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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2018

Viel Potential das leider nicht ausgeschöpft wurde…

Sechs Tage
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Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe das Buch bei einer Buchverlosung gewonnen.
Cover:
Das Gesicht der Frau und die dämonischen Hände, die ihr den Mund zuhalten wirkt gruselig. Auch ist es sehr düster und ...

Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe das Buch bei einer Buchverlosung gewonnen.
Cover:
Das Gesicht der Frau und die dämonischen Hände, die ihr den Mund zuhalten wirkt gruselig. Auch ist es sehr düster und ich konnte es gleich als Thriller erkennen.
Inhalt:
Jenny wacht in einem Keller auf. Es ist stockdunkel und sie weiß weder wer sie hingebracht hat, noch warum sie hergebracht wurde. (Wie) Kann sie entkommen?
Meine Meinung:
Allein als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mich schon in das Buch verliebt. Leider ebbte das ganze schnell ab. Das Buch ist durchzogen mit Rückblenden, die oft sehr langatmig und unbedeutend für ihre aktuelle Situation waren. Die Rückblenden überwogen die aktuelle Situation. Ich finde man hätte mehr auf den Hunger, den Durst und generell das Gefühl eingehen können, wenn man sich in einem abgeschlossenen lautlosen Raum befindet. Gab es nicht aktuelle Studien, die belegen, dass man dann Pfeiftöne hört, da der Kopf Geräusche simuliert?! Die Situation im Keller hätte besser ausgearbeitet und in den Vordergrund gerückt werden können. Das Ende war dann etwas besser geschrieben, leider konnte es den Rest des Buches nicht retten…
Jenny ist eine Person, die übermäßig viele Schicksalsschläge erlebt hat. Sie nimmt die Situation in ihrem Gefängnis übermäßig gut auf und gerät so gut wie garnicht in Panik (zumindest ist es nicht spürbar). Mit der Zeit flacht ihr Stolz und ihre Selbstsicherheit ein wenig ab, kommt aber schnell wieder. Ihre Gefühle und Gedanken in den Rückblenden wurden besser ausgearbeitet als die in der Gegenwart. Ich konnte mich leider nicht wirklich in sie hineinversetzen.
Schreibstil:
Die Autorin hat Potential Situationen gut zu beschreiben. Leider kam dies bei Sechs Tage nur bedingt rüber. Das Hauptaugenmerk lag auf den Rückblenden, die sehr detailreich beschrieben wurden. Leider wurde das Ganze dadurch langatmig und wenig spannend. Die Gefühle und Gedanken in der Gefängnis-Situation wurden nur wenig beschrieben und somit konnte es mich wenig mitreißen. Es kamen spannende Situationen, diese flachten aber gleich wieder ab. Wenn das ganze Buch im Stil der letzten 2 Kapitel geschrieben gewesen wäre, wäre es besser gewesen. Das Ende war spannend und mitreißend, der Schreibstil hier kam mir anders vor als der Rest des Buches… Hier gab es Nervenkitzel, den es zuvor nicht gab.
Persönliche Gesamtbewertung:
Super Story, aus der leider nicht wirklich was gemacht wurde… Die psychischen und physischen Belastungen während der Gefängnis-Situation hätten besser recherchiert und ausgearbeitet werden müssen… Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, auch wenn die Idee dahinter super war. Wegen des guten Endes gibt’s 2 von 5 Sternen, ich würde das Buch (wenn überhaupt) Thriller-Neulingen empfehlen, da es nur wenige Nervenkitzel-Momente enthält. Das Buch enthält gefühlt mehr Drama-Bestandteile als Thriller-Elemente…

Veröffentlicht am 14.11.2024

Hatte leider mehr erwartet

Pi mal Daumen
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Beim Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 wurde das Buch so schön beschrieben und war sogar der Gewinner, da wurde ich neugierig.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Beim Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 wurde das Buch so schön beschrieben und war sogar der Gewinner, da wurde ich neugierig.

