen, deren Ziel die Rettung der Feenreiche darstellt. Die zwei dürfen nicht scheitern, doch die Feindschaft ihrer Völker, die Vorurteile tief in ihnen verwurzelt hat, macht ihnen die Zusammenarbeit anfangs schwer…

Das ganze Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Die Welt der Feen ist sehr abwechslungsreich und voller Gegensätze. Dank bildhafter Beschreibungen ist es leicht, sich die verschiedenen Reiche und die magischen Wesen vorzustellen. Die zerstrittenen Völker stecken voller Vorurteile und glühender Konflikte.

Durch eine Prophezeiung verbunden sind zumindest die zwei Thronfolger gezwungen, zusammenzuarbeiten. Anfangs können sie sich nicht ausstehen. Misstrauen bestimmen ihre Gedanken. Doch die gefahrenreiche Reise zwingt sie dazu, zusammenzuwachsen, sich gegenseitig zu beschützen und zusammenzuarbeiten. Dabei finden die zwei auch einen Weg, ihre gegensätzlichen Fähigkeiten zu ihrem Vorteil zu verbinden. Zwangsläufig kommen die zwei sich – recht vorhersehbar… – auf ihrer Reise auch etwas näher.

Der Hauptteil der Geschichte wird aus Andiras Ich-Perspektive geschildert, wobei sie Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle gibt. Später kommen weitere Ich-Perspektiven hinzu.

Die Handlung ist insgesamt sehr spannend. Die Gefahr ist allgegenwätig. Die Mission wird unter Zeitdruck ausgeführt. Scheitern Andira und Gardorath, bedeutet dies das Ende ihrer Völker. Dafür ist das Erzähltempo gerade am Anfang teilweise etwas zu langsam. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto ereignisreicher und aufregender wird das Geschehen aber. Es gibt etliche unerwartete Ereignisse, Wendungen und überraschende Hintergründe. Immer mehr fantastische Wesen tauchen auf, sodass Andira und Gardorath immer neue Schwierigkeiten überwinden müssen.

Das Ende ist sehr stimmig und kommt nochmal mit einer komplett unerwarteten Wendung daher.

Fazit

Die Geschichte beginnt recht gemächlich und zieht sich dadurch am Anfang etwas. Doch dann wird es immer spannender und ereignisreicher. Besonders der gegensätzliche Weltenentwurf, der einige Geheimnisse birgt, hat mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

nach Band 4 bin ich genauso schlau wie nach Band 1…

Seasons of Magic: Sonnenfunkeln
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nach Band 4 bin ich genauso schlau wie nach Band 1…

Achtung: 4. Band der Reihe, kleine Spoiler zu den Vorgängern vorhanden.

Rain ist die letzte der vier Freundinnen, die dem Anschlag 1692 ebenfalls durch ...

nach Band 4 bin ich genauso schlau wie nach Band 1…

Achtung: 4. Band der Reihe, kleine Spoiler zu den Vorgängern vorhanden.

Rain ist die letzte der vier Freundinnen, die dem Anschlag 1692 ebenfalls durch eine Zeitreise entgeht. Sie landet im Jahr 1967 – in meinen Augen eine super anstrengende Zeit. Am Anfang haben mich die Figuren extrem genervt. Mag ja sein, dass die Sprache authentisch ist, aber das ständige „peace“ „groovy“ und „easy“ ging mir ganz schön auf den Keks… Mit der Zeit konnte ich das etwas ausblenden und mich auf die Geschichte konzentrieren.
Die Liebesgeschichte baut sich langsam auf und die Spurensuche wird angenehm darin verwoben.

Da Rain sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern kann, ist ihr gar nicht bewusst, dass sie beinahe gestorben wäre und durch die Zeit geschleudert wurde. Nach und nach machen ihr die Erinnerungslücken Sorgen und kleine Flashbacks bringen sie dazu, nachzuforschen.
Dabei gibt es für die Gesamtreihe nochmal ein paar Erklärungen zu den Kräften der vier Freundinnen. Hier gibt es auch wieder größere übernatürliche Elemente, diese fielen aber nicht so extrem überirdisch aus wie in Band 1 und 2.

