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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2019

Ideale Unterstützung für die ersten Schritte im Garten

Schluss mit Frust im Beet
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*Ideal für Anfänger und Einsteiger --- Erfahrene Gärtner werden nicht viel Neues darin finden*

Wie man es von den GU-Gartenbüchern gewöhnt ist, haben wir hier auch wieder einen reich bebilderten Ratgeber ...

*Ideal für Anfänger und Einsteiger --- Erfahrene Gärtner werden nicht viel Neues darin finden*

Wie man es von den GU-Gartenbüchern gewöhnt ist, haben wir hier auch wieder einen reich bebilderten Ratgeber mit einer Fülle an Gartenwissen.

Den Titel finde ich allerdings nicht ganz passend. Ich habe mir von diesem Buch mehr Tricks und Kniffe erwartet, die mich im Garten weiterbringen. Da ich schon recht viel Erfahrung im Garten gemacht habe, war für mich das meiste Wiederholung.

Wer sich schwer tut im Garten und eine ganz einfache Anleitung sucht, der ist mit diesem Buch gut beraten. Die einzelnen Kulturen werden kurz und knackig besprochen und die Tipps der Autorin sind wirklich gut.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Kunst, Glas und enttäuschte Liebe

Schneewittchensarg
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In ihrem 7. Fall haben es Ingrid Nyström und Stina Forss wie schon im Vorgängerband „Erzengel“ mit einem Cold Case zu tun. Bei einer Kunstausstellung wird ein Skelett in einem Glassarg präsentiert. Doch ...

In ihrem 7. Fall haben es Ingrid Nyström und Stina Forss wie schon im Vorgängerband „Erzengel“ mit einem Cold Case zu tun. Bei einer Kunstausstellung wird ein Skelett in einem Glassarg präsentiert. Doch statt gläsernen Knochen, liegt ein echtes Skelett, mit dem Brautkleid einer seit 47 Jahren vermissten Frau, in dem Glassarg. Damals ist die junge Braut Berit Thurstan / verheiratete Gunnarsson am Abend ihrer eigenen Hochzeit spurlos verschwunden.
Die Ermittlungen laufen stellenweise zäh und das Ermittlerteam sucht nach der Nadel im Heuhaufen. Viele der damaligen Zeugen / Beteiligten sind schon altersbedingt tot.
Diesmal bringen uns die Autoren das Schwedische Glasreich nahe und vermitteln ein Gefühl für Zeit Ende der 60er Jahre. Mir gefällt es sehr, dass wir neben der Krimihandlung in dieser Reihe viel über regionale Besonderheiten der schwedischen Kultur und Tradition erfahren.
Der Kriminalfall war für mich gut aber nicht überragend im Vergleich zu den Vorgängern. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass die Autoren diesmal mehr Gewicht auf die Weiterentwicklung der Protagonisten gelegt haben. Das tut der Reihe gut und wir kommen endlich dem Geheimnis hinter Kyrell Forss nahe. War er wirklich in den spektakulärsten Mordfall Schwedens involviert?
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und bin neugierig wie es mit Stina Forss weitergeht.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Entführte Kinder und ein Wettlauf gegen die Zeit -- solider britischer Thriller

Blauer Montag
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Frieda Klein arbeitet als Psychotherapeutin und durch einen ihrer Patienten wird sie in Polizeiermittlungen verwickelt. Krimis in denen Profiler oder Psychologen die Ermittlungen begleiten mag ich grundsätzlich ...

Frieda Klein arbeitet als Psychotherapeutin und durch einen ihrer Patienten wird sie in Polizeiermittlungen verwickelt. Krimis in denen Profiler oder Psychologen die Ermittlungen begleiten mag ich grundsätzlich sehr gerne. Hier ist die Kombination zwischen Psychologie und Polizeiarbeit sehr gut gelungen.

Es geht um zwei Vermisstenfälle, die gut 20 Jahre auseinanderliegen, aber scheinbar was miteinander zu tun haben.

