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Veröffentlicht am 25.06.2019

Gelungenes Ende!

Dignity Rising 4: Leuchtende Rache
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ZUM INHALT „LEUCHTENDE RACHE“
„Leuchtende Rache“ ist der letzte Band der Dignity Rising Reihe. Ich war sehr gespannt, ob es der Autorin Hedy Loewe im vierten Band gelingt, die Fäden der Handlungsstränge ...

ZUM INHALT „LEUCHTENDE RACHE“
„Leuchtende Rache“ ist der letzte Band der Dignity Rising Reihe. Ich war sehr gespannt, ob es der Autorin Hedy Loewe im vierten Band gelingt, die Fäden der Handlungsstränge wieder zusammenzuführen.

Wir befinden uns immer noch im 24. Jahrhundert. Arragos glaubt, die oberste Rätin Nilufesh sei tot, dann würde der Oberste Rat nur noch aus ihm, Arragos bestehen. Inzwischen ist aus dem Schwelen der Rebellion ein organisierter Widerstand geworden. Als Galionsfigur dienen die Leuchtende Botin und der Space-Gladiator Painted Rage.

Begonnen hat alles im Jahr 2336. damit, dass Jon seine Frau Shay nach Jahren wiedersieht. Der Rat hat immer wieder ihre Verbindung sabotiert. Das zieht sich, wie ein roter Faden durch alle Bücher. Das ist auch der Motor vielen weiteren Handlungsstränge. Werden sie am Ende mit ihrer Familie Ruhe und Glück finden?

Was ist aus dem obersten Rat geworden? Lug und Trug, Intrigen, Korruption und die Gier nach noch mehr Macht hat erreicht, dass der Leidensdruck für die Bevölkerung immer weiter wuchs und die Rebellion hervorbrachte.

Arragos versucht mit seinen „Schergen“, den ersten Boten und deren Botenkriegern, seine Macht zu erhalten, und das System immer weiter auf ihn zu prägen..

Was ist mit den Botenpaaren? Einige werden oder wurden getötet. Aber es gibt auch welche, die sich neu orientiert haben und auf die Seite der Rebellen wechselten. Wer? Nun, das müsst ihr selbst herausfinden!

Eindeutig finden im letzten Band der Höhepunkt und der finale Kampf statt. Eine Rebellion verlangt ihre Opfer, auch in den eigenen Reihen. Es werden viele Menschen für „die Sache“ sterben. So ist das auch in „Leuchtende Rache“.

5/5 Punkten

PROTAGONISTEN “LEUCHTENDE RACHE“
Am meisten hat mich, wie ich schon bei der Rezension des letzten Buches, erwähnte, die Botenkriegerin Devenja fasziniert. Sie ist in keiner Familie aufgewachsen, hat von niemandem soziales oder ethisches Verhalten vorgelebt bekommen und ist trotzdem in der Lage, gut und böse zu unterscheiden und das Richtige zu tun.

Ich habe bestimmt auch schon mehrfach erwähnt, dass die Charaktere sorgfältig entwickelt wurden. Entsprechend ihrer Veranlagungen, haben sie die Story vorangebracht und sind gereift.

5/5 Punkten.

SPRACHLICHE GESTALTUNG
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Autorin wechselt öfter die Erzählperspektive. Dadurch kommt der Leser den Charakteren ziemlich nah und erkennt die unterschiedlichen Beweggründe und Ziele.

5/5 Punkten

COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG
Das Cover ist im gleichen Stil, wie seine Vorgänger gehalten. Man kann erkennen, dass es eine Reihe ist. Auf dem Titelbild ist eine Protagonistin abgebildet. Ich denke, dass es sich hier vielleicht um Devenja handelt. Und der Space als Hintergrund passt gut.

5/5 Punkten

FAZIT
Ich finde es persönlich sehr schwierig, eine mehrbändige Reihe zufriedenstellend für Autor und Leser zu Ende zu bringen und alle Handlungsstränge zu berücksichtigen oder begründet, welche zu übersehen. Ich bin oftmals vom Ende enttäuscht.

Aber Hedy hat das prima hinbekommen. Das liegt vor allem wahrscheinlich da dran, dass die Geschichte nicht konstruiert wirkt. Die Autorin hat die Charaktere entwickelt und die verhalten sich und wachsen an ihren Aufgaben – die Geschichte entwickelt sich von selbst, weil die Figuren aufgrund ihres Wesens sich nur in einem gewissen Rahmen verhalten können. Dadurch wirkt es natürlich und nachvollziehbar.

