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Veröffentlicht am 10.10.2019

Spannend, atmosphärisch, interessant

Wisting und der fensterlose Raum
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Bei „ Wisting und der Tag der Vermissten“ von Jorn Lier Horst handelt es sich um einen Kriminalroman.

Kommissar William Wisting hat seit 24 Jahren ein Ritual. Er nimmt sich, am Jahrestag des Verschwindens ...

Bei „ Wisting und der Tag der Vermissten“ von Jorn Lier Horst handelt es sich um einen Kriminalroman.

Kommissar William Wisting hat seit 24 Jahren ein Ritual. Er nimmt sich, am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen, ihre Fallakte erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe und so trifft er jedes Jahr Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaliger Hauptverdächtiger. Ihm konnte eine Schuld nie nachgewiesen werden. Zwei Dinge sind dieses Jahr jedoch anders. Adrian Stiller reist aus Oslo an. Er ermittelt in einem anderen Fall und ist über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert. Als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

Auf der Innenseite des Buchumschlag befindet sich ein kleiner Steckbrief mit allen wichtigen Infos zu Wisting. Eine sehr schöne Idee und hilfreich um sich schon einmal ein Bild von Wisting machen zu können.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen, ist leicht verständlich und spannend.

Wisting, ein sehr sympathischer Ermittler, der aus der Reihe tanzt, da er keine psychischen Probleme hat Auf so einen Ermittler warte ich schon lange. Auch die anderen facettenreichen Charaktere haben mich überzeugt. Einige sind schwer zu durchschauen, andere liebenswürdig oder raffiniert.

Das Setting wird sehr gut beschrieben. Die Atmosphäre wurde von dem Autor sehr gut eingefangen, sodass ich mich während dem Lesen fühlte, als ob ich vor Ort wäre.

Hier handelt es sich um einen spannenden Krimi, der langsam anfängt und dann immer spannender wird. Die Ermittlungsarbeit der Polizei steht hier im Vordergrund. Alle Schritte waren für mich plausibel, interessant und führen letztendlich zum Ziel. Der Autor beweist hier, dass auch ohne Blutvergießen, ein sehr spannender Kriminalroman entstehen kann. Die vielen Wendungen, Verstrickungen und Verdächtigen tragen sehr zur Spannung bei.

Der Plot ist sehr interessant, für mich war das Ende unvorhersehbar und plausibel.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Spannend, witzig, tierisch

Hüttenkatz
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Bei "Hüttenkatz" von Kaspar Panizza handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein gemütliches Klassentreffen, von wegen. Nach 30 Jahren taucht ein Totgeglaubter wieder auf und ein munteres Morden beginnt ...

Bei "Hüttenkatz" von Kaspar Panizza handelt es sich um einen Kriminalroman.

Ein gemütliches Klassentreffen, von wegen. Nach 30 Jahren taucht ein Totgeglaubter wieder auf und ein munteres Morden beginnt im abgelegenen Berggasthof. Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel sind mittendrin und nicht nur die Hüttenwirtin wird von Frau Merkel an den Rand des Wahnsinns getrieben. Aus Steinböcks Abiturklasse haben alle ein Motiv, manch einer hat das Unheil bereits geahnt. Oder ist es vielleicht ganz anders?

Hier handelt es sich um den vierten Fall für Steinböck und seiner sprechenden Katze. Alle Bände sind in sich abgeschlossen und können daher einzeln gelesen werden.

Der sehr interessante, bis zum Schluß undurchschaubare Fall hat mir sehr gut gefallen. Durch viele Wendungen, falsche Fährten und facettenreichen Charaktere konnte ich das Ende nicht erahnen und die Spannung ist die ganze Zeit sehr weit oben.

Der teils lockere, humorvolle und ernste Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen. Über Frau Merkel, konnte ich sehr oft schmunzeln. Sie ist einfach klasse. Auch die anderen Protagonisten haben mir gut gefallen, da viele ihr wahres Gesicht erst im Laufe der Geschichte zeigen.

