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Veröffentlicht am 14.11.2024

Hatte leider mehr erwartet

Pi mal Daumen
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Beim Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 wurde das Buch so schön beschrieben und war sogar der Gewinner, da wurde ich neugierig.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Beim Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 wurde das Buch so schön beschrieben und war sogar der Gewinner, da wurde ich neugierig.

Cover:
Das Cover hatte mich eher abgeschreckt. Das Comichafte fand ich nicht direkt ansprechend. Durch das und den Titel konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, ob mir das Buch gefallen könnte.

Inhalt:
Als Oscar, ein hochbegabter Sechzehnjähriger mit Adelstitel in seiner Mathevorlesung sitzt, hat er vor, das Studium alleine durchzuziehen. Er hat nicht mit Moni Kosinsky gerechnet, die bereits Oma ist, mehrere Nebenjobs hat und quasi das komplette Gegenteil von Oscar ist. Was Moni an Wissen fehlt, macht sie mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit wett. Sie ist intelligenter, als sie selbst zugibt und bald entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft.

Handlung und Thematik:
Tatsächlich zog mich die Handlung nicht direkt mit. Mathe war jetzt nicht direkt mein Lieblingsfach im Studium und einige Erklärungen waren mir eher zu hoch für ein Buch das mich eigentlich unterhalten soll. Die Probleme der beiden waren typische Studiumsprobleme und nicht wirklich spannend. Der Klischeelevel war eher hoch und bald nervte mich die Hochbegabten-Schiene. Das Ende war seltsam und nicht zum Rest des Buches passend.

Charaktere:
Ich konnte leider weder mit Oscar, noch mit Moni warm werden. Oscar ist ein hochnäsiger, egoistischer Hochbegabter, der mir durch seine Art direkt unsympathisch war. Es besserte sich leider auch nicht. Die Autorin war leider bei ihm auch nicht wirklich konsequent. Er ist vegan? Warum isst er dann das Fleisch das ihm Moni reindrückt? Bei anderen Sachen ist er so beharrlich, dass es echt nervt und hier nicht?! Bei anderen Dingen versuchte er auch Moni umzupolen. (Achtung kleiner Spoiler: Warum sollte er seine BA zurückstellen?) Es gibt einiges, keinen Sinn… Moni an sich wäre mir vermutlich eher sympathisch gewesen, aber man bekam leider nicht viel von ihr direkt mit.

Schreibstil:
Leider konnte mich Alina Bronskys Schreibstil nicht überzeugen. Die Handlung plätscherte dahin, es gab keine wirkliche Spannung und einige Logiklücken. Die Charaktere holten mich nicht direkt ab und Mathe gefällt mir auch nicht besser. Das Ende war absolut seltsam und für mich nicht zum Rest des Buches passend. Ich würde meine Beziehung zu Mathe eher neutral sehen, dies hat sich auch nicht nach dem Lesen des Buches geändert. Die klischeebehaftete Story um das hochbegabte Kind das die arme alte Frau mitzieht konnte mich nicht abholen. Schade, ich hatte mich so darauf gefreut.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nicht mein Fall. Keine Spannung, Logiklücken, ein seltsames Ende und Charaktere mit denen ich nicht warm wurde. Verstehe die Auszeichnung zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2019

Einsteigerlektüre wirkt eher wie ein Mini-Lexikon mit Seitenfüllern

Bloggen for beginners
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon einige Zeit einen Blog, wollte mich aber gerne noch tiefer in die Techniken und Spezialbegriffe reinlesen und erfahren wie andere Blogger ...



Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon einige Zeit einen Blog, wollte mich aber gerne noch tiefer in die Techniken und Spezialbegriffe reinlesen und erfahren wie andere Blogger arbeiten.

Cover:
Das Cover ist ziemlich bunt und man erkennt schnell um was es geht. Es passt gut zum Inhalt.

Inhalt:
Das Buch besteht aus ca. 10 Seiten Grundlagen, ca. 20 Seiten Lexikon zu Blogger-Begriffen und aus fast 50 Seiten Blogger-Interviews. Ich hatte den Blogger-Interview-Inhalt etwas kürzer erwartet…

Meine Meinung:
Auch wenn das Buch die wichtigsten Grundlagen gibt, so hätte ich mir hier doch mehr erwartet. Am hilfreichsten waren die Blogger-Interviews, jedoch wiedersprechen sich da einige Aussagen zwischen den Bloggern. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Autor die Interviews vielleicht doch nochmal allgemeiner zusammenfasst, Pro- und Kontralisten erstellt oder ähnliches. Ein roter Faden ist leider auch nicht wirklich erkennbar. Das Buch wirkt willkürlich zusammengewürfelt, sodass eine gewisse Anzahl Seiten gefüllt werden kann. Wäre es eine Bachelorarbeit wäre der Autor damit wohl durchgefallen… Es wurden nur Fakten gesucht und wenig Eigenarbeit geleistet, was ich super schade finde! Leider kann ich mit sowas nichts anfangen. Die Fakten kann man sich auch mit wenig Aufwand im Netz zusammensuchen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nicht wie erwartet. Wirkt schnell zusammengeschrieben und hat leider keinen Mehrwert für mich. Kann ich nicht empfehlen. Ist die 7,99 € definitiv nicht wert...

