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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2019

Geschwisterliebe

Das Leuchten jenes Sommers
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Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, im Jahr 1939 sowie im Jahr 2009.
Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wartet die sechzehn Jahre junge Waise Madeleine, genannt Maddy auf dem heimischen Gut Summerhill ...

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, im Jahr 1939 sowie im Jahr 2009.
Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wartet die sechzehn Jahre junge Waise Madeleine, genannt Maddy auf dem heimischen Gut Summerhill auf die Rückkehr ihrer älteren Schwester Georgiana. Sie ist emotional sehr von ihrer Schwester abhängig, das diese ihr einziges Familienmitglied ist. Doch als Georgiana einige Freunde von ihrer Europareise mitbringt, darunter Victor, der offenbar Georgianas Liebhaber sein soll, ist Maddy verstimmt. Sie findet Victor auf Anhieb unsympatisch obwohl er charmant und gesprächig ist. Ist es ein ernstzunehmendes Gefühl oder übertreibt Maddy aus Eifersucht?
70 Jahre später endeckt der Leser Cloe McAllister, eine junge Fotografin. Sie ist schwanger, doch sie verheimlicht es ihrem Mann Aiden denn sie hat Angst, dass das Baby die gleiche Erbkrankheit haben könnte wie ihr Bruder Danny, für den sie sich all die Jahre opfernt gekümmert hat. Als sie einen Auftrag bekommt, die Kinderautorin Madeleine Hamilton und ihr neues Kinderbuch zu fotografieren, nimmt sie den Auftrag trotz des Verbots ihres Mannes an und kommt einer unglaublichen Entdeckung anf die Spur.
Das Buch handelt von Freundschaft, Verrat, Leid und ist sehr emotional und mit grossem Tiefgang geschrieben. Die Autorin Nikola Scott schildert sehr dramatische, generationsübergreifende und erschreckende Schicksale, die mich mitfiebern ließen.
Dieses Buch wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein, welches ich von der Autorin gelesen habe.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Vergangen ist nicht vergessen

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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Dies ist der 2. Band der Dünfort Serie in und um Kommissar Konstantin Dünfort und dessen Frau, Gina Angelucci und schafft es genau wie sein Vorgänger die Spannung auf hohem Niveau zu halten. In einem kleinen ...

Dies ist der 2. Band der Dünfort Serie in und um Kommissar Konstantin Dünfort und dessen Frau, Gina Angelucci und schafft es genau wie sein Vorgänger die Spannung auf hohem Niveau zu halten. In einem kleinen idyllischen Dorf, in Altbruck, werden menschliche Knochen zweier Leichen entdeckt, die offensichtlich bereits vor Jahrzehnten tot sind. Gina Angelucci, die gerade aus der Elternzeit zurückgekehrt ist und ihren Dienst in der Cold-Case-Abteilung der Münchner Kriminalpolizei wieder angetreten hat, stürzt sich voller Elan in die Ermittlungen. Obwohl es aussichtslos ist, die Identität der Toten zu entschlüsseln, da soviele Jahrzehnte vergangen sind und die Täter bestimmt alle alt oder gar verstorben sind, will Gina den Fall aufklären. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges, wo sie vielen Geheimnissen auf die Spur kommt.
Die Bände sind in sich abgeschlossen daher kann man sie unabhängig voneinander lesen. Zum besseren Verständnis jedoch der privaten und beruflichen Nebenhandlungen uns ummit den Protagonisten richtig nachempfinden zu können, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserien auch, die Bände in deren Reihenfolge zu lesen.
Für mich gehört Frau Löhnig zu den besten Krimiautorinnen die wir gegenwärtig haben, somit sind die fünf Sterne wohlverdient.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Irrungen und Verwirrungen

Das Echo der Wahrheit
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Das erste Buch des Autor, Das Buch der Spiegel hat mich als ich es gelesen habe sehr beeindruckt. Folglich war ich sehr gespannt auf das neue Buch des Autors. Ein wenig zum Inhalt: Psychiater James Cobb ...