Auch die erinnerungslose Rain ist sehr naturverbunden und möchte etwas für die Menschen in ihrem Umfeld tun. Sie ist sympathisch und bodenständig.
Etwas mehr noch mochte ich allerdings Elijah, der Rain bedingungslos beisteht, egal wie unglaublich sich ihre Geschichte entwickelt. Ihm setzt die gesellschaftliche Entwicklung immer wieder zu: Einerseits strebt die Jugend nach Freiheit, immer mehr Frauen gehen an die Uni, aber die alten Werte (Frau steht am Herd, Mann arbeitet) sind noch so tief in der Elterngeneration verankert, dass ein großer Druck kauf Elijah aufgebaut wird.
Die wechselnden Ich-Perspektiven verdeutlichen, wie beide ihr Näherkommen erleben und welche Geschehnisse sie drum herum beeinflussen.

Auch diese Geschichte ist alles andere als abgeschlossen…

Fazit

Die Zeit mit ihrer Sprache und dem Verhalten der jungen Erwachsenen (Drogen aller Art waren an der Tagesordnung) fand ich sehr anstrengend. Dennoch ist Rains Geschichte sehr interessant – da sie sich nicht an ihre Vergangenheit erinnert, verläuft ihre Suche nochmal ganz anders.
Allerdings bin ich nun auf das Ende gespannt und hoffe, dass sich alles irgendwie zusammenfügt, denn:

Gesamtfazit – Seasons of Magic

Achtung Spoiler
So interessant ich die Idee auch finden, dass vier Autorinnen Puzzelteile schreiben, die zu einer Geschichte zusammengehören, fand ich die Reihe insgesamt nicht ganz stimmig. Während ein Mädchen durch die halbe Welt reisen muss, um ihren Spruch zu finden und sich dabei noch übernatürlichen Gegnern gegenübersieht, findet die nächste ihren Spruch auf dem Stein, ohne das Gelände wirklich zu verlassen. Eine erfährt, was sie ist, weil sie magische Helfer an die Seite bekommt, bei der anderen fehlen diese Informationen völlig… Eigenständig sind die Geschichten dadurch zumindest nicht. Und auch sonst erschließt sich mir nicht, warum in einer Zeit aktiv verhindert wird, dass die junge Frau den Spruch erlangt, wenn er der nächsten in ihrer Zeit einfach so zufliegt…
Zum Glück gibt es inzwischen auch das magische Ende, sodass sich hoffentlich alle offenen Fragen klären.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Kochduell: Runde 2

Taste of Love - Küsse zum Nachtisch
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Nachdem Drew nach Maine gegangen ist, führt Nick dessen Restaurant. Der 27-jährige liebt das Kochen und das Probieren neuer Kreationen. Eine Kritik einer Bostoner Tageszeitung trifft ihn sehr. Er beschließt, ...

Nachdem Drew nach Maine gegangen ist, führt Nick dessen Restaurant. Der 27-jährige liebt das Kochen und das Probieren neuer Kreationen. Eine Kritik einer Bostoner Tageszeitung trifft ihn sehr. Er beschließt, den Kritiker von seinen Gerichten zu überzeugen. Als sich herausstellt, dass die Schreiberin eine junge Frau ist, hat Nick noch ein zweites Ziel…

Bereits der erste Band der Reihe gefiel mir sehr gut. Diesmal ist der ehemalige Sous Chef Nick die neue Hauptfigur.
Zeitlich spielt das Buch nach den Geschehnissen von Band 1 aber vor dem Epilog von ebendiesem. Vorwissen ist zwar nicht zwingend notwendig, da die vorherigen Hauptfiguren aber vorkommen und auch über die Zukunft von Drews Restaurant, in dem Nick arbeitet, entschieden wird, ist es trotzdem hilfreich, die erste Geschichte zu kennen.

