Profilbild von Dark_Rose

Dark_Rose

Lesejury Star
offline

Dark_Rose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dark_Rose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2019

Dieser Thriller hätte der beste seit langem sein können…

Der Präparator
0

Ein Mörder treibt in Chicago sein Unwesen. Er ermordet junge Frauen, balsamiert ihre Körper ein und stellt sie zur Schau. Das FBI gibt den Fall Tatum Gray, der gerade frisch in die BAU versetzt wurde und ...

Ein Mörder treibt in Chicago sein Unwesen. Er ermordet junge Frauen, balsamiert ihre Körper ein und stellt sie zur Schau. Das FBI gibt den Fall Tatum Gray, der gerade frisch in die BAU versetzt wurde und beratend der lokalen Polizei zur Seite stehen soll. Die wollen aber das FBI gar nicht dabei haben und glauben lieber einem kamerageilen Idioten, als Tatum. Er zieht daraufhin die BAU Beraterin und forensische Psychologin Zoe Bentley hinzu, die ihn gleichermaßen fasziniert, verwirrt und nervt, denn sie ist nicht mit ihm einer Meinung und in ihrem Auftreten recht forsch. Leider, ist sie aber auch gut in ihrem Job.

Zoe hat als Kind schreckliches durchgemacht, sie hat entdeckt, dass einer ihrer Nachbarn ein Serienmörder ist, doch niemand glaubte ihr und so entkam er. Doch er hat Zoe nicht vergessen und schickt ihr regelmäßig Briefe. Zoe hat daran noch immer zu knabbern. Als dann auch noch bei dem aktuellen Fall in Chicago solche Briefe auftauchen muss Zoe sich fragen, ob der Albtraum ihrer Kindheit zurückgekehrt ist.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Zoes, Tatums und der Sicht des Killers erzählt.

Zoe ist mir sehr sympathisch. Sie ist unorthodox und recht forsch, aber auch intelligent und sehr gut in ihrem Job. Tatum lebt mit seinem unangepassten Großvater Marvin und einem eigensinnigen, manchmal richtig fiesen Kater zusammen. Auch er ist gut in dem was er tut, aber manchmal doch recht engstirnig und sperrt sich gegen Theorien die nicht von ihm kommen.

Der Killer ist richtig krank. Er ist der Meinung er habe mit den einbalsamierten toten Frauen eine Beziehung. Während der Passagen aus seiner Sicht teilt man seine kranken Gedanken und das ist wirklich sehr, sehr gruselig.

Lange Zeit dachte ich, das Buch könnte der beste Thriller seit langem sein, doch leider ließ es kurz vor Schluss massiv nach.
Was mich so richtig gestört hat waren die verbohrten ignoranten Ermittler. Niemand will auf Zoe hören und wenn sie selbst versucht etwas zu unternehmen, wird sie blöd angemacht und als inkompetent dargestellt, dabei sind es eher die anderen Ermittler, die inkompetent sind. Manchmal wirkt es fast als wollten sie den Killer nicht fassen, so dämlich wie sie sich anstellen.
Kurz vor Schluss lässt auch Zoe einmal richtig nach und das ist leider sehr frustrierend. Hier liegt der Verdacht nahe, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen werden sollte.
Das Ende ist dafür wieder richtig gut.


Fazit: Das Buch ist ein guter Thriller, stellenweise auch richtig, richtig gut. Aber leider hat es auch seine Längen und Schwächen. Ich finde es toll, dass Zoe als Protagonistin aus dem Rahmen fällt. Sie ist eine starke und sehr fähige Frau. Leider weigern sich alle anderen ihr zuzuhören, wenn sie eine Theorie oder Idee hat, die anders ist, als das, was die anderen Ermittler denken oder erwarten. Oft wird Zoe wie ein dummes Kind behandelt und das regt mich sehr auf.
Wäre das nicht gewesen und die künstlich in die Länge gezogenen 20% vor den letzten, sehr spannenden 10% hätte ich dem Buch volle 5 Sterne geben können. So muss ich leider etwas abziehen und es reicht nur noch für 3,5 Sterne. Dort, wo ich keine halben Sterne vergeben kann, muss ich leider auf 3 Sterne abrunden. Das ist wirklich schade, denn mir hat das Buch, bis zu den genannten Schwächen extrem gut gefallen, aber diese Stellen haben mir das Leseerlebnis leider geschmälert.

