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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2019

Es geht in „SommerLust“ heiß zur Sache...

SommerLust | Erotische Geschichten
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Meinung:

In „SommerLust“ von Amy Walker tummeln sich fünf erotische Kurzgeschichten. Jede steht für sich selbst – die erotischen Handlungen sind abwechslungsreich und konnten mich bestens unterhalten. ...

Meinung:

In „SommerLust“ von Amy Walker tummeln sich fünf erotische Kurzgeschichten. Jede steht für sich selbst – die erotischen Handlungen sind abwechslungsreich und konnten mich bestens unterhalten. Ich kannte von der Autorin bereits „WinterLust“ dementsprechend hoffte ich, dass sie mich ein weiteres Mal überraschen würde.

Auch in „SommerLust“ hatte ich nicht das Gefühl mich in Kurzgeschichten zu bewegen. Die Autorin hat eine wundervolle Art die Kurzgeschichten dem Leser schmackhaft zu machen. Es gab Situationen in einigen dieser Kurzgeschichten die waren nicht nur sehr erotisch, sondern auch noch urkomisch. Ich mochte z.B. die Dialoge und Gedankengänge, welche sich in „Feuchte Sommerabendträume“ wiederfinden lassen. Was mich auch überraschte war die Perspektive von zwei Personen, deren sie sich dort bediente. Es machte die Geschichte interessanter, und diese stach für mich dadurch mehr hervor als die anderen in diesem Buch. Aber auch die anderen Geschichten konnten mich überzeugen, durch Erotik, Humor und die Art wie sie dem Leser dargelegt wurden. Ich denke bei dieser Auswahl an Kurzgeschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei, vorausgesetzt natürlich ihr fühlt euch im Genre Erotik wohl.

Die Handlungsorte sind dem Buchtitel angepasst und projizieren so die Sommerhitze in Euer Leseempfinden hinein. Der Schreibstil ist locker, und die Autorin bedient einer hohen Wortwahl an erotischen Ausdrücken. Während des Lesens hatte ich nicht das Gefühl mich in einer Kurzgeschichte zu befinden, was wohl daran lag, dass die Autorin ihre Worte, trotz des Kurzgeschichtenformats, ausschöpft und nutzt.

Fazit:

Es geht in „SommerLust“ heiß zur Sache. Danach werdet Ihr als Leser sicher eine Abkühlung benötigen. Das Kopfkino stellt sich auch hier ganz automatisch bereits nach den ersten Zeilen ein. Authentische, vielfältige Charaktere, humorvolle Szenen und die prickelnde erotische Stimmung runden die erotischen abwechslungsreichen Abenteuer dieses Buches ab. Für jeden Geschmack ist sicher die passende Geschichte dabei. Drei davon trafen meinen Geschmack besonders gut, aber die anderen beiden waren auch nicht schlecht.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Ein raffiniertes Ende ...

Die Schattenflüsterin
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Meinung:
In „Die Schattenflüsterin: Zwischen Herz und Dämon“ nimmt uns die Autorin Olga A. Krouk nach St. Petersburg, die pulsierenden Stadt Russlands, mit. Die Geschichte selbst handelt von Liza, welche ...

Meinung:
In „Die Schattenflüsterin: Zwischen Herz und Dämon“ nimmt uns die Autorin Olga A. Krouk nach St. Petersburg, die pulsierenden Stadt Russlands, mit. Die Geschichte selbst handelt von Liza, welche eine seltene Gabe besitzt, über die sie bisher aber kein Wissen hat. Gerne würde sie mehr erfahren, doch wem kann sie trauen? Auch böse Mächte lauern bereits auf sie...

Das Geschehen der Geschichte beginnt bereits spannend zum Anfang hin und behält einen roten Faden, der sich durch die Geschichte schlängelt. Auch mir fiel es schwer zu wissen wem ich innerhalb des Herganges noch vertrauen konnte und wem nicht. Gerade das machte für mich einen gewissen Reiz aus. Es ist eben dieses Ungewisse und die Neugierde die die Autorin im Leser aufkeimen lässt. Was zusätzlich hervorzuheben wäre, dass sie innerhalb des Verlaufs ebenfalls ein wichtiges Thema mit aufgegriffen hat, welches zum Nachdenken anregt.

