Wer den ersten Teil gelesen hat kennt Dawn und Spencer, da sie die besten Freunde von Kaden und Allie sind. Umso mehr habe ich mich gefreut jetzt etwas von den beiden zu hören.
Dawn wurde von ihrem Ex ...
Wer den ersten Teil gelesen hat kennt Dawn und Spencer, da sie die besten Freunde von Kaden und Allie sind. Umso mehr habe ich mich gefreut jetzt etwas von den beiden zu hören.
Dawn wurde von ihrem Ex Nate, auf die schlimmste Art verletzt. Für sie steht fest, sie wird nie wieder einen Mann so nah an sich ran lassen wie Nate. Tja, da hat sie aber nicht mit dem verrückten Spencer Cosgrove gerechnet. Er fragt sie immer wieder nach Dates und flirtet mit ihr. Sie wiederum schlägt jedes Angebot mit ihm auszugehen aus. Als sie jedoch merkt, dass sie sich nach Nähe sehnt, gerät vieles aus dem Gleichgewicht. Sind da doch Gefühle für Spencer? Wird sie sich ihrem Schatten stellen und wieder einem Mann vertrauen?
Eine super Klasse Fortsetzung des ersten Teils. Ich mochte Dawn und Spencer schon davor, weswegen mir ihre Geschichte ein wenig mehr gefällt, als die von Kaden und Allie. Schön ist auch, dass die anderen Charaktere beibehalten werden und immer wieder auftauchen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Allie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und komplett neu anfangen. Woodshill ist dafür der perfekte Ort, schön ruhig und von Natur geprägt. Auf der Suche nach einer Bleibe trifft sie auf Kaden, ...
Allie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und komplett neu anfangen. Woodshill ist dafür der perfekte Ort, schön ruhig und von Natur geprägt. Auf der Suche nach einer Bleibe trifft sie auf Kaden, dessen Tattoos sie sofort faszinieren. Seine Wohnung war genau das, was sie sich erträumt hatte. Doch leider ist er das Gegenteil von einem perfekten Mitbewohner. Gleich zum Anfang stellt er Regeln auf, die sie sinnlos findet, aber um das Zimmer zu bekommen akzeptiert. Das Zusammenleben mit Kaden ist geprägt von Chaos und gemischten Gefühlen. Zusätzlich haben beide mit einer harten und schmerzhaften Vergangenheit zu kämpfen. Werden sie sich einander anvertrauen? Sind die Regeln zum scheitern verurteilt?
Eine sehr gefühlsgelenkte Geschichte. Wunderbar geschrieben und einfach zum verlieben. Die Charaktere sind super beschreiben und wirken dardurch vertraut. Während des Lesens, habe ich die im Buch abgebildete Playlist angehört und mich in manchen Szenen wie ein Teil der Geschichte gefühlt. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und somit verfliegen die Kapitel schnell. Ich kann es kaum erwarten die Geschichte von Spencer und Dawn zu lesen. Einfach klasse!
Sawyer Carlyle ist ein unschlagbar guter Geschäftsmann und hat keine Zeit sich um Frauen zu kümmern. Leider tut seine Mutter alles um ihn endlich unter die Haube zu bekommen. Clover Lee ist eine Abenteurerin, ...
Sawyer Carlyle ist ein unschlagbar guter Geschäftsmann und hat keine Zeit sich um Frauen zu kümmern. Leider tut seine Mutter alles um ihn endlich unter die Haube zu bekommen. Clover Lee ist eine Abenteurerin, welche nie lange an einem Ort verharrt. Als sie sich für eine Stelle als persönlicher Puffer bewirbt und so auf Sawyer trifft, hätten beide nie mit den Folgen gerechnet.
