In diesem Buch geht es einerseits um Merete, eine junge Frau die verschleppt wurde und seit nunmehr über 100 Tagen gefangen gehalten wird. Niemand sagt ihr warum, niemand sagt ihr, ob sie etwas tun kann, ...
In diesem Buch geht es einerseits um Merete, eine junge Frau die verschleppt wurde und seit nunmehr über 100 Tagen gefangen gehalten wird. Niemand sagt ihr warum, niemand sagt ihr, ob sie etwas tun kann, damit man sie gehen lässt. Merete wird gefoltert und ihre Peiniger scheinen keinerlei Mitleid mit ihr zu haben. Wie viel Folter kann sie noch ertragen bevor sie aufgibt und stirbt?
Andererseits geht es auch um Carl Moerck, ein Polizist der vor kurzem in eine Schießerei geraten ist bei dem ein Kollege starb und der andere gelähmt wurde. Er soll längst aufgegebene Fälle neu bearbeiten und lösen, so auch den Meretes. Dabei gerät er in Lebensgefahr.
Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Ich fand es leider sehr langatmig zum Teil. Gerade wenn es anfangs um Carl und seine neue Abteilung geht ziehen sich die Seiten wie Kaugummi.
Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan - kein Vergleich zu anderen Büchern der Autorin!
Es geht um die Ehefrauen Nummer 4 und 5 Heinrichs VIII., Anna von Kleve und Katherine ...
Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan - kein Vergleich zu anderen Büchern der Autorin!
Es geht um die Ehefrauen Nummer 4 und 5 Heinrichs VIII., Anna von Kleve und Katherine Howard. Die Geschichte ist bekannt, daher gehe ich auf den reinen Inhalt hier weniger ein.
Die Geschichte ist aus der Sicht dreier absolut unterschiedlicher Frauen geschildert, was das Lesen meiner Meinung nach erschwert aber für die Handlung interessant ist. Es kommen sowohl Anna von Kleve, die hier als mutige, von ihrer Familie gequälte und unterdrückte aber sehr gebildete und intelligente Frau charakterisiert wird, zu Wort, als auch Jane Boleyn, die Witwe von George Boleyn, dem Bruder von Anne Boleyn, die sich keiner Schuld an deren Tod bewusst ist, da sie ja nur Anweisungen befolgt habe und Katherine Howard, die, seien wir ehrlich in diesem Buch das dümmste, eitelste und oberflächlichste Wesen zu sein scheint, das je auf Erden gelebt hat.
Jane Boleyn nimmt eine besondere Stellung in der Geschichte ein, da sie ihr gesamtes Leben – bis auf ein paar Monate im Exil – bei Hofe verbracht und bis auf die sechste und letzte Ehefrau jeder Königin an Heinrichs VIII. Seite gedient hat. Durch sie bekommt man einen einmaligen Einblick in das Hofleben durch eine Frau, die nichts anderes kennt und gleichzeitig Opportunistin genug ist, immer ihren Hals zu retten, egal welche Ehefrau gerade untergeht – bis auch ihre Glückssträhne reißt, als sie für den Duke of Norfolk keinen Nutzen mehr hat.
Anna von Kleve ist wenn man auf den Gesamtverlauf der Geschichte achtet, lediglich eine Fußnote in der Geschichte, aber eine umso interessantere. Man weiß in der breiten Öffentlichkeit nicht viel über sie und genau hier setzt das Buch an. Anna von Kleve ist in diesem Buch eine sehr starke Frau, die je weiter die Handlung voranschreitet, immer stärker und selbstbewusster wird.
Katherine Howard wird in diesem Buch als das wahrscheinlich dümmste, oberflächlichste und eitelste Wesen charakterisiert, dass je gelebt hat. In der Geschichtsschreibung wird sie ebenfalls als wenig gebildet dargestellt, allerdings geht das Buch hier noch einige Schritte weiter. So beginnen die meisten Kapitel aus Katherines Sicht mit „Was habe ich?“, gefolgt von einer Auflistung an Kleidern, Schmuckstücken usw., die sie besitzt und das ist auch alles was sie interessiert. Die Ehe mit dem König geht sie ein, weil sie dafür Geschenke bekommt. Sie sieht die ehelichen Pflichten als Ware an, denen sie im Tausch für materielle Güter nachkommt. Gleichzeitig geht sie davon aus, weil der König ja so alt und krank sei, er bestimmt in spätestens einem Jahr tot sei und sie dann in der Lage einen jungen Mann zu heiraten. Sie hält sich selbst für die schönste Frau der Welt und der Leser muss diese ständigen Selbstlobpreisungen überstehen, um an die eigentliche Handlung zu kommen.
