Profilbild von TheBookStorys

TheBookStorys

Lesejury Profi
offline

TheBookStorys ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit TheBookStorys über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2017

Legend - fallender Himmel

Legend (Band 1) - Fallender Himmel
0

Letztes Jahr habe ich mir die ersten beiden Bände von der Legend-Trilogie gekauft. Jetzt habe ich den ersten Teil endlich gelesen und bin wirklich froh, da ich so eine dystopische Reihe entdeckt habe, ...

Letztes Jahr habe ich mir die ersten beiden Bände von der Legend-Trilogie gekauft. Jetzt habe ich den ersten Teil endlich gelesen und bin wirklich froh, da ich so eine dystopische Reihe entdeckt habe, die viel Potenzial hat.
Als ich anfing das Buch zu lesen, war ich mir nach hundert Seiten immer noch nicht sicher, ob ich es überhaupt beenden möchte. Gott sei Dank habe ich es nicht beendet, sondern mich zusammengerissen und dem Ganzen noch eine Chance gegeben. Denn nach den nächsten fünfzig Seiten wurde die Geschichte spannend und interessant. Ich habe mir beim Lesen immer mehr Fragen gestellt, die in diesem Teil leider noch nicht beantwortet wurden. So erhoffe ich mir, dass ich im nächsten Band mehr über die jetzige Zeit in der unsere Welt dort spielt erfahre. Ebenso würde ich gerne wissen, wie es dazu kam, dass unsere Welt so geworden ist, wie es der derzeitige Zustand beschreibt. Deswegen lese ich den zweiten Band nun auch direkt hinter her, da einen die Geschichte von der Mitte bis zum Ende wirklich fesselt. Ich hoffe, dass der zweite Band noch besser wird, als es der erste im Endeffekt war.
Ich habe jetzt noch nicht allzu viele Dystopien gelesen, aber die, die ich gelesen habe waren meistens sehr Klischee behaftet und meistens haben die beiden Protagonisten sich immer von Anfang an blendend verstanden und gemocht. Hier war es mal etwas anderes, etwas neues, denn die Protagonisten Day und June verstehen sich eben nicht von Anfang an super, ganz im Gegenteil. Und dieser Aspekt, dass wir erst einmal verfolgen wie die beiden sich Kennenlernen und was danach eben noch so folgt, hat mir sehr gut gefallen. Ebenso, dass wir endlich mal ein Protagonist haben der nicht gegen, sondern für die Regierung, in dem neuen Regime welches gerade herrscht, ist, hat mich sehr beeindruckt.
Leider wurde mir bei allen Punkten, also sei es die Umgebung, die Charaktere oder das Geschehen zu wenig beschrieben. Jedoch konnte ich mir das Meiste recht gut vorstellen, obwohl das doch um einiges anstrengender war, als wenn die Autorin mehr Beschreibungen geliefert hätte.
Der Schreibstil hat mir aber trotz der fehlenden Beschreibungen sehr gut gefallen und ich konnte jeden Gedankengang und jedes Handeln sehr gut nachvollziehen und nachempfinden. Da der Schreibstil das Ganze auch spannend und interessant gemacht hat, habe ich daran überhaupt nichts auszusetzen.

Ich kann die Geschichte empfehlen, jedoch muss man sich die ersten einhundertfünfzig Seiten etwas durchbeißen, aber danach lohnt es sich auf jeden Fall die Geschichte gelesen zu haben.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Gut für zwischendurch..

Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde
0


Bei diesem Buch habe ich mich irgendwie auf eine typische und klischeehafte Liebesgeschichte eingestellt. Welche man ab der Hälfte des Buches im Kopf schon selbst beenden kann, aber ich habe mehr von ...


Bei diesem Buch habe ich mich irgendwie auf eine typische und klischeehafte Liebesgeschichte eingestellt. Welche man ab der Hälfte des Buches im Kopf schon selbst beenden kann, aber ich habe mehr von der Autorin bekommen als erwartet.