Die Charaktere in „Die Schattenflüsterin: Zwischen Herz und Dämon“ haben mir alles in allem sehr gefallen.

Liza hat einen durchbrechenden Humor dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Ihre Art fiel mir positiv auf und macht sie zu einer Sympathieträgerin.

Auch die anderen Charaktere sind wunderbar von der Autorin ausgearbeitet worden, so dass sie ihrer Rolle in dieser Geschichte gerecht werden. Bei einigen wusste ich echt nicht, sind sie gut oder böse – bis es am Ende dann klare Strukturen angenommen hat.

Der Schreibstil der Autorin war bildhaft, lebendig und ansprechend. Innerhalb der Handlung wechselte die Autorin sogar auf die russische Aussprache der Namen was dem Ort des Geschehens eine weiter Authentizität einhauchte. Mir gefiel auch, dass sie dem Leser Einblicke in die Stadt St. Petersburg selbst gab. Es fühlte sich an als stünde man selbst dort neben Liza und erlebe alles hautnah mit und sehe es mit eigenen Augen.

Fazit:
Die Autorin schafft bereits von Anfang an wichtige Reize einzubauen, die den Leser gefangen nehmen und anspornen weiter zu lesen um mehr zu erfahren. Es steckt so viel mehr dahinter als man erahnen kann. Der Verlauf ist nicht so wie ich es mir bereits zum Anfang hin anhand des Klappentextes erdacht hatte, so dass es für mich doch recht unvorhersehbar vonstatten ging. Das gefiel mir allerdings sehr. Das raffinierte Ende wird einige sicher fluchen lassen. Für mich war es überraschend und regte mein Kopfkino an. Fakt ist, danach sieht sicher jeder seinen eigenen Schatten mit ganz anderen Augen.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Ein absolutes Wohlfühl-Buch...

Götterherz (Band 1)
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Meinung:

Im ersten Moment als ich das Cover sah war es Liebe. Meine Erwartungen an die Geschichte hatte ich daher sehr hoch geschraubt. Der Klappentext klang ebenfalls nach etwas das meinem Geschmack ...

Meinung:

Im ersten Moment als ich das Cover sah war es Liebe. Meine Erwartungen an die Geschichte hatte ich daher sehr hoch geschraubt. Der Klappentext klang ebenfalls nach etwas das meinem Geschmack entsprechen könnte.

Seltsame Träume einer jungen Frau in Verbindung mit Göttern und einer Liebe die es zu umkämpfen lohnt.

Die Charaktere waren stimmig und konnten mich überzeugen.

Penelope, kurz Pen genannt, wirkt sanftmütig, sympathisch, aber auch bereit zu kämpfen wenn es sein muss. Ihre Art gefiel mir sehr.

Ajax wirkte zum Anfang hin mit seinem überheblichen Machogehabe auf, was aber sachte innerhalb des Verlaufs der Handlung abebbte und er zum absoluten Traummann aufblühte. Ich mochte die Dialoge in jeder Phase des Buches sehr. Zum Anfang hin gab es gerade durch das Macho gehabe einiges zu schmunzeln. Er ist ein Kämpfer und bereit für die Liebe seines Lebens zu sterben wenn es sein müsste.

Chris gehörte nicht zu meinen Lieblingen dieses Buches. Er wird aber seiner Rolle des auf sich bedachten nur all zu gut gerecht.

Auch die Rollen der anderen verschiedenen Götter gefielen mir zusehends. Es war anders als gedacht aber von überzeugender Natur.

Die Einleitung begann episch und ließ mein Herz höher schlagen. Es dauerte keinen Wimpernschlag und ich war komplett in die Geschichte vertieft. Ich könnte mehr als nur eine Zeile zitieren, denn es gab so manche, die meine Herz zum Schmelzen brachten. Hades entwickelte sich so wunderbar, dass isicherlich am Ende jede Leserin auch gerne so einen Mann an ihrer Seite haben würde. Wer könnte es Ihnen verdenken? Solltet Ihr Götterherz gelesen haben wird er Euch sicher auch in seinen Bann genommen haben.