Nick ist ein sympathischer Charakter. Er kümmert sich rührend im seine Großmutter, zu der er einen engen Kontakt hat. Seine Küchencrew führt er zwar mit klaren Ansagen aber auch mit vielen Späßen. Leute laut rumzukommandieren, liegt ihm nicht. Obwohl er sich aus einfachen Familienverhältnissen hochgearbeitet hat, zweifelt Nick zwischendurch an sich selbst.
Über die Kritik von Claire ärgert er sich sehr. Ihn packt der Ehrgeiz, weil er das erste Urteil unbedingt wiederlegen möchte. Hinzu kommt dann auch noch das Interesse an der Frau, die diese Kritik geschrieben hat…

Claire hat schon als Kind exklusive Restaurants besucht. Sie erschmeckt Gewürze in Speisen, kennt diverse Weinsorten und hat vor allem Nick gegenüber immer noch einen Verbesserungsvorschlag für seine Speisen parat, womit sie ihn in den Wahnsinn triebt.
Die Journalistin hat – zum Leidwesen ihrer Eltern – ihre Heimat London verlassen, um in den USA tätig zu sein. Sie liebt ihren Job als Gastrokritikerin, genießt aber auch augenscheinlich das Duell mit Nick.

Insgesamt ist die Geschichte recht vorhersehbar. Auch der Konflikt, der am Ende für Claire überraschend aufgeworfen wird, deutet sich schon auf den ersten Seiten an, sodass die Überraschung für mich ausblieb. Dennoch mochte ich die vielen Wortgefechte zwischen den beiden und ihre langsame Annährung. Ein klein wenig anstrengend ist, dass Nick kein Geheimnis daraus macht, dass er mit Claire ins Bett will. Ständig macht er sexuelle Anspielungen und auch seine Gedanken drehen sich – neben dem Essen – hauptsächlich um dieses Thema.

Ein wenig viel wurden mir mit der Zeit all die Einzelheiten zu den Speisen, da immer wieder Gerichte, Zutaten und Weinsorten genannt wurden, von denen ich bisher nie gehört hatte und die ich dementsprechend auch nicht zuordnen konnte – ich wollte schließlich lesen und nicht alles googlen . ? Natürlich passt das aber absolut zu der Geschichte, vor allem da beide so großes Wissen der Kochkunst besitzen, auch wenn Claire es selbst nur bedingt anwendet.

Fazit

Obwohl mir auch die Wortgefechte zwischen Claire und Nick gefallen haben, fand ich das erste Buch etwas stimmiger, das mit etwas mehr Handlung und ein paar weniger sexuellen Anspielungen daherkommt.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Spannende Story mit einigen Wendungen

Beautiful Danger - Vertrau mir nicht
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Um ihren Traum-Praktikumsplatz bei Modedesigner Giuliano Meloni zu erhalten, wird Julia vor eine nahezu unerfüllbare Aufgabe gestellt, an der schon andere vor ihr gescheitert sind. Sie soll den Häftling ...

Um ihren Traum-Praktikumsplatz bei Modedesigner Giuliano Meloni zu erhalten, wird Julia vor eine nahezu unerfüllbare Aufgabe gestellt, an der schon andere vor ihr gescheitert sind. Sie soll den Häftling Levin davon überzeugen, nach seiner Freilassung einen Modelvertrag zu unterschreiben.
Er stimmt letztlich nur zu, da er sich selbst einen Vorteil davon verspricht. Die Arbeit, die der neue Job mit sich bringt, hat er allerdings unterschätzt: Laufstegtraining, Interviews, schräge Klamotten. Und nun ist es Julias Job, dafür zu Sorgen, dass Levin alle Termine zur Zufriedenheit aller wahrnimmt, während Levin selbst nebenbei noch ganz anderen Geschäften nachgeht…

Ich habe in letzter Zeit einige Bad Boy-Lovestories gelesen. Letztlich ist das Schema ja immer ähnlich: harte Schale, übler Ruf, kühles Auftreten – aber weicher Kern. Levin fällt da allerdings ein wenig aus dem Raster, obwohl er all diese Punkte auch erfüllt. Denn Levin sitzt im Gefängnis und ist damit alles andere als ein Möchtegern-Bad Boy, der sich nur ein übles Image aufgebaut hat. Seine Kindheit war extrem und auch mit 28 stehen Mord, Gewalt und illegale Aktionen für ihn an der Tagesordnung.
Die ganze Geschichte um das kriminelle Millieu, in dem er sich bewegt, ist brutal, grausam und erschütternd dargestellt.

