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Veröffentlicht am 20.07.2019

Lesenswerter Regionalkrimi

Die Kuh kennt keinen Feiertag
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Das Buch hat ein ins Auge stechendes Cover welches mich sofort interessierte um mehr zu erfahren.
Ok, ich dachte erst nicht das es ein Krimiroman sein würde aber der Klappentext klang auch sehr interessant ...

Das Buch hat ein ins Auge stechendes Cover welches mich sofort interessierte um mehr zu erfahren.
Ok, ich dachte erst nicht das es ein Krimiroman sein würde aber der Klappentext klang auch sehr interessant und daher wollte ich das Buch gern lesen.
Auch mag ich gern Regionalkrimis, da man neben der Handlung noch so Einiges aus der behandelten Region erfährt.
Und mit so einem haben wir es hier zu tun.

Aus dem Inhalt:
Auf dem Hofgut von Milkas Eltern welcher sich in der ländlichen Umgebung von Schwäbisch Hall befindet stürzt an ihrem 35. Geburtstag ein Ultraleichtflugzeug ab.
Bei dem Verunglückten Toten handelt es sich dabei um den Kunstsachverständigen Max Holl.
Er ist Kunstsachverständiger.
Die Polizei meint es handele sich um einen Unfall.
Aber Milka hat da eine ganz eigene Meinung, die sie dazu bringt selber zu ermitteln, und das neben ihrer Arbeit dem Hof, wo sie für Kühe, Buchhaltung und Fahrzeugreparaturen zuständig ist.
Sie ist schon lange mit dem Toten befreundet und kennt auch den Hauptkommissar sehr gut.
Durch ihre Ermittlungen welche im Übrigen speziell sind dehnt sie das Gutmütigkeitsband von Paul Eichert gewaltig.
Dabei ist das nicht ganz ungefährlich.
Wo ist das Motiv zu suchen?
Wie laufen die Ermittlungen weiter?
Dieses und andere Dinge sollte jeder selber erlesen!

Was mir gefiel:
Der Autor bringt wohldosiert die Gegend ins Spiel ohne das es nervt.
Man erfährt nebenbei viel von Land und Leuten.
Einige heimische Wörter fand ich interessant da die mir noch nicht untergekommen sind.
Der Humor gefiel mir ebenfalls.
Haupt und Nebenfiguren sind glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben, und die Dialoge von Milka und Paul fand ich gut, ebenso die Situationskomik.
Auch das Milka so ist wie sie ist.
Die Handlung bot gute Gelegenheit zum miträtseln.
Das Ende ist gut und stimmig.

Wo ich neutral bin:
Der Spannungsbogen baute sich langsam auf.
Das war im Grunde ok, denn am Ende wurde es richtig gut.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um in die Handlung zu kommen.
Das lag auch etwas an den meiner Meinung nach zu langen Sätzen welche nur den Anfang dominierten und meinen Lesefluss etwas ausbremste.
Dann wurde der Schreibstil lockerer und gut zu lesen.
Die Nebenhandlungen welche Nichts mit dem Fall zu tun hatten gingen etwas auf Kosten der Spannung, waren aber trotzdem interessant.

Wo ich etwas skeptisch bin:
Ich fand Milka war bei den polizeilichen Ermittlungen etwas zu präsent.
Das ist für mich kaum vorstellbar.

Ach ja, zu erwähnen wäre die Kulinarik in diesem Buch…
Ich bekam ständig Hunger ;o)

Fazit: Dieses Buch ist ein Regionalkrimi mit der passenden Portion Humor.
Auch konnte ich eine andere Gegend kennenlernen.
Das Buch gefiel mir gut und ich empfehle es gern weiter und vergebe 4 Sterne und würde mich freuen wieder von Milka zu lesen!

Veröffentlicht am 15.07.2019

Spannender und fesselnder Regionalkrimi

Wolfsspiel
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Der Klappentext machte mich sehr neugierig.
Auch lese ich Regionalkrimis und Bücher mir bisher unbekannter Autoren immer sehr gern.
Und den Kreis Lippe kenne ich mal noch gar nicht.
Das Buch mit seinen ...

