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Veröffentlicht am 07.05.2020

Interessant, doch es fehlte mir etwas dabei.

Forever Free - San Teresa University
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„Forever Free“ ist der Auftaktband der dreiteiligen „San Teresa University“ Reihe von Kara Atkin und mein erster Roman der Autorin. Ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch überhaupt ...

„Forever Free“ ist der Auftaktband der dreiteiligen „San Teresa University“ Reihe von Kara Atkin und mein erster Roman der Autorin. Ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch überhaupt lesen wollte, doch das Cover ist wirklich sehr hübsch und verspielt, der Klappentext verhieß durch das Geheimnisvolle spannend zu werden, also packte ich es schließlich doch ein. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie genau ich es bewerten soll. Der Schreibstil war gut, die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Raelyn erzählt, dazu gesellt sich noch Hunter, welcher mit der Zeit weniger Kapitel zur Verfügung bekommt.

Raelyn kann es kaum erwarten ihr Studium in Kalifornien zu beginnen, ganz weit weg von zu Hause und endlich von vorne anzufangen. Aber sie stellt fest, dass es nicht ganz so einfach ist, wie gedacht und ihr altes Leben sie stärker im Griff hat. Vor allem als sie den geheimnisvollen Hunter auf einer Party kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt. Doch er verkörpert alles, was sie hinter sich lassen wollte…

Raelyn ist eine äußerst schüchterne und introvertierte Persönlichkeit, welche kaum ein Wort hervorbringt. Sie hatte in ihrem alten Leben keine Freunde, und tut sich hier auch sehr schwer neue zu finden. Ich finde es toll, wie man miterleben kann, wie sie so langsam ihre Schüchternheit etwas ablegt, damit sie Freunde findet, erkennt, was sie vom Leben will und auch so leben kann, wie sie möchte. Sie ist sehr lieb, ehrgeizig und klug. Ich fand sie sympathisch, konnte nachvollziehen, wie sie sich fühlt.

Hunter soll sehr geheimnisvoll sein, aber meiner Ansicht nach, gab es da nur eine Sache und dieses hat sein ganzes Denken vereinnahmt. Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass ich bis zum Schluss nicht gemerkt habe, was denn sein eigentliches Problem ist, aber wenn man das dann weiß, ist einem alles viel klarer. Er ist neben seinem Studium ein Produzent, welcher sich die meiste Zeit in seiner Arbeit verliert. Er ist genauso ehrgeizig wie Rae, sehr selbstbewusst, weiß was er will und ihm sind das Gerede der anderen total egal. Meint er zumindest. Ich mag ihn recht gerne, doch zwischenzeitlich ist er auch etwas nervig, doch erst zum Schluss weiß man eben, was es damit auf sich hatte.

Wir lernen gleich zu Anfang schon Raes baldige Freunde kennen. Kate ist aufgeweckt, lieb und für Rae da. Sie ist auch etwas hinterlistig, meint es aber gut. 😉 Sie ist eine Bloggerin und hat echt viel zu tun, für mich sieht es eher so aus, als würde es sie so langsam nerven, aber das werden wir wohl im zweiten Band erfahren. Dann gibt es noch April, welche auch ein wenig zurückhaltender ist, doch ist nicht auf den Mund gefallen. Tyler ist ein kleiner Holladrio, er macht sehr viele Auslandssemester ist öfter sehr lange weg. Er kann es sich auch leisten, denn seine Eltern sind wohl reich. Er ist jedenfalls oft gut gelaunt, und ist auch für alle da.

Die Geschichte selbst, weiß ich nicht so genau, wie ich sie bewerten soll. Das Rad wurde nicht neu erfunden. Es ist eine typische NA Story. Manches ist ziemlich langwierig, vor allem der Anfang, denn man braucht fast 100 Seiten, bis die Protagonisten das erste Mal aufeinandertreffen! Man wartet ja eigentlich immer sehnsüchtig darauf, dass diese sich kennenlernen, doch hier musste man echt lange warten. Wie gesagt, am Anfang bekommt Raelyn echt viel Zeit sich einzugewöhnen, und plötzlich auf der anderen Seite geht alles sehr schnell, als sie dann endlich mit Hunter zusammen ist. Da geht ein wenig an der Tiefe verloren. Schade eigentlich.

