Cover-Bild Letzte Ausfahrt Auerberg
Band 435 der Reihe "KBV-Krimi"
(5)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: KBV
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 330
  • Ersterscheinung: 12.08.2019
  • ISBN: 9783954414765
Nicole Peters

Letzte Ausfahrt Auerberg

Kriminalroman aus Bonn
Wer kennt die Tote aus Bonn-Nord?

Eine Rechtsanwältin und ein mysteriöser Fall.
Mitreißendes Krimi-Debüt der Autorin Nicole Peters.

Unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden wird eine Frauenleiche gefunden, zu deren Identität es keinerlei Hinweise gibt. Sicher ist nur, dass sie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Bei der als Opfervertreterin bekannten Rechtsanwältin Helen Freitag meldet sich kurz darauf ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Natalie wiedererkannt zu haben.
Schnell stellt sich heraus, dass die Mandanten gut daran getan haben, sich nicht unmittelbar an die Polizei zu wenden. Denn der ermittelnde Kriminalhauptkommissar weigert sich, eine Verbindung zwischen dem damaligen Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen, womöglich um seine eigenen, vor zwanzig Jahren begangenen Fehler, zu vertuschen.
Helen muss sich tiefer in die Ermittlungsarbeit einlassen, als ihr lieb ist. Als sie anonyme Emails erhält, erkennt sie, dass jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint. Sie beginnt zu ahnen, dass ihre Nachforschungen gefährlich für sie werden könnten …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2021

Toller Auftakt der Krimireihe

0

Inhalt:

Unter einer Autobahnbrücke in Bonn wird eine weibliche Leiche gefunden. Mittels der Presse versucht die Polizei die Identität der Toten zu klären. Daraufhin meldet sich ein Ehepaar bei der Rechtsanwältin ...

Inhalt:

Unter einer Autobahnbrücke in Bonn wird eine weibliche Leiche gefunden. Mittels der Presse versucht die Polizei die Identität der Toten zu klären. Daraufhin meldet sich ein Ehepaar bei der Rechtsanwältin Helen Freitag. Sie behaupten die Tote wäre ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter. Zur Polizei wollen sie selbst nicht gehen, da sie damals schon keine guten Erfahrungen mit dieser gemacht haben. Zu Recht wie Helen feststellt. Denn der zuständige Kriminalhauptkommissar scheint kein Interesse an der Aufklärung des Falles zu haben. Helen beginnt mit dem Journalisten Voss ihre ganz eigenen Recherchen und stößt schon bald auf neue Erkenntnisse....

Leseeindruck:

"Letzte Ausfahrt Auerberg" ist der 1. Band mit Rechtsanwältin Helen Freitag. Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf. Wozu auch Zwischenkapitel beitragen, die aus Sicht des Opfers geschrieben sind und erzählen was sich vor 20 Jahren zugetragen hat. Immer nur Häppchenweise natürlich. In die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Auch wenn ich bei Helen etwas gebraucht habe, um ihr Verhalten in einer bestimmten Hinsicht zu verstehen. Das wurde aber nach und nach geklärt. Was mir in dieser Form gut gefallen hat. Wurde man doch anfangs nicht mit zu vielen Details konfrontiert, die den Einstieg dann erschwert hätten. So konnte ich mich sofort auf die Geschichte konzentrieren und mit rätseln. Am Ende wachsen einige Protagonisten über sich hinaus und tragen zu einem spannenden Showdown bei.

Fazit:

Mir hat "Letzte Ausfahrt Auerberg" richtig gut gefallen. Der Krimi ist solide geschrieben. Kommt dabei ruhig und unaufgeregt daher. Baut die Spannung von Anfang an auf. Mit der Zeit habe ich die Figuren in mein Herz geschlossen und freue mich jetzt schon auf Band 2, der schon parat liegt. Gerne empfehle ich diesen Bonnkrimi, der natürlich auch Lokalkolorit enthält, weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Schicksal eines vermissten Teenagers

0

Kurz zum Inhalt: Die Leiche einer gewaltsam getöteten unbekannten Frau wird gefunden. Ein altes Ehepaar meint in ihr ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter Natalie wiederzuerkennen und wendet sich mit ...

