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Veröffentlicht am 15.09.2016

Kurzweilige schöne Unterhaltung!

Easy going - Sydney
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„Easy going – Sydney“ erzählt die Geschichte von Pia, die ziemlich unter ihren sprunghaften Eltern leiden muss. Ständig ein neuer Umzug, wieder an eine neue Umgebung gewöhnen und neue Freunde finden, machen ...

„Easy going – Sydney“ erzählt die Geschichte von Pia, die ziemlich unter ihren sprunghaften Eltern leiden muss. Ständig ein neuer Umzug, wieder an eine neue Umgebung gewöhnen und neue Freunde finden, machen ihr das Leben nicht gerade leicht. Sobald es bei ihren Eltern im Beruf mal nicht gut läuft, werden die Sachen gepackt und irgendwo von vorne angefangen.

Und nun geht es auch noch ins Ausland! Pia, gerade mal 15 Jahre alt, muss sich nun neben einer neuen Schule und neuen Mitmenschen, auch noch mit einer neuen Sprache beschäftigen.

Das Buch ist mit seinem 189 Seiten natürlich ziemlich kurz und deshalb auch nur etwas für zwischendurch. Ziemlich schade, denn ich hätte gerne noch viel mehr über Pia und Co. erfahren und so war es auch viel zu schnell vorbei.

Viele Ereignisse wurden dementsprechend auch viel zu wenig beschrieben und dies führte dazu, dass man sich nicht richtig mitreißen lassen konnte, da teilweise einfach die Informationen und Emotionen fehlten. Trotzdem ist es nicht einfach nur eine vor sich hin dümpelnde Geschichte, sondern regt vielleicht auch zum nachdenken an, wenn man überlegt wie schlimm es manchmal für Kinder/Jugendliche ist, wenn sie aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und Eltern dabei nur an sich denken. Auf den letzten Seiten wird der Leser dann aber schnell noch mit allen ungeklärten Ereignissen überschlagen und schon ist es vorbei. Das fand ich nicht so gut gelungen, da es mir irgendwie „gepresst“ vorkam.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und auch wenn es teilweise doch ziemlich kitschig war, kam kaum Langeweile auf.

Besonders gut hat mir der leichte Schreibstil gefallen, denn nicht zuletzt der Schreibstil hat mir über meine fast 2-monatige Leseflaute hinweg geholfen und schwupps hatte ich das Buch dann durch.

Fazit:

Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerade wie ich, in einer Leseflaute steckt und sich mit einer kurzen schönen Geschichte wieder daraus retten möchte, oder jedem der aus dem Alltag flüchten und eine schöne Zeit in Sydney verbringen möchte.
3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 15.09.2016

Jugend-/Mystery-/Thriller mit einigen Überraschungen!

Raum 213 - Harmlose Hölle
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Raum 213 ist eine neue Jugendbuchreihe von Amy Crossing, die sich um einen Raum in der Eerie High dreht, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht.

Spannend geht es los. Als Leser ist man sofort mitten ...

Raum 213 ist eine neue Jugendbuchreihe von Amy Crossing, die sich um einen Raum in der Eerie High dreht, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht.

Spannend geht es los. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und begleitet Liv, die gerade dabei zusehen musste, wie ihr Freund auf einer Party eine andere geküsst hat. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fängt ihr persönlicher Albtraum da erst an! Liv als Protagonistin hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Sie ist zwar erst 17 Jahre alt, aber trotzdem, meiner Meinung nach, noch viel zu naiv und ihre Handlungen überhaupt nicht nachvollziehbar. Nicht selten hatte ich das Gefühl, mir gerade einen vor Klischee triefenden Horrorfilm anzusehen, in dem man die ganze Zeit denkt „Neeeeeein!! Geh da nicht rein, siehst du nicht, dass da der Mörder steht?!!!“.