Aber was Hedy Loewe am allerbesten kann, ist es, „Bösewichtige“, dafür aber umso schönere Charaktere zu erschaffen. Und die sind wirklich abgrundtief böse – nicht nur ein bisschen.

Ich bin nun wirklich eher kein Freund von Liebesromanen, weil mir meist die Story zu flach ist. Aber hier ist die Geschichte tiefgängig und „Love“ ist mit heißer Erotik gespickt. Und es passt! Die Liebesgeschichten sind eher Privatsache der Protagonisten und der Leser darf daran teilnehmen. Oder anders ausgedrückt, selbst wenn die Liebesgeschichten nicht da wären, wäre immer noch der Ablauf wie aus kleinen Aufruhren eine spannende Revolutionsgeschichte da. Und das ist stark!

Dennoch wäre es traurig, wenn die Liebesgeschichten fehlen würden. Dadurch erfährt der Leser sehr viel über die Charaktere und kann sich mit ihnen identifizieren oder kann sie einfach mögen oder sogar lieben. Ich habe sogar geheult, als ein Botenkrieger von seinem Liebsten verraten und elend gemeuchelt wurde. Ach ist das schön, wenn man so richtig in der Geschichte drin ist.

Ich habe vor einigen Monaten „Planspiel Beta Atlantis“, den ersten Band der neuen Reihe Hedy Loewes gelesen, und hoffe, dass diese Serie sich auch so spannend entwickelt. Der erste Band hat das schon erreicht.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

@Hedy Loewe und Carlsen Verlag. Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 11.06.2019

Kurzgeschichten aus dem wahren Leben

Das rote Notizbuch
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„DAS ROTE NOTIZBUCH“ VON PAUL AUSTER
ZUM INHALT „DAS ROTE NOTIZBUCH“
„Das rote Notizbuch“ von Paul Auster ist eine Sammlung von kurzen Geschichten, von denen keine länger als zehn Seiten ist. Es sind Erlebnisse ...

„DAS ROTE NOTIZBUCH“ VON PAUL AUSTER
ZUM INHALT „DAS ROTE NOTIZBUCH“
„Das rote Notizbuch“ von Paul Auster ist eine Sammlung von kurzen Geschichten, von denen keine länger als zehn Seiten ist. Es sind Erlebnisse aus dem „Real Life“ des Autors oder seinem Umfeld.

Bei der Recherche stieß ich auf den Text „Ein Leben in Worten“ von Paul Auster – Ein Gespräch mit Inge Brigitte Siegumfeldt“. Frau Siegumfeldt ist Professorin für Literaturwissenschaft in Kopenhagen und hat für eine Studie über Paul Austers Werk, über eine Dauer von drei Jahren, mit dem Autor intensive Gespräche zu den einzelnen Büchern geführt und in diesem Text niedergeschrieben. Auch „Das rote Notizbuch“ wurde besprochen.



PAUL AUSTERS GEDANKEN ZU „DAS ROTE NOTIZBUCH“
Paul Auster bezeichnet „Das rote Notizbuch“ als ars poetica.

Für den Autor zeigen diese Texte die „Mechanik der Realität“, er stellt fest, dass es seltsame Überschneidungen von Ereignissen geben kann, die wir manchmal als „schicksalhaft“ bezeichnen.

Es sind Geschichten, die man durchaus unterschiedlich interpretieren kann. Manche Deutungen schließen sich gegenseitig aus, dennoch sind beide gleich wahr.



Paul Auster erzählt in „Das rote Notizbuch“ Geschichten, die nicht in der Phantasie entstanden sind, sondern reale Erlebnisse sind. Er zeigt damit, wie komplex unser Leben ist.

Was ist Zufall? Was ist Schicksal? Haben wir einen freien Willen? Sind wir vorbestimmt? Manche Texte haben bei mir ein Gänsehautfeeling entfacht. Können solche Zusammenhänge wirklich Zufall sein?

Die Texte weisen aber auch darauf hin, dass Erinnerungen sehr subjektiv. Wir erinnern der Vergangenheit mit heutigem Wissen, Gefühlen und Werten. Vergangene Vorkommnisse werden durch Emotionen, Gerüche oder sonstige Empfindungen ausgelöst und bzw. oder verstärkt. Paul Auster erinnert sich voll Stolz an eine Begebenheit seiner Kindheit und befragt die andere an dieser Szene beteiligte Person, wie sie das Geschehen empfand. Aber die andere Person erinnert sich gar nicht mehr daran, weil sie die Wichtigkeit der Handlung damals gar nicht wahrnahm.

Wer kennt nicht den Spruch: „Und wenn du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“ Auch dazu gibt es eine Geschichte. Wenn so etwas passiert, ist man dankbar und verwundert.