Veröffentlicht am 09.07.2019

Werwölfe gegen Vampire - mal ein bisschen anders

Unsterbliches Vermächtnis
0

1910: Bram Stoker trifft sich mit Frederick Hirsch, dessen Familie mit dem Werwolf-Fluch belegt ist. Stöcker sieht in dieser Familie Hirsch die Möglichkeit die Vampire ein für alle mal zu vernichten. Laut ...

1910: Bram Stoker trifft sich mit Frederick Hirsch, dessen Familie mit dem Werwolf-Fluch belegt ist. Stöcker sieht in dieser Familie Hirsch die Möglichkeit die Vampire ein für alle mal zu vernichten. Laut seinen Informationen wird in etwa 100 bis 120 Jahren ein Hirsch geboren, dessen Fähigkeiten die aller anderen vor ihm übersteigen und diese Person wird die Vampire vernichten können.

2018: Liz freut sich auf die letzten Sommerferien ihrer Schulzeit, bevor sie im Herbst die letzte Klasse besuchen wird. Dann jedoch kommt alles anders. Ihre verstorbene Großmutter hat ihr ihr Anwesen vermacht und sie muss jetzt ihr letztes Schuljahr in Hannover absolvieren und nebenbei das Haus ausräumen. Dabei findet sie einen Brief ihres verstorbenen Vaters, in dem er sie über den Familienfluch aufklärt. Sie ist diejenige, die alles beenden kann. Sie kann die Vampire vernichten, doch wenn sie scheitert, werden alle Werwölfe sterben. Es liegt nun an ihr. Ihr Vater ließ ihr die Wahl, entweder sie öffnet den zweiten Brief und akzeptiert ihre Bestimmung, oder sie verbrennt die Briefe und lebt weiter in seliger Unwissenheit. Sie öffnet ihn und findet darin eine Kette und ein Blatt Papier mit Runen beschriftet. Wenig später trifft sie das erste Mal auf einen Vampir. Was will er von ihr? Sind alle Vampire böse, oder gibt es Ausnahmen? Wird Liz es schaffen das Rätsel zu lösen?

 
Ich fand das Buch sehr interessant. Allerdings ging mir persönlich die Handlung mit Martin, dem Vampir zu schnell. Liz war mir sympathisch, aber ich empfand sie auch als sehr naiv. Immer wieder haben sich die Ereignisse überstürzt und oft ging es mir ein wenig zu schnell. Da hätten ein paar Absätze oder Seiten mehr nicht geschadet.


Fazit: mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand die Idee sehr gut und den Cliffhanger sehr gut platziert, aber auch nicht so übertrieben, dass er einen mit einem unguten Gefühl zurückgelassen hätte. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band der Reihe lesen, sobald er erscheint. Die Autorin hat mir versprochen, dass Liz ihre Naivität mit der Zeit ablegen wird. Das freut mich sehr, denn mich hat sie schon etwas gestört. Ich wollte ihr immer wieder sagen: Mädel schalt dein Hirn ein! Aber gut, ich bin auch 10 Jahre älter als Liz und habe die Naivität längst in meinem Rückspiegel gelassen. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Wendung am Ende und allgemein die Idee, die dem Buch zugrunde liegt.


Ich kann das Buch Fantasy Fans trotz meiner Kritikpunkte durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Eine originelle Idee aber für mich eine zu unreife Protagonistin

Magie des Feuers
0

Achtung: richtig, richtig fieser Cliffhanger!



Nicis Leben war perfekt. Sie hatte tolle Freunde, liebevolle, wenn auch häufig abwesende Eltern, Geld und es hat sich eine romantische Beziehung zu ihrem ...

Achtung: richtig, richtig fieser Cliffhanger!



Nicis Leben war perfekt. Sie hatte tolle Freunde, liebevolle, wenn auch häufig abwesende Eltern, Geld und es hat sich eine romantische Beziehung zu ihrem besten Freund Max angebahnt. Bis alles den Bach runter ging.