Die anderen Charaktere gefielen mir dafür aber umso besser. Sie sind zwar nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und man erfährt nicht besonders viel über sie, aber das ist bei ca. 176 Seiten auch kein Wunder. Außerdem glaube ich auch, dass die Autorin den Schwerpunkt nur auf den Raum 213 gelegt hat und die Charaktere da quasi nur „Nebensache“ sind. Darunter gelitten hat natürlich mein Mitgefühl, ich habe kaum mitgefiebert oder mitgelitten, da mir die Charaktere einfach noch zu fremd waren.

Doch trotz der 176 Seiten steckt so viel Geschichte in dem Buch, das man viiiel Raum zum spekulieren hat. Die Autorin hat es sogar geschafft, mich total an der Nase herumzuführen, dass ich später gar nicht mehr wusste, wer denn jetzt der Gute und wer der Böse ist (was aber auch wieder daran liegen kann, dass man die Charaktere ja gar nicht wirklich kennt….).

Und doch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr Informationen bekommt. Im ersten Band wird quasi gar nichts aufgeklärt, so dass man wieder regelrecht gezwungen wird, die anderen Teile zu lesen. Da es aber anscheinend in jedem Teil um andere Hauptprotagonisten geht, bin ich etwas enttäuscht über das Ende, da es viel zu schnell und ohne richtige Erklärung kam.

Außerdem finde ich, das bei Buchreihen die Bücher bieten, die nicht mal 200 Seiten haben, schnell das Gefühl der „Geldmacherei“ aufkommt. Der Geschichte hätte es sicherlich nicht geschadet, noch ein paar Seiten draufzuschlagen (vor allem am Ende) und mit der Veröffentlichung noch etwas zu warten.

Nichtsdestotrotz möchte ich mindestens noch den zweiten Band lesen, da mir die Geschichte an sich doch ziemlich gut gefallen hat und ich wirklich neugierig bin, was in Raum 213 noch alles passiert.

Fazit:

Eine schöne Lektüre für zwischendurch, die ich jedem empfehle, der bereit ist, eine neue Buchreihe anzufangen, gerne Mystery im Jugendbuchstil liest ist und kein Problem damit hat, im Dunkeln zu tappen. ;)
Ich vergebe 3/5 Sterne da leider doch viel Potenzial verschenkt wurde, aber wer weiß vielleicht überzeugt mich Band 2 ja mehr.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Jugendbuch mit viel Witz und Charme.

Witch & Wizard - Verlorene Welt
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Da ich ein großer Fan der „Women’s Murder Club“ – Reihe von James Patterson bin, war ich ziemlich gespannt was passiert, wenn man ihn auf ein Jugendbuch „loslässt“.

Herauskam ein Jugendbuch mit viel Witz ...

Da ich ein großer Fan der „Women’s Murder Club“ – Reihe von James Patterson bin, war ich ziemlich gespannt was passiert, wenn man ihn auf ein Jugendbuch „loslässt“.

Herauskam ein Jugendbuch mit viel Witz und Charme.

Ich bin nicht oft im Fantasy Genre unterwegs was sich um Hexen und Zauberer dreht, deswegen kann ich nicht viele Vergleiche zu anderen Büchern ziehen.

Die Geschichte um Whit und Wisty hat mich sehr überrascht, da es sich nicht, wie ich schon automatisch immer annehme, um ein Liebespaar handelt, sondern um Geschwister. Eine tolle Abwechslung! Man merkt aber, dass das Buch eher jüngere Leser ansprechen soll, da es doch ziemlich einfach gehalten ist.

Der Schreibstil ist typisch James Patterson. Flüssig, leicht geschrieben und man fliegt nur so durch die Zeiten.

Nicht so gefallen haben mir die vielen fehlenden Informationen. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass die Autoren dachten junge Leser hinterfragen nicht so viel, aber wirklich viel Informationen bekommt man nicht. Das hat mich oft gestört, da ich bei Büchern gerne rätsel und spekuliere, mir aber keine Antworten geboten wurden. Viele Ereignisse gaben demnach überhaupt keinen Sinn für mich.