Ich glaube, wir alle können mit solchen Geschichten aufwarten, der eine mehr, der andere weniger, weil er nicht darauf achtet.

Das Leben steckt voller Widersprüche. Dialektisch zieht es uns in unterschiedliche Richtungen, letztendlich werden wir nur glücklich, wenn wir die goldene Mitte wählen.

5/5 Punkten

SPRACHLICHE GESTALTUNG
Paul Auster sagt selbst, dass die kleinen Texte dem Aufbau von Witzen entsprächen. Es gibt Keine raffinierten Wortschöpfungen, nein! In minimalistischer Sprache läuft alles auf die Pointe zu.

Der Autor erzählt ohne Dramaturgie oder narrativen Kniffe. Es geht nur um den Inhalt und der spricht für sich selbst.

5/5 Punkten

COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG
Diese Originalausgabe gab es erstmalig vollständig 2012 bei New Directions, New York. Die Texte wurden zuvor schon in einer der u. g. Ausgaben veröffentlicht:

Englische Fassung „The Red Notebook and Other Writings“, London 1995

Deutsche Fassung: „Das rote Notizbuch“ Rowohlt 1996.

„Die Kunst des Hungers“ Rowohlt Paperback 1997

„Das rote Notizbuch“ erweiterte Neuausgabe 2001.


Das Buch ist ein wahres Schmuckstück. Wie bei mehreren Büchern von Paul Auster dominieren im Cover die Farben Rot, Schwarz und Weiß.

Der Untergrund ist ein dunkleres Grau, worauf P A U L A U S T E R D A S R O T E N O T I Z B U C H in genausolchen Lettern und ohne Zeilenumbruch gedruckt wurde. Der Name des Autors in Rot und der Titel in Schwarz. Rechts unten steht noch der Verlag, Rowohlt in kleineren Lettern. Das sieht richtig edel aus.

Das Buch wird im August als Taschenbuch von Rowohlt erneut herausgegeben.

5/5 Punkten

FAZIT
Paul Auster entdeckte ich über die Recherche zur Literatur seiner Frau Siri Hustvedt, die inzwischen zu meiner Lieblingsautorin wurde. Im Netz findet man gemeinsame Auftritte der beiden, die mein Interesse immer mehr wachsen ließen. Beide thematisieren Bereiche aus dem täglichen Leben und hinterfragen diese. Was hat dazu beigetragen, der Mensch zu werden, der man heute ist? Was wäre, wenn wir vor Jahren eine andere Entscheidung getroffen hätten. Jede Entscheidung, die wir treffen, hat weitreichende Folgen. Und dann gibt es noch genau diese Zufälle oder unbegreiflichen Zusammenhänge, wovon die Geschichten in „Das rote Notizbuch“ handeln.

Beim Lesen stelle ich mir die Frage, was will der Autor mit dem Text erreichen? Will er überhaupt etwas bezwecken? Oder ist es für den Autor ein Zwang, die Geschichte niederzuschreiben, ohne zu hinterfragen? Auch hier fragte ich mich, Was will Paul Auster mit dem kleinen roten Notizbuch den Lesern vermitteln?

Ich glaube, er möchte zeigen, dass wir, wenn wir mit offenen Augen durchs Leben gehen und vielleicht einmal innehalten, beobachten oder anderen Menschen zuhören, wir die unglaublichsten Zusammenhänge oder Zufälle entdecken.. Geschichten werden nicht nur erfunden. Sie geschehen in jeder Sekunde in unserem Leben, wir müssen sie nur sehen.

@Rowohlt: Vielen Dank für das wunderschöne Rezensionsexemplar!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Doppelmord im Périgord

Menu surprise
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REZENSION "MENU SURPRISE" VON MARTIN WALKER
Kurzvita zu Martin Walker
Martin Walker studierte Geschichte und Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Oxford und Harvard. Er war 25 Jahre für den britischen ...

REZENSION "MENU SURPRISE" VON MARTIN WALKER
Kurzvita zu Martin Walker
Martin Walker studierte Geschichte und Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Oxford und Harvard. Er war 25 Jahre für den britischen The Guardian tätig. Seit einigen Jahren ist er Senior Fellow bei Global Business Policy Council ein, einer Denkfabrik der Unternehmensberatung A.T. Kearney.
Er veröffentlichte auch Bücher über den Kalten Krieg, die Perestroika und über die USA. Sein Zukunftsthriller „Germany 2064“ stand 2015 auf der Shortlist für den deutschen Wirtschaftsbuchpreis.

1999 zog er mit seiner Familie ins Périgord.

