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Veröffentlicht am 14.06.2019

Eine spannender Pferde Roman und ein magische Freundschaft

NALA - Der magische Steinkreis
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Das schüchterne, dreizehnjährige Mädchen Nala verbringt den Sommer auf einem Pferdehof in Südfrankreich. Ihr Herzenspferd, die weiße Araberstute Lilou ist genauso misstrauisch und verletzt wie sie. Im ...

Das schüchterne, dreizehnjährige Mädchen Nala verbringt den Sommer auf einem Pferdehof in Südfrankreich. Ihr Herzenspferd, die weiße Araberstute Lilou ist genauso misstrauisch und verletzt wie sie. Im Wald entdeckt die Außenseiterin einen vergessenen magischen Steinkreis und gelangt in eine Traumwelt. Dort trifft sie die Medizinfrau Blaue Feder, ihren Schüler Wolfsherz und eine Mustangherde. Nala erlernt uraltes, schamanisches Zauberwissen und Horsemanship, das Pferdeflüstern. Dieses Abenteuer verändert ihr Leben ...

Der Schreibstil ist flüssig, macht Spaß zu lesen und ist dem Lesealter ab 10 Jahren angepasst.

Das Cover in schwarz-weiß gehalten mit dem Pferd (Lilou) und dem Vollmond ist einfach aber sehr wirkungsvoll gehalten. In groß ist der Titel des Romans zu lesen „Nala“.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Kinder Fantasy Roman.

Fazit:
Eine magischer spannender und inspirierende Roman und das nicht nur für Fantasy oder Pferde Fans ab 10 Jahren. Auch ein super Abenteuer für Leser bis neunundneunzig. Wer hat nicht als Kind von Ferien auf dem Reiterhof geträumt?
Auch das schüchterne dreizehnjährige Mädchen Nala träumt davon. Allerdings mit Menschen kommt sie nicht so gut zurecht. Im Laufe der zeit wächst sie in diesem Roman zu einer selbstbewussten Pferdeflüsterin und bekommt mit Lilou eine wundervolle tierische Freundin. Und auch im geistigem Rahmen kann sie wachsen. Denn dieser Ferienaufenthalt verändert ihr Leben für immer.
Von mir volle 5 Sterne für diesen wundervollen Jugendroman.

Veröffentlicht am 11.06.2019

Von einem Mädchen, das keine Lust hatte, tot zu sein – oder eine Wette mit Gott!

Das Amulett des Trebeta
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Und dem, was geschieht, wenn Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlägt.
Die Eifel im Februar 1817: Dorftrottel Willy bekommt unerwarteten Besuch. Sie heißt Helene, ist tot. Und sie hat einen Plan. Mit ...

Und dem, was geschieht, wenn Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlägt.
Die Eifel im Februar 1817: Dorftrottel Willy bekommt unerwarteten Besuch. Sie heißt Helene, ist tot. Und sie hat einen Plan. Mit Willys Hilfe will sie in ihre Heimatstadt Trier zurückkehren, um dort eine Wette mit Gott zu gewinnen.
Für den jungen Willy beginnt das Abenteuer seines Lebens. Hin- und hergerissen zwischen aufdringlichen Geistern, finsteren Prophezeiungen und dem Versuch, die Wette zu gewinnen, muss er seine ganz eigenen Kämpfe bestehen. Und sich immer wieder einer Frage stellen: Hat er die Macht, das Schicksal zu verändern, oder ist alles bereits seit Urzeiten vorbestimmt?
Historische Phantastik mal ganz anders: Frech, unkonventionell, packend. Und mit einem originellen Erzähler: Gott selbst.

Ausführlichere Beschreibung:
An einem kalten Februarmorgen mitten im Hungerwinter 1816/17 erwartet den jungen Willy beim Eichelnsammeln im Wald eine Überraschung: Er begegnet einem Geist.
Das herrische Geistermädchen Helene bringt ihn im Handumdrehen in Schwierigkeiten. Besessen von der Idee, wieder lebendig zu werden, hat sie sich auf eine haarsträubende Wette mit Gott eingelassen und zwingt Willy dazu, ihr zu helfen. Der jedoch verfolgt, von Hunger und Armut getrieben, seine ganz eigenen Pläne.
Gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Reise durch die magische Winterwelt der Eifel. In ihrer Heimatstadt Trier glaubt Helene, ihre Wette gewinnen zu können.
Doch Willy und Helene sind nicht die Einzigen, die sich auf den Weg machen ...
Vor der Kulisse der verfallenen Märchenstadt Trier geraten die Ereignisse außer Kontrolle. Willy und Helene stoßen auf eine gewaltige Intrige und das gefährlichste Geheimnis der Stadt.

