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Suzi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2019

Da warens nur noch zwei…

Da waren's nur noch zwei
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Vier junge Mädchen, Freundinnen wie sie glauben, brechen um Weihnachten zu einem Kurztrip in eine einsame Hütte in den Ardennen auf. Es kommt wie es kommen muss, ein Schneesturm schneit sie ein und in ...

Vier junge Mädchen, Freundinnen wie sie glauben, brechen um Weihnachten zu einem Kurztrip in eine einsame Hütte in den Ardennen auf. Es kommt wie es kommen muss, ein Schneesturm schneit sie ein und in der Einöde gibt es keinen Handyempfang. Darauf angewiesen diese Situation gemeinsam zu meistern, entfernen sie sich menschlich voneinander. Eine jede hat ein Geheimnis, das sie für sich behalten möchte. Und dann verschwindet die erste spurlos….
Dieses Buch habe ich in recht kurzer Zeit gelesen und es wurde meinen Erwartungen gerecht. Meiner Meinung nach geht es jedoch eher in Richtung Jugendbuch, da die Handlung doch recht seicht dahinplätschert und ziemlich vorhersehbar ist.
Ein unterhaltsames Buch mit toller Grundidee – jedoch würde ich es nicht ein zweites Mal lesen…

Veröffentlicht am 13.08.2019

Tödliche Verstrickungen

Übersee
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Zum Kriegsende plant eine Gruppe Einheimischer, die vorrückenden Amerikaner aufzuhalten – mit tödlichem Ausgang.
In der Gegenwart entdeckt die Anwältin Sylvia Staudacher im New Yorker Einwanderungsmuseum ...

Zum Kriegsende plant eine Gruppe Einheimischer, die vorrückenden Amerikaner aufzuhalten – mit tödlichem Ausgang.
In der Gegenwart entdeckt die Anwältin Sylvia Staudacher im New Yorker Einwanderungsmuseum die Eintragung über eine Therese – Resi – Bachler, welche 1866 hier einwanderte. Zeitgleich macht sich ihr Mann auf zur Recherche über ein verfallenes Anwesen in Hittenkirchen.
Über die Jahrzehnte und Kontinente hinweg scheint das Schicksal hier Verbindungen gezogen zu haben. Was nach einer ganz interessanten Geschichte klingt, wird jedoch für meine Begriffe durch etwas zu viel Zufall unrealistisch.
Eine ganz nette Geschichte, jedoch wurde es letztendlich für mich durch die vielen Zufälle bzw. entdeckten Verbindungen etwas unstimmig. Deshalb würde ich dieses Buch nicht noch einmal lesen.

Veröffentlicht am 08.11.2018

Entlang des Großen Krieges - wörtlich zu nehmen...

Entlang des Großen Krieges
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Das Buch lässt sich in seiner Knappheit sowie Formulierung etwas ungewohnt lesen, man muss auf jeden Fall dranbleiben, um sich nicht jedes Mal wieder „einlesen“ zu müssen. Einmal „drin“ lässt sich der ...

Das Buch lässt sich in seiner Knappheit sowie Formulierung etwas ungewohnt lesen, man muss auf jeden Fall dranbleiben, um sich nicht jedes Mal wieder „einlesen“ zu müssen. Einmal „drin“ lässt sich der Inhalt jedoch ganz gut erfassen. Der Leser erfährt interessante geschichtliche Aspekte ebenso wie Randnoten der Geschichte. Dabei werden passende Zitate geschickt in die Handlung eingeflochten. Nicht die „großen Taten“ sind Schwerpunkt.
Leider hat dieses Buch mich jedoch nicht ganz angesprochen und überzeugt – dazu war mir der Schreibstil etwas zu gewöhnungsbedürftig. Aber es sollte sich jeder ein eigenes Urteil bilden – jedoch muss man sich auf den Stil dieses Buches einlassen können.

Veröffentlicht am 25.10.2018

Nach kleiner Eingewöhnung spannende Story - jedoch mit holprigem Ende

Rachgier
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Nachdem ich schon einige Hörbücher von ValMcDermid gehört habe, hatte ich mich sehr auf dieses neue Buch gefreut. Leider war ich vom Einstieg doch etwas enttäuscht – viele Namen und Dienstbezeichnungen ...