Cover:
Das Cover hatte mich eher abgeschreckt. Das Comichafte fand ich nicht direkt ansprechend. Durch das und den Titel konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, ob mir das Buch gefallen könnte.

Inhalt:
Als Oscar, ein hochbegabter Sechzehnjähriger mit Adelstitel in seiner Mathevorlesung sitzt, hat er vor, das Studium alleine durchzuziehen. Er hat nicht mit Moni Kosinsky gerechnet, die bereits Oma ist, mehrere Nebenjobs hat und quasi das komplette Gegenteil von Oscar ist. Was Moni an Wissen fehlt, macht sie mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit wett. Sie ist intelligenter, als sie selbst zugibt und bald entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft.

Handlung und Thematik:
Tatsächlich zog mich die Handlung nicht direkt mit. Mathe war jetzt nicht direkt mein Lieblingsfach im Studium und einige Erklärungen waren mir eher zu hoch für ein Buch das mich eigentlich unterhalten soll. Die Probleme der beiden waren typische Studiumsprobleme und nicht wirklich spannend. Der Klischeelevel war eher hoch und bald nervte mich die Hochbegabten-Schiene. Das Ende war seltsam und nicht zum Rest des Buches passend.

Charaktere:
Ich konnte leider weder mit Oscar, noch mit Moni warm werden. Oscar ist ein hochnäsiger, egoistischer Hochbegabter, der mir durch seine Art direkt unsympathisch war. Es besserte sich leider auch nicht. Die Autorin war leider bei ihm auch nicht wirklich konsequent. Er ist vegan? Warum isst er dann das Fleisch das ihm Moni reindrückt? Bei anderen Sachen ist er so beharrlich, dass es echt nervt und hier nicht?! Bei anderen Dingen versuchte er auch Moni umzupolen. (Achtung kleiner Spoiler: Warum sollte er seine BA zurückstellen?) Es gibt einiges, keinen Sinn… Moni an sich wäre mir vermutlich eher sympathisch gewesen, aber man bekam leider nicht viel von ihr direkt mit.

Schreibstil:
Leider konnte mich Alina Bronskys Schreibstil nicht überzeugen. Die Handlung plätscherte dahin, es gab keine wirkliche Spannung und einige Logiklücken. Die Charaktere holten mich nicht direkt ab und Mathe gefällt mir auch nicht besser. Das Ende war absolut seltsam und für mich nicht zum Rest des Buches passend. Ich würde meine Beziehung zu Mathe eher neutral sehen, dies hat sich auch nicht nach dem Lesen des Buches geändert. Die klischeebehaftete Story um das hochbegabte Kind das die arme alte Frau mitzieht konnte mich nicht abholen. Schade, ich hatte mich so darauf gefreut.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nicht mein Fall. Keine Spannung, Logiklücken, ein seltsames Ende und Charaktere mit denen ich nicht warm wurde. Verstehe die Auszeichnung zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024 nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2019

Einsteigerlektüre wirkt eher wie ein Mini-Lexikon mit Seitenfüllern

Bloggen for beginners
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon einige Zeit einen Blog, wollte mich aber gerne noch tiefer in die Techniken und Spezialbegriffe reinlesen und erfahren wie andere Blogger ...



Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon einige Zeit einen Blog, wollte mich aber gerne noch tiefer in die Techniken und Spezialbegriffe reinlesen und erfahren wie andere Blogger arbeiten.

Cover:
Das Cover ist ziemlich bunt und man erkennt schnell um was es geht. Es passt gut zum Inhalt.