Das Buch hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist locker und sehr humorvoll. Die Handlungsorte wurden ausführlich beschrieben und waren abwechslungsreich. Erst dachte ich es würde sich um einen dieser vorherseebaren Romane handeln, doch ich lag falsch. Mit einigen Ereignissen hätte ich nicht gerechnet, was sehr erfrischend war und die Spannung gehalten hat. Die Charaktere waren sehr interessant. Clover ist eine Frau, welche Vorbilds Potential besitzt und einfach beeindruckend ist. Sawyer ist genauso beeindruckend, er ist sehr gut in seinem Job und in Verhandlungen. Daphne und Hudson waren meiner Meinung nach wie Berater für unsere Protagonisten. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen. Alles in diesem Buch war stimmig, obwohl auch viel nicht zusammen gepasst hat. Der einzige Aspekt, der mir an diesem Buch nicht gefallen hat, ist der Sexuelle Aspekt. Es wirkte so als würden alle emotionalen Ebenen nur zu dem einen führen, obwohl die Situation dafür sehr unpassend war. Mehr Argumentationen/Verhandlungen und ein bisschen weniger Sex hätten dem Buch hier und da gut getan. Trotz dessen ist das Buch sehr zu empfehlen und sorgt für aufheiternde Lesestunden nach einem anstrengenden Arbeits-/Schultag.
Rosie liebt Liebesromane und träumt davon, Schriftstellerin zu werden, weshalb sie in New York Kreatives Schreiben studiert. Alles würde nach Plan laufen, wenn sie nicht ständig in hitzige Auseinandersetzungen ...
Rosie liebt Liebesromane und träumt davon, Schriftstellerin zu werden, weshalb sie in New York Kreatives Schreiben studiert. Alles würde nach Plan laufen, wenn sie nicht ständig in hitzige Auseinandersetzungen mit ihrem ebenso charmanten wie arroganten Kommilitonen Aiden geraten würde. In jeder Sitzung treffen die Genre gehobene Literatur und Romance, stellvertretend für die beiden, aufeinander und ziehen den ganzen Kurs in Mitleidenschaft, bis ihre Professorin ihnen ein Ultimatum stellt: Entweder sie schreiben gemeinsam ein Buch oder sie verlieren ihren Platz im Seminar. Zur Zusammenarbeit gezwungen, finden die Rivalen in ihrem Roman die Liebe, und während sich die Charaktere verlieben, zeigt sich auch in der Realität der schmale Grat zwischen Hass und Liebe auf …
Meine Meinung:
Mir wurde die Ehre zu Teil dieses Buch, nach einer sehr spontanen Bewerbung, im Rahmen einer Leserunde vor dem Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Es war mir zuvor schon aufgrund des Covers aufgefallen, was ich schön herbstlich finde. Der Klappentext und die Widmung haben mich endgültig davon überzeugen können, es lesen zu wollen.
Bei „Not in my Book“ handelt es sich um das erste Buch von Katie Holt, von dem ich gehört und das ich gelesen habe. Die Dialoge fühlen sich lebendig an und sind von Ironie geprägt, während sich der Schreibstil fließend und schnell lesen lässt. Ich durfte mehr als einmal laut loslachen oder breit in mich hinein grinsen.
Mit dem herbstlichen Setting in New York und dem Seminar zum kreativen Schreiben an der Universität hat Katie Holt eine sehr gemütliche Atmosphäre geschaffen, die meine Sehnsucht nach dem Herbst zusätzlich steigern konnte. Besonders die erste Hälfte hat mir gefallen, da sich die Protagonisten auf Augenhöhe in hitzigen Streitgesprächen wiederfinden und die Spannung zwischen ihnen greifbar war. In der zweiten Hälfte haben mir besonders die Szenen rund um Weihnachten und Silvester gefallen, da wir dank ihnen einen tieferen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten geboten bekommen.
Rosie ist eine verträumte Romantikerin, die den Vorurteilen gegen das Romance-Genre entgegenwirken möchte. Sie ist in der Lage, aus jeder Situation etwas Positives zu ziehen, hat aber mit hohen Ansprüchen an sich selbst und vielen Unsicherheiten zu kämpfen. Aiden ist ein großer Fan von gehobener Literatur, der im Schatten zweier erfolgreicher Eltern aufgewachsen ist und bedauerlicherweise viel zu wenig Zuneigung erhalten hat. Aiden und Rosie haben sich beide in ihrem Verhalten größtenteils authentisch angefühlt.
