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Veröffentlicht am 18.09.2019

Witzigkeit kenne keine Grenzen

Totentracht
3

Fee zum Buch und Inhalt:
Eigentlich ist dies Band 12, der Hubertus Hummel Serie, aber nun mit einem Nebencharakter und neuer Kommissarin als Hauptermittler und keine Privatermittler mehr. Also wahrscheinlich ...

Fee zum Buch und Inhalt:
Eigentlich ist dies Band 12, der Hubertus Hummel Serie, aber nun mit einem Nebencharakter und neuer Kommissarin als Hauptermittler und keine Privatermittler mehr. Also wahrscheinlich Band 1 einer neuen Serie.
Statt Piper steht nun auch Lübbe auf dem Buch.

Marie kommt von Berlin zurück in ihre Schwarzwälder Heimat, wo sie auf ihren Kollegen Winterhalter trifft. Ein Urschwarzwälder mit Bauernhof und Vorliebe für Fleisch, während Marie Vegetarierin ist. Da geschieht ein Mord. Ausgerechnet von Winterhalters Sohn und dessen Freunden wird die Leiche gefunden.


Fees Meinung:
Ich muss gestehen, die anderen Bände stehen bei mir im Regal und ich hab sie – leider – noch nicht gelesen. Auf der anderen Seite kann ich so auch nicht enttäuscht sein, weil es sich um eine „völlig neue Serie“ handelt. Allerdings werde ich sie versuchen alle zu lesen, bis das neue Buch rauskommt. Denn das erwarte ich sehnsüchtig.

Das Cover gefällt mir wie immer sehr gut. Das drückt so richtig den Schwarzwald aus. Wobei ich nicht wirklich verstanden habe, wofür das Eichhörnchen steht. Aber ich find die ganzen Cover (der alten Serie) sehr gut getroffen, auffällig und mit Wiedererkennungswert.

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Winterhalter gefällt mir sehr gut und seine Frau auch. Marie natürlich auch, wobei mir der Schluss ein Rätsel ist, aber ok, die Autoren wollten noch einen Schlusspunkt setzen. Vor allem die Anfangsszene wo sich Marie und Winterhalter kennen lernen ist sehr charakteristisch und perfekt in Szene gesetzt. Maries Privatleben ist etwas chaotisch und passt wunderbar dazu.

Es gibt genügend Lokalkolorit, Orte, die man wiedererkennt. Stellvertretend dafür möchte ich die Triberger Wasserfälle erwähnen. Da hatte ich viel Spaß. Besonders gut gefällt mir auch, dass Winterhalter mit seiner Frau badisch spricht. Und ich finde das keinesfalls zu viel. Von mir aus könnte es ruhig mehr sein.

Der Krimi ist auch spannend, allerdings tritt er ein wenig zurück, weil es sehr viele humorvolle Szenen und Lokalkolorit gibt. Der Mörder war für mich total überraschend und wenn ich so zurückblicke, hätte ich das doch merken müssen. Aber nein, von daher, alles richtig gemacht.

Humor ist wohl das, was viele in diesem Krimi überraschen wird. Es ist eine Lustigkeit von Anfang bis zum Ende. Ich hab mich so scheggich gelacht und herrlich amüsiert. Ich denke, die witzigste Szene für mich war wohl, als Winterhalter ein „bissle zu viel“ getrunken hat und als er angehalten wird, den Streifenwagen der Kollegen zur Heimfahrt nutzt. Eigentlich auch die Schlussszene bei der Feier der Winterhalters, wo sich Marie dann doch etwas merkwürdig verhält. Es gab allerdings sooooo viele witzige Szenen, dass es die lustigste absolut schwierig zu küren ist.

Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und im Plauderton, so dass ich sofort im Buchgeschehen war und mein Kopfkino ansprang.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Bisher war meine Lieblingsschwarzwaldserie die von Ralf Dorweiler mit dem Basset und dem Privatdetektiv, da sie aber nur halb so lustig ist, wie die Serie um Winterhalter, habe ich einen würdigen Nachfolger gefunden. Trotzdem ich Schwäbin bin, finde ich diese Serie einfach total genial. Ein super Buch, wo Lustigkeit und der Lokalkolorit wunderbar mit der Spannung des Krimis verflochten wurden. 10 Sterne für den badisch-sympathisch-witzigen Krimi.