Erstmal waren mir die Protagonisten sehr sympathisch, was bei Liebesgeschichten, die ich bis jetzt gelesen habe, nie wirklich der Fall war. Meistens waren sie mir zu naiv, was mich unglaublich genervt hat. Aber Grace und Tyler sind in dieser Geschichte Gott sei Dank schon an die 30 Jahre alt, was das ganze viel tiefsinniger und erwachsener wirken lässt. Leider muss ich gestehen, dass sie nicht ganz individuell gestaltet waren, sie hatten zwar beide ihre verschiedenen Merkmale, so wie alle anderen Nebencharaktere auch, aber keiner wirkte wirklich real und einzigartig. Sondern eben so wie sie sind: erfunden. Weshalb man auch nicht so eine immens große Bindung aufbauen konnte.

Die Geschichte war an sich sehr schön gestaltet und beinhaltete sehr viel Geschehen, was sie beim Lesen nicht langweilig werden lies. Ab und zu hat sie sich ein wenig gezogen, doch im großen und ganzen war sie sehr kreativ und tiefsinnig. Auf Spannung sollte man in dieser Geschichte jetzt nicht unbedingt setzten, da sie einfach ihren Lauf nimmt und die Autorin nicht wirklich auf Spannung aus war. Doch das tut dem Ganzen nicht unbedingt einen Abbruch, denn wie gesagt, es war sehr schön zu lesen. Die Idee war natürlich auch keine neue, aber sowas erwartet man auch nicht. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, weil eben mal mehr Inhalt und Sinn dringesteckt hat, als in manch anderen Romantik-Romanen.

Das Einzige, das mich ein wenig gestört hat war der Schreibstil, da dieser doch sehr jugendlastig für fast dreißigjährige Charaktere war. Denn ich bin noch um einiges jünger und habe nicht eine solch „vulgäre“ Sprache. Ansonsten konnte die Autorin Emotionen und Geschehnisse sehr authentisch und spürbar rüber bringen und hatte somit ihre Leser im Bann.

Falls Liebesgeschichten eurem liebsten Genre entsprechen, ist dies bestimmt ein Buch welches ihr dann unbedingt gelesen haben solltet. Und wenn ihr es im Regal stehen habt und euch unsicher seid, dann lest es, denn es ist wirklich herzerwärmend und tiefsinnig.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Der Hof

Der Hof
0

Viele von euch wird Simon Beckett, durch die David Hunter Reihe, ein Begriff sein. Ich selbst habe diese noch nicht gelesen. Jedoch habe ich es nun, nach dem ich diesen Einzelband von ihm gelesen habe, ...

Viele von euch wird Simon Beckett, durch die David Hunter Reihe, ein Begriff sein. Ich selbst habe diese noch nicht gelesen. Jedoch habe ich es nun, nach dem ich diesen Einzelband von ihm gelesen habe, vor. Der Hof war ein Buch, das mir gezeigt hat welch grandioser Autor Simon Beckett ist. Leider gab es doch etwas an der Geschichte auszusetzen.
Wir steigen mitten im Geschehen ein und befinden uns erst einmal auf einer, so denkt man, Verfolgungsjagd. Dieser Einstieg hat mir sehr gefallen, da einen sofort ein Gefühl von Angst und Hektik überkommt. Ebenso wird von Anfang an eine gewisse Spannung aufgebaut. Leider ist dieses Buch mal wieder eine Geschichte, welche als Thriller deklariert wurde, es jedoch nicht ist. Eigentlich gibt es in diesem Buch nichts was einen richtigen Thriller ausmacht, sondern eher alles was einen psychologischen Spannungsroman ausmacht. Denn wir haben hier in der Geschichte auch eine Familie, bei der man sich dauerhaft fragt, wieso sie alle so verrückt sind. Denn das sind sie allemal. Da ich mich auf einen richtig ekelhaften und nervenaufreibenden Thriller gefreut habe, war ich leider etwas enttäuscht.
Trotzdem schafft der Autor es eine dauerhaft anhaltende, knisternde und verstörende Atmosphäre zu erschaffen. Diese lässt den Leser jedes einzelne Wort aufsaugen. Mit seinem Schreibstil lässt Simon Beckett alles lebendig werden. Jeden Geruch, jeden Charakter und generell alles was er mit seinen Worten beschreibt wirkt real. Man liest dieses Buch nicht nur, man lebt es förmlich. Und wegen diesem lockeren und leichten Schreibstil, bei dem man förmlich durch die Seiten fliegt, möchte ich noch viel mehr von ihm lesen.
Gerade weil sein Schreibstil die Geschichte so real hat wirken lassen, waren es die Charaktere auch. Ich habe sie geliebt und gehasst, ich habe mit ihnen gelitten und habe mich mit ihnen gefreut. Selbst die, die einem offensichtlich den letzten Nerv kosten sollten, wollte man nach der Geschichte nicht mehr missen. Man konnte wirklich schön hinter ihre Fassaden blicken und hat auch ihre Charakterzüge sehr gut auffassen können. Unser Protagonist war ebenso gut ausgearbeitet, weshalb es mir sehr großen Spaß bereitet hat über ihn und die anderen zu lesen und ihnen in der Geschichte zu folgen.
Wie gesagt ist leider überhaupt nichts passiert, es war spannend, das ganze Buch hindurch, dass ist nicht zu bestreiten. Aber das hat der Autor ganz allein seinem Schreibstil zu verdanken. Denn nur gegen Ende hin ist etwas passiert mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Dagegen war das Ende dann wieder ein wenig enttäuschend. Es war zwar real geschrieben, aber mir hat, wie bei einem Thriller ,der große Knall gefehlt. Nichts desto trotz hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, es fehlte einfach der Action-Touch.