Inhalt:
Das Buch besteht aus ca. 10 Seiten Grundlagen, ca. 20 Seiten Lexikon zu Blogger-Begriffen und aus fast 50 Seiten Blogger-Interviews. Ich hatte den Blogger-Interview-Inhalt etwas kürzer erwartet…

Meine Meinung:
Auch wenn das Buch die wichtigsten Grundlagen gibt, so hätte ich mir hier doch mehr erwartet. Am hilfreichsten waren die Blogger-Interviews, jedoch wiedersprechen sich da einige Aussagen zwischen den Bloggern. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Autor die Interviews vielleicht doch nochmal allgemeiner zusammenfasst, Pro- und Kontralisten erstellt oder ähnliches. Ein roter Faden ist leider auch nicht wirklich erkennbar. Das Buch wirkt willkürlich zusammengewürfelt, sodass eine gewisse Anzahl Seiten gefüllt werden kann. Wäre es eine Bachelorarbeit wäre der Autor damit wohl durchgefallen… Es wurden nur Fakten gesucht und wenig Eigenarbeit geleistet, was ich super schade finde! Leider kann ich mit sowas nichts anfangen. Die Fakten kann man sich auch mit wenig Aufwand im Netz zusammensuchen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nicht wie erwartet. Wirkt schnell zusammengeschrieben und hat leider keinen Mehrwert für mich. Kann ich nicht empfehlen. Ist die 7,99 € definitiv nicht wert...

Veröffentlicht am 21.07.2019

Leider nicht so spannend und packend wie erwartet

ZERO - Sie wissen, was du tust
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe Blackout inhaliert und war neugierig auf Marc Elsbergs andere Werke.

Cover:
Das Cover ist genauso dezent wie das von Blackout, sehr dunkel ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe Blackout inhaliert und war neugierig auf Marc Elsbergs andere Werke.

Cover:
Das Cover ist genauso dezent wie das von Blackout, sehr dunkel gehalten aber dennoch auffällig. Der blaue Schriftzug mit „Zero“ springt einem direkt ins Auge. Mir gefällt gut, dass alle Cover von Marc Elsbergs Bücher im gleichen Stil sind (ausgenommen das von „Gier“).

Inhalt:
Als überall im Internet ein Video kursiert, bei welchem ein Junge erschossen wird, nehmen viele die Forschung nach der Ursache auf. Eine Internetplattform namens Freemee sammelt und analysiert Daten von Nutzern um ihnen Hinweise für ein besseres Leben zu geben. Nur einer oder vielleicht mehrere sind anderer Meinung, nämlich ZERO. ZERO ist ein Online-Aktivist, der vieles kritisch darstellt um den Menschen die Augen zu öffnen. Hat er bzw. haben sie recht?

Handlung und Thematik:
Tendenziell ist das Thema super interessant und wichtig. Jeder sollte sich Gedanken machen, inwieweit personenbezogene Daten wirklich zur Verfügung gestellt werden sollten. Leider konnte mich die Handlung nicht so überzeugen. Es zog sich sehr dahin und es passierte nicht wirklich viel. Zwischendurch mal wieder ein paar Verfolgungsjagden, die aber schnell wieder vorbei waren. Stellenweise wirkte es auch surreal konstruiert vor. Auch fehlte mir der Thrill und ein Punkt, der es wert war, das Hörbuch weiterzuhören. Somit habe ich mich fast schon bis zum Ende gequält. Ich fands einfach relativ langweilig. Die Perspektive wechselte zwar immer, aber dies fand ich eher störend als hilfreich.

Charaktere:
Toll fand ich, dass die Charaktere auf dem Hörbuch-Cover-Innenteil kurz beschrieben werden. Die Charaktere fand ich allerdings nicht konsequent genug umgesetzt. Cynthia war irgendwie gegen Datenbrillen, Smartwatches usw. und dann nimmt sie es doch einfach wieder her. Auch konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ihr passierten halt Sachen, aber sie war mir weder sympathisch noch unsympathisch. Ihre Tochter Viola fand ich besser, aber sie kam leider nicht so viel vor wie ihre Mutter. Es wurde viel zwischen den Perspektiven gesprungen, immer wenn man sich an ein Grüppchen gewohnt hat, kam wieder wer anderes.