Raelyns Mutter war mir auch immer etwas suspekt. Vor allem ihre Persönlichkeit konnte ich nicht einordnen, denn war sie am Anfang sehr liebevoll und verständnisvoll, kam sie bei den Beschreibungen von Rae überhaupt nicht gut weg. Sie war kontrollsüchtig, überaus anhänglich und hatte um alles Angst. Wobei sie zum Schluss, als sie einmal die Meinung gegeigt gekriegt hatte, sich sofort wieder besserte.

Was ich auch ein wenig schade fand, war, dass man nicht so viel von ihrem „Schauspielunterricht“ zu sehen bekam. Was Rae bei ihrer Schüchternheit helfen sollte, wurde schnell immer beiseitegeschoben und kurz erwähnt. Da hätte ich gerne mehr gesehen. Am Anfang hätte man gut und gerne ein paar Seiten weglassen können, um hintenrum mehr Tiefe einfließen zu lassen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich habe es ja auch sehr schnell ausgelesen gehabt. Es war schön mitanzusehen, wie Raelyn sicherer wurde, ihre Schüchternheit etwas ablegte, dass Hunter sich seinen Problemen stellt. Es hat mich nicht umgehauen, war nichts Besonderes, aber es war gut zu lesen und interessant.

Kate hat mich in diesem Band sehr neugierig auf ihre Geschichte werden lassen, also mal schauen, wie es in Band Zwei weitergeht, und ob dieser mir mehr zusagen wird.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Eine interessante und tolle Story, doch kein Highlight für mich!

Broken Dreams
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„Broken Dreams“ ist der Auftaktband der neuen Reihe „Only by Chance“ von Anne-Marie Jungwirth und mein erster Roman der Autorin. Das Cover finde ich wunderschön, es vermittelt gleich den Eindruck, dass ...

„Broken Dreams“ ist der Auftaktband der neuen Reihe „Only by Chance“ von Anne-Marie Jungwirth und mein erster Roman der Autorin. Das Cover finde ich wunderschön, es vermittelt gleich den Eindruck, dass da etwas im Argen liegt, dass dem Mann etwas auf den Schultern lastet und sieht einfach toll aus. Passt sehr gut. Der Schreibstil war sehr gut, ich kam ganz leicht durch das Geschehen und wurde gut unterhalten.

Die Geschichte dreht sich um Tyriq, welcher gerade nach seiner fünfjährigen Gefängnisstrafe wieder freien Fuß fasst und dies überhaupt nicht so einfach ist. Er möchte ein neues Kapitel in seinem Leben aufschlagen und sein altes hinter sich lassen – oder eher seine alte Gang. Beides ist schwerer als gedacht.

Er hat Geldprobleme und als er die Geldbörse der anscheinend gut situierten Avery findet hadert er mit sich. Zwischen den beiden prallen Welten aufeinander, aber es knistert sofort gewaltig. Mit Avery fasst Tyriq neuen Mut und will seine längst zerbrochenen Träume Wirklichkeit werden lassen, doch die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht abschütteln und stellt ihre neu entfachte Liebe auf eine harte Probe…

Schon der Klappentext hat mir so unglaublich gut gefallen und ich erwartete eine Story mit viel Konfliktpotenzial, aufeinandertreffende Welten – er Arm, sie „Reich“ – dann noch die Gang und ganz verwirrende Gefühle. Ich muss auch sagen, dass hier ein wenig an Potenzial verloren ging, denn ich habe diese Gefühle, dieses Feeling nicht ganz so gehabt. Außerdem ist es doch eigentlich alles immer ziemlich einfach vonstattengegangen, ohne einmal richtig auf den „Putz“ zu Hauen. Es war schon vorhanden, doch nicht so in der Dimension, dass ich völlig mitfieberte und ihnen beistehen möchte.