Ich freue mich jetzt die David Hunter Reihe des Autors zu lesen und hoffe, dass diese mich auch von ihrer Geschichte beeindrucken kann. Trotzdem ist dieses Buch eine Empfehlung!

Veröffentlicht am 14.07.2020

Nicht jedermanns Geschmack..

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
0

Obwohl ich sonst immer ein Gespür dafür habe, welche Bücher mir gefallen und welche nicht, weshalb ich euch selten (für mich) schlechte Bücher vorstelle, ist es nun doch wieder vorgekommen, dass ich einen ...

Obwohl ich sonst immer ein Gespür dafür habe, welche Bücher mir gefallen und welche nicht, weshalb ich euch selten (für mich) schlechte Bücher vorstelle, ist es nun doch wieder vorgekommen, dass ich einen Flop hatte. Ich habe so viele positive Meinungen gesehen und gelesen die mich neugierig gemacht haben, jedoch hat es mich noch neugieriger gemacht, dass viele Leute gesagt haben, sie verstehen das Ende nicht. Ich verstehe zwar das Ende, oder eher: ich verstehe es auf meine Art und Weise, das heißt ich hatte keine offenen Fragen mehr im Kopf, jedoch war ich einfach nur enttäuscht. Mir fällt es unheimlich schwer Rezensionen über Bücher zu schreiben, welche mir nicht gefielen. Deswegen vorab: Bittet bildet euch immer eure eigene Meinung, denn was mir nicht gefällt kann euch umso besser gefallen.

Wir verfolgen in dieser Geschichte ein Pärchen, welches auf den Weg zu den Eltern des Mannes ist. Während die beiden durch die winterliche Landschaft Kanadas fahren um auf den Hof der Eltern zu gelangen, verfolgen wir die Gedanken der Frau die, trotz der besonderen Verbindung zu dem Mann, darüber nachdenkt sich zu trennen. Und nicht nur das, wir verfolgen ihre Gedanken, welche immer wieder zu ihrem unheimlichen Stalker gehen, der sie schon eine Zeitlang verfolgt und anruft.

So ist die eigentliche Ausgangsposition, denn mehr Inhalt bietet dieses Buch nicht. Die beiden führen ganz merkwürdige Gespräche miteinander, was nicht gruselig ist, sondern einfach nur verstörend. Ich habe während dem Lesen wirklich an dem Verstand des Autors gezweifelt, denn wenn er es gruselig findet, dass Menschen sich nicht ordentlich mit einander unterhalten können, dann weiß ich nicht was er macht, wenn er Mal etwas wirklich Gruseliges erlebt. Ebenso die Gedanken der Frau und generell alle Handlungen der Charaktere in dieser Geschichte waren, für mich, überhaupt nicht angsteinflößend, kein bisschen. Ich kam mir eher wie in einer Komödie vor, so als ob die Charaktere sich für extra absolut dumm anstellen und keine Sitten und Umgangsformen in ihrem Leben gelernt haben. Es muss ja nicht jeder Mensch gleich sein und ich führe auch mal außergewöhnliche Gespräche oder verhalte mich nicht angemessen, aber so merkwürdig wie alle Handlungen, Gespräche und Situationen in diesem Buch ablaufen – das habe ich noch nie erlebt. Da fehlen mir die Worte. Auch das Ende war für mich komplett, auf gut deutsch gesagt: Banane. Keinen Sinn und kein Ziel und vor allem keine Logik, zumindest für mich. Ich kann mir vorstellen was der Autor sich dabei Gedacht hat und ich habe für dieses ganze komische „Schauspiel“ was in diesem Buch abläuft auch eine Erklärung. Jedoch macht diese Erklärung die Geschichte nicht besser, spannender oder interessanter.