Kurz zum Inhalt: Die Leiche einer gewaltsam getöteten unbekannten Frau wird gefunden. Ein altes Ehepaar meint in ihr ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter Natalie wiederzuerkennen und wendet sich mit der Bitte um Hilfe an die Rechtsanwältin Dr. Helen Freitag. Sie wollen so viel wie möglich über das Schicksal ihrer Tochter seit dem Verschwinden herausfinden.
Der in flüssigem Schreibstil verfasste Krimi besticht zunächst einmal durch die sympathischen Protagonisten, die engagierte Rechtsanwältin sowie „Rabe“, den Journalisten, der sie bei den Ermittlungen unterstützt, und weiters durch die Rückblenden auf Natalies Leben.
Der Spannungsaufbau ist außerordentlich gut gelungen. In kleinen Dosen erfährt man immer mehr Details über Natalies Verbleib während er letzten zwanzig Jahre und es häufen sich Hinweise zu dem Mordfall, wobei die Rechtsanwältin und ihr Team immer tiefer mit hineingezogen werden.
Von der Geschichte war ich nach wenigen Seiten gefangen, wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen, bis in einem furiosen und überraschenden Ende alles aufgelöst wurde.
Das Buch hat Lust auf weitere Fälle mit Dr. Helen Freitag gemacht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2019

Sehr interessanter Plot und bis zum Schluss spannend

0

Bei „ Letzte Ausfahrt Auerberg“ von Nicole Peters handelt es sich um einen Kriminalroman aus Bonn.

Keinerlei Hinweise gibt es zu der Identität einer Frauenleiche, die unter einer Autobahnbrücke im Bonner ...

Bei „ Letzte Ausfahrt Auerberg“ von Nicole Peters handelt es sich um einen Kriminalroman aus Bonn.

Keinerlei Hinweise gibt es zu der Identität einer Frauenleiche, die unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden gefunden wird. Sie ist eines gewaltsamen Todes gestorben, das ist sicher. Bei Helen Freitag, einer bekannten Opfervertreterin und Rechtsanwältin, meldet sich ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Nathalie wiedererkannt zu haben.
Die Mandaten haben sich nicht an die Polizei gewendet und dies ist gut so, denn der ermittelnde Krimalhauptkommissar weigert sich einen Zusammenhang zwischen dem Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen. Möchte er seine Ermittlungsfehler von damals vertuschen?
Viel tiefer als ihr lieb ist, muss sich Helen in die Ermittlungsarbeit einlassen. Sie bekommt anonyme Emails und erkennt, dass Jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint.

Hier handelt es sich um das Krimi-Debüt der Autorin.

Der Plot ist sehr spannend aufgebaut. Zum einen gibt es Rückblicke zu Helens vorherigem Fall und zu einer Person in ihrem Privatleben. Da dies der erste Band einer Reihe ist, bleiben hier Fragen offen. Der o.g. sehr gut konstruierte Fall wird komplett gelöst.

Die Spannung baut sich sehr schnell auf und endet am Ende der Geschichte. Die zwei abwechselnd erzählten Zeitebenen, die vielen Verdächtigen, Handlungsstränge und Wendungen tragen sehr zur Spannung bei.
Stück für Stück werden die die Handlungstränge zusammengeführt. Dies hat mir besonders gut gefallen, da so am Ende eine plausible, gut konstruierte Geschichte entsteht.

Die Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben, sodass ich mir Jeden vorstellen und mich in sie hineinversetzen konnte.

Helen , die Hauptprotagonistin, hat ihr Herz am Rechten Fleck und ist mir sehr sympathisch.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin, lässt sich dieser Kriminalroman sehr flüssig lesen. Einmal angefangen möchte man dieses Buch kaum aus der Hand legen. Durch den knackigen Satzbau, war jede Seite ein Genuss. Keine unnötigen Seitenfüller, keine blumige Sprache, die die Spannung nehmen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

Veröffentlicht am 31.10.2019

Gelungener Bonn-Krimi mit reichlich Spannung und einer ordentlichen Portion Tragik

0

Mit ihrem Krimi-Debüt gelingt der Autorin Nicole Peters gleich ein mehr als gelungener Einstieg in das Genre. Dabei schickt sie ein überzeugendes Figurenensemble ins Rennen, das schon bei seinem ersten ...

Mit ihrem Krimi-Debüt gelingt der Autorin Nicole Peters gleich ein mehr als gelungener Einstieg in das Genre. Dabei schickt sie ein überzeugendes Figurenensemble ins Rennen, das schon bei seinem ersten Auftritt reichlich Potential für weitere Auftritte andeutet.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Rechtsanwältin Helen Freitag, die sich als Opfervertreterin einen Namen gemacht hat. Als unter einer Autobahnbrücke in Bonn die Leiche einer Frau gefunden wird, meldet sich ein Ehepaar bei ihr, das in der Toten ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter vermutet und Helen bittet, ihre Interesse in diesem Fall zu vertreten. Da die Polizei diesen Hinweis nicht wirklich ernst zu nehmen scheint, stellt Helen mit Unterstützung eines Journalisten eigene Ermittlungen an und kommt so auf die Spur einer tragischen Geschichte. Und was hat eigentlich ihre neue Auszubildene Marie mit der ganzen Sache, an der sie ein auffälliges Interesse zeigt, zu tun ?