Ich empfand das Buch als sehr anstrengend aber trotzdem auch sehr interessant. Das Beste und Schlechteste an diesem Buch ist dasselbe und das ist wirklich faszinierend: die drei Ich-Erzählerinnen. Da die drei Charaktere so unterschiedlich sind, macht das das Lesen – zumindest für mich sehr anstrengend, zumal ich Katherine Howard regelmäßig gegen die Wand werfen könnte, so geht sie mir auf die Nerven. Aber es macht Sinn das Buch so anzugehen und ich könnte es mir auch nicht anders vorstellen. Besonders weil jede dieser drei Frauen die Geschehnisse ein klein wenig anders erlebt und dadurch die Erzählung nicht zu einseitig wird.
Was mich besonders stört, ist, dass der Charakter der Katherine Howard als 15-jährige angelegt wurde. Es ist nicht bekannt, wie alt sie wirklich war. Katherine Howard kam zwischen 1520 und 1525 zur Welt. Eine zeitgenössische Quelle behauptet zwar, sie sei erst 15 Jahre alt gewesen, als sie 1540 Heinrich VIII. begegnete, doch es gibt keine andere Quelle, die diese Behauptung stützt. Andere Berichte schreiben nur über ihre Jugend und geben kein Alter an. Ihre Biographin gibt argumentiert ihr Geburtsjahr sei 1524 gewesen. Auf jeden Fall finde ich es schade, dass die Autorin ihr Alter das gesamte Buch über mit 15 angibt, obwohl zwischen dem ersten Treffen und dem Ende des Romans 2 Jahre vergehen.
Fazit: das Buch hat ein paar Längen und Schwächen, trotzdem ist die Geschichte interessant und gerade wenn man sich für die Ehefrauen Heinrichs VIII. interessiert, lohnt es sich durchaus das Buch zu lesen. Allerdings ist es kein Buch, dass man innerhalb weniger Stunden verschlingt.
Noch ein Tipp für die, die sich die Reihenfolge der Ehefrauen nicht gut merken können, es gibt einen Reim:
Ich bin eigentlich ein großer Fan der Reihe. Ich liebe diese kranken, bösartigen und trotzdem irgendwie witzigen Kommentare von Francis Ackermann Jr. Ich fand es immer toll ihm beim Mensch werden zuzuschauen ...
Ich bin eigentlich ein großer Fan der Reihe. Ich liebe diese kranken, bösartigen und trotzdem irgendwie witzigen Kommentare von Francis Ackermann Jr. Ich fand es immer toll ihm beim Mensch werden zuzuschauen und wie sehr er seinen Hund liebt ohne, dass er es sich je eingestehen würde. Einzig die Liebe zu seinem kleinen Bruder gibt er zu, auch wenn er es mehr als Pflicht oder Loyalität bezeichnen würde.
Maggie, die On/Off Freundin von Francis Bruder Marcus ist verschwunden, vermutlich entführt von dem Mann der einst ihren kleinen Bruder entführt hatte. Francis und Marcus überziehen jetzt den Ort und den Mann die sie für verantwortlich halten mit Blut und Rache.
Ich hatte mich auf einen klassischen Ackermann Jr. Roman gefreut, aber leider hat mich dieses Buch enttäuscht. Schon der Vorgänger war meiner Meinung nach deutlich schwächer als die davorigen Bände. Zwischendrin habe ich ernsthaft überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll aber ich habe mich an den Kommentaren von Francis dann doch entlang gehangelt bis zum Schluss. Das Ende fand ich leider auch nicht so doll. Gut, die Identität des Bösen Killers war wie immer eine Überraschung und wie immer gut gemacht, aber der Rest des Endes war leider nicht mein Fall. Für mich war es der Reihe leider nicht würdig. Ich möchte nicht spoilern, deshalb lasse ich es an dieser Stelle gut sein.
Fazit: wie schon der Vorgänger konnte mich auch Ich bin die Rache nicht so überzeugen wie die ersten drei Bände der Reihe. Ich finde es schade, dass die Reihe so geendet hat, ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Ich glaube nicht, dass ich das Buch noch einmal lesen werde - die anderen Bücher der Reihe habe ich bis auf das 4. und 5. die mir auch nicht so gefallen hatten, alle schon X Mal gelesen. Für mich passt es einfach nicht.
Achtung: Band 1 einer Reihe mit leichtem Cliffhanger!
Nach dem Tod ihrer besten Freundin beschließt Ellie den Roadtrip, den sie gemeinsam machen wollten, allein durchzuziehen, zusammen mit dem Hund ...