Zu den Charakteren einmal. Tyriq hat viel durchmachen müssen. Die Familie ist nicht mehr dasselbe, die Gang will er nicht mehr sehen und hat ihm schlimme Entscheidungen treffen lassen und nun hat er auch noch kein Geld, er muss sich einen Job suchen, und das ist mal nicht so einfach mit einem Vorstrafenregister. Als er aus dem Gefängnis kommt ist er zwar ein harter Kerl, doch auch der mustergültigste Mensch, welchen ich je gesehen habe. Er ist nett, liebevoll, gut, ein kleiner Softie im Herzen und kümmert sich. Dazu ist er aber ziemlich unsicher, kämpft mit seiner Vergangenheit und möchte einfach loslassen können. Ein sehr schöner Charakter, welchen ich gerne mochte.

Avery ist da irgendwie etwas anders. Sie zwar gut situiert, aber nicht wirklich reich. Sie hat eine eigene Firma, kann sich über Wasser halten. Sie wirkt etwas zurückhaltend, distanziert, ist aber ein lieber Mensch. Dazu ist sie auch eine unglaublich sture Person und wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, gibt sie nicht so leicht auf. Dies fand ich toll. Mit ihrem Job hat sie einiges zu tun und möchte nicht in Vergessenheit geraten, denn es gibt da einen Konkurrenten, welcher ein ziemlicher Ar*** ist und einen sehr auf den Senkel geht. Was mir bei Avery ein wenig störte war, dass sie nicht lange über die Geschichte von Tyriq nachdenkt und dies einfach so hinnimmt und sich nicht zurückzieht um darüber nachzudenken, dass sie einfach holterdiepolter drauf losstürmt. Was mich auch erstaunte, war zum Schluss ihre plötzliche Wende in einem Thema, denn dies ist nie aufgenommen worden, sondern kam ganz plötzlich. Hat mich gewundert, doch nicht so schlimm und wenn sie es so will, dann gut.

Nun, für mich war die Geschichte schon vorausschauend und ohne nennenswerte Überraschungen, außer diese zum Schluss, welches für mich dann auch zu einfach ging und die Lösung zu leicht und undramatisch. Den beiden wurden fast keine Hindernisse in ihre Beziehung gelegt, nur hin und wieder kamen welche Probleme zutage. Ihre Freunde haben da nicht wirklich etwas dazu gesagt, sondern nur dass er heiß ist und was solls. Da ist Tyriqs Mutter schon mehr gegen ihre Beziehung. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, sie hat mich gut unterhalten und war interessant, die Story war bis auf die Dinge oben gut gestaltet. Für mich kein Highlight, doch recht gut gemacht und fand ich schön zu lesen. Eine Geschichte für einen Neuanfang, gesellschaftliche Unterschiede und was man alles für die Liebe tun würde.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Eine schöne und interessante Geschichte mit hie und da ein paar Abzügen!

My Perfect Ruin
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„My Perfect Ruin“ ist eine neue Rocker-Romance von Cherrie Lynn. Das Cover gefällt mir schon mal richtig gut, der typische Kerl mit Gitarre, passt auch super toll zum Thema. Ein wenig düster, einfach, ...

„My Perfect Ruin“ ist eine neue Rocker-Romance von Cherrie Lynn. Das Cover gefällt mir schon mal richtig gut, der typische Kerl mit Gitarre, passt auch super toll zum Thema. Ein wenig düster, einfach, doch stylish. Der Schreibstil war sehr locker, man musste sich überhaupt nicht anstrengen. Man kam toll durch das Geschehen ohne verschachtelte Sätze, also alles ganz fluffig.

Rockstar Elijah Vance will sich nach der schlimmen Trennung nur auf das Wichtigste konzentrieren. Seine Musik und seine kleinen Söhne Seger und Dylan. Er will die beiden mit auf eine zweimonatige Tour mitnehmen. Das Problem dabei ist aber die Nanny Iris Silverman.