Da es sich um eine gekürzte Hörbuchfassung handelt, waren manche Szenen für mich nicht ganz klar nachvollziehbar, aber die Gesamthandlung hat für mich nicht darunter gelitten.

Andrea Sawatzki hat das Buch sehr emotional interpretiert und ich habe ihr sehr gerne zugehört.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Der Autor hat eine grausame Geschichte geschaffen in einem dreckigen und verkommenen Stockholm

1793
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Bei mir haben Cover, Klappentext und Leseprobe eine hohe Erwartungshaltung ausgelöst. Ich lese sehr gerne historische Romane und Krimis/Thriller. Da hier beides zusammen kommt, eigentlich ein ideales Buch ...

Bei mir haben Cover, Klappentext und Leseprobe eine hohe Erwartungshaltung ausgelöst. Ich lese sehr gerne historische Romane und Krimis/Thriller. Da hier beides zusammen kommt, eigentlich ein ideales Buch für mich.

Die Geschichte hat einen sehr eigenen Stil und richtet sich nach den vier Jahreszeiten aus. Im Herbst 1793 wird eine verstümmelte Leiche gefunden und die beiden Hauptprotagonisten übernehmen die Ermittlungen. Das hat mir sehr gut gefallen. Dann kommt Sommer 1793, quasi eine Rückschau, und wir begegnen einem jungen Mann der sein Glück in der großen Stadt sucht und am Schluss eine grausame Tat begehen muss. Im Frühjahr 1793 lernen wir ein junges Mädchen kennen, dem das Schicksal übel mitspielt und die sich ihren Platz im Leben hart erkämpfen muss. Im letzten Teil, Winter 1793, laufen die ganzen Handlungsstränge zusammen und es ergibt sich ein ganzes Bild.

Leider ging für mich der Kriminalfall in den ganzen Nebenschauplätzen unter. Da auf dem Klappentext ein Vergleich zu Sherlock Holmes gezogen wurde, habe ich raffinierte Ermittlungsmethoden erwartet. Cecil Winge ist ein Jurist und der Wahrheit verpflichtet. Aber kein Ermittler im klassischen Sinne.

Mir hat das Buch aber trotzdem recht gut gefallen. Der Autor führt uns in ein dreckiges Stockholm und wir bewegen uns hauptsächlich in den untersten Gesellschaftsschichten. Die teils ekelhaften und grausamen Szenen passen gut zu der Geschichte, könnten aber einige Leser abstoßen.

Zusammenfassend würde ich sagen es ist ein guter historischer Roman mit einem grausamen Mordfall.

Veröffentlicht am 27.06.2019

Guter Ratgeber zur Selbstreflexion

Die drei Fragen des Lebens
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Wer bin ich? - Was ist wirklich? - Was ist Liebe?

Diesen drei Fragen widmet sich der Autor in diesem Buch sehr ausführlich. Er liefert aber keine Pauschalantworten sondern führt die Leser durch einen ...

Wer bin ich? - Was ist wirklich? - Was ist Liebe?

Diesen drei Fragen widmet sich der Autor in diesem Buch sehr ausführlich. Er liefert aber keine Pauschalantworten sondern führt die Leser durch einen Erkenntnisprozess. Es geht für mich in die ähnliche Richtung wie Byron Katies Arbeit ( „The Work“).

Die gut 150 Seiten sind leicht zu lesen und in einer gut verständlichen Sprache geschrieben. Im Buch zieht der Autor zahlreiche Vergleiche zwischen dem persönlichen Erleben und der Aufgabenteilung in einer Regierung / Staat. Das fand ich sehr bildhaft und eindrücklich.

Ein Hauptgrund warum ich mich für dieses Buch entschieden habe war, neben dem wunderschönen Cover, das toltekische Weltbild. Das wird aber im ganzen Buch nicht thematisiert. Ich hätte mir Geschichten aus der Zeit dieser alten Kultur gewünscht und mehr über das 'magische Wissen' dieser Zivilisation erfahren. Deshalb ziehe ich einen Punkt von der Bewertung ab.