Ausgerechnet an ihrem 17. Geburtstag wendet sich das Blatt gegen Nici. Erst stellt sie merkwürdige Veränderungen fest: Feuer und Hitze scheinen ihr nichts mehr anhaben zu können, dann fackelt sie aus Versehen ihr Zimmer ab, wird aber durch die Flammen nicht verbrannt. Am nächsten Tag ist ihre beste Freundin Leo verschwunden und sie wird von einem mysteriösen Mann bedroht, der sich einen Phönix nennt. Dann erfährt sie, dass sie adoptiert wurde, ihre Adoptivmutter schwanger ist und wenig später wird sie auch noch fast vergewaltigt. Der Höhepunkt des Unglücks ist erreicht als sie letztlich von dem mysteriösen Mann entführt wird.

Plötzlich befindet sie sich in Phoenicia und erfährt, dass auch sie ein Phönix ist und Magie beherrscht – oder zumindest beherrschen wird, wenn sie voll ausgebildet ist. Sie wird die Akademie besuchen und dort lernen mit ihren Kräften umzugehen. Der mysteriöse Mann, Jean Sanders wird ihr Mentor. Doch bald schon muss sie feststellen, dass ihre Pechsträhne noch nicht vorbei ist, denn die Phönixe haben Erzfeinde, die Alcedos, und Nici zieht sie magisch an.

Was wollen sie ausgerechnet von ihr? Wird sie es schaffen, ihre Magie zu beherrschen? Und wird sie überhaupt lange genug leben, um den Abschluss zu machen?



Mir hat das Buch bis kurz vor Schluss sehr gut gefallen. Die Story ist mal wieder etwas ganz anderes. Nici tat mir sehr leid und ich habe sehr mit ihr mitgelitten und ihr ganz oft die Daumen gehalten. Allerdings, und das ist mein ganz großer Kritikpunkt, wird sie gegen Ende, meiner Meinung nach, in ihrem Verhalten und ihren Handlungen immer dümmer. Sie verwandelt sich immer mehr in einen unreifen Teenie, anstatt an den Bedrohungen und Herausforderungen zu wachsen und erwachsen zu werden. Ich wollte sie zeitweise wirklich gegen die Wand werfen.



Fazit: Ich fand das Buch bis kurz vor Schluss wirklich sehr gut. Doch mein Kritikpunkt – das zunehmend unreife und dumme Verhalten der Protagonistin – hat mich gegen Ende mehr und mehr frustriert. Der Cliffhanger hat mich fertig gemacht. Ich werde auch die anderen Bände der Trilogie lesen, ich möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Ich hoffe Nici entwickelt sich weiter und wird erwachsen. Und ich hoffe sehr auf ein Happy End für sie.

Von mir gibt es 3,5 Sterne. Ohne den Kritikpunkt wären es 5 geworden.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Ein schöner Liebesroman mit ein paar Schwächen

The Opposite of You
0

Vera Delane hat Ihre persönliche Hölle überlebt und wagt nun einen Neuanfang. Sie eröffnet einen Food-Truck. Dumm nur, dass der einzige Stellplatz, den sie sich leisten kann, direkt gegenüber eines der ...

Vera Delane hat Ihre persönliche Hölle überlebt und wagt nun einen Neuanfang. Sie eröffnet einen Food-Truck. Dumm nur, dass der einzige Stellplatz, den sie sich leisten kann, direkt gegenüber eines der angesagtesten Restaurants der Stadt ist, das einem Wunderkind der Zunft gehört. Vera dagegen bezeichnet sich selbst als Geächtete, die keine andere Wahl hat, als ihren Food-Truck zu betreiben, da niemand bereit ist, ihr einen Job als Köchin zu geben. Bald schon gerät sie mit ihrem Nachbarn Killian Quinn aneinander und es wäre so viel einfacher ihn und seine Kritik zu ignorieren, wenn es zwischen ihnen nicht so knistern würde.