Dass die meisten Fragen erst in den Folgebänden geklärt werden, kann durchaus sein, trotzdem war es mir einfach zu wenig „Input“ um mich an diese Reihe zu fesseln.

Sehr gut gefallen hat mir dafür der Humor! Humor wird im Buch großgeschrieben. Ziemlich witzig ist, dass das Buch schon fast eine Satire ist, denn wenn man genau darauf achtet, werden ziemlich viele Bücher, wie zB. Harry Potter oder Twilight etc. auf die Schippe genommen (dies aber auf keinen Fall in böser Absicht). Das hat mich sehr gut unterhalten, da ich öfters mal lachen musste, wenn mir eine Situation oder ein Name doch ziiiiemlich bekannt vorkam.

Fazit:

Alles in Allem ist der erste Teil der Geschichte rund um Whit und Wisty eine nette Lektüre für zwischendurch. Konnte mich aber nicht 100% überzeugen, da einfach zu wenige Informationen geliefert wurden. Den 2. Band werde ich mir auch erst mal nicht holen, da es einfach zu viele interessante Bücher auf meiner Wunschliste gibt, die Vorrang haben.

Auch hat mich das Buch einfach nicht so gefesselt, das ich unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. Deswegen kann ich auch gut ohne Fortsetzung leben. 3.5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht ganz überzeugen!

Die fünf Leben der Daisy West
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Die fünf Leben der Daisy West, ist eine seichte Teenieunterhaltung. Die Idee hinter dem Medikament „Revive“, was einen von den Toten wiederauferstehen lässt, ist super, aber leider mangelt es an der Umsetzung.

Die ...

Die fünf Leben der Daisy West, ist eine seichte Teenieunterhaltung. Die Idee hinter dem Medikament „Revive“, was einen von den Toten wiederauferstehen lässt, ist super, aber leider mangelt es an der Umsetzung.

Die Geschichte beginnt spannend und man ist direkt hautnah dabei, wie Daisy stirbt.

Doch dank der Medizin „Revive“ ist das nicht gleich das Ende des Buches, nein damit fängt es erst richtig an. Daisy als Hauptprotagonistin, hat mir gut gefallen. Sie hat schon einiges erlebt und durchmachen müssen im Leben und ist mit ihren 15 Jahren somit manchmal schon etwas überreif. Dies gilt aber nur für ihre Intelligenz - in Sachen Menschenkenntnis, Gefühlen, etc. ist sie, mangels Erfahrung, noch sehr grün hinter den Ohren. Manchmal ein bisschen zu grün für meinen Geschmack, aber ok damit konnte man leben.

Nachdem das Buch aber so spannend angefangen hat, ist der Mittelteil eher langweilig bis normal. Erzählt werden typische Teenieprobleme, gemischt mit einem traurigen Vorfall, der meiner Meinung nach nicht unbedingt reingepasst und das Hauptthema der Geschichte leider total in den Hintergrund gedrängt hat. Erst zum Ende hin wird die Geschichte wieder richtig spannend und hat mich teilweise sogar überrascht. Doch die Auflösung kommt dann wieder viel zu schnell, dass meiner Meinung nach, wichtige Fakten wieder nicht geklärt wurden und man als Leser dann nur rätseln kann wie es weitergeht. Der Epilog haut dann zwar noch ein paar Informationen raus, aber ein gelungener Abschluss sieht einfach anders aus!

Nachdem ich das Buch, hauptsächlich wegen der Idee von „Revive“ gekauft habe, war ich schon enttäuscht, dass gerade dieses eigentliche Hauptthema für die Autorin zum Nebenthema wurde.

Die anderen Charaktere im Buch sind allesamt ganz nett, aber auch hier fehlt es oftmals an Tiefe. Richtig ans Herz gewachsen ist mir, außer Mason, eigentlich keiner und ich denke, lange im Gedächtnis bleiben werden sie mir auch nicht.

Der Schreibstil ist aber sehr flüssig und leicht geschrieben, so dass man absolut keine Probleme hat dem Geschehen zu folgen.

