Profilbild von Ninex

Ninex

Lesejury Star
offline

Ninex ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ninex über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2018

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen..

After Work
0

Rezension zu After Work von Simona Ahrnstedt

Vielen lieben Dank an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
Dieser Umstand nimmt jedoch keinen Einfluss auf die ...

Rezension zu After Work von Simona Ahrnstedt

Vielen lieben Dank an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
Dieser Umstand nimmt jedoch keinen Einfluss auf die Darlegung meiner ehrlichen Meinung!

Der Klappentext:
Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.
Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.

Meine Meinung:
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Ich hatte sehr große Erwartungen an dieses Buch, da mir der Klappentext sehr zugesagt hat und viele meiner Bekannten begeistert waren, aber für mich war es nichts. Ich fand den Plot immer noch sehr gut, deswegen habe ich mich auch durch dieses Buch durchgearbeitet, aber nochmal würde ich es nicht in die Hand nehmen und aufschlagen. Ich habe mich eigentlich sehr darauf gefreut, endlich ein dickes Buch wieder lesen zu können, aber letztendlich hätte es mich nicht gestört, wenn es kürzer gewesen wäre.
Es fängt schon damit an, dass die Geschichte in der 3. Person geschrieben ist, was ich ja überhaupt nicht leiden kann. Da hätte ich mich wohl ein wenig besser informieren müssen, aber ich dachte mir: „Vielleicht ist es ja ganz gut gemacht“. Ich finde das ist wirklich sehr subjektiv, aber ich bin einfach nicht in die Geschichte hereingekommen. Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich langatmig und es hat sich ein bisschen wie ein Kaugummi gezogen. Die Kapitel waren mir zu lang, weswegen ich am Tag auch nicht unbedingt viel gelesen habe. Letztendlich brauchte ich fast 2 Wochen für dieses Buch und war am Ende froh, es beendet zu haben.
Aber es ist nicht alles schlecht! Ich mochte die Ideen der Autorin und auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Adam und Lexia. Sie hat wirklich schöne Spannungshöhepunkte gesetzt und genügend Drama, Liebe und Streit ist auch dabei. Die beiden werden immer wieder vor Hürden gestellt und es ist schön, sie zu beobachten, wie sie diese überwinden. Die Handlung ist wirklich gut, sie hat mich auch dazu gebracht, dem Buch eine Chance zu geben!
Das Cover hat mich eigentlich zuerst überzeugt, zusammen mit dem Klappentext, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Die Frau, welche auf dem Schreibtisch sitzt und auf eine Skyline schaut, sieht wirklich edel aus. Mir gefällt sehr das lila gestaltete Cover und ich finde alle Akzente harmonieren perfekt miteinander. Nur passt diese Frau nicht ganz zur Message des Buches und auch nicht unbedingt zu Lexia, da sie als eine fülligere Frau beschrieben ist und die Frau auf dem Cover eher so ein Bild darstellt, gegen das Lexia kämpft. Davon abgesehen finde ich das Cover angemessen und schön gestaltet. Auch der Titel passt sehr gut zu dem Buch, vor allem zu den begehrten After-Work-Partys!
Lexia Vikander ist eine Frau, die es nicht immer leicht im Leben hatte. Sie muss sich in ihrem Job ziemlich durchsetzen um ernst genommen zu werden, aber sie vertraut auf ihre beruflichen Fähigkeiten. Was sie nicht besitzt ist irgendeine Art von Selbstbewusstsein. Und das kann schon ein bisschen anstrengend sein, wenn sie so verdammt unsicher ist. Aber sie durchlebt auch einen Wandel innerhalb der Geschichte, deswegen hat es sich mit der Zeit schon gelegt. Lexia kämpft für Body-Positivity, dafür, dass alle Frauen gleich sind, egal ob dick oder dünn, farbig oder weiß-häutig. Diese Message finde ich traumhaft und das gefällt mir auch am Buch am besten. Wenn sie jetzt noch ein bisschen weniger auf ihr Hausboot hinweisen und nicht alles erotisch finden würde, fände ich es wirklich toll. Adam Nylund ist das genaue Gegenteil von Lexia, er strahlt nur so sein Selbstbewusstsein aus und hat Erfolg im Leben. Was er anfässt, das wird zu Gold. Ich mag Adams Charakter, weil er eine Art sicherer Hafen ist und nicht so wankelmütig wie Lexia. Er weiß was er will, auch wenn er mit seinen Entschlüssen ein bisschen ins Wanken gerät, aber er hat eigentlich immer sicheren Boden unter den Füßen. Auch Adam verändert sich im Laufe des Buches zu einem noch sympathischeren, charismatischeren jungen Mann, der weiß was er will. Aus „After Work“ ist Adam mein Liebling.

Mein Fazit:
Trotz, dass ich dieses Buch nicht mochte, kann ich es euch empfehlen, wenn ihr auch gerne aus der Er-/Sie-Perspektive lest. Mich konnte es nicht überzeugen, aber viele andere schon und vielleicht kann es euch ja vollkommen vom Hocker reißen. Eine Buchmeinung ist immer subjektiv und Geschmäcker sind verschieden, aber ihr solltet diesem Buch eine Chance geben, wenn euch der Klappentext und die Idee an sich überzeugen konnten. Ich habe gemerkt, dass die Autorin nichts für mich ist, aber das muss ja nicht für jeden gelten. Sie wird ja nicht umsonst „Queen of Romance“ genannt. Also no risk, no fun!