ZUM INHALT "MENU SURPRISE"
Martin Walker hat „Menu surprise“, den elften Band der Reihe „Bruno, Chef de police“ eindrucksvoll im Steigenberger Hotel Bad Homburg vorgestellt. Wir waren dabei und im Artikel dazu: Martin Walker in Bad Homburg könnt ihr sehen, wie begeistert wir waren.

Wie bei jedem Band der Reihe, handelt sich nicht nur um einen Krimi, sondern es werden auch politische brisante und sozialkritische Themen behandelt. Und das alles geschieht in der Atmosphäre des „Savoire vivre“ und der französischen Küche, im Besonderen mit Köstlichkeiten aus dem Périgord. Und was wäre Frankreich ohne L’Amour? Also es ist für jeden etwas dabei.

Warnung: Auf keinen Fall mit hungrigem Magen lesen! Sogar wenn du satt bist, bekommst du soooo Lust aufs „Genießen“.

Wer diese Reihe kennt, weiß, dass Bruno Courrèges nicht nur der Dorfpolizist in der fiktiven Kleinstadt Saint-Denis, sondern auch die gute Seele und der Rugby Trainer der Frauenjugendmannschaft. Er weiß alle Geburtstage, Jubiläen und kennt die Beziehungsgeflechte seiner Mitbürger.

Es gibt eine Homepage von Bruno, die von Martin Walkers Tochter Kate betreut wird. Hier erfährt man schnell das Wichtigste über Bruno. Sogar seine Playlist von Spotify!

Es gibt auch eine deutsche Seite, die allerdings nicht aktuell, aber dennoch amüsant ist.



In „Menu surprise“ darf Bruno in Pamelas Kochschule zeigen, was er als Chef de Cuisine drauf hat. Allerdings fehlt noch eine prominente Teilnehmerin.

Es gibt natürlich einen Kriminalfall, sogar einen Doppelmord, der wieder einen politschen bzw. terroristischen Hintergrund hat. Der Fall ist nicht so einfach gelagert, weil wie im Klappentext schon zu lesen ist, Bruno die vermisste Frau „in einem vermeintlichen Liebesnest“ findet. Was steckt wirklich dahinter?

Aber auch seine soziale Seite wird benötigt. Seine beste Rugbyspielerin ist ungewollt schwanger. Wie geht man damit um? Auch die Thematik des Schwangerschaftsabbruchs steht im Focus. Vor allem Bruno stellt sich die Frage, wozu darf oder kann er dem Mädchen raten?

Und der Leser leidet zusammen mit Bruno. Wird Isabelle diese Nacht bleiben? Es wäre so einfach, wenn Isabelle keine Karriere machen wollen würde oder Pamela Kinder wollen würde. Aber ihr wisst ja:

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär‘, dann wär das Leben halb so schwer.

5/5 Punkten

SPRACHLICHE GESTALTUNG "MENU SURPRISE"
Martin Walker erzählt aus der Perspektive Brunos. Das lässt den Leser/Hörer sehr nahe ans Geschehen und vor allem die Hauptperson kommen. Die Kapitellänge ist angenehm.

Martin Walker gelingt es, in seinen Büchern politisches Zeitgeschehen einzubauen, ohne dass es konstruiert wirkt. Er war, wie schon erwähnt, 25 Jahre politischer Berichterstatter und weiß worüber er schreibt, und das merkt man seinen Büchern an. Also kurz und gut: Es liest sich wunderbar!.

5/5 Punkten

COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG
Das Covermotiv ist ein Foto (Adobe Stock) von Jean-Michel Priaux. Es zeigt ein altes Landhaus und passt so richtig gut zu Martin Walkers Bruno Reihe.

Ich mag die Diogenes Bücher dieser Reihe, weißer Coverumschlag, auf dem Buchrücken das Diogenes Logo, Autor und Titel. Das sieht auch sehr schön im Bücherschrank aus.

Bruno wird übrigens in elf Sprachen übersetzt.

5/5 Punkten

DIE PLAYLIST ZU "MENU SURPRISE" LOHNT SICH, ANZUSEHEN!

GIBT ES EIN HÖRBUCH?
Ja, es gibt ein ungekürztes Hörbuch, das sehr gut von Johannes Steck gesprochen wird. Er verleiht Bruno eine passende Stimme. Kopfkino klappt prima.

Allerdings, wer auf einer Lesung von Martin Walker schon einmal Moritz Stöpel gehört hat, gibt mir sicher Recht, dass man glauben kann, man hört Bruno selbst.