Das erste Buch des Autor, Das Buch der Spiegel hat mich als ich es gelesen habe sehr beeindruckt. Folglich war ich sehr gespannt auf das neue Buch des Autors. Ein wenig zum Inhalt: Psychiater James Cobb ist bekannt für seine Kunst der Hypnose. Multimillionär Joshua Fleischer lädt ihn ein, ihn auf seinem Anwesen zu besuchen. Der Millionär leidet nämlich an einer tödlichen Krankheit und bittet Cobb ihm durch Hypnose zu helfen, Licht in ein Geheimnis zu werfen, das er sein Jahren mit sich trägt. Fleischer selbst glaubt nämlich, dass er vor vielen Jahren in Paris an einem Verbrechen beteiligt gewesen sein könnte bei dem eine junge Frau verschwand. Bevor er stirbt möchte er Gewissheit. Nach anfänglichem Zögern willigt Cobb ein, doch der Gesundheitszustand des Auftraggebers ist dermassen schlecht, das die Aufklärung nicht erfolgen kann und letzerer stirbt.
Doch nach dessen Tod beschließt Cobb, auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Um zur Aufklärung zu kommen, kontaktiert er die Personen aus der Vergangenheit und bringt Geschehnisse an die Oberfläche, die lieber begraben werden sollten.
Ein ungewöhnlicher Spannungsroman der mit seinem Vorgänger erfolgreich Seite an Seite stehen kann.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Uneingeschränkt empfehlenswert

Die große Heuchelei
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Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich ...

Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich kühle Kalkulation, die Usa beteiligen sich und rufen diese Kriege hervor, einzig und allein um ihre Interessenspolitik zu stärken. Menschenrechte kpmmert die Kriegsbeteiligten in keinster Weise, dariinter lässt Todenhöfer auch Deutschland nicht aus dem Spiel.
In seinem Buch beschreibt er auch detailiert seine eigene Reise in den Kriegsgebieten, zusammen mit seiner Crew, dem Kameramann und seinem Sohn Frederikä Dabei wird klar dass sich die Männer nicht wenige Male in Todesgefahr begeben, sie haben oft Angst ob sie den morgigen Tag noch erleben werden, wie sie so manchen lebensbedrohenden Situationen entkommen und man fragt sich als Elternteil auch natürlich wie Herr Todenhöfer seinen Sohn auf solch eine risikoreiche Reise mitnimmt. Die Eindrücke, die man gewinnt sind natürlich einzigartig aber man könnte sie auch mit dem Leben bezahlen. Seine Reaktion finde ich hier nicht gut durchdacht, als ob er auch nur eine MIssion folgt, wie so viele andere die er beschreibt.
Auf jeden Fall ist das Buch ein Muss, für jeden der sich politisch weiterbilden will.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Das schwierige Leben im Italien des 20. Jahrhunderts

Bella Ciao
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Das Buch verbindet einen Roman, der sich in Italien in der Zeit zwischen 1900 und 1946 abspielt mit historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Handlungsort ist ein fiktives Dorf im Piemont. Giulia Masca ...

Das Buch verbindet einen Roman, der sich in Italien in der Zeit zwischen 1900 und 1946 abspielt mit historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Handlungsort ist ein fiktives Dorf im Piemont. Giulia Masca kommt als gemachte Frau nach einem jahrelangen Aufenthalt in Amerika, zurück in ihrem Heimatort, wo sie noch eine Rechnung offen hat. Denn nach fast fünfzig Jahren will sie ihrer ehemaligen besten Freundin gegenübertreten, die sie damals zusammen mit ihrem Verlobten hintergangen hat. Damals ergriff Giulia die Flucht nach New York und stellte sich nicht der Situation. Mit vielen Rückblenden und Handlungssprüngen erzählt die Autorin sehr realitätsnah die soziallen, politischen und finanziellen Verhältnisse des damaligen Lebens in Italien, ein meist ärmliches Leben mit vielen Opfern und Schwierigkeiten.
Ein sehr emotionales Buch, äusserst gefühlvoll geschrieben, an dem ich vieles hinzugelernt habe und es deshalb schweifellos weiteremfehle.