Der Klappentext machte mich sehr neugierig.
Auch lese ich Regionalkrimis und Bücher mir bisher unbekannter Autoren immer sehr gern.
Und den Kreis Lippe kenne ich mal noch gar nicht.
Das Buch mit seinen 312 Seiten (ohne die Danksagung) spielt überwiegend an realen Schauplätzen.

An einem Mittwoch wird im Kurpark von Bad Salzuflen auf dem Rasen eine Leiche aufgefunden.
Hauptkommissar Dreier die Spurensicherung sind vor Ort.
Es verdichtet sich der Hinweis auf einen Mord - wenn es sich auch um keine Affekttat handelt wie die Spuren in Ohren und Nase vermuten lassen.
Und es wird nicht bei einem Mord bleiben.
Kommissar Dreier beginnt mit den Ermittlungen, allerdings ohne die volle Unterstützung seines Kollegen Rhode, der aufgrund familiärer Befindlichkeiten Wenig zusteuert.
Dabei hat Dreier privat auch Baustellen.
Im seiner Beziehung ist Eiszeit und die alte Freundschaft zur Strafrichterin Tara ist aufgrund von Vorkommnissen zurückgefahren.
Tara kann schwer damit umgehen wenn ein Beschuldigter frei gelassen wird und beginnt selbst mit Helfern zu ermitteln.
Das ist das nicht immer ganz unkritisch zu sehen.
Dreier ist darüber nicht glücklich, aber wenn es bei der Lösung des Falles helfen kann….
Im Hintergrund drängt der Staatsanwalt auf Ermittlungsergebnisse.
Was Spielfiguren damit zu tun haben und ob der Täter der sich im Recht wähnt und so seine Taten begründet gefasst wird, sollte man selber erlesen.
Die Protagonisten sind vorstellbar ausgearbeitet und polarisieren.
Ob das Verhältnis der Ermittler zueinander, oder der Hintergrund des Täters.
Auch wenn mein Leseeinstieg durch die Vielzahl der Protagonisten erschwert wurde, da ich diese erst einmal auseinander halten musste. ;o)
Trotzdem das Blut nicht in Strömen fließt, fühlte ich mich gut durch die Ermittlungstätigkeit und nicht nur einem Handlungsstrang unterhalten und mittendrin.
Auch gefiel mir die flüssige Erzählform und der Tätergedanken in der kursiv gedruckten Ich –Form.
Die Handlung blieb durch überraschende Wendungen spannend bis zu Schluss, auch da der Täter nahezu keinerlei Spuren hinterlässt.
Die Auflösung ist verständlich gelöst und auch die Möglichkeit einer Fortsetzung besteht.
Darauf hoffe ich mal, denn dann wäre ich mit Sicherheit wieder dabei!
Absolut lesenswert und daher vergebe ich gerne 4 Sterne


Veröffentlicht am 12.07.2019

Tschüss Vorurteile – Hallo Neues Leben

Find mich da, wo Liebe ist
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Finde mich da wo Liebe ist, ist ein Roman der mir bisher unbekannten Autorin Anstey Harris.
Solche Bücher lese ich immer sehr gern.
Der Klappentext klingt eingängig und so war ich gespannt auf das Buch.
Als ...

Finde mich da wo Liebe ist, ist ein Roman der mir bisher unbekannten Autorin Anstey Harris.
Solche Bücher lese ich immer sehr gern.
Der Klappentext klingt eingängig und so war ich gespannt auf das Buch.
Als ich das Buch in den Händen hielt war ich von dem schönen Cover begeistert.