Der Schreibstil der Autorin B. E. Pfeiffer ist unglaublich einnehmend. Es fühlt sich an als durchleben man die Geschichte Zeitgleich und die Realität tritt in den Hintergrund. Es hat sich so echt angefühlt. Es war eine lange Nacht, aber kaum angefangen, konnte ich nicht aufhören. Diese Geschichte lässt einen nicht mehr los und zum Ende hin war ich wehmütig und hätte mir gewünscht noch mehr Zeit mit den Charakteren verbracht zu haben. Ich konnte mich dem Sog der Geschichte nicht entziehen, und das spricht einfach für das Buch.

Fazit :

Ich habe mit Pen gehofft, gebangt, gelitten, geliebt, geträumt und gelebt! Götterherz ist ein absolutes Wohlfühl-Buch und ließ mich träumen. Die Autorin vereint geschickt Romantik mit aktionreicher und bangender Handlung sowie Göttern der griechischen Mythologie.

Veröffentlicht am 31.01.2019

Eine Protagonistin, die vor Stärke aber auch Misstrauen strotzt,...

Das gleißende Band
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Meinung;

„Das gleißende Band“ von Irene Euler aus dem Drachenmond Verlag ist ein richtig spannungsgeladenes Buch. Es war mir kaum möglich es beiseite Seite zu legen. Wie auch? Der Einstieg in die Geschichte ...

Meinung;

„Das gleißende Band“ von Irene Euler aus dem Drachenmond Verlag ist ein richtig spannungsgeladenes Buch. Es war mir kaum möglich es beiseite Seite zu legen. Wie auch? Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos.

In der Geschichte geht es um Leovel, die drubanter Schwerttochter. Diese rettet unbewusst die Thronerbin ihrer Feinde. Dadurch umschließt sich das gleißende Band um die beiden. Und dieses kann nur gelöst werden, wenn Leovel jene findet die deren Tod wünschen. Auch bedeutet es den sicheren Tod des anderen sollte einer der beiden, so lange sie verbunden sind, getötet werden. Verdächtige gibt es genug, und es ist die Frage, ist man die Jägerin oder die Beute.

Die Charaktere glänzen mit Raffinesse und dadurch, dass keiner außer evtl. die kleine Knospe durchschaubar ist. Es fühlt sich an wie ein Spießrutenlauf gegen die Zeit aber im positiven Sinne. Und man ist genauso vorsichtig, wie Leovel wem man sein Vertrauen schenkt.

Leovel gefiel mir besonders gerade, weil sie NICHT die Glückliche oder das kleine Mäuschen, das wachsen muss, ist. Sie ist stark, gerne unabhängig und vertraut nicht. Ihre Sicht der Dinge und ihr Blick auf die Welt ist auf den ersten Blick düster und durch unschöne Erinnerungen geprägt. Sie hat einen äußerst ausgeprägten Sinn für Sarkasmus, und ihr Schwert ist immer in Reichweite. Mir gefiel das Land und dessen Komplexität aus Leovels Augen kennenzulernen, dies erfolgte nicht zu „ruckartig“ Tempo, bei dem es keine Schwierigkeiten gab zu folgen.

Auch gefiel mir Jorost sehr. Er ist zurückhaltend und geprägt von seinen Erfahrungen, die er vor der Zeit mit Leovel erlebt hat, und welche jetzt noch auf seinen Schultern lasten. Inwiefern, das müsst Ihr selbst herausfinden!

Die anderen Charaktere sind ebenso facettenreich und toll ausgearbeitet. Es fiel mir echt schwer den „Feind“ unter ihnen auszumachen. Ein besonderer Reiz beim Lesen, nicht zu wissen wie es ausgehen wird, war natürlich auch dabei. Ich liebe Unvorhersehbarkeit, und dieses Buch war voll damit. Hinzu kamen unerwartete Wendungen und auch nicht kalkulierbare Offenbarungen. Es gab einen kurzen Augenblick, da dachte ich, jetzt kann die Autorin die Spannung nicht mehr halten, jetzt könnte es eine kleine Atempause geben „Pustekuchen“. Im nächsten Augenblick konnte man das Knistern der Aufregung, die neue Offenbarungen mit sich bringen, spüren. Am Schluss hat mein Herz gepocht „wie verrückt“, so aufregend war es!

Fazit:

Eine unvorhersehbare und spannungs- geballte Fantasy-Geschichte mit einer Protagonistin, die vor Stärke aber auch Misstrauen strotzt, auf die es sich aber einzulassen lohnt. Wer starke, unabhängige und auch sarkastische Protagonistinnen mag, die nicht nur alles in „Blümchen rosa“ sehen wird

Leovel lieben. Ein unvorhersehbarer Spießrutenlauf, der einem immer wieder vor Aufregung den Atem nimmt.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Spannende Legenden, rätselhafte Geheimnisse und eine unglaubliche Gabe..