Sprecher:
Steffen Groths Stimme kam mir irgendwie bekannt vor. Ich fand seine Stimme passend und er passte gut zum Hörbuch. Er hat mir am Hörbuch am besten gefallen. Er war der Grund, warum ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. Seine Stimme ist angenehm und er konnte seine Stimme gut an die Situationen und Personen anpassen. Ich hoffe noch mehr von ihm zu hören.

Persönliche Gesamtbewertung:
Konnte meiner Erwartungen leider nicht erfüllen. Ich finde das Thema wichtig und interessant, aber hier wurde es leider nicht so gut umgesetzt. Die Handlung wirkt arg konstruiert und die Charaktere oberflächlich. Schade, ich hatte mich so drauf gefreut.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Konnte mich nicht fesseln

Armada
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch zusammen mit Ready Player One geschenkt bekommen und habe mit diesem gestartet, weil es hieß „nicht direkt nach Ready Player One lesen“.

Cover:
Das ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe dieses Buch zusammen mit Ready Player One geschenkt bekommen und habe mit diesem gestartet, weil es hieß „nicht direkt nach Ready Player One lesen“.

Cover:
Das Cover finde ich mega cool: der Typ, der im Halbschatten mit seinem Controller sitzt und hinter ihm bricht die Schlacht gegen Raumschiffe aus. Man erkennt direkt den SF-Charakter und um was es ungefähr geht.

Inhalt:
Zack liebt es, Videospiele zu spielen. Bereits sein Vater hatte eine große Sammlung, auch mit vielen Alien-Theorien. Eines Tages stellt sich heraus, dass sein Vater wirklich recht hat, dass die Videospiele eine Art Training für den Alien-Ernstfall sind. Für Zack beginnt die Schlacht.

Handlung und Thematik:
Mir passierte während des ganzen Buches viel zu wenig. Man wird bereits am Anfang mit etlichen Fakten über alte Filme und alte Spiele bombardiert, die man definitiv auch kürzer fassen hätte könnten. Es dauerte ewig, bis alles losging und dann kam nicht mal richtig Fahrt auf. Es gab immer wieder Wiederholungen und super spannend war es leider nicht. Generell finde ich das Konzept des Gamer-Heldens eine coole Sache, hier wäre aber noch mehr Potential gewesen. Ich bin eigentlich vom Herzen her Gamer, aber hier war für mich nicht viel Neues drin. Es las sich wie ein Mix aus schon Bekanntem.

Charaktere:
Der Protagonist Zack ist Gamer aus Leidenschaft. Er ist gut darin, was auch an seinen Gamer-Genen liegen kann, denn auch sein Dad war Gamer. Man merkt, dass ihm sein Vater fehlt, den er leider nie kennenlernen durfte.
Es gab noch einige weitere Charaktere, aber auf die wurde nie genauer eingegangen, zumindest blieb mir niemand speziell im Gedächtnis.

Schreibstil:
Auch wenn das Buch einfach geschrieben ist und sich theoretisch schnell lesen lässt, war es mir zu zäh. Die Wendungen waren vorhersehbar und es gab einige Wiederholungen. Der Autor schafft es zwar, stellenweise beeindruckende Bilder im Kopf entstehen zu lassen, aber mir fehlte hier ein Bild das sich einbrennt. Manchmal verstand ich die Kapitelübergänge nicht, da sie stellenweise völlig willkürlich wirkten. Schön fand ich, dass die Story aus Zacks Ich-Perspektive geschrieben wurde, aber das war es dann auch schon. Richtig verbunden fühle ich mich mit ihm leider nicht.

Persönliche Gesamtbewertung:
Viel Potential das nicht genutzt wurde. Es las sich wie eine Sammlung aus bereits bestehenden Werken. Für mich war so gut wie keine Spannung spürbar. Einzig und allein die gigantischen Bilder, die im späteren Verlauf in den Kopf gezaubert wurden, fand ich toll. Ich hoffe Ready Player One ist besser, damit warte ich aber nun noch ein bisschen. Dieses Buch hier kann ich aber leider nicht empfehlen.