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut.
Die Ich- Perspektive mit den Rückblenden liest sich gut.
Dort lernt man Grace kennen, welche nun im ländlichen England lebt und Musikinstrumente repariert.
Eigentlich war ihr Leben anders geplant, aber ein traumatisches Ereignis änderte alles.
Sie führt schon 8 Jahre eine glückliche Beziehung zu David, allerdings hat David eine Familie.
Aber ist diese Beziehung unter diesen Bedingungen wirklich glücklich?
Grace mochte ich mit ihrem liebenswerten Charakter gern, auch wenn ich im ersten Teil eine Frau schwer nachvollziehen kann, welche so lange die Rolle als 2. Geige spielt.
Zum Glück wurde Grace in der 2. Hälfte für mich interessanter da sie sich entwickelt und dann ihren Weg geht ohne in der leidenden Rolle zu verharren.
Das hat mir gefallen!
Die Nebencharaktere waren irgendwie liebevoll und somit vorstellbar und gut gezeichnet.
Ich hätte gern solche Freunde!
Auch wenn der Titel vermuten lässt, handelt es sich bei dem Thema nicht nur um die Liebe.
Es werden auch Themen aufgegriffen wie: Persönliche Entwicklung, Selbstfindungsprozess, Menschen zu akzeptieren wie sie sind oder Hilfe von anderen annehmen können.
Auch wenn manche Stellen hätten etwas knapper gefasst werden können, war es doch interessant und unterhaltsam.
Die 25 Kapitel sind nicht zu umfangreich und das mag ich immer gern.
Wenn man sich das Vorwort der Autorin durchliest und mit dem Inhalt zusammenfügt fragt man sich als geneigter Leser, warum man diesen Titel und nicht den Original Titel verwendet hat, denn den hätte ich irgendwie passender gefunden!
Schön das die Autorin Inhalte aus dem Geigenbau aufgegriffen hat, welche sie von Ihrem Mann gelernt hat.
Das Ende der Geschichte war unerwartet aber trotzdem rund und hat es mir gut gefallen!

Ich möchte die Geschichte mit 4 Sternen bewerten, eine Leseempfehlung geben und ich würde mich freuen mehr von Anstey Harris zu lesen!

Veröffentlicht am 23.06.2019

(m)Eine Reise nach Blackwood

Blackwood
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Ich habe bisher 3 Bücher der Autorin gelesen und als die Autorin in das Genre Kinderbücher wechselte setzte ich aus.
Mit diesem Zwischenstopp war ich erfreut das Frau Sabbag wieder ein Buch herausbringt ...

Ich habe bisher 3 Bücher der Autorin gelesen und als die Autorin in das Genre Kinderbücher wechselte setzte ich aus.
Mit diesem Zwischenstopp war ich erfreut das Frau Sabbag wieder ein Buch herausbringt welches meinen Geschmack zu treffen schien und es sich auch um ein All -Age Buch handelt.
Der Titel klang sehr ansprechend und ich wollte unbedingt mehr erfahren.
Die Kurzbeschreibung tat ihr Übriges, und als Irland Fan war ich sehr gespannt!

Als ich die gebundene Ausgabe in den Händen hielt war ich sehr beeindruckt!
Er ist real noch viel schöner als auf den Abbildungen.
Diese schimmernde Haptik ist sehr schön.
Aus dem Inhalt:
Also wenn solche Post bekommt….ja, auch ich würde wie Gesine (genannte Ge) diesen Brief lesen!
Wenn man in solch einer Situation ist (bei Verwandten in einer fremden Umgebung zu landen) wahrscheinlich umso mehr.
Was für ein räumlicher und auch menschlicher Unterschied sich da für Ge auftut.
Wenn man dann so recht zu keinem Menschen in der neuen Umgebung so recht Vertrauen hat.
Selbst wenn ein gut aussehender Butterdynastie Erbe einem vor die Nase stiefelt…
….und die Bewohner welche eigenartig mit Ihren Gebräuchen anmuten und einem Radiosender der als Buschtrommel fungiert…..
Ein gutes Mittel sich das von der Seele zu schreiben.
Das es allerdings darauf eine Antwort gibt mit dem Absender ist schon erstaunlich.
Der Schreibstil in der Ich Perspektive von Gesine ist wie bisher bei dem Büchern der Autorin gewohnt sehr gut zu lesen, man kann der Geschichte von Anfang an gut folgen.
Ge mochte ich von Anfang an gern, sie ist ja auch erst 15 Jahre jung und daher nahezu bei jedem Fettnäpfchen unerfahren und tritt rein.
Wenn auch manches Mal etwas zu viel für mein Empfinden.
Aber sie ist sehr schusselig - liebenswert und polarisiert.
Die Bewohner sind herrlich spleenig, unterhaltsam und im Ganzen sind es gut nach Irland passende Charaktere.
Allerdings hätte ich mir in der Buchmitte bezüglich der Briefe etwas mehr Bewegung gewünscht.
Das Ende war mir etwas zu schnell erzählt.
Im Ganzen fehlte mir etwas Spannung.