Diese ist von seiner Ex Heidi dazu beauftragt worden ihn zu beobachten. Falls er irgendeinen Blödsinn veranstalten sollte, kann sie ihm das Sorgerecht streitig machen. Iris ist ein nervtötender Faktor, welcher eher mit seiner Ex zusammenhängt, denn Iris berührt auch zum ersten Mal seit langer Zeit sein kaltes Herz…

Das Buch startet schon mal direkt mit einem Streit und da kann man schon mal erkennen wie sich die Beziehung von Elijah und Heidi abgespielt haben könnte und wie der weitere Verlauf wohl sein kann. Iris bekommt auch gleich einmal eine ordentliche Portion Wut ab. Hier merkt man auch gleich, dass sie schüchtern ist, Sachen macht, welche ihr aufgetragen wurden nur um ihren Job nicht zu verlieren.

Iris wirkt wie die liebe kleine Frau von nebenan, noch ziemlich naiv und unbedarft. Sie muckt nicht auf, wenn ihr mal etwas zu viel ist und ihr nicht wirklich gefällt. Doch sie macht es, da es ihr von ihrer Chefin befohlen wurde und sie Heidi doch eigentlich auch ganz in Ordnung findet. Iris ist eine sehr natürliche und auch unschuldige Person, wo man nach einiger Zeit erfährt, was sie mit ihrem Ex durchmachte. Nicht leicht zu schlucken, doch daraus kann man sich auch befreien. Sie ist eine ganz liebe Frau, welche auch mal nachdenken sollte, was sie da eigentlich macht und nicht zu allem Ja und Amen sagt, vor allem zu Heidi. Bei Elijah kommt sie da nach und nach aus sich heraus, doch ist immer ziemlich unsicher dabei. Mit den Kindern kommt sie superklasse aus und ist da einfach grandios und eine tolle Freundin für die Zwei.

Elijah hat mir in diesem Buch besser gefallen als Iris. Er wirkt anfangs zwar wie so ein griesgrämiger Brummbär, doch er ist ein super Typ. Er liebt seine Kinder abgöttisch, verhält sich ihnen gegenüber wie ein super Dad. Elijah möchte jetzt immer für sie da sein, vorher hatte er auch seine Fehler gemacht und möchte sie gutmachen. Elijah jedoch ist ein grundanständiger Mensch, welcher sich seine Hörner schon vor langer langer Zeit abgestoßen hat und nicht der typische Rockstar ist den man erwartet. Er ist nicht so begeistert über diese Überwachung, möchte er doch alleine mit seinen kleinen Söhnen Zeit verbringen. Da kann er schon mal eine schlechte Seite zeigen, doch eigentlich ist er ein cooler Mann, kann sehr charmant und aufmerksam sein.

Die beiden haben eine gute Chemie, die ganzen Streitereien zu Anfang waren lustig mitanzusehen, sie haben sich aber auch nach und nach aufeinander eingelassen. Haben mehr normal geredet und geflirtet wurde auch. Es hat mir ein wenig diese Funkensprühende Leidenschaft gefehlt, da war es mir zu wenig und es kam doch auch so plötzlich, dass sie zusammenkamen. Trotzdem waren sie ein tolles Paar. Der Schluss war für mich ein wenig schwammig, da war mir Elijah zu weich und bei Iris merkte man ihr die Entscheidung nicht an, sie war dann einfach wieder bei Elijah. Hat mich etwas gestört.

Was man noch etwas besser machen hätte können, waren die Nebencharaktere. Heidi, schön und gut, die Zimtzicke und ein Bösewicht des Buches, war für mich anfangs total gut dargestellt, doch zum Ende hin wollte man wohl nur einen Twist für sie einbauen, damit sie nicht ganz so blöd dasteht. Habe ich nicht so gemerkt. Ich konnte sie trotzdem nicht ausstehen. Vom anderen Bösewicht hat man zwar schon etwas gehört, doch ist er nicht wirklich so in Erscheinung getreten und war auch etwas schwammig, doch für die Geschichte musste da etwas passieren. Die anderen Charaktere hätte man ein wenig mehr einspannen können, von der Band hat man fast gar nichts erfahren und gehört, das fand ich schade. Seine Eltern kamen zwei Mal vor, sie waren wirklich tolle Menschen und hätte ich auch gerne mehr gehört. Die Kinder waren einfach ultra süß und knuffige Personen, sie wurden wirklich toll integriert. Ich habe die zwei echt gerne.