Meine einzigen Kritikpunkte an diesem Buch gelten diesen kleinen Szenen, in denen sie sich nicht entsprechend ihres Charakters verhalten haben und dem zum Teil künstlich hervorgerufenen Dramas gegen Ende der Handlung. Mir wurde zu oft erwähnt, dass Aiden kein Fan von Romantik war, zu oft von Rosie an der Aufrichtigkeit seiner Gesten gezweifelt und zu oft bei ihm die Fehler gesucht, nicht nur in den Momenten, in denen es gerechtfertigt wäre.
„Not in my Book“ hat mir gut gefallen, mit Ausnahme weniger Szenen und Plotpunkte, besonders die ersten zwei Jahreszeiten der Handlung - Herbst und Winter - haben mich denken lassen, dass es ein Jahreshighlight für mich werden könnte. Ich kann es an Fans von hitzigen Diskussionen und Büchern, egal welchen Genres empfehlen.
Mit einem großzügigen Angebot für die Güllener Bewohner kehrt die Milliardärin Claire Zachanassian zurück in ihre Heimatstadt, doch sie hat nicht vor die Wohltäterin zu mimen, sondern sinnt ...
Zum Inhalt:
Mit einem großzügigen Angebot für die Güllener Bewohner kehrt die Milliardärin Claire Zachanassian zurück in ihre Heimatstadt, doch sie hat nicht vor die Wohltäterin zu mimen, sondern sinnt nach Rache. Rache an ihrem damaligen Liebhaber Ill, der ihr das Herz gebrochen und ihre Ehre durch den Schmutz gezogen hat. Für eine große Summe Geld fordert sie die Bewohner der Stadt dazu auf, Ill für sein Vergehen mit dem Tod zu bestrafen. Sie erfährt zunächst Zurückweisung, doch durch ihre anhaltende Präsenz werden die Bewohner zunehmend in Versuchung gebracht, ihr Angebot anzunehmen.
Mein Eindruck:
Dieses Buch ist mir bereits häufiger in der Schullektüre-Abteilung der Buchhandlung aufgefallen und ich habe seitdem mit dem Gedanken gespielt, es zu lesen. Wie es der Zufall so wollte, befand es sich auf einer Lektüreliste für die Uni und ich wählte es kurzerhand aus.
Da die Handlung wie ein Theaterstück aufgebaut ist, ließ es sich zügig lesen und es war leicht, einen Überblick über die verschiedenen Figuren und Geschehnisse zu behalten.
Claire ist eine von Rachsucht getriebene alte Frau, die der Meinung ist, sich alles erkaufen zu können. Sie hält an ihrer Wut von damals fest und vernachlässigt dadurch das Leben, das sie in der Gegenwart haben könnte. Doch ich würde sie nicht als große Antagonsistin der Geschichte einordnen. Diese Rolle fällt meiner Meinung nach vielmehr den Bewohnern der Stadt zu, die im Laufe der Handlung ihre Moral über Bord werfen und eine bizarre Vorstellung von Gerechtigkeit ausleben.
Mir gefallen der gesellschaftskritische Unterton der Geschichte und auch das Zusammenspiel aus Humor, Skurrilität und Schock. Moral und Gerechtigkeit werden in dieser Stadt vergeblich gesucht und ich finde diese schleichende Veränderung der Stimmung, parallel zur Veränderung des Verhaltens der Bewohner gegenüber Ill, super spannend und genial umgesetzt. Ich habe mit Ill mitgefühlt und seine steigende Angst absolut verstehen können.
Das Ende empfand ich als sehr frustrierend, aber nicht als schlecht und kann das Buch aus diesem Grund besonders Fans von bizarren Geschichten empfehlen.