Julia ist – wie sollte es anderes sein – das komplette Gegenteil. Sie ist eine graue Maus, geht regelmäßig in die Kirche, ist verlobt und möchte mit dem Sex bis zur Ehe warten.
Der Besuch im Gefängnis, der ihr einen Praktikumsplatz sichern könnte, kostet sie große Überwindung. Doch Julia verändert sich im Verlauf des Buches sehr. Sie entwickelt einen neuen Stil, wird mutiger und auch neugieriger auf sexuelle Erfahrungen. Und Levin ist daran nicht ganz unschuldig.

Allerdings konnte ich Julias Einstellung nicht immer ganz nachvollziehen. Auch wenn sie aus sich rauskommt und feststellt, dass die „aufgezwungene“ Enthaltsamkeit gar nicht wirklich ihren Wünschen entspricht, habe ich mich oft gefragt, was sie in Levin eigentlich sieht – abgesehen von einem netten Äußeren. Dass sie jedem eine zweite Chance zugesteht, ist löblich. Aber während sie sich nach seinem Gefängnisaufenthalt kennenlernen, macht er ihr immer wieder deutlich, dass er nach wie vor in illegale Geschäfte verwickelt ist, bei denen auch Menschen zu Schaden kommen können. Daher habe ich mich so manches mal gefragt, wie Julia so konsequent daran festhalten kann, das Gute sehen zu wollen. Auch wenn er fürsorgliche Seiten zweifelsfrei zeigt und ich ihn dann super sympathisch fand, bleibt ja das Wissen, dass er nach wie vor bereit ist, über Leichen zu gehen… Dass es tatsächlich in Levin anders aussieht, ist für Julia schließlich nicht ersichtlich. Und so war die Anziehung, die sie Levin gegenüber empfindet, für mich gerade am Anfang nicht nachvollziehbar.

Wenn man davon absieht, entwickelt sich aber eine gefühlsgeladene und turbulente Geschichte, die schon von Anfang an ein großes Finale verspricht – und dieses Versprechen auch hält, etliche Wendungen und Wirrungen inbegriffen. Zwar wird es am Ende fast schon etwas unübersichtlich, insgesamt empfand ich das Finale aber dennoch als stimmig. Interessant war auch das letzte „was wurde aus…“-Kapitel, in dem die Zukunft verschiedenster Figuren beschrieben wurde, auch wenn diese teilweise nur eine kleine Rolle hatten.
Obwohl das Buch vom Verlag als „heiß“ beworben wird, beschränkt sich dies überwiegend auf die Beschreibungen von Levins Äußerem. Erotische Szenen gibt es nur sehr wenige kurze.

Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Julia und Levin, sodass ein Blick auf ihre Gefühle, aber auch – besonders in Levins Fall – auf ihre Pläne und Absichten möglich wird.

Fazit

Vom Häftling zum Supermodel – um Levin auf diesen Weg zu bringen, gerade auch was seine Manieren angeht, hat Julia einen harten Job vor sich. Doch Levin bringt bereits eine reumütige, fürsorgliche Veranlagung mit, die gerade in Bezug auf Julia immer weiter zunimmt und die immer öfter auch einen Blick unter die harte Fassade möglich macht. Auch wenn ich Julias Einstellung und die daraus resultierende Lovestory nicht immer nachvollziehen konnte, konnte mich die ereignisreiche Handlung voller krimineller Verstrickungen dennoch fesseln.