Veröffentlicht am 21.07.2019

Leider nicht so spannend und packend wie erwartet

ZERO - Sie wissen, was du tust
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe Blackout inhaliert und war neugierig auf Marc Elsbergs andere Werke.

Cover:
Das Cover ist genauso dezent wie das von Blackout, sehr dunkel ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe Blackout inhaliert und war neugierig auf Marc Elsbergs andere Werke.

Cover:
Das Cover ist genauso dezent wie das von Blackout, sehr dunkel gehalten aber dennoch auffällig. Der blaue Schriftzug mit „Zero“ springt einem direkt ins Auge. Mir gefällt gut, dass alle Cover von Marc Elsbergs Bücher im gleichen Stil sind (ausgenommen das von „Gier“).

Inhalt:
Als überall im Internet ein Video kursiert, bei welchem ein Junge erschossen wird, nehmen viele die Forschung nach der Ursache auf. Eine Internetplattform namens Freemee sammelt und analysiert Daten von Nutzern um ihnen Hinweise für ein besseres Leben zu geben. Nur einer oder vielleicht mehrere sind anderer Meinung, nämlich ZERO. ZERO ist ein Online-Aktivist, der vieles kritisch darstellt um den Menschen die Augen zu öffnen. Hat er bzw. haben sie recht?

Handlung und Thematik:
Tendenziell ist das Thema super interessant und wichtig. Jeder sollte sich Gedanken machen, inwieweit personenbezogene Daten wirklich zur Verfügung gestellt werden sollten. Leider konnte mich die Handlung nicht so überzeugen. Es zog sich sehr dahin und es passierte nicht wirklich viel. Zwischendurch mal wieder ein paar Verfolgungsjagden, die aber schnell wieder vorbei waren. Stellenweise wirkte es auch surreal konstruiert vor. Auch fehlte mir der Thrill und ein Punkt, der es wert war, das Hörbuch weiterzuhören. Somit habe ich mich fast schon bis zum Ende gequält. Ich fands einfach relativ langweilig. Die Perspektive wechselte zwar immer, aber dies fand ich eher störend als hilfreich.

Charaktere:
Toll fand ich, dass die Charaktere auf dem Hörbuch-Cover-Innenteil kurz beschrieben werden. Die Charaktere fand ich allerdings nicht konsequent genug umgesetzt. Cynthia war irgendwie gegen Datenbrillen, Smartwatches usw. und dann nimmt sie es doch einfach wieder her. Auch konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ihr passierten halt Sachen, aber sie war mir weder sympathisch noch unsympathisch. Ihre Tochter Viola fand ich besser, aber sie kam leider nicht so viel vor wie ihre Mutter. Es wurde viel zwischen den Perspektiven gesprungen, immer wenn man sich an ein Grüppchen gewohnt hat, kam wieder wer anderes.

Sprecher:
Steffen Groths Stimme kam mir irgendwie bekannt vor. Ich fand seine Stimme passend und er passte gut zum Hörbuch. Er hat mir am Hörbuch am besten gefallen. Er war der Grund, warum ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. Seine Stimme ist angenehm und er konnte seine Stimme gut an die Situationen und Personen anpassen. Ich hoffe noch mehr von ihm zu hören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Konnte meiner Erwartungen leider nicht erfüllen. Ich finde das Thema wichtig und interessant, aber hier wurde es leider nicht so gut umgesetzt. Die Handlung wirkt arg konstruiert und die Charaktere oberflächlich. Schade, ich hatte mich so drauf gefreut.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Konnte mich nicht fesseln

Armada
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch zusammen mit Ready Player One geschenkt bekommen und habe mit diesem gestartet, weil es hieß „nicht direkt nach Ready Player One lesen“.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch zusammen mit Ready Player One geschenkt bekommen und habe mit diesem gestartet, weil es hieß „nicht direkt nach Ready Player One lesen“.

Cover:
Das Cover finde ich mega cool: der Typ, der im Halbschatten mit seinem Controller sitzt und hinter ihm bricht die Schlacht gegen Raumschiffe aus. Man erkennt direkt den SF-Charakter und um was es ungefähr geht.

Inhalt:
Zack liebt es, Videospiele zu spielen. Bereits sein Vater hatte eine große Sammlung, auch mit vielen Alien-Theorien. Eines Tages stellt sich heraus, dass sein Vater wirklich recht hat, dass die Videospiele eine Art Training für den Alien-Ernstfall sind. Für Zack beginnt die Schlacht.

Handlung und Thematik:
Mir passierte während des ganzen Buches viel zu wenig. Man wird bereits am Anfang mit etlichen Fakten über alte Filme und alte Spiele bombardiert, die man definitiv auch kürzer fassen hätte könnten. Es dauerte ewig, bis alles losging und dann kam nicht mal richtig Fahrt auf. Es gab immer wieder Wiederholungen und super spannend war es leider nicht. Generell finde ich das Konzept des Gamer-Heldens eine coole Sache, hier wäre aber noch mehr Potential gewesen. Ich bin eigentlich vom Herzen her Gamer, aber hier war für mich nicht viel Neues drin. Es las sich wie ein Mix aus schon Bekanntem.