PS: In einer Rezension bei Amazon habe ich gelesen, dass "Die Kuh kennt keinen Feiertag" von Bernd Gunthers besser sein soll, als Totentracht. Dazu kann ich sagen, ich habe beide gelesen und ich finde beide sehr gut. Totentracht ist halt badisch und total lustig und Die Kuh kennt keinen Feiertag ist schwäbisch und da scheiden sich eben die Geister. Ich bin Schwäbin und mag beide Krimis sehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Humor
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.09.2019

Wiedersehen mit Freunden Gran Canaria Teil 4

Abgehackt
0

Drea Summer Abgehackt Team Gran Canaria
2019, Ebook


Fee zum Buchinhalt:
Ein neuer Roman aus Gran Canaria. Eine schreckliche Mordserie beginnt. Am Strand wird eine Leiche gefunden. Sarah und Carlos ermitteln. ...

Drea Summer Abgehackt Team Gran Canaria
2019, Ebook


Fee zum Buchinhalt:
Ein neuer Roman aus Gran Canaria. Eine schreckliche Mordserie beginnt. Am Strand wird eine Leiche gefunden. Sarah und Carlos ermitteln. Dr. Cecilia Sanchez Pérez, eine Psychologin, unterstützt sie. Sie kannte die beiden anderen Opfer. Die Privatdetektive Sven und Jenny ermitteln ebenfalls im Auftrag eines mysteriösen Mannes.

Fees Meinung:
Sarah und Carlos kannte ich ja schon von der Trilogie, die auch auf Gran Canaria spielte. Sven und Jenny haben in Teil drei mitgemacht. Sofern kannte ich diese Charaktere schon und ich fand sie ja sympathisch. Dieses Mal kamen sie für meinen Geschmack ein wenig zu kurz. Dafür kam nun auch noch eine Psychologin samt Familie dazu. Irgendwie finde ich, ist nun das Ermittlerteam komplett. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, zumal ich die meisten ja schon kannte. Das Cover ist Aussagekräftig und spricht für sich.

Der Thriller selbst war sehr, sehr spannend. Ein Highlight folgte dem Nächsten. Man konnte das Buch locker auf ein Mal auslesen, da man es einfach nicht weglegen wollte. Es war spannend und fast unvorhersehbar. Vor allem auch, dass der Mörder Katz und Maus mit den Detektiven spielte und die Psychologin involviert wurde.

Die Schauplätze des Krimis wurden mit Lokalkolorit aufgepept. Dazu die spanischen Ausdrücke, die hinten im Ebook erklärt werden und die man so anklicken kann und auch schnell wieder im Krimis ist, machen das ganze sehr schön. Das habe ich so toll gelöst noch in keinem anderen Ebook vorgefunden. Das ganze könnte man noch perfektionieren, in dem man - da hier doch schon ein „festes“ Ermittlerteam mitspielt - eine kleine „Legende“ bzw. Verzeichnis zu den Charakteren erstellt.

Zunächst war ich erleichtert, dass der Thriller nicht ganz so gruselig war, wie Teil 1 und 3 der Trilogie. Zweitens fand ich ihn total spannend, so dass er schnell ausgelesen war. Aber drittens muss ich sagen, das ging ein bisschen auf Kosten der – nun doch schon recht stattlichen „Ermittlermannschaft“ – denn diese Charaktere kamen zu kurz, vor allem, wenn man noch nicht Teil 1 bis 3 kannte. Man kann diesen Teil lesen, ohne die anderen zu kennen, aber man sollte es nicht wirklich tun. Denn dann fragt man sich, wer sind denn die Leute wirklich, wie kamen sie zusammen usw. Lieber ein paar Seiten mehr und mehr Infos zu den Charakteren. Deshalb fand ich dieses Buch am schwächsten, im Vergleich zu den anderen Büchern. Da die aber eigentlich alle über 5 Sterne bekamen, bleibt es bei 5 Sternen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
5 Sterne und eine Leseempfehlung, allerdings sollte man die anderen drei Teile der Trilogie gelesen haben, wenn man sich für die Charaktere interessiert. Sonst ist so viel Spannung und es gibt einige Highlights, daher ein super Thriller.

Veröffentlicht am 23.08.2019

Ein wunderbares Geschenkbüchlein

Das Glück vom einfachen Leben
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Fee zum Buchinhalt:
Lorenz Staud ist Franziskanerpater, der den alternativen Lebensweg von Franziskus erläutert. In ökologischer Hinsicht, dabei erzählt er von dem Selbstanbau in ihren Gärten. Natürlich ...

Fee zum Buchinhalt:
Lorenz Staud ist Franziskanerpater, der den alternativen Lebensweg von Franziskus erläutert. In ökologischer Hinsicht, dabei erzählt er von dem Selbstanbau in ihren Gärten. Natürlich kommt auch die spirituelle Sicht nicht zu kurz. Vor 800 Jahren hat der heilige Franz von Assisi schon dieses „einfache Leben“ gelebt.