Der Schreibstil ist flüssig und spannend – vor allem die Zwischentexte von Gott!

Das Cover in schwarz gehalten mit dem strahlenden Amulett und der gelben Schrift und der Häuserzeile von Trier in der oberen Hälfte. Total passend zum Roman und seinem Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden und interessanten Roman.

Fazit:
Spannend fantastisch und humorvoll geschrieben – alles um eine Reise nach Trier, einem Geist und einem Nekromanten. Am besten aber die Kommentar von „Gott“ (der sich selber in Frage stellten kann und Fehler gesteht: Menschen die freie Entscheidung zu gestanden zu haben). Tiefgang und Humor in einem mit Interessanten Protagonisten: Will, naiv, eigenwillig und aufbrausend. Auch Helene ist kein Engel: von sich eingebildet, verwöhnt und unbequem.
Für mich das erste Buch der Autorin. Aber es hat mir gut gefallen und 5 Sterne sind verdient.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Nur Prophezeiungen für Jedermann oder doch viel mehr?

Prophezeiungen für Jedermann
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Ein Zitat was mich sehr an unsere Welt und Zeit erinnert hat:
"Wann hatte er sich das letzte Mal die Zeit genommen, sein Leben nicht auf die Minute und die Sekunde zu verplanen und einfach den Moment zu ...

Ein Zitat was mich sehr an unsere Welt und Zeit erinnert hat:
"Wann hatte er sich das letzte Mal die Zeit genommen, sein Leben nicht auf die Minute und die Sekunde zu verplanen und einfach den Moment zu genießen?“

In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und macht super Spaß zu lesen.

Das Cover wirkt nicht zu aufdringlich aber recht ansprechend, in den Farben kupferbraun und weißem Hintergrund. Unten ist eine Person auf einem Hügel zu sehen und auf den Seiten die Silhouette von einer Stadt. Oben ist ein Wirbel zu sehen und in der Mitte groß der Roman Titele und der Name der Autorin. Alles in allem passt es recht gut zum Roman.

Der Klappentext macht neugierig auf einen interessanten Fantasy Roman der vielleicht mehr ist als das.

Fazit:
Der Roman ist weit mehr als ein Fantasy Roman, den er führt uns auch sehr kritisch Lebenssituationen unserer Welt und Zeit vor Augen. Gerade das oben aufgeführte Zitat trifft ja beinahe auf jeden von uns zu. Warum immer Terminen nach hetzten und nicht mal im hier uns jetzt bleiben?
Das lernt auch Zacharias der Hauptprotagonist (manchmal auf die harte Tour). Stellt doch seine Prophezeiung sein komplettes Leben auf den Kopf, alles was er geplant hatte wird auf den Prüfstand geschickt: Familie, Arbeit und die Zukunft. Ich sehe diese Queste für ihn auch als Weg zu sich selbst. Klarer sehen was richtig und wichtig ist, Ängste überwinden, Freundschaften finden, helfen und lernen. Ich hoffe ich habe mit meinen Andeutungen nicht zu viel gespoilert? Sondern neugierig auf das Buch gemacht.
Ich denke für viele von uns wäre so eine Queste vielleicht auch mal angebracht! Um sich auf die echten Dinge im Leben zu konzentrieren.
Also auf jeden Fall mehr als nur Fantasy – Sozialkritik gut verpackt und geschrieben, ohne das Langeweile aufkommt beim lesen - wirklich verdiente 5 Sterne wie ich finde.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Untote in Mengen - dazu noch Magie!

Das Schwert der Totengöttin
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Willkommen in Tradea – wo sich die Toten aus ihren Gräbern erheben!

Als Sergent Erik Zejn degradiert und von der Hauptstadt ins Vorland versetzt wird rechnet er mit Ereignislosigkeit und Langeweile. Doch ...

Willkommen in Tradea – wo sich die Toten aus ihren Gräbern erheben!