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Meinung:
„Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ von Rose Snow konnte mich verzaubern. Die Geschichte rund um June, die ihr Abschlussjahr in Cornwall verbringt, geht im Verlauf zügig ...

Meinung:
„Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ von Rose Snow konnte mich verzaubern. Die Geschichte rund um June, die ihr Abschlussjahr in Cornwall verbringt, geht im Verlauf zügig voran. Viele Rätsel und Geheimnisse warten auf den Leser. Und auch die Zwillingsbrüder Blake und Preston scheinen etwas zu verbergen, während von ihnen eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausgeht.

Die Story wird aus der Ich-Perspektive von June erzählt und war einfach mitreißend und fesselnd.

Die Charaktere waren wieder zum Dahinschmelzen. Das Autoren-Duo hat eine unglaubliche Vielseitigkeit in diese Geschichte gesteckt. Es sind „Wohlfühl-Charakter“ dabei und jeder von ihnen ist besonders.

June ist die Heldin der Geschichte und ist von Natur aus unglaublich starrköpfig. Gerne widerlegt sie verschiedene Todesursachen mit einer Statistik was mich schmunzeln ließ – generell hat sie anscheinend viele Statistiken im Kopf nicht nur zum einen Thema. Sie ist klug und ihre Gabe hat mich mehr als umgehauen. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet und allein die Idee zu dieser Gabe ist unglaublich erfrischend.

Die Zwillinge Preston und Blake sind wie Jing und Jang jeder so verschieden doch beide unglaublich verführerisch, unverwechselbar und eigen. Wie jeder ahnen kann gibt es in der Geschichte ein Beziehungsdreieck was mich aber nicht störte. Im Gegenteil; es gefiel mir sogar sehr. Dadurch gab nämlich es so manches mal „Gefühlschaos“.

Mit Grayson und ihrer Freundin Lilly hat das Autoren-Duo June zwei herzensliebe Charaktere zur Seite gestellt. Grayson mit seiner lockeren Art und seinen lässigen Sprüchen muss man einfach gerne haben.

Die Umgebung Cornwalls und auch die Legenden und Mythen zogen mich in ihren Bann. Rose Snow schreibt so aufgreifend, dass man sich ihrer Geschichte nicht entziehen kann. Green Manor bekommt durch sie einen mystischen Charme. Auch sonst ist der Schreibstil einnehmend und angenehm. Schnell verschlingt man Seite um Seite ohne zu merken, wie die Zeit an einem vorbeirauscht. So war ich äußerst schnell durch die Geschichte geglitten und blieb freudestrahlend zurück.

Es war wieder mal ein Leseerlebnis, das mich vollkommen überzeugen konnte.Durchaus gab es auch ein paar Stellen an denen die Spannung etwas nachließ, und auch hin und wieder Wiederholungen wie die Anziehungskraft eines Zwillings und deren Augen. Aber ich fand das nicht schlimm. Es ist ein Jugendbuch, daher auch keine allzu schwere Kost. Bei dem kleinen Abschnitt am Anfang des Klappentextes dachte ich im ersten Moment an die Edelstein Trilogie ABER die Geschichte hat nichts damit gemein und auch die Gabe nicht. Auf jeden Fall ist dieses Buch eines meiner Highlights dieses Jahres.

Fazit:

Spannende Legenden, rätselhafte Geheimnisse und eine unglaubliche Gabe, gepaart mit vielseitigen und faszinierenden Charakteren ergeben ein fantastisches Leseerlebnis. Romantik, Gefühlschaos und eine Portion Magie ist die perfekte Mischung welche den Leser in die mystische Welt rund um Cornwall hineinzieht und seinen ganz eigenen Zauber um ihn legt. Dem Autoren-Duo Rose Snow ist mit „Einen Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit“ wieder einmal ein Meisterwerk gelungen mit dem sie mich vollendens begeistern konnten. Ich kann es gar nicht abwarten bis der zweite Teil erscheint und ich wieder in Junes Welt eintauchen darf. Klare Leseempfehlung meinerseits!