FAZIT "MENU SURPRISE"
Ich hatte die große Freude, Martin Walker auf einer Lesung in Bad Homburg kennenzulernen. Er ist ein großer Autor, ein genialer Entertainer und ein wirklich sehr sympathischer Mensch, der freudig auf seine Leser zu geht.

Die Bruno Reihe gefällt mir sehr gut, weil aktuelles Zeitgeschehen, politische Sichtweisen und eine schwierige Liebesgeschichte in der Kriminalgeschichte verpackt sind. Ich finde es raffiniert, wie Martin Walker diese Liebe ohne viel Worte beschreibt und es dennoch einen Hauch von versteckter Erotik besitzt.

Na ja, und jeder, der gerne gut isst, kommt hier auf seine Kosten. Selbst, wenn man wie ich Vegetarierin ist und nie im Leben so etwas wie eine Stopfleber essen würde. Ich finde, das ist Tierquälerei. Ich esse gerne so ziemlich alles, was keine Augen besitzt und bekomme bei Martin Walkers Büchern immer Hunger.

Martin Walker zeigt an Brunos Alltag, wie eine gut gehende Gemeinschaft funktioniert. Bruno ist nicht nur Chef de Police, sondern übernimmt viele ehrenamtliche Tätigkeit für die kleine Stadt. „Man kümmert sich umeinander!“

Ich habe „Germany 2064“ bestellt und auf meine Leseliste gesetzt. Wisst ihr, was total traurig ist, gleichgültig wie lange ihr lebst, ihr werdet nie alle Bücher lesen können. Schluchz!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten

Veröffentlicht am 18.05.2019

Heisser Sciencefiction mit großartigen Charakteren

Dignity Rising 3: Geteilter Schmerz
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„DIGNITY RISING BAND 3″
2. ZUM INHALT „GETEILTER SCHMERZ“
S P O I L E R A L A R M

Die Rezension „Geteilter Schmerz“ bitte erst nach Lektüre der ersten zwei Bände weiterlesen.

Zu den Rezensionen von „Gefesselte ...

„DIGNITY RISING BAND 3″
2. ZUM INHALT „GETEILTER SCHMERZ“
S P O I L E R A L A R M

Die Rezension „Geteilter Schmerz“ bitte erst nach Lektüre der ersten zwei Bände weiterlesen.

Zu den Rezensionen von „Gefesselte Seelen“ und „Schwarze Prophezeiung“.

Wir befinden uns im 24. Jahrhundert des intergalaktischen Weltenbaus von Hedy Loewe. Der oberste Rat wird von Telepathen mit außerordentlichen Fähigkeiten angeführt. Die Räte haben keine gemeinsamen Ziele, sondern kochen jeder ein eigenes Süppchen. Die Bevölkerung ist nicht zufrieden. Die Rebellion schwelt. Nachdem Shay und Jon die Kinder in Sicherheit wissen, widmen sie sich mit ganzer Kraft der Rebellion und führen diese an.

Im dritten Band geschieht sehr viel. Fragen aus den ersten beiden Bänden werden hier beantwortet.

Was ist aus Trystan, dem Boten ersten Grades und seiner Botenkriegerin Devenja geworden? Sucht der Rat nach ihnen? Werden noch weitere Boten kommen?

Und wie immer bei Dignity Rising haben wir einen Bösewicht. Die Crew hat einen Verräter in den eigenen Reihen. Wer ist der Verräter? Welche Ziele hat er?

Jon und Shay müssen nun getrennt füreinander kämpfen. Shay hat diesmal einen anderen Beschützer und Krieger an ihrer Seite. Werden die beiden Jon helfen können?

Hanout glaubt, durch eine Fehlentscheidung, das Leben ihrer Crew auf dem Gewissen zu haben. Das lähmt sie vollständig.

Und immer wieder stellt sich die Frage: Sind die Kinder tatsächlich in Sicherheit, oder sind ihnen die Boten des Rates schon auf den Fersen?

Der Leser kennt zwar die Geschichte Shays, aber über Jon Matthews wissen wir wenig. Wer ist Jon Matthews? Wo ist Jon Matthews jetzt? Ist er in Gefahr? Der Leser wird staunen, zumindest habe ich das getan. Unvorhergesehene Wendungen erhöhen die Spannung.

Der dritte Band ist für mich der stärkste Teil. Die Paare müssen voreinander getrennt, ihre Stärke zeigen. Hanout muss mit Schuldgefühlen kämpfen. Jon Matthews kennt nun seine Vergangenheit, weiß aber noch nicht, was das für seine Zukunft bedeutet.

Shays blaues Licht demonstriert, zusammen mit Jons Schwert, Macht und Stärke, damit unterstützen sie die Rebellion .