Charaktere:
Der Protagonist Zack ist Gamer aus Leidenschaft. Er ist gut darin, was auch an seinen Gamer-Genen liegen kann, denn auch sein Dad war Gamer. Man merkt, dass ihm sein Vater fehlt, den er leider nie kennenlernen durfte.
Es gab noch einige weitere Charaktere, aber auf die wurde nie genauer eingegangen, zumindest blieb mir niemand speziell im Gedächtnis.

Schreibstil:
Auch wenn das Buch einfach geschrieben ist und sich theoretisch schnell lesen lässt, war es mir zu zäh. Die Wendungen waren vorhersehbar und es gab einige Wiederholungen. Der Autor schafft es zwar, stellenweise beeindruckende Bilder im Kopf entstehen zu lassen, aber mir fehlte hier ein Bild das sich einbrennt. Manchmal verstand ich die Kapitelübergänge nicht, da sie stellenweise völlig willkürlich wirkten. Schön fand ich, dass die Story aus Zacks Ich-Perspektive geschrieben wurde, aber das war es dann auch schon. Richtig verbunden fühle ich mich mit ihm leider nicht.

Persönliche Gesamtbewertung:
Viel Potential das nicht genutzt wurde. Es las sich wie eine Sammlung aus bereits bestehenden Werken. Für mich war so gut wie keine Spannung spürbar. Einzig und allein die gigantischen Bilder, die im späteren Verlauf in den Kopf gezaubert wurden, fand ich toll. Ich hoffe Ready Player One ist besser, damit warte ich aber nun noch ein bisschen. Dieses Buch hier kann ich aber leider nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 31.05.2019

Science-Fiction-lastig und lediglich oberflächliche Charaktere

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon oft von den Dranbleiber-Stories gehört und wollte gerne auch mal eine lesen. Der Auftakt einer neuen Serie erschien mir hierfür richtig.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon oft von den Dranbleiber-Stories gehört und wollte gerne auch mal eine lesen. Der Auftakt einer neuen Serie erschien mir hierfür richtig.

Cover:
Das Cover finde ich super. Think wirkt darauf wie eine Agentin bzw. eine Person die sich unbeobachtet zwischen den Leuten bewegen kann.

Inhalt:
Durch eine neue Technologie können Bewährungshelfer die Gedanken ihrer Schützlinge hören, so können Gefangene ggf. schneller rehabilitiert werden. Auch Kathy „Think“ Lipinsky hat sich entschlossen, nach einem Zwischenfall in ihrer Psychologen-Karriere als Bewährungshelferin zu arbeiten. Ihr neuester Schützling Clay gerät in einen Mordfall. Ist er schuldig oder unschuldig?

Handlung und Thematik:
Tendenziell gefällt mir die Idee des Kästchens im Kopf, das Gedanken überträgt total gut. Es ist irgendwie beängstigend, aber dennoch in der Zukunft gar nicht so abwegig. Auch wenn es ein bisschen Science Fiction-mäßig wirkte, war dieser Teil (im Gegensatz zu einigen anderen Punkten im Buch) dennoch relativ logisch aufgebaut und die Umsetzung nicht schlecht. Ich würde es allerdings nicht als Thriller bezeichnen. Der Schluss war zwar spannend, aber der Einstieg fiel mir schon etwas schwer und der Mittelteil war auch nicht wirklich so, dass ich sagen würde ich werde von der Spannung richtig mitgezogen, da immer wieder Einschübe den Lesefluss störten.

Charaktere:
Kathy fand ich relativ sympathisch. Sie ist keine Superheldin, sondern kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Auch Clay fand ich irgendwie sympathisch, er tat mir leid, als er in die ganzen Probleme reingerutscht ist. Die anderen Charaktere haben mich eher genervt.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Trent Kennedy Johnson war stellenweise verwirrend, was aber vermutlich die gewünschte Wirkung ist, da Think ja zwischen den Gedanken hin und herzappt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, lässt es sich einigermaßen gut lesen, man muss sich allerdings sehr konzentrieren. Die Spannung wurde immer wieder dadurch unterbrochen, dass es irgendwelche Einschübe gab. In diesen Einschüben bzw. Perspektivenwechseln war es immer wieder der Fall, dass Satzzeichen und Leerzeichen einfach weggelassen wurden. Das störte einfach den Lesefluss. Auch hier wieder die Anmerkung: für einen „Thriller“ hatte mir das Buch etwas zu wenig Thrill und zu viel Science Fiction. Manchmal waren für mich die Gedankengänge der Charaktere nicht ganz nachvollziehbar. Bei der Dranbleiber-Serie bin ich leider nicht so sehr motiviert dran zu bleiben.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nichts für mich. Finde es handelt sich mehr um ein Science-Fiction Buch und nicht um einen Thriller. Stellenweise war es unlogisch aufgebaut und die Charaktere eher nur oberflächlich beschrieben. Ich werde nicht dran bleiben an dieser Dranbleiber-Serie…

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