Achtung: Band 1 einer Reihe mit leichtem Cliffhanger!
Nach dem Tod ihrer besten Freundin beschließt Ellie den Roadtrip, den sie gemeinsam machen wollten, allein durchzuziehen, zusammen mit dem Hund ihrer Freundin, den sie bei sich aufgenommen hat. Sie reist durch Norwegen und lernt dabei schnell neue Freunde kennen.
Aber es geschehen auch merkwürdigen Dinge. So lernt sie unter anderem Vidar kennen, der, wie sich herausstellt, ein Lichtalb ist und Ellies Hilfe braucht.
Ich fand die Idee sehr interessant. Man erfährt einiges über die norwegische Mythologie, das ausnahmsweise mal nichts mit Göttern zu tun hat.
Leider kam ich aber nicht wirklich ins Buch rein. Ich fand vieles zu oberflächlich. Vidar zum Beispiel. Er ist ein Lichtalb und er sorgt sich, dass Ellie von seinen Gegenspielern verletzt werden könnte – aber sonst ist mir von ihm nicht wirklich viel im Gedächtnis geblieben. Mir fehlte hier auch die Chemie.
Ellie tat mir leid. Nach dem Tod ihrer besten Freundin – den ich allerdings auch irgendwie unrealistisch fand – ist sie total verloren. Ihre beste Freundin war immer da, immer ein Teil ihres Lebens. Ohne sie ist Ellie orientierungslos.
Trotzdem wagt sie den Roadtrip von dem sie beide schon lange geträumt haben mit dem gemeinsam umgebauten Van. Das fand ich sehr mutig von ihr, obwohl man auch merkt, dass es für sie irgendwie auch eine Flucht ist.
Dass Ellie ihre Fähigkeiten aber erst in der Wildnis Norwegens entdeckt, fand ich schade. Auch die Erklärung dafür wirkte auf mich etwas zu konstruiert. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich das länger aufgebaut hätte.
Mir wurde es mehr und mehr zu verworren.
Fazit: Ich fand die Idee wirklich interessant mit der Mythologie und dergleichen. Aber ich kam nicht wirklich in das Buch rein. Mir fehlte die Verbindung zu Vidar, ihn fand ich einfach zu oberflächlich angelegt.
Ellie war mir nicht unsympathisch, aber richtig packen konnte sie mich auch nicht. Ähnlich ging es mir auch mit der Handlung.
Es gab durchaus spannende Stellen, aber nur wenige. Mir wurde die Handlung auch irgendwann zu verworren.
Durch einen Zufall begegnet der Bundeskanzler einem kleinen Mädchen, das mit Murmeln spielt. Die beiden unterhalten sich und beschließen, dieses Treffen zu wiederholen.
Dieses Buch hat es mir wirklich ...
Durch einen Zufall begegnet der Bundeskanzler einem kleinen Mädchen, das mit Murmeln spielt. Die beiden unterhalten sich und beschließen, dieses Treffen zu wiederholen.
Dieses Buch hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Die Handlung ist im Prinzip in drei bis vier Sätzen zusammengefasst. Das fand ich wirklich schade. Ja, es ist echt kurz, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Ich weiß nicht wieso, aber ich hatte irgendwie ein Buch in die Richtung von „Der Buchspazierer“ erwartet. Ich dachte, es wird süß, philosophisch und trotz ein paar Schwächen insgesamt vielleicht einfach schön zu lesen.
Doch leider empfand ich das Buch beim Lesen als sehr vollgepackt mit Klischees. Am interessantesten fand ich noch den Ablauf im Kanzleramt.
Was mich außerdem leider schon recht früh gegen das Buch und den Protagonisten eingenommen hat, ist folgende Beschreibung einer ehemaligen Schulfreundin, die jetzt für die Flugbereitschaft arbeitet: „Rosi war ein bisschen alt geworden und ein bisschen rund, was Meister daran erinnerte, dass das auch für ihn galt. Er nahm es ihr aber nicht übel, denn Rosi war eine sehr sympathische Person.“ (S. 12)
Ich persönlich finde, das geht gar nicht.
Das ganze Buch war durchzogen von Klischees. Als Weihnachtsgeschichte wäre das glaube ich besser angekommen, so störten sie mich leider doch sehr.
Fazit: Es ist eine nette Geschichte, aber auch etwas flach für meinen Geschmack. Ein überarbeiteter Politiker wird durch den regelmäßigen Kontakt mit einem Kind geläutert und wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Es hatte was, aber richtig packen konnte es mich nicht. Die Geschichte war mir zu vollgepackt mit Klischees.