Aus persönlichen Problemen sind es jetzt die Probleme der Menschheit auf dem Planeten geworden. Die Helden stellen sich ihren Aufgaben.

Und dann lässt uns Hedy Loewe mit einem Cliffhanger zurück. Absolut spannend!

Da bleibt mir nur noch zu sagen: Auf zum nächsten Band!

5/5 Punkten

3. PROTAGONISTEN „GETEILTER SCHMERZ“
„In geteilter Schmerz“ ist eindeutig Devenja meine Lieblingsheldin. Ich mag Charaktere, die sich entwickeln. Hedy Loewe schildert diese Entwicklung anschaulich in kleinen Episoden.

Devenja findet unter den Stämmen des alten Volkes einen Partner auf Augenhöhe. Die Autorin verwöhnt den Leser mit einer starken Liebesgeschichte, sehr geschmackvoll und heißen erotischen Szenen und Herzschmerz. Wird Devenja sich in ihr neues Leben finden? Wird sie sich vom Rat vollständig lösen können. Kann man ihr vertrauen?

Die Charaktere der Autorin sind gut gezeichnet, haben Vergangenheit und Pläne für die Zukunft. Sie meistern ihre Aufgaben und sind authentisch.

5/5 Punkten.

4. SPRACHLICHE GESTALTUNG
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Autorin wechselt öfter die Erzählperspektive. Dadurch kommt der Leser den Charakteren ziemlich nah.

Eigentlich liest sich das Buch ganz von alleine.

5/5 Punkten

5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG
5/5 Punkten

6. FAZIT „GETEILTER SCHMERZ“
Wie ich schon erwähnt habe, gefällt mir der dritte Band bisher am besten. Die Rädchen der Geschichte greifen ineinander und man merkt, dass der Plot rund ist. Es ist ähnlich, wie bei einem Puzzle. Du fängst mit den Ecken an und arbeitest dich dann anhand von Farben und Design immer weiter voran, bis du das erwartete Bild erkennen kannst.

Genauso empfinde ich das Lesen einer Reihe. Wenn die Reihe gut aufgebaut ist, wird das Erscheinungsbild mit jeder Seite genauer. Die Figuren werden lebendig. Der Leser weiß nicht nur, wie die Helden aussehen, sondern auch, wie sie denken, was sie planen, vielleicht sogar, wie sie fühlen.

Das ist Hedy Loewe zumindest bei mir gelungen. Ich bin schon sehr auf das Ende gespannt. Ich finde, das Ende ist bei einer Reihe das Wichtigste. Hier sieht man letztendlich, ob es sich zu einem erfolgreichen Ganzen entwickelt hat. Bis jetzt sieht das richtig gut aus! Also lasst uns schnell weiterlesen.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

@Hedy Loewe und Carlsen Verlag: Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 08.05.2019

Das Ich und die Kunst

Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen
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„Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“


Ich habe Siri Hustvedts Essayband „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“, zeitgleich mit ihrem aktuellen Roman „Damals“ gelesen. Beide ...

„Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“


Ich habe Siri Hustvedts Essayband „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“, zeitgleich mit ihrem aktuellen Roman „Damals“ gelesen. Beide Bücher gehören zusammen, weil beide Bücher dieselben Themen behandeln:

Das Ich in der Zeit, das sich mithilfe von Erinnerungen, kontinuierlich neu zusammensetzt und verändert. Was hat Kunst mit Erinnerung zu tun? Wie entsteht beim Betrachter Kunst? Woher kommen die Ideen? Wie kommt es von der Idee zur Kunst.

Im Roman „Damals“ wird der Weg zum „Ich“ beschrieben. Der Vorgang des „Erinnerns“ wird beispielhaft belegt.

Die Essays zeigen anhand von Künstlern, ihren Werken und deren Wirkung auf den Betrachter, dass kreative Vorgänge sehr komplex sind und Kunstgegenstände nicht einfach als Objekt gesehen werden können, sondern selbst etwas „Subjektives“ haben.

Der Essayband ist für mich ein Füllhorn an Kunst, Philosophie, Geschlecht und Geist, und schon sind wir beim Untertitel:



Essays über Kunst, Geschlecht und Geist



Die amerikanische Originalausgabe „A Woman Looking at Man Looking at Woman“ beeinhaltet als ersten Teil die deutsche Ausgabe „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“, sowie als zweiten Teil „Die Illusion der Gewissheit“, der in Deutschland 2018 als selbständiges Buch von Rowohlt verlegt wurde.