Fees Meinung:
Das Büchlein hatte ich in zwei Abenden ausgelesen und danach hab ich besonders gut geschlafen. Ich war irgendwie danach so zufrieden und glücklich.

Mir gefielen die Ansichten und Eindrücke des Paters sehr gut. Leider ist das als Stadtmensch kaum umzusetzen. Und da ich als Landkind aufgewachsen bin, sehne ich mich wieder dahin zurück. Aber trotzdem habe ich mir vorgenommen, dass das was ich umsetzen kann, dass ich das auch tun werde. Blöderweise haben wir hier keinen so richtigen Markt, da gibt’s im Prinzip dasselbe, wie im Supermarkt und genauso verpackt. Bis auf Geflügel, aber das kaufen wir ja schon dort.

Auch die vielen, vielen Naturbilder gefielen mir total. Am nachhaltigsten war für mich irgendwie das Bild, wo er die Erde in und an den Händen hat. Das hat mich an meine Oma erinnert, die auch immer im Garten war. Aber auch das Segelboot beim Bruder Wind, mit dem Kirchturm der aus dem Wasser ragt gefiel mir sehr gut. Auf diesem Bild war der Himmel so aussagekräftig.

Seine netten Gedichte, auf lila Grund, fand ich auch sehr interessant. Seit ich das Sonnenblumenbild gesehen habe, sehr ich überall in der Natur Sonnenblumen.

Vor allem die ökologische Sicht hat mir gefallen und irgendwie fällt mir nun auch viel mehr ein, was ich – hier in der Stadt – noch umsetzen kann.

Ich finde, das ist das nützlichste und schönste Geschenkbüchlein, das es gibt. Man kann darin sehr viele umweltfreundliche Anregungen finden, aber auch die spirituelle Seite des Buches gibt Anlass zum Nachdenken. Es ist sehr liebevoll geschrieben und die Botschaft habe ich auch verstanden. Wir verurteilen Menschen, die anders sind als wir, meistens sehr schnell, aber das sollten wir nicht tun.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer ein sinnvolles, nützliches und gleichzeitig schönes Buch verschenken will, sollte dieses Buch nehmen. Denn es ist einfach wunderbar. Es bringt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und sorgt abends für die Ruhe besser zu schlafen. Es ist ein „Behalti“. Danke an den Athesia Verlag für dieses Buch, das ich durch eine Verlosungsrunde bei Lovelybooks gewonnen habe. Das Buch bekommt von mir 10 Sterne.



In diesem Büchlein zeigt der Franziskanerpater Lorenz Staud aus ökologischer und spiritueller Sicht einen alternativen Lebensweg für unsere Zeit auf die franziskanische Schlichtheit und Naturverbundenheit. Durch die zunehmende Gefährdung der Umwelt ist Ökologie in aller Munde. Der heilige Franz von Assisi hat es uns bereits vor 800 Jahren vorgelebt: Achte alle Lebewesen, achte die Natur und die Kraft der Elemente, nur dann kann es gelingen, nachhaltig unsere Existenz zu wahren. Das Glück vom einfachen Leben ist eine praktisch orientierte Anleitung, die uns helfen soll, den Einklang mit der Natur wieder zu finden.

Veröffentlicht am 19.08.2019

Sehr spannend, interessant und spielt an der Ostsee

Die Bernsteinsammlerin
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Seit diesem Buch ist Lena Johannson eine meiner Lieblingsautorinnen, denn ich fand diesen historischen Roman, obwohl er so überhaupt nicht in mein Beuteschema passt, einfach toll und sehr spannend. Die ...

Seit diesem Buch ist Lena Johannson eine meiner Lieblingsautorinnen, denn ich fand diesen historischen Roman, obwohl er so überhaupt nicht in mein Beuteschema passt, einfach toll und sehr spannend. Die Autorin schreibt über Femke, die ein Findelkind ist und vor der Tür eines Weinhändlers abgelegt wird. Sie wächst in einer reichen Familie auf. Als sie einen Mann trifft, der Bernstein bearbeitet, hilft sie ihm in der Werkstatt und hat sehr viel Erfolg damit. Das ganze spielt im frühen 19. Jahrhundert und ist sehr emotional. Ich war die ganze Zeit total mitgerissen. In dieser Geschichte werden ca. die ersten 20 Jahre ihres Lebenswegs beschrieben. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass ich sie mir alle vorstellen konnte. Sogar im Krieg setzt sich Fehmke durch.

Und wer die Bernsteinsammlerin liebt, wie die Bernsteinheilerin (also Teil 2) lieben. Denn da wird einiges enthüllt, was bei Teil 1 im Dunklen bleibt.