2 Sternchen von 5 Sternchen

Veröffentlicht am 30.08.2019

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen..

Underground Love
0

Meine Meinung:

Durch den wirklich vielversprechenden Klappentext und das hübsch gestaltete Cover wurde ich wirklich schnell aufmerksam auf dieses Buch. Ich erwartete eine heiße und süße Liebesgeschichte, ...

Meine Meinung:

Durch den wirklich vielversprechenden Klappentext und das hübsch gestaltete Cover wurde ich wirklich schnell aufmerksam auf dieses Buch. Ich erwartete eine heiße und süße Liebesgeschichte, die in der U-Bahn beginnt und sich dann langsam auch außerhalb dieser abspielt. Und bis etwa zur Hälfte des Buches wurde dieser Anschein auch aufrechterhalten, doch dann kam die Wende und diese fand ich persönlich wirklich nicht toll. Denn dieses Buch ist keine Liebesgeschichte, sondern eher ein Romance-Thrill mit Erotikelementen. Dafür, dass es in die Kategorie „Heart Beat“ eingeordnet wurde, war ich wirklich schwer enttäuscht. Ich muss sagen, dass ich das vorher einfach gerne gewusst hätte, da ich solche Bücher normalerweise einfach meide, weil es nicht so mein Genre ist.

Die Erzählperspektive ist durch den Er-/Sie-Erzähler vertreten, was das Ganze für mich schon gleich viel schwieriger gemacht hat. Ich persönlich sehe immer wieder, dass ich dadurch schlechter in die Geschichte hinein und mit den Protagonisten nicht so ganz klar komme – so auch hier. Ich habe einfach keinen Bezug zu Polly herstellen können und aufgrund ihrer Art fand ich sie sogar noch unsympathisch. Ansonsten war der Schreibstil nicht sonderlich kräftig, sodass er sich relativ schnell und leicht lesen ließ. Es war nicht wirklich anstrengend, was ich bei Büchern eigentlich ganz gerne mag. Leseflussstörungen entstanden eher durch die Umsetzung der Geschichte, obwohl ich finde, dass sie so so viel Potenzial hatte! Ich habe die Grundidee in dieser Art noch nie gehört und hab mich eigentlich echt gefreut, dass ich mal etwas Neues im Bereich „Liebesroman mit Erotikelementen" lese, aber falsch gedacht, wenn schon das Genre nicht stimmt. Eigentlich finde ich es wirklich schade.

Das Cover ist meiner Meinung nach wirklich gut geworden und schreit auch förmlich „Liebesroman!“. Also mir gefällt es wirklich richtig gut, aber leider passt es für mich nicht zum Inneren des Buches.

Letztendlich kann ich euch auch nur was zur Protagonistin Polly sagen, da ich im Bezug auf ihn nur spoilern könnte, was ich natürlich nicht möchte. Polly ist eine junge Journalistin, die in ihrer Beziehung nicht ganz so zufrieden ist. Abwechslung und Abenteuer findet sie im so genannten Tubing, bei dem sie relativ schnell einem fremden Mann verfällt. Soweit, so gut, leider ist Polly schon wirklich nervig geworden, weil sie nie so richtig wusste, was sie will. Gleichzeitig kommt hinzu, dass sie an einer Essstörung leidet und sie eine wirklich verquere Ansicht zu Essen hat, was mich auch wieder gestört hat. Schlussendlicht gab es noch schwierige Familienverhältnisse und das Chaos war geschaffen. Leider wurde wirklich keins ihrer Probleme gelöst oder irgendwie aus der Welt geschafft, wodurch ich ziemlich unbefriedigt am Ende zurückgeblieben bin, denn das Buch endet einfach mit einem Ereignis, sodass man als Leser wirklich nicht weiß, wie es mit der Protagonistin weiter geht. Achtung Spoiler: Hofft nicht auf ein Happy End, denn das gibt keins. Also ein richtiges Ende gibt es eigentlich auch nicht, mir kam es vor, als hätten noch so gute 20 Seiten Epilog gefehlt.

Mein Fazit:

Leider konnte mich „Underground Love“ nicht überzeugen, da ich etwas völlig anderes erwartet habe als das, was ich serviert bekam. Die Protagonistin hat mich mehr genervt als alles andere und insgesamt war die ganze Geschichte ziemlich verworren. Bis zur Hälfte fand ich es eigentlich wirklich ganz gut, aber als ich mich in einem schlechten Thriller wiederfand, hätte ich es am liebsten abgebrochen. Doch die Neugier siegte und ich arbeitete mich weiter durchs Buch – auch wenn ich es lieber in der guten ersten Hälfte in Erinnerung behalten und mir mein eigenes Ende gedacht hätte.

Vielen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

1,5 Sternchen von 5 Sternchen