Als Sergent Erik Zejn degradiert und von der Hauptstadt ins Vorland versetzt wird rechnet er mit Ereignislosigkeit und Langeweile. Doch dann erheben sich die Toten aus den Gräbern und greifen die Lebenden an.
Zejn steht vor der größten Herausforderung seines Lebens: Um die Menschen zu retten, muss er herausfinden, wie er die Toten für immer zurück unter die Erde schicken kann. Die Einzige, die mehr über die unheimlichen Vorgänge zu wissen scheint, ist die Kräuterhexe Mirage, doch Zejn ist sich sicher, dass man ihr nicht trauen kann.
Mirage ist keine Hexe, sondern Alchemistin und versucht alles, um die Bedrohung aufzuhalten. Nur deshalb ist sie immer in der Nähe, wenn die Toten erwachen. Schnell beginnt die Bevölkerung zu glauben, dass sie für die Angriffe verantwortlich ist und wendet sich gegen sie. Wenn Mirage sich selbst retten will, muss sie ihre Unschuld beweisen und die Toten für immer zurück unter die Erde bringen.
Weder Zejn noch Mirage ahnen, dass die Toten nicht ihre einzigen Feinde sind.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und hat historischen Hintergrund.

Das Cover in vielen Blautönen gehalten und mittig besagtes Schwert des Romantitels. Dieser ist auch im unteren Teil in groß zu lesen. Mit den Totenköpfen und leuchtenden Punkten passt es toll zum Inhalt des Romans

Der Klappentext macht uns neugierig auf einen spannenden Fantasy Roman und Reihen Auftakt.

Fazit:
Der erste Roman von der Autorin und dann so eine Geschichte. Der Roman hat alle Facetten eines Fantasy Romans – düster, dunkel, brutal und blutig – mit einer Menge Untoten, Magie, Alchemie, Hexen und Göttern. Fesselnd und spannend – die Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt. Interessante Charaktere: Mirage und Zejn alle beide auf ihre Art eigenwillig und stur. Überraschender Charakter ist Barthell – locker und spontan.
Bleibt jetzt nur das Warten auf Band 2: Der Garten der schwarzen Lilien (Black Alchemy 2) – Erscheinungstermin 3.Februar 2020 – bereits in einem bestimmten Shop vorbestellbar!

Veröffentlicht am 05.06.2019

Einmal ein Adler, auf ewig ein Adler?

Die Blätter der Eiche
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Nola will sich endgültig von den Adlern distanzieren, doch eine verstörende Botschaft und ihre eigenen Gefühle durchkreuzen diesen Plan.
Das geheimnisvolle Rätsel, das die Gründer von Sword & Eagle hinterlassen ...

Nola will sich endgültig von den Adlern distanzieren, doch eine verstörende Botschaft und ihre eigenen Gefühle durchkreuzen diesen Plan.
Das geheimnisvolle Rätsel, das die Gründer von Sword & Eagle hinterlassen haben, ist weiterhin ungelöst. Gemeinsam mit Shane nimmt sie die Recherchen wieder auf. Neue Hinweise bringen sie dem Ziel näher, enthüllen allerdings gleichzeitig ungeahnte Vorfälle der Vergangenheit.
Ehe Nola sich versieht, wird sie erneut in den Sumpf der Geheimbünde gezerrt und muss diesmal nicht nur um ihr eigenes Leben bangen.

Der Schreibstil ist flüssig und spannend.

Das Cover wirkt edel mit Gold auf dunkelrotem Hintergrund. Der abgebildete Baum (Eiche) spielt eine große Rolle im Roman. Ganz unten ist die Skyline von London zu sehen und in großer Schrift oben drüber der Titel des Romans „Die Blätter der Eiche“. Es passt alles in allem sehr gut zum Romaninhalt, mit ein Aspekt der mir bei Covern wichtig erscheint.

Der Klappentext macht neugierig auf den 2.Band um die Geheimbünde in London..

Fazit:
Band 2 schließt sich mit den Geschehnissen in London direkt an das Ende von Band 1 an. Es geht weiter mit dem Studentenleben an der Universität und der spannenden und mitunter auch brutalen Welt der Geheimbünde.
Die Protonisten sind sympathisch, auch Shane haben wir mittlerweile ins Herz geschlossen und man erlebt ihren Weg durch London um das Rätsel um die Macht zu lösen hautnah mit. Eine wilde Schnitzeljagd mit einem gegnerischen Geheimbund hält alle in Atem. Auch wie die Verflechtung der Geheimbünde in Politik und Wirtschaft erfolgt und umgesetzt wird. Vor allen Dingen Richard der „Ober-Adler“ spielt eine wichtige Rolle. Man schaut hinter die Fassade der Geheimbund Welt und ihre Machenschaften – spannend und berührend, und nachdenklich Stimmender Roman. Wie Band 1 aus meiner Sicht die 5 Sterne wert. Und bleibe gespannt was wir als nächsten aus der Feder der Autorin lesen werden können.