Das Buch war angenehm zu lesen, man kam sehr schnell durch, es war interessant und auch witzig. Ein paar Dinge kamen auf, welche für mich überraschend waren, vor allem Eines, was dann aber auch gut gelöst wurde, aber seltsamerweise auch nicht so dramatisch dargestellt wurde und keine richtigen Probleme auftauchten. Die Story war gut, die Streitereien lustig mitanzusehen, an ein paar Stellen hätte ich vielleicht etwas anders gemacht, ein wenig mehr Tempo, etwas einbauen, damit es nicht langatmig wird oder weniger oft dasselbe passiert.

Ich hätte mir bei ein paar Sachen etwas anderes erhofft, dass man die Band mehr einbaute und anderes, doch es hat mich trotzdem ganz gut unterhalten und war spannend zu lesen. Es gab Drama, Frust, Leidenschaft, Streit und Liebe. Ich jedenfalls konnte es nicht aus der Hand legen, es ist eine schöne leichte Lektüre, welche man gut und gerne lesen kann.

Hiermit möchte ich mich auch wieder einmal bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken, was meine Meinung jedoch in keinster weise beeinflusst hat!

Veröffentlicht am 07.06.2019

Besser als Band Eins! Prickelnd, interessant, doch ausbaufähig!

Mogul - Wenn du mich berührst
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Nachdem mir der erste Band „Tycoon“ von Katy Evans leider nicht so zugesagt hatte, beschloss ich dem zweiten Band „Mogul“ doch noch eine Chance zu geben und ich muss sagen, dass mir dieser etwas besser ...

Nachdem mir der erste Band „Tycoon“ von Katy Evans leider nicht so zugesagt hatte, beschloss ich dem zweiten Band „Mogul“ doch noch eine Chance zu geben und ich muss sagen, dass mir dieser etwas besser gefallen hat.

Sara Davies Traum ist es eine Tänzerin zu werden, doch gerade hält sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Dann trifft sie auf einen superheißen Fremden, mit dem sie sich ein Taxi teilt und sofort sprühen die Funken. Daraus entsteht ein heißer One-Night-Stand mit dem 3.000 Dollar Anzugträger (Ian), sie weiß auch nicht einmal seinen Namen! Sie ist von ihrer eigenen Spontanität sehr überrascht.

Doch schon in der gleichen Nacht ist er verschwunden, ihr bleiben nur Erinnerungen und Träume. Gerne möchte sie ihn wiedersehen, doch wie soll sie ihn finden? Da hilft ihr der Zufall auf die Sprünge und sie begegnen sich wieder. Sein Anblick bringt ihre Schmetterlinge wieder zum Tanzen, er ist noch immer gleich verführerisch wie zuvor. Doch sich in den Workaholic zu verlieben ist keine Option, denn er hat ein Geheimnis, welches für sie ein No-Go ist!

Mir hat dieser zweite Teil besser gefallen als Band eins, es war prickelnd, spannend und manchmal frustrierend, doch auch interessant. Das Buch startet schon damit, dass sich die beiden treffen und hat schon direkt mein Interesse geweckt, denn war es ein wenig schmutzig aber auch amüsant. Es gibt kleinere Rückblenden, so zwei Tage, ein paar Wochen früher und so bekommt man einen kurzen Einblick, was so geschehen ist, bevor sich die beiden kennenlernten.

Für mich ist Sara eine hart arbeitende Person, sehr lieb, herzlich, frech, offen und eine lockere Person. Sie steckt gerade in einem Tief, wegen ihrer Tanzerei, fest. Doch gibt sie nicht auf, manchmal verlässt sie eventuell der Mut, aber sie rafft sich immer wieder auf. Ihre Reaktion auf Ians Geheimnis war total zu verstehen, ich würde mich vermutlich nicht anders verhalten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass sie vertrauen hat und so auf Ian zugeht und es versucht. Doch gleichzeitig ist sie auch immer wieder unsicher und beschwört damit den ein oder anderen frustrierenden Part zutage.