Die Autorin nimmt sich zu Beginn ausreichend Zeit und Raum ihre vielschichtig angelegten Protagonisten sorgfältig einzuführen. So braucht die gut aufgebaute Geschichte zwar ein wenig, bis sie richtig ins Rollen kommt, sie konnte mich aber dennoch von Beginn an packen und mit jeder Seite tiefer in ihren Bann ziehen. Mit Unterstützung von immer wieder eingestreuten Rückblenden aus der Sicht des späteren Opfers, entwickelt sich hier ein Puzzle, das sich erst nach und nach zusammensetzt, bis es schlußendlich das tragische, aber auch absolut schlüssige Gesamtbild enthüllt.

Wer auf ruhige Kriminalromane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Auf den nächsten Fall mit Helen Freitag, der bereits in der Mache ist, bin ich schon sehr gespannt.

Veröffentlicht am 12.10.2019

angenehmer Schreibstil, aber überzeichnete Handlung

0

Buchmeinung zu Nicole Peters – Letzte Ausfahrt Auerberg

„Letzte Ausfahrt Auerberg“ ist ein Kriminalroman von Nicole Peters , der 2019 bei KBV erschienen ist.

Zum Autor:
Nicole Peters (* 1968) hat in ...

Buchmeinung zu Nicole Peters – Letzte Ausfahrt Auerberg

„Letzte Ausfahrt Auerberg“ ist ein Kriminalroman von Nicole Peters , der 2019 bei KBV erschienen ist.

Zum Autor:
Nicole Peters (* 1968) hat in Bonn Geografie studiert, entschied sich anschließend jedoch dazu, im Lektorat eines Verlages zu arbeiten. Sie ist eine der „Mörderischen Schwestern“ und Mitglied der Literaturwerkstatt Hennef, ihrer Heimatstadt. „Land im Nebel“, ein historischer Roman, erschien 2018. „Letzte Ausfahrt Auerberg“ ist Nicole Peters’ erster Kriminalroman.

Klappentext:
Unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden wird eine Frauenleiche gefunden, zu deren Identität es keinerlei Hinweise gibt. Sicher ist nur, dass sie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Bei der als Opfervertreterin bekannten Rechtsanwältin Helen Freitag meldet sich kurz darauf ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Natalie wiedererkannt zu haben.
Schnell stellt sich heraus, dass die Mandanten gut daran getan haben, sich nicht unmittelbar an die Polizei zu wenden. Denn der ermittelnde Kriminalhauptkommissar weigert sich, eine Verbindung zwischen dem damaligen Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen, womöglich um seine eigenen, vor zwanzig Jahren begangenen Fehler, zu vertuschen.
Helen muss sich tiefer in die Ermittlungsarbeit einlassen, als ihr lieb ist. Als sie anonyme Emails erhält, erkennt sie, dass jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint. Sie beginnt zu ahnen, dass ihre Nachforschungen gefährlich für sie werden könnten …

Meine Meinung:
Dieses Buch besticht durch den angenehm zu lesenden Schreibstil der Autorin. Sie erzählt flüssig und doch informativ. Die Figuren werden anschaulich dargestellt und haben doch ihre Ecken und Kanten. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen. In Rückblenden wird aus der Sicht des späteren Opfers die tragische Entwicklung ihrer Beziehung dargestellt. In der Gegenwart lernen wir die Anwältin Helen und ihre neue Auszubildende Marie mit ihren Sichtweisen kennen. Die Emotionen der Beteiligten werden deutlich und doch blieben sie mir weitgehend fremd. Leider hat mir auch die Geschichte selbst weniger gefallen. Auf mich wirkte fast alles ein wenig überzogen. Alle Figuren haben recht große Probleme im privaten Bereich und der Plot war überkonstruiert. Die Spannung wurde hoch gehalten, aber die Authenzität der Figuren ging verloren. Gerade Helen agierte mit zu viel Herz und Wagemut, insbesondere für eine Anwältin. Ich denke, dass die Autorin hier zu viel wollte.

Fazit:
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, aber die erzählte Geschichte war mir eindeutig zu konstruiert und hat mich nicht überzeugt. Deshalb kann ich nur zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten) vergeben. Ich werde der Autorin aber eine weitere Chance geben.