Zusammengefasst ist es eine unterhaltsame Geschichte mit kleinen Schwächen, welches einem All Age - Roman gerecht wird.
Und ich würde 4 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 28.02.2019

Nett zu lesen aber man merkt das Frühwerk der Autorin

Nächte, in denen Sturm aufzieht
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Dies ist mein 2. Buch der Autorin welches ich nun gelesen habe und es ist doch etwas Anderes.
Dieses Buch ein früheres Werk der Autorin, welches schon einmal unter einem anderen Titel (Dem Himmel so nah) ...

Dies ist mein 2. Buch der Autorin welches ich nun gelesen habe und es ist doch etwas Anderes.
Dieses Buch ein früheres Werk der Autorin, welches schon einmal unter einem anderen Titel (Dem Himmel so nah) veröffentlich wurde.
Das Buchcover finde ich passend zu den Jojo Moyes Buchcovern welche ich bisher im Handel gesehen habe.
Und es passt zum Inhalt des Buches.
Zu meinem Vermuten das sich dahinter eine Liebesgeschichte verbirgt, welche in einer interessanten malerischen Gegend abspielt, passt sehr gut.
Auch mag ich die Farbgestaltung gern.

Aus dem Inhalt:
Irgendwo Australien gibt es ein Örtchen mit dem Namen Silver Bay.
Ein schönes Örtchen, denn dort ist alles noch nicht touristisch voll erschlossen so das sich wenige Touristen dorthin verirren.
Diese werden maximal mit einem Ausflugsboot zu der Besichtigung von Walen und Delphinen gebracht.
Dort gibt es eine kleine familiär geführte Pension welches von Kathleen einer 76 jährigen Dame mit Hingabe geführt wird.
Neben ihr leben dort auch ihre Nichte Liza und deren Tochter Hannah, welche dort nach Schicksalsschlägen ein neues Heim gefunden haben.
Eines Tages bekommt der Ort Besuch von einem smarten Londoner Geschäftsmann Mike Dormer.
Er mietet sich ein Zimmer in der Pension.
Und Mike hat Plane im Gepäck welche den Ort für immer verändern könnten, und das das nicht ohne Gegenwehr abläuft ist nur allzu verständlich.
Zumal Mikes Welt eine völlig andere ist als die der dortigen Bewohner.
Managernaturell vs. Naturliebhaber….
Und wenn dann noch die Liebe dazwischen funkt, wird es interessant!
Mehr möchte ich nicht aus dem Inhalt verraten.

Der Schreibstil ist in der Ich Perspektive pro Kapitel des jeweils Erzählenden gehalten, aber lässt sich gut und flüssig lesen.
Die Protagonisten sind gutrealitätsnah ausgearbeitet und vorstellbar.
Auch wenn es sich um eine Liebesgeschichte handelt, ist nicht jede Handlung vorhersehbar und das mag ich!
Unverkennbar war in der ersten Hälfte das Umweltschutzthema, was mir manches Mal etwas lang dargestellt erschien.
Aber das Thema selber gefiel mir trotzdem.
Und meine Fantasie wurde beim Lesen mit Bildern gefüttert.

Mir gefiel das Buch gut, da es nicht simpel auf die Liebe reduziert ist und das Thema Tierschutz / Umweltschutz mich sehr angesprochen hat.
Auch wenn es nicht an mein erst gelesenes Buch heranreicht, (was auch kein Wunder ist denn das wurde ja später geschrieben und die Autorin hat sich weiterentwickelt) ist es lesenswert und ich empfehle es gern weiter!