Die Ermittlungsschritte der Polizisten sind plausibel, sehr gut durchdacht und führen letztendlich, auch mit Hilfe von Frau Merkel und ihrem Spürsinn, zum Ziel.

Das Setting ist sehr gut gewählt für diesen Plot. Da habe ich nicht nur einmal Gänsehaut bekommen (möchte hier nicht zu viel verraten).

Ich empfehle diesen Krimi weiter.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Sehr interessanter Plot und bis zum Schluss spannend

Letzte Ausfahrt Auerberg
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Bei „ Letzte Ausfahrt Auerberg“ von Nicole Peters handelt es sich um einen Kriminalroman aus Bonn.

Keinerlei Hinweise gibt es zu der Identität einer Frauenleiche, die unter einer Autobahnbrücke im Bonner ...

Bei „ Letzte Ausfahrt Auerberg“ von Nicole Peters handelt es sich um einen Kriminalroman aus Bonn.

Keinerlei Hinweise gibt es zu der Identität einer Frauenleiche, die unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden gefunden wird. Sie ist eines gewaltsamen Todes gestorben, das ist sicher. Bei Helen Freitag, einer bekannten Opfervertreterin und Rechtsanwältin, meldet sich ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Nathalie wiedererkannt zu haben.
Die Mandaten haben sich nicht an die Polizei gewendet und dies ist gut so, denn der ermittelnde Krimalhauptkommissar weigert sich einen Zusammenhang zwischen dem Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen. Möchte er seine Ermittlungsfehler von damals vertuschen?
Viel tiefer als ihr lieb ist, muss sich Helen in die Ermittlungsarbeit einlassen. Sie bekommt anonyme Emails und erkennt, dass Jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint.

Hier handelt es sich um das Krimi-Debüt der Autorin.

Der Plot ist sehr spannend aufgebaut. Zum einen gibt es Rückblicke zu Helens vorherigem Fall und zu einer Person in ihrem Privatleben. Da dies der erste Band einer Reihe ist, bleiben hier Fragen offen. Der o.g. sehr gut konstruierte Fall wird komplett gelöst.

Die Spannung baut sich sehr schnell auf und endet am Ende der Geschichte. Die zwei abwechselnd erzählten Zeitebenen, die vielen Verdächtigen, Handlungsstränge und Wendungen tragen sehr zur Spannung bei.
Stück für Stück werden die die Handlungstränge zusammengeführt. Dies hat mir besonders gut gefallen, da so am Ende eine plausible, gut konstruierte Geschichte entsteht.

Die Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben, sodass ich mir Jeden vorstellen und mich in sie hineinversetzen konnte.

Helen , die Hauptprotagonistin, hat ihr Herz am Rechten Fleck und ist mir sehr sympathisch.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin, lässt sich dieser Kriminalroman sehr flüssig lesen. Einmal angefangen möchte man dieses Buch kaum aus der Hand legen. Durch den knackigen Satzbau, war jede Seite ein Genuss. Keine unnötigen Seitenfüller, keine blumige Sprache, die die Spannung nehmen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Schön geschrieben, spannend und interessant

Der schwarze Schatten
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Bei " Der schwarze Schatten" von Anja Stroot handelt es sich um den ersten Fall für die Münsterland-Detektive.

Auf einem Reiterhof im Münsterland verbringen die Geschwister Jacky und Ben ihre Ferien und ...

Bei " Der schwarze Schatten" von Anja Stroot handelt es sich um den ersten Fall für die Münsterland-Detektive.

Auf einem Reiterhof im Münsterland verbringen die Geschwister Jacky und Ben ihre Ferien und treffen dort auf Leona und Felix.

Da immer wieder rätselhafte Dinge auf dem Hof geschehen, die es aufzuklären gilt, schließen sie sich zu den Münsterland-Detektiven zusammen. Jacky sieht schon in der ersten Nacht einen unheimlichen schwarzen Schatten und hört Pferdegewieher. Was ist geschehen?

Hier handelt es sich um den ersten Band aus der Münsterland- Detektive Reihe. Da alle Bücher in sich abgeschlossen sind, kann man die Reihenfolge, in der man die Bücher liest, variieren.

Die große Schrift, die vielen schönen illustrierten Bilder und die kurzen Kapitel machen dieses Buch sehr lesenswert.

Die Autorin hat diese Geschichte für Leser ab 8 Jahren geschrieben. Das Thema, die Protagonisten passen perfekt zu diesem Alter. Durch den tollen Schreibstil der Autorin, ist diese Geschichte sehr leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen.

Die Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben.

Sehr gut hat mir gefallen, dass man selbst sehr gut miträtseln kann und eigene Vermutungen aufstellen kann, was sich hinter dem schwarzen Schatten verbirgt.

Am Ende der Geschichte befindet sich ein Bastelbogen für ein Lesezeichen und für einen Detektivausweis.

Außerdem noch eine Detektivprüfung. Hier können die jungen Leser und / oder die Eltern sehen, ob die Geschichte verstanden wurde. Mit Hilfe von je 3 Antwortmöglichkeiten sollen 3 Fragen zu der zuvor gelesenen Geschichte beantwortet werden.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Interessant, informativ, viele Bilder und Tipps

Eigentlich nordwärts
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"Eigentlich nordwärts: Mit Kind und Rad durch Norwegen. Wie unser Familienabenteuer anders verlief als geplant und doch ans Ziel führte" von Jörg und Anja Varnholt.

Klappentext übernommen:

Anja und Jörg ...

"Eigentlich nordwärts: Mit Kind und Rad durch Norwegen. Wie unser Familienabenteuer anders verlief als geplant und doch ans Ziel führte" von Jörg und Anja Varnholt.

Klappentext übernommen:

Anja und Jörg Varnholt hatten einen kühnen Plan: Mitten in ihrem vollen Leben mit Häuschen, Jobs, Kindern und Hund wollten sie eine dreimonatige Auszeit einlegen. Mit dem Fahrrad sollte es von Darmstadt nach Norwegen gehen. Wie letztlich alles ganz anders kam und sie von Nord nach Süd radelten, anstatt wie ursprünglich geplant in die andere Richtung, wie sie dennoch ihr Abenteuer in vollen Zügen genießen konnten, sie ihre "Eigentlichs" in wertvolle Erfahrungen umzuwandeln lernten und entdeckten, dass es manchmal viel schöner ist, sich führen zu lassen, als dem Plan zu folgen - das erzählen die beiden in diesem wunderschönen Buch. Ihre Geschichte macht Lust darauf, auch selbst die Träume vom anderen, längeren, ursprünglicheren Reisen zuzulassen und vom einschränkenden "Das geht doch nicht!" zu ungeahnten, neuen Möglichkeiten aufzubrechen. Ein unterhaltsamer Reisebericht mit großformatigen Bildern und wertvollen Gedanken über die Höhen und Tiefen unterwegs, spirituelle Erfahrungen und spannende Begegnungen.

Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Gleich zu Anfang ist eine Landkarte abgebildet auf der die Strecke, die die 3 fahren wollen eingezeichnet ist. Anschließend geht es mit den Vorbereitungen weiter und dann die große Fahrt . Zum Schluß bekommt der Leser noch ein paar Reisetipps. Hier spürt man als Leser, dass die Familie Varnholt sehr viel Herzblut in ihr Buch gesteckt haben. So liebevoll wie es gestaltet ist.

Die Erfahrungsberichte lassen sich sehr flüssig lesen, sind sehr interessant und informativ.

Sehr gut haben mir die Informationen ( grauer Kasten) gefallen. Hier erfährt der Leser interessantes z.B. zu der Stadt Trondheim, Oslo usw.

Die vielen qualitativ hochwertigen Fotos ( Landschaftsbilder und Familienfotos) haben mir sehr gut gefallen. Die Motive sind wunderbar und passen perfekt zu ihren Erlebnissen.

Familie Varnholt ist sehr gläubig. Daher wird häufig Gott erwähnt und dass ihnen der Glaube dabei hilft, schwierige Situationen zu meistern. Ich bin Atheistin und diese Passagen haben mich nicht gestört.

Ich empfehle dieses Buch weiter.