Vom Schreibstil, also den Beschreibungen und Umschreibungen, über die Charaktere bis zur Idee der Geschichte, war dieses Buch für mich ein absoluter Flop. Ich habe mich nicht einmal gegruselt oder unwohl gefühlt. Sondern war die ganze Zeit erstaunt und entsetzt was da gerade passiert und nur für diese Gefühlsregung in mir und dafür das ich die Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe, gab es zwei Sterne. Keine Empfehlung von mir, außer ihr wollt euch eure eigene Meinung bilden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2019

Dokumentarischer "Thriller"

Kill
0

Selten greife ich in der Bücherei zu Geschichten die ich nicht kenne, was eigentlich schade ist, da ich nur Bücher kaufe die ich im Social Media entdeckt habe. Jedoch war Kill ein solcher Kauf, denn ich ...

Selten greife ich in der Bücherei zu Geschichten die ich nicht kenne, was eigentlich schade ist, da ich nur Bücher kaufe die ich im Social Media entdeckt habe. Jedoch war Kill ein solcher Kauf, denn ich habe von der Geschichte vorher noch nichts gehört und der Klappentext konnte mich überzeugen. Leider hat er aber mehr versprochen, als ich bekommen habe.

Wir lesen in der Geschichte von sehr vielen verschiedenen Personen und Handlungssträngen, jedoch geht es hauptsächlich um Thomas Bishop. Er ist ein zutiefst gestörter/verstörter Mann, welcher große psychische Probleme hat und zu allem Übel ein Mörder ist. Mit 10 Jahren hat er seine eigene Mutter getötet und seitdem lebt er in einer Anstalt. Doch nach all den Jahren in denen er gefangen war möchte er endlich wieder in die Freiheit und so schafft er es zu fliehen. Es beginnt ein Spiel gegen die Zeit, denn wie kann man jemanden finden, über den man nicht viele Informationen hat und vor allem: Wie findet man den richtigen Mörder?

Mehr möchte ich euch zum Inhalt nicht verraten, denn die Geschichte muss man aufgrund ihrer vielen Handlungsstränge selbst lesen und verstehen. Genau das ist für mich auch das größte Problem an der Geschichte gewesen: die Handlungsstränge. Wir lesen so viele verschiedene Wege von einzelnen Personen, zum Beispiel lesen wir von Journalisten und verfolgen einen von Ihnen bei seiner Arbeit, dann verfolgen wir Personen in der politischen Ebene und auch Personen, welche selbst im Gefängnis waren. Leider waren viele dieser Handlungsstränge überhaupt nicht wirklich relevant für die Geschichte. Das hat alles ein wenig zäher und langatmiger gemacht. Irgendwann habe ich auch nicht mehr ganz so Aufmerksam gelesen und bin oft abgeschweift mit meinen Gedanken, weshalb ich das Buch dann immer zu Seite gelegt habe.

Der Schreib- bzw. der Erzählstil des Autors war, für mich, etwas ganz Neues. Wir lesen dieses Buch so als würden wir eine Dokumentation schauen. Das heißt wir lesen zwar wie die Charaktere sich gerade fühlen, jedoch bekommen wir keine genaue Beschreibung. Damit meine ich, dass dort dann steht: Er oder Sie ist wütend. Mehr bekommen wir nicht, was es mir unglaublich schwer machte mit den Charakteren irgendeine Beziehung aufzubauen. Ansonsten war das Buch, an den stellen an denen es um Thomas selbst ging, sehr spannend und interessant. Der Autor kann also schon sehr gut erzählen/schreiben.

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch/diese Geschichte ein Experiment für mich gewesen, welches nicht wirklich geglückt ist. Wie gesagt, es waren zu viele Persönlichkeiten, zu viele Beschreibungen an den falschen stellen und zu wenig Geschehen. Jedoch gilt wie immer: Bildet euch eure eigene Meinung.