Vera und Killian liegen sich die meiste Zeit in den Haaren. Das ist auch nicht verwunderlich nach dem was sie durchmachen musste, kann sie seine Art zu kritisieren kaum ertragen. Er ist ein klischeehafter Koch: rechthaberisch, streng, arrogant, brutal in seiner Wortwahl und die meiste Zeit über unausstehlich. Doch es gibt auch einen beinahe netten und sensiblen Killian, allerdings lässt er ihn fast nie von der Leine.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Enthüllung über Veras Vergangenheit fand ich super. Allerdings dauerten mir die Streitigkeiten zwischen Vera und Killian zu lange an. Dieses ständig gleiche Schema, dass sich über fast 50% des Buches zieht empfand ich bald als langweilig und ausgelutscht.
Durch seine Art fiel es mir lange schwer mit Killian warm zu werden, anders als bei Vera, mit der mich mich bald identifizieren konnte – wer leidet nicht an Selbstzweifeln? Doch nach der Hälfte des Buches gelang es mir auch endlich mit Killian – zumindest seinem netten Teil – warm zu werden.

Fazit: der Roman ist ganz gut, ein Liebesroman eben, aber nicht außergewöhnlich, wenn man mal von den Rezeptideen absieht. Wären die Streitereien nicht so zu Tode geritten worden, hätte mir das Buch noch deutlich besser gefallen. Aber die zweiten 50% konnten mich dann doch teilweise dafür entschädigen.

Für Liebesroman-Fans bestens geeignet!

Veröffentlicht am 12.12.2025

Mich konnte es nicht ganz so packen, wie gehofft

Magie und Liebe
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber unabhängig lesbar.



Ihr Doppelleben als Hexe und Immobilienmaklerin macht Eli echt zu schaffen. An sich findet sie es toll, eine Hexe zu sein, aber der Schlafmangel ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber unabhängig lesbar.



Ihr Doppelleben als Hexe und Immobilienmaklerin macht Eli echt zu schaffen. An sich findet sie es toll, eine Hexe zu sein, aber der Schlafmangel macht sie wirklich fertig. Dummerweise braucht man nämlich für die allermeisten Zauber das Mondlicht. Und außerdem ist es viel leichter im Dunkeln zu zaubern – sie darf nämlich auf keinen Fall erwischt werden! Geheimhaltung ist das oberste Gebot.

Doch dann häufen sich merkwürdige Vorkommnisse und Eli wird von einer Großkatze verfolgt. Und da ist auch noch ein Vampir, der ein Haus verkaufen will, auf dessen Grundstück seltsame Dinge vor sich gehen. Bald ist das Chaos perfekt: Schuld an den merkwürdigen Vorkommnissen sind Elfen und Eli ist die Einzige – abgesehen von ihrem tierischen Stalker, der eigentlich ein Gestaltwandler ist und dem Vampir – die sie dazu bringen kann, wieder zu verschwinden, bevor sie die gesamte Magische Gemeinschaft outen.





Ich fand die Idee echt interessant. Hexen leben mitten unter uns und dann noch das Problem mit dem Schlafmangel. Dann wird es immer interessanter, je mehr Wesen dazu kommen und schließlich die Elfen und ihr Chaos.



Ich mochte die Charaktere echt gern, bloß Eli ging mir immer wieder auf die Nerven. Sie reagierte mir manchmal zu impulsiv wie ein Kleinkind mit Trotzanfall – einfach so, aus dem Nichts. Das fand ich anstrengend und unglaubwürdig.



Das Buch begann echt interessant. Ich fand die Welt sehr faszinierend. Dass Hexen und andere Wesen mitten unter uns leben. Auch dass Eli als Hexe bestimmte Jobs übernimmt, wie verletzte Gestaltwandler zusammenzuflicken, gefiel mir sehr.

Ebenso fand ich die Dynamik zwischen den drei Hauptcharakteren sehr gut. Die beiden Männer sind extrem unterschiedlich, doch man lernt immer mehr über sie und manchmal will man sie einfach nur tröstend in den Arm nehmen.



Ich hatte allerdings im letzten Drittel des Buches meine Probleme. Ich tue mich mit anderen Dimensionen einfach schwer. Da hat mich das Buch ein wenig verloren.



Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant. Aber das letzte Drittel hat bei mir im Vergleich zum Rest des Buches verloren.



Ich mochte die Charaktere, aber Eli ging mir manchmal sehr auf die Nerven mit ihren plötzlichen, grundlosen Trotzanfällen.



Ich fand die Geschichte insgesamt interessant, aber sie hat mich nicht dazu gebracht, den Rest der Reihe lesen zu wollen. Mir hat irgendetwas gefehlt, ich weiß aber leider nicht genau, was.



Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere