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Veröffentlicht am 28.11.2019

Das Drachentrio schlägt wieder zu

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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„Jeder hat Angst davor, die Menschen zu verlieren, die er liebt. Wir haben kein Mitspracherecht darin, wann wir kommen oder wann wir gehen, nur wie wir unser Leben dazwischen leben. Und die Erinnerung ...

„Jeder hat Angst davor, die Menschen zu verlieren, die er liebt. Wir haben kein Mitspracherecht darin, wann wir kommen oder wann wir gehen, nur wie wir unser Leben dazwischen leben. Und die Erinnerung an jene, die nicht mehr unter uns sind, ehren wir, indem wir genau das tun. Leben.“

Jason ist Feuerwehrmann im kleinen malerischen Redwood. Kein Wunder also, dass der charmante Single irgendwann mal ins Visier des Drachentrios gerät. Das Kuppler-Trio hat sich als Gegenstück Ella ausgesucht. Schüchtern, süß und Lehrerin ist eigentlich gar nicht Jasons Beuteschema. Überhaupt passt keine Frau in sein Beuteschema, die länger als nötig bleiben will. Und doch: Ella verdreht ihm den Kopf. Und das, obwohl sie etwas vor ihm verheimlicht…

Endlich konnte ich wieder einen meiner liebsten Buchorte besuchen. Redwood ist idyllisch und heimelig und DIE Wohlfühlreihe für den Herbst. Das Buch ist genauso wunderschön wie seine Vorgänger und den Schreibstil der Autorin finde ich nach wie vor toll. Er ist immer ein wenig angepasst an die jeweilige Hauptperson des Kapitels und vor Allem ist er total humorvoll. Es gibt Szenen zum kaputt lachen, welche für den Herzschmerz und welche zum Grinsen – eben so, wie ich es noch in Erinnerung habe.

Die Geschichte finde ich sogar besser als die aus dem dritten Band. Jason ist charmant und lustig, aber er kann mit schlechten Nachrichten nicht gut umgehen. An seiner Seite ist der Sheriff der Stadt, sein bester Freund Parker. Um den geht es übrigens im Nachfolgeband und ich finde ihn jetzt schon toll 🙂 Ella ist sehr schüchtern und eher unauffällig. Sie ist aber keineswegs das nervige Mauerblümchen, dass plötzlich auftaut. Das ist etwas, dass mir bei diesem Band total gefallen hat: Die Charaktere haben immer ihre Gründe. Auch wenn ich manche Entscheidungen nicht nachvollziehen kann, dann doch zumindest eben diese Gründe.

Die Handlung selbst ist eher typisch: Verlieben, Probleme, Geheimnisse und die Frage: Happy End ja nein? Trotzdem macht es Spaß, mit den beiden Hauptcharakteren mitzufiebern und mitzufühlen. Kleiner Kritikpunkt: Ich hätte mir mehr von Redwood gewünscht. Natürlich muss nicht in jedem zweiten Kapitel einer der Tierärzte auftauchen, aber ich hätte gern mehr von den alten Bekannten oder auch von Parker erfahren. Das macht für mich einen großen Teil des Charmes von Redwood aus. Außerdem spielten sich die meisten Ereignisse innerhalb von vier Wänden ab, was ich eher schade finde.

Fazit


Redwood ist und bleibt einfach einer meiner Lieblingsorte und ich freue mich auch schon, es bald wieder besuchen zu dürfen. Trotzdem sind mir die Enden oft zu schnell (nicht zu plötzlich, wer das Buch gelesen hat, weiß jetzt vielleicht was ich meine), was bei mir dann immer ein wenig Euphorie nimmt. Ich habe es aber wirklich verschlungen und finde den Teil sogar besser als Band 3 und wirklich fast so gut wie die ersten zwei Teile, was bei Spin-Offs nicht ganz leicht ist :)

Veröffentlicht am 20.11.2019

Von Träumen, die ihre Träumer suchen

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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„Lazlo hätte kaum besser in die Bibliothek gepasst, wäre er selbst ein Buch gewesen.“

Lazlo Strange ist ein Waisenjunge, der nichts mehr liebt als Bücher, Märchen und Legenden. Eine hat es ihm dabei ganz ...

„Lazlo hätte kaum besser in die Bibliothek gepasst, wäre er selbst ein Buch gewesen.“

Lazlo Strange ist ein Waisenjunge, der nichts mehr liebt als Bücher, Märchen und Legenden. Eine hat es ihm dabei ganz besonders angetan: Die Sage der geheimnisvollen Stadt Weep. Eines Tag sucht der Traum seinen Träumer, denn es werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht. Und für Lazlo steht sofort fest, dass er dieses Abenteuer selbst erleben will statt irgendwann davon zu lesen.

Ein Buch, das genauso träumerisch ist wie der Mann, um den es geht. Lazlo ist schweigsam und sein Kopf hängt in den Wolken, doch er ist klug und bei den wenigen Freunden, die er hat, auch nicht um eine raffinierte Antwort verlegen. Er lebt zwischen den Seiten, bis eine besondere Reise ihn raus in die Welt zieht. Eine wirklich wundervolle Geschichte beginnt, die, ohne zu viel verraten zu wollen, von Liebe und Hass, Zusammenhalt und Rache, Träumen und Albträumen handelt.

Der Schreibstil ist der absolute Wahnsinn, ich habe lange nichts vergleichbares gelesen. Es ist, als würde mir jemand diese Geschichte am Lagerfeuer erzählen. Mit einer Stimme, der man ewig lauschen könnte und die einen mit in ihren Bann zieht. Wer im ersten Band nach einer herausragenden Liebesgeschichte sucht, wird wohl erstmal nicht fündig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden? Und mir persönlich hat sie auch überhaupt nicht gefehlt.

Die Welt, in der Handlung spielt, ist ebenfalls mitreißend und birgt richtig gute und neue Idee. Die Orte sind wirklich besonders und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. So richtig verlassen wollte ich das Setting auch gar nicht, weshalb ich das Buch auch in zwei Tagen verschlungen habe.

Fazit
Was Strange the dreamer also zu bieten hat? Wundervolle Charaktere, eine verzaubernde und neue Welt, einen traumhaften Schreibstil und einen perfekt unperfekten sympathischen Protagonisten. Für mich ein echtes Jahreshighlight, das jetzt schon zu meinen Lieblingsbüchern zählt.

Veröffentlicht am 02.11.2019

Deine Arbeit, dein zu Hause, dein Leben

Der Store
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Cloud liefert alles – zu jeder Zeit, überall hin. Gibbson Wells hat mit der Erfindung von Cloud ein ganz neues Konzept von „Arbeit“ erschaffen. In den MotherClouds leben die Mitarbeiter mit ihren Familien, ...

Cloud liefert alles – zu jeder Zeit, überall hin. Gibbson Wells hat mit der Erfindung von Cloud ein ganz neues Konzept von „Arbeit“ erschaffen. In den MotherClouds leben die Mitarbeiter mit ihren Familien, sitzen dort abends in Pubs und essen die fantastischen CloudBurger. Doch das Erfolgsrezept hat auch seine Schattenseiten. Paxtons Leben wurde von Cloud zerstört und er würde alles dafür tun, Wells das mal ins Gesicht zu sagen. Auch Zinnia verfolgt ihre Ziele beim Cloud. Die zwei kommen sich näher, bis sich die Lage zuspitzt und eine unerwartete Entdeckung alles ändert.

An dieses Buch hatte ich wirklich hohe Erwartungen und ich war sehr gespannt auf das Zukunftskonzept, von dem die Dystopie handelt. Einmal angefangen zu lesen konnte ich es dann kaum aus der Hand legen. Der Anfang beschäftigt sich eher mit der Erklärung und Beschreibung der zukünftigen Welt. Dabei werden neue Ideen gefunden, aber auch bereits bekannte Visionen der Zukunft aufgegriffen. Ich finde die Welt von Cloud sehr interessant und musste mich manchmal selbst ermahnen, wenn ich mal wieder dachte „Och, das klingt doch eigentlich alles sehr nett.“ Denn ich weiß natürlich auch: Es ist nicht alles gold was glänzt.

Paxton ist mir unheimlich sympathisch. Freundlich, bemüht und fast schon zu nett wird er der Security zugeteilt, wo er erstmal gar nicht so recht passend erscheint. Zinnia dagegen ist sehr taff und wirkt oft ziemlich kühl. Doch sie ist auch klug und hat manchmal mehr Mitgefühl, als ihr selbst lieb ist. Die Kapitel rund um Gibbson Wells sind als Blogeinträge formuliert, die er selbst verfasst. Dabei ist gar nicht so leicht, den Gründer von Cloud einzuschätzen.

Die Geschichte selbst war für mich nie langatmig, sondern immer spannend und interessant. Das Ende empfinde ich als eher untypisch, lässt mich jetzt aber nicht total ausrasten. Es ist nicht schlecht oder unlogisch, aber es fehlt noch ein Fünkchen vom Irgendwas.

Fazit


„Der Store“ ist eine wirklich gute Dystopie, die ich gerne jedem empfehle, der sich für die verschiedensten Zukunftsvorstellungen interessiert. Ich fühlte mich ziemlich gut unterhalten, habe immer wieder spekuliert und auch das ein oder andere mal vor mich hin geschmunzelt

Veröffentlicht am 19.09.2019

Zwischen Freunden und Feinden

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Achtung!!! Diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1 und kleinere Spoiler zu Band 2 !!!

Dank eines Angebots von Phoenix konnte Ophelia dem Tod entfliehen. Als Spionin soll sie zu ReVerse zurückkehren ...

Achtung!!! Diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1 und kleinere Spoiler zu Band 2 !!!

Dank eines Angebots von Phoenix konnte Ophelia dem Tod entfliehen. Als Spionin soll sie zu ReVerse zurückkehren und Augen und Ohren für Maraisville sein. Doch Ophelia ist nicht mehr das Mädchen von früher und es fällt ihr immer schwerer sich zu entscheiden: Zwischen alten Überzeugungen und neuen Gefühlen, alten Freunden und neuen Feinden.



Der zweite Teil lässt keine Zeit für „langsam wieder reinkommen“. Eine spannende Szene jagt die Nächste, eine Überraschung folgt der Anderen. Trotzdem ist man direkt wieder drin in der Welt von Leopold, Ophelia und Luc. Lenas Schreibstil ist einfach grandios und flüssig und nimmt den Leser direkt mit. Dank der kurzen Kapitel hört man auch gar nicht mehr auf zu lesen, denn „ach, ein kleines Kapitel geht ja noch“. Endlich, endlich, endlich mal wieder ein Buch, bei dem ich die Worte inhaliert habe und geschockt davon war, wie viel ich denn schon wieder gelesen habe und wie viel Zeit vergangen ist.

Ophelia ist nach wie vor eine wirklich tolle Protagonistin. Trotzdem wirkt sie in diesem Band verändert, auf gewisse Weise geschwächt, was wiederum sehr authentisch ist. Ihre Beziehungen zu Lucien oder Knox schildert sie dabei sehr erwachsen und wirkt viel älter, als sie eigentlich ist. Was mir aber besonders Spaß gemacht hat, ist herauszufinden, wem ich denn jetzt eigentlich trauen kann. Hier ein bisschen Skepsis, da eine Prise Sympathie für den geglaubten Feind und ein Haufen Spekulationen machen Geschichten doch erst interessant.

Fazit


Eine wahnsinnig gelungene Fortsetzung, die mir sogar mehr zusagt als Band 1. Es ist noch spannender, noch schockierender und noch gefühlvoller. Und ich bin mir zu 100 % sicher, dass der finale Band, der im November erscheint, ein grandioses Ende mit Feuerwerk und Allem Drum und Dran bereithalten wird.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Ein Leben mit weniger Plastik

Es geht auch ohne Plastik
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Endlich weniger Platikmüll - Das sollte für uns alle ein erstrebenswertes Ziel sein!
Für meinen Blog habe ich die 30-Tage-Challenge (etwas abgewandelt) von Sylvia Schaab dokumentiert und mich einen Monat ...

Endlich weniger Platikmüll - Das sollte für uns alle ein erstrebenswertes Ziel sein!
Für meinen Blog habe ich die 30-Tage-Challenge (etwas abgewandelt) von Sylvia Schaab dokumentiert und mich einen Monat lang intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich mach mal ausnahmsweise Eigenwerbung :D https://www.mittenimhundertmorgenwald.de/es-geht-auch-ohne-plastik/
Deswegen mache ich es hier mal etwas kürzer als gewöhnlich :)

Man muss sich auf jeden Fall ein wenig Zeit für die Challenge nehmen und sie eventuell auf die einzelnen Bedürfnisse anpassen. Es erfordert schon Arbeit, aber weniger als gedacht und ist definitiv machbar. Das Buch gibt sehr viele und vor Allem gute Denkanstösse. Die leiten Einen dann auch mal zu anderen wichtigen Themen. Ich habe jetzt keinen komplett plastikfreien Haushalt, aber ich habe mein Bewusstsein geschärft, Schritte in die richtige Richtung gemacht und Freunde angesteckt. Und ich glaube, genau das ist der richtige Weg :)

Wer also etwas sucht zum Nachdenken, Einsteigen und auch aktiv werden liegt bei diesem Buch goldrichtig.