Nachdem ich schon einige Hörbücher von ValMcDermid gehört habe, hatte ich mich sehr auf dieses neue Buch gefreut. Leider war ich vom Einstieg doch etwas enttäuscht – viele Namen und Dienstbezeichnungen machen es dem Hörer etwas schwierig. Ebenfalls sind die Pausen zwischen den einzelnen Tracks/Kapiteln gefühlt zu lang.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten findet man sich jedoch in dieses Buch ein. Die Handlung gefällt mir sehr gut – nun ist es ein Buch/Hörbuch, wie ich es von Val McDermid kenne. Ihr gelingt es sehr gut langsam Spannung aufzubauen.
Die berechnende und akribische Vorgehensweise des Täters finde ich abscheulich – unschuldige Frauen zu umgarnen und dann stellvertretend für die, die ihn verletzt hat, zu töten ist schon eine sehr verquere Denkweise. Bei dem übervorsichtigen Vorgehen des Täters ist es übertrieben und lächerlich, womit die Ermittler letztendlich auf seine Spur gebracht werden.
Die Exkurse in private Angelegenheiten der Ermittler sind interessant, sollten jedoch den eigentlichen Fall nicht in den Hintergrund treten lassen. Es sind sehr viele Informationen, so das man nur durch genaues Zuhören bzw. „am Ball bleiben“ den Faden nicht verliert.
Das Ende war für mich enttäuschend. Sowohl wodurch die Polizisten den Täter ermitteln könnten, als auch die Selbstjustiz.
Alles in allem ein nettes Hörbuch, was ich jedoch nicht nochmal ein zweites Mal hören würde.

Veröffentlicht am 12.08.2018

Ein Leben am Limit

Franziska zu Reventlow
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Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu beurteilen. Für mich liest es sich schwierig und ich kann es auch nicht in einem „Guss“ lesen, da es nicht unbedingt „leichte Kost“ ist. Das Gelesene möchte ich ...

Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu beurteilen. Für mich liest es sich schwierig und ich kann es auch nicht in einem „Guss“ lesen, da es nicht unbedingt „leichte Kost“ ist. Das Gelesene möchte ich immer erst noch überdenken und versuchen zu verstehen, bevor ich mich dem nächsten Kapitel zuwende. Hervorzuheben ist die Verwendung zahlreicher Zitate bzw. Notizen, die von einer enormen Recherche zeugt.
Auf jeden Fall ist Franziska zu Reventlow eine sehr interessante Frau, die nicht in ihre Zeit passte und auch ständig dagegen rebellierte anstatt sich anzupassen. Teilweise finde ich ihre Einstellung jedoch sehr egoistisch und kurzsichtig – zumal sie Verantwortung für ein Kind hat. Es ist mir unverständlich, dass sie mit ihrer Lebenseinstellung und Schnorrerei so durchs Leben kam, zumal es für ihre Freunde/Lover/Bekannten sicher nicht immer einfach war, mit ihr umzugehen und Dank nicht immer zu erwarten war. Man hat den Eindruck eines flatterhaften Schmetterlings, der von Blüte zu Blüte huscht und sich nur das Beste heraussucht.
Problematisch für mich beim Lesen waren weiterhin die vielen verschiedenen Männer – zum Teil namentlich, zum Teil mit „Deck“- bzw. Spitznamen benannt. Es war nicht immer einfach, da noch durchzublicken. Eine Übersicht dazu sowie eine kurze Zusammenfassung zu ihrer Biografie/Lebensabschnitte wäre wünschenswert gewesen um das ganze besser einordnen zu können.
FAZIT:
Es handelt sich um ein sehr tiefgründiges Buch mit sehr guter Hintergrundrecherche. Wer – wie ich - eine „reine Biografie“ erwartet, wird enttäuscht sein. Denn die eingearbeiteten Gedanken Franziskas sind sehr philosophischer Natur und ihre Überlegungen/Pläne – für mich – nicht immer nachzuvollziehen und zu verstehen.