Ian wirkt anfangs wie ein echter „Ar***“, sehr überheblich und von sich eingenommen. Dreist macht er Sara gleich im Taxi an, geht auf Tuchfühlung. Ich fands total witzig irgendwie, dass er so schnell rangeht und nicht warten konnte. Bei ihrem One-Night-Stand wirkte er etwas entrückt auf mich, als wäre er total distanziert an diese Sache rangegangen, als müsse er es hinter sich bringen. Naja, danach merkte man, dass er ein Problem mit seiner „Ex“ Cordelia hat, was ihn so seltsam erscheinen ließ. Doch er ist ein anständiger Kerl, sehr charmant, ab und zu schroff, aber auch entgegenkommend und offen. Er hat mir genauso gut gefallen wie Sara und war mir sympathisch.

Wir werden auch wieder Bryn und Aaric zu Gesicht bekommen, denn die Geschichten laufen ungefähr Parallel zueinander, so sehen wir aus einem anderen Blickwinkel, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Hier hat mir Bryn ehrlich gesagt etwas besser gefallen und beide haben einen schönen Touch mithereingebracht.

Die Geschichte selbst war sehr aufreizend, heiß und prickelnd. Doch auch schön, herzlich, fesselnd und auch etwas frustrierend. Leider war hat mir der Tiefgang gefehlt, es ging doch sehr um Erotik, und manches blieb auf der Strecke. Cordelia ist mal wieder so eine Schlange, welche alles haben, doch nichts dafür geben will. Die Interaktion zwischen Sara und Ian fand ich recht toll, ich fand es süß, wie Ian versuchte sie zu finden, und enttäuscht war, wie er mit sich rang ihr überhaupt eine Nachricht dazulassen. Er war da zwiegespalten und das merkt man, doch er weiß, dass er ihr das nicht antun kann. Aber als sich die beiden wieder treffen, Bamm, die Chemie ist sofort wieder vorhanden und beide hält nichts zurück.

Es gibt kein richtig großes Problem, außer Ians Geheimnis, es gibt eher kleiner Situationen, welche beide meistern müssen. So im Ganzen hat mir das auch recht gut gefallen, nur war es dadurch nicht ganz so dramatisch, was aber nicht wirklich störte. Das Ende fand ich sehr schön, auch ein wenig witzig und zum Schmunzeln. Im Kleinen kann man auch schon erahnen, was im nächsten Band passiert und darauf bin ich jetzt mal gespannt.

Dieser Band eben hat mir jetzt besser gefallen als Teil Eins, es war toll zu lesen. Mir haben Sara und Ian sehr gut gefallen, sie passten super zusammen und haben mich gut unterhalten. Es wäre sicher noch ausbaufähig gewesen, jetzt es eher eine Geschichte für zwischendurch.

Veröffentlicht am 02.05.2019

Mehr Emotionen als Humor - kurzfristig etwas langatmig, doch gut zu lesen!

Love Play
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Helena Hunting bringt mit "Love Play" einen neuen Roman heraus, mal sehen ob noch weitere Bände folgen. Bisher hat mich die Autorin mit ihren humorvollen und eigenen Büchern stets überzeugen können. Das ...

Helena Hunting bringt mit "Love Play" einen neuen Roman heraus, mal sehen ob noch weitere Bände folgen. Bisher hat mich die Autorin mit ihren humorvollen und eigenen Büchern stets überzeugen können. Das Cover sieht wieder einmal hot aus, der Schreibstil wie zu erwarten schnell, leicht und toll zu lesen.

Die Eishockey Karriere von Ethan steht nicht gerade zum Besten und er muss wegen eines Transfers in seine Heimatstadt zurückkehren. Hier trifft er auf seine große Liebe Lilah, mit der er vor acht Jahren - am Telefon - Schluss gemacht hat! Nie hat er sie vergessen können und auch jetzt kehren die alten Gefühle zurück.  Er versucht nun seinen Fehler wieder gut zu machen...