Fazit:

Leichte Lektüre für zwischendurch, die meiner Meinung nach, einen irreführenden Klappentext hat, da ich die Action die dort ja irgendwie angepriesen wird, immer noch vergeblich Suche. Somit ist es ein Buch was man lesen kann – aber nicht unbedingt muss. Die Autorin hätte definitiv mehr rausholen können (und bei ihrer Grundidee bleiben sollen).

Wer aber auf der Suche nach leichter Teenieunterhaltung ist, macht mit diesem Buch nichts falsch.

3.5 / 5 Sterne

Veröffentlicht am 15.09.2016

Etwas enttäuschend.

Eve & Adam
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Ehrlich gesagt, bin ich schon ein bisschen enttäuscht. Laut Klappentext geht es um Eve, die einen Traumtypen am Computer entwerfen darf, der ihr dann auf einmal leibhaftig gegenüber steht. In Wirklichkeit ...

Ehrlich gesagt, bin ich schon ein bisschen enttäuscht. Laut Klappentext geht es um Eve, die einen Traumtypen am Computer entwerfen darf, der ihr dann auf einmal leibhaftig gegenüber steht. In Wirklichkeit handelt die Geschichte aber von dem Unternehmen und den Machenschaften der Mutter, sowie Genmanipulation. Adam spielt da eher eine Nebenrolle.

War ich am Anfang noch begeistert und gespannt was mich erwartet, wurde der Mittelteil leider immer lascher und merkwürdiger, so dass mich das absurde Ende dann gar nicht mehr überrascht hat.

Die Geschichte beginnt mit Eve‘s Unfall. Dieser Unfall ist richtig heftig, so dass sie erst einmal eine Weile in der Privatklinik bleiben muss. Und damit sie sich nicht langweilt, darf sie Adam entwerfen. Das Programm mit dem man einen Menschen „bauen“ kann, ist ziemlich interessant und gut beschrieben. Bis dahin hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen. Doch dann begegnet sie Solo (ach über diese Namen könnte ich mich ja auch ewig auslassen) und dieser hat nichts anderes zu tun, als die Geschichte zu versauen… Plötzlich geht es nur noch um Verschwörungstheorien, fragwürdige Machenschaften und Wissenschaft gähn. Und wenn es nicht gerade um Wissenschaft geht, muss man den Freund von Eve‘s bester Freundin Aislin (!!) vor der Drogenmafia retten!

Eve ist eigentlich eine sympathische und liebenswerte Protagonistin, ihre Gedanken ließen mich oftmals schmunzeln. Allerdings ist sie leider auch ziemlich naiv und hat was Jungs angeht noch keinerlei Erfahrung, weil sie, wie sie selbst sagt, einfach zu hohe Ansprüche hat… ähm hallo?!

Der Schreibstil ist aber sehr schön zu lesen und einfach gehalten. Die Charaktere und Schauplätze und besonders das Programm, sind ziemlich gut beschrieben, so dass ich mir immer alles ganz genau vorstellen konnte. Und es wird aus zwei Perspektiven erzählt (Eve & Solo) - das hat die Geschichte für mich gerettet!

Trotz der plumpen Handlung und dem fragwürdigen Ende, hat die Geschichte mich also im Grunde genommen ganz nett unterhalten. Man darf wirklich nicht viel erwarten und wer Freude an Wissenschaft und Experimenten hat, wird mit diesem Buch bestimmt auch (ein bisschen) Spaß haben. Allerdings war es mir persönlich einfach viel zu simpel. Denn nur weil es ein Jugendbuch ist, heißt das nicht, dass es anspruchslos sein muss - im Gegenteil!

Fazit:

„Eve und Adam“ ist also eher eine kurzweilige Unterhaltung. Die Geschichte ist ganz nett, mir persönlich hat es aber an Tiefe gefehlt. Wer aber etwas (sehr) leichtes für zwischendurch sucht und nach dieser Rezension immer noch Lust auf die Geschichte hat, macht mit „Eve und Adam“ eigentlich nichts falsch. ;) 3/5 Sterne