“Die Illusion der Gewissheit“, beschäftigt sich mit dem Leib-Seele- bzw. Körper-Geist-Problem. Wo finden wir Erinnerung? An welcher Stelle finden wir die Seele? Wo ist die Heimat des Ichs?

Der vorliegende Essayband ist in Deutschland in zwei Teile geteilt. Der erste Teil hat den Titel des Buches,

„Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“,

der zweite Teil

“Was sind wir? Vorträge über das Mensch sein“.

Es sprengt den Rahmen einer Buchbesprechung hier auf alle Essays einzugehen, deswegen habe ich mir drei Essays rausgepickt, „Meine Louise Bourgeois“, „Mapplethorpe/Almodovar“, „Warum diese Geschichte und nicht eine andere“, die mich am meisten gefordert haben.

Meine Louise Bourgeois

Siri Hustvedt zeigt uns neben der Künstlerin Louise Bourgeois auch das Bild, das sie über die Künstlerin selbst in Gedanken, oder als aktiven Akt der Kunstbetrachtung erstellt hat. Die Theorie über die Wirkung von Kunst auf den Betrachter setzt die Autorin um.

Ich versuche es, mit meinen Worten zu skizzieren:

Die Wahrnehmung der Kunst manifestiert sich im Betrachter. Dieser ist keineswegs nur passiver Empfänger, sondern macht Kunst, mittels eigener Vergangenheit, und den erlittenen positiven, aber auch negativen Schicksalsschlägen und der eigenen Befindlichkeit zum Zeitpunkt der Betrachtung, das Werk zur Kunst, ja zum Erlebnis. Die eigene Befindlichkeit ist der strukturierte Raum, wo dieses Erlebnis entsteht oder sich manifestiert. Gute Kunst ermuntert uns dazu, die Struktur aufzubrechen und neu zusammenzusetzen.

Aus der Theorie ist die Praxis der Kunstbetrachtung von Siri Hustvedt, am Beispiel Louise Bourgeois, geworden. Das ist sehr beeindruckend und es hat die Theorie verifiziert.

Über das Werk der Künstlerin sagt Siri Hustvedt:

Wenn ihre zwingend zitierbaren Analysen ihres Werkes zusammengefasst werden, ergeben sie keine Synthese, sondern eine Antithese. Es sind die Ejakulationen eines schnellen Geistes, der sich vor allem für seine eigenen Inhalte interessierte.

Mapplethorpe / Almodovar

Die Ausführungen von Siri Hustvedt zu Robert Mapplethorpe und Pedro Almodovar sind sehr interessant und haben mich zum Recherchieren veranlasst. Bislang waren mir beide Künstler zwar oberflächlich bekannt, aber jetzt habe ich Lust auf mehr. Apollo meets Dionysos – oder die cleane Form des Apollinischen gegen die Leidenschaft des Dionysischen. Es lassen sich einige gemeinsame Begegnungspunkte herausarbeiten

Mapplethorpe liebte das „Perfekte“. In der von Almodovar organisierten Ausstellung hängt auch das Bild von Patti Smith. Das Bild wird als Solo Ereignis präsentiert. Dieses Bild hat nichts von Perfektion, sondern es zeigt in seiner Zärtlichkeit vielmehr die Verletzbarkeit – das Menschliche. Siri Hustvedt kam es so vor, als sei das Bild zur Kommunikation bereit. Patti Smith wird nicht objektiviert.



„Ihre Subjektivität, ihre Persönlichkeit sind Teil des Bildes.“

Patti Smith und Robert Mapplethorpe hatten eine einzigartige Beziehung: Sie waren Freunde, Liebhaber, künstlerische Mitarbeiter und Seelenverwandte.

Siri Hustvedt sieht in Mapplethorpe einen Künstler, der mit klassischer formaler Ästhetik, die Bedrohung und Gewalt der sexuellen Bilder abschwächt. Vor allem sexuelle Phantasien über Kontrolle und Unterwerfung, machen den Fotografen und den Betrachter zu Beteiligten. Maplethorpe arrangierte Menschen, als leblose Objekte – sozusagen als Stillleben

m Gegensatz dazu Pedro Almodovar: Er ist ein Geschichtenerzähler. Während Maplethorpe die Formen wahrt, und begrenzt, reißt Almodovar die Grenzen ein.

Almodovar zeigt in seiner Kunst Maßlosigkeit, während Mapplethorpe minimalistisch arbeitet.

„Wie Maplethorpe schafft Alomodvar starke visuelle Grenzen in seinen Filmen, Licht- und Fabkontraste, die ein leuchtendes, schönes Kinobild ergeben. Das verbindet ihn mit dem Fotografen und dem Apollillnischen.“


Warum diese Geschichte und nicht eine andere?