Lilah denkt aber gar nicht daran es ihm so leicht zu machen, sie will nicht nur ein Glücksbringer für Eishockey sein, und sich auch nicht wieder das Herz brechen lassen...

Der Roman setzt dieses Mal mehr auf Gefühle statt auf Humor und das hat mir eigentlich recht gut gefallen, doch bleibt dabei auch so manches auf der Strecke. Den Anfang fand ich echt klasse, das erneute Wiedersehen, dieser grottenschlechte Tag für Lilah. Dieses ganze Drumherum, wie alles wieder aufeinander prallt, alte Gefühle und alte Wunden.

Ich hätte mir ja wirklich gedacht, dass sich Lilah mit dem Verzeihen etwas Zeit nimmt und ihn länger schmoren lässt, das fand ich irgendwie schade. Vor allem in Hinblick darauf, wie sehr er sie verletzt hat. Dann auch noch, dass Ethan sie sehr gedrängt hat, fand ich nicht so toll von ihm und es ging mir dann auch fast zu schnell.

Beim Mittelteil hat es sich angefühlt als würde sich die Story etwas ziehen, es ging alles seinen gewohnten Gang, mit seinen Spielen, ihrer Arbeit und wie sie ihre Karriere oder eher Kurs für ihn zurückstellte. Da dachte ich wirklich mal, Kleine, dass ist zu viel, lass dich nicht so drängen. Sie hat sich selbst zurück genommen und war vermehrt für Ethan da.

Lilah ist eine herzliche, kluge und tolle Person, mit Feuer im Hintern und einer kecken Ausstrahlung. Sie ist immer hilfsbereit, half in ihrer Kindheit immer im Haushalt mit um ihre fünf Geschwister zu unterstützten, kümmerte sich, als es niemand tat, musste stark sein. Sie ist eine liebe Person, welche auch große Angst hat verlassen, enttäuscht zu werden. Auch gibt sie zu viel von sich selbst und bekommt zu wenig.

Ethan hätte ich anfangs nicht so bald vergeben, vor allem da er sie drängte, dass sie Freunde sein sollen. Mit der Zeit erkennt man, wie er sich dabei gefühlt hat mit ihr Schluss zu machen und da verstand man ihn besser und fühlte auch mit ihm mit. Er ist ein richtig lieber Kerl, charmant, einnehmend, aber er hat auch Angst zu versagen. Dadurch hängt er sich ziemlich an Lilah und erstickt sie mit seinen Bedürfnissen. Er wirkte sehr anhänglich, wo ich mir manchmal echt dachte, dass er jetzt rumjammert und sich auf den Boden schmeissen würde vor Frustration. Trotzdem ist er ein klasse Typ, den ich sympathisch fand, vor allem da er sich auch um sie bemüht.

Süß fand ich die Eltern von Ethan, sein Vater hat einen Schicksalschlag erlitten und ist zunächst griesgrämig, doch mit der Zeit wird es besser. Auch lieb ist Lilahs Schwester Carmen und auch die Patientin Emery.

In das letzte Drittel wurde ziemlich viel hineingebracht, das allzeit bereite Drama natürlich, dann noch ein paar Sachen, bei einer hätte ich wirklich gerne mehr Seiten gehabt, das hätte man sicher früher miteinbauen können, damit da mehr Emotionales herauskommt. Das wurde für mich zu schnell abgekanzelt. Wie die beiden dann auch wieder zusammen kamen, erschloss sich für mich auch nicht ganz, doch es war ganz süß.

Nicht das Beste Buch von Helena Hunting, trotzdem war es spannend zu lesen, frustrierend, liebevoll, prickelnd und gefühlvoll. Ein paar Sachen haben mir eben nicht so gefallen, doch das ist wie immer Geschmackssache. Gestört haben mir die manchen Rechtschreibfehler, oder wenn irgendwelche Satzzeichen eingebaut wurden. Da kann man doch nochmals drüberschauen! Jedoch ein schöner Roman für zwischendurch, welchen ich sicher nochmals lesen werde, es war ja auch toll zu lesen und hat mich auch gut unterhalten.