Ein sehr empfehlenswerter, emotionaler Roman, bei dem es mir nie langweilig wurde, auch wenn es ein historischer Roman ist. Aber er spielt in Lübeck, also an der Ostsee. Und wie schon gesagt, Lena Johannson ist eine sehr gute Autorin.

Veröffentlicht am 19.08.2019

Mordseifersucht, niedliche Katze und viiiel indisch

Mordshass
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Fee zum Inhalt:
Der indisch stämmige Kriminalkommissar vom Bodensee, Surendra Sinha, ist momentan beurlaubt und zu Hause in Waiblingen bei seinen Eltern. Surendras Freundin Vidya Kapoor wird umgebracht ...

Fee zum Inhalt:
Der indisch stämmige Kriminalkommissar vom Bodensee, Surendra Sinha, ist momentan beurlaubt und zu Hause in Waiblingen bei seinen Eltern. Surendras Freundin Vidya Kapoor wird umgebracht und der Kommissar findet den toten Mörder, den er schon kennt und der ihm zuvor Rache schwor. Für Malte Jacobsen von der Kripo Waiblingen ist alles klar, während seine Kollegin Melanie Brentel ganz anderer Meinung ist. Aber Malte ist eifersüchtig, weil sich Melanie mit Sinha so gut versteht.

Fees Meinung:
In diesem Krimi treffen 3 Krimikommissare - von 2 Autorinnen - aufeinander. Ingrid Zellners Surendra Sinha und Simone Dorras Ermittlerteam Malte Jacobsen und Melanie Brentel. Dazu findet eine kleine Katze bei Surendra Sinha ihr neues Zuhause. Die Katze macht sich wirklich gut im Krimi.

Es gibt viele Verdächtige in dem Krimi, so dass man ständig rätselt, wer der Mörder ist und ein Gärtner kam nicht vor (? ). Sehr viele Frauen hassen den Mörder, aber die meisten haben ein Alibi. Die Charaktere sind gut gezeichnet, so dass ich sie mir vorstellen kann. Das Thema „Vergewaltigung“ an Frauen, die noch Jahre später davon gezeichnet sind und nie wieder ein richtiges Leben führen können, ist sehr gut gewählt, denn irgendwie ist das ein Thema, das hierzulande fast totgeschwiegen wird. Es gibt auch kaum oder keine hilfreiche Hilfe für die involvierten Familien.

Der Spannungsbogen geht immer wieder steil nach oben, bis er in einem gnadenlosen Showdown endet, der eine Gänsehaut hervorruft, und wieder ist Surendra Sinha am Ort des Geschehens. Da der Inder ständig da ist, wo er nicht sein soll mag Malte ihn nicht und ist er wahnsinnig eifersüchtig, während Melanie auf ihr Bauchgefühlt hört.
Einziger Wermutstropfen ist der etwas spärlich gesäte schwäbische Lokalkolorit. Er ging schon fast unter, weil es sehr, sehr viel „indisch“ gab, was den Krimi sehr exotisch anhauchte, nun ja, es war eher ein Tropensturm. Der bayrische Kommissar am Telefon klang sehr lebensecht und gefiel mir sehr gut. Hinterher, am Buchende gab es dann Übersetzungen und da war ich erstaunt, wie viel Französisch da dabei war. Da ich Französisch in der Schule hatte und diese „einfachen“ Worte kannte, fiel es mir erst am Schluss auf. Aber es ist eine Frage der Erwartungshaltung. Was erwarte ich in einem Krimi, der in Waiblingen spielt? Das könnte für manchen Leser zu negativen Überraschungen führen. Mir jedenfalls hat es gut gefallen. Daher würde ich raten, noch etwas „derartiges“ unter den Rückentext zu schreiben. Denn es ist doch was „besonderes“ und nicht „bloß ein schwäbischer Krimi“. Letzteres würde ich ja nie sagen, aber ich hab das zu meinem Leidwesen schon in Rezis gelesen.

Das Cover ist wieder mal sehr ausdrucksstark und passt wunderbar zum Thema. Auch sonst ist die Gestaltung des Buches sehr schön. Allerdings merkt man sehr, beim „Silberburg Verlag“ (den es nicht mehr so gibt) Buch, dass ihm der „schwäbische Charme“ (Orginalton mein Ehemann) fehlt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr spannender Krimi bei dem ich den Mörder nicht mal erahnt habe. Die Idee, zwei Autorinnen bzw. ihre Protagonisten aufeinandertreffen zu lassen, beschert dem Leser einen sehr dramatisch-reizvollen Krimi, den zu lesen es sich lohnt. Dazu kommt der indische Wirbelsturm, etwas bayrisch und französisch und sehr dezent ein bissle schwäbischer Lokalkolorit. Aber alles in allem, mal was anderes, und dadurch wieder sehr empfehlenswert.