Woher nehmen Sie Ihre Ideen?

Spielt die Biografie des Autors eine Rolle? Sind es Variationen eigener Erinnerungsstücke? Die Verknüpfung von Erinnerung und Kreativität geht auf die griechische Philosophie zurück. Ich komme hier auf den Punkt Erinnerung zurück, den ich schon bei der Rezension „Damals“ von Siri Hustvedt ausführte.<

Im Gegensatz zu der mittelalterlichen Vorstellung, unsere Erinnerungen werden in einem Apothekerschrank verwahrt und wir müssen sie nur einfach aus der Schublade holen, ist das Erinnern ein komplexer Vorgang, dessen Ergebnis variabel ist. Unsere Erinnerung wird mittels unserer Erfahrungen neu zusammengesetzt und damit auch bewertet. Dadurch ist Erinnerung nicht statisch, sondern dynamisch. Wenn unsere Erinnerungen dynamisch sind, was ist dann wahr? Wie wahr sind unsere Erinnerungen. Die Erinnerung von gestern ist nicht identisch mit der Erinnerung von heute.

Es ist eine spannende Sicht auf das, was beim Schreiben im Akt des Schöpfens geschieht. Jeder der schreibt, kennt das Gefühl, dass ihm die Geschichten aus den Fingern gleiten, dass die Protagonisten ein Eigenleben annehmen.

Siri Hustvedt unterscheidet zwischen dem, was sich in einer Geschichte ereignet (Fabula), und dem, wie es erzählt wird (Sujet). Fabula steckt im Autor, er weiß vielleicht noch nichts Genaues, aber er ahnt ihr Vorhandensein und muss sie nur greifen. Beim Sujet handelt es sich um bewusste Entscheidungen. Beispiele hiefür sind: In welches Genre die Geschichte eingeordnet wird, die Erzählperspektive, sprachliche Gestaltung und das spätere Layout.

Das erinnert mich sehr an Platons Ideenlehre. Wir haben die Ideen in uns (a Apriori vor jeder Erfahrung), müssen sie erkennen und darauf zugreifen.

Deswegen wissen wir intuitiv, dass die Geschichte so nicht stimmt und ändern sie, im Glauben, dass sich die Handlung verselbständigt hat, oder die Protagonisten machen, was sie wollen. Und das wissen wir, obwohl wir im Schreibprozess zeitweilig die Welt einer anderen Person betreten. Nur dann wirkt es authentisch.

Sprachliche Gestaltung

Die einzelnen Essays sind in sich geschlossen und können für sich gelesen werden. Die Auswahl und die Themen sind so vielfältig und bereichernd, dass dieses Buch noch die nächsten Wochen auf meinem Tisch liegen bleibt, um auch noch die restlichen Beiträge durchzuarbeiten und die dazugehörigen Kunstwerke kennenzulernen und zu entdecken. Das macht richtig Spaß!

Cover und äußere Erscheinung

Das Cover ist minimalistisch gehalten und vermittelt durch die Linien, die Betrachtung der unterschiedlichen Perspektiven. Weniger ist manchmal mehr! Gefällt mir gut!



Zu meiner großen Freude hat das Buch nicht nur ein Lesebändchen, sondern auch ein Literaturverzeichnis. Der Leser hat die Möglichkeit auf den Spuren Siri Hustvedts zu wandeln.

Gibt es ein Hörbuch?

Leider gibt es bislang kein Hörbuch.

Fazit oder „meine Siri Hustvedt“

Worum geht es?

Um Erkenntnistheorie, Kunst, den „Menschen an sich“ oder, wie wird aus einer Idee ein Kunstwerk? Siri Hustvedt möchte dem „Ich“ nachspüren und es erahnen. Kunst kann nur in der Begegnung eines Kunstwerkes und des Betrachters entstehen. Und das „Ich“ des Betrachters ist mit seinen Erinnerungen und Erlebnissen verwoben.



Ich möchte die Rezension mit Siri Hustvedts Gedanken beenden:

Ich habe diese Rezension zu „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen“ im Hinblick auf Meine Siri Hustvedt geschrieben. Deswegen erlaube ich mir Siri Hustvedt

"...als meine in Anspruch zu nehmen. Sie ist natürlich auch deine Siri Hustvedt. Aber darum geht es mir nicht. Meine S. H. und deine mögen Verwandte sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie eineiige Zwillinge sind“.

Connie Ruoff frei nach Siri Hustvedt

Leseempfehlung an alle, die Philosophie, Kunst und die großen Fragen des Ichs und der Welt lieben!

@Rowohlt: Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!



Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.