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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2016

Naja... der schwächste Teil der Reihe.

Secrets
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Das ist der dritte Teil der Mädchen-Thriller-Reihe Secret

Die Reihe (Triologie) wird von 3 verschiedenen Autorinnen geschrieben. Die Erzählperspektive ist jeweils für 1 Band aus Sicht einer der Freundinnen ...

Das ist der dritte Teil der Mädchen-Thriller-Reihe Secret

Die Reihe (Triologie) wird von 3 verschiedenen Autorinnen geschrieben. Die Erzählperspektive ist jeweils für 1 Band aus Sicht einer der Freundinnen der Clique. Dieser Band ist aus Kassys Sicht erzählt.

Meinung:

Dieser Band hat mir nicht so gut gefallen wie die Vorgängerbände. Es ist aber auch eine sehr schwierige Aufgabe für diejenige Autorin, die als letztes alle losen Enden zusammen bringen und die Geschichte "rund" machen muss. Lara De Simone hat es meiner Meinung nach nicht ganz geschafft, den roten Faden von den Vorgängerbänden logisch und fesselnd fortzuführen. Man merkt, dass der Schreibstil und auch die Charakterzüge der Protagonisten sich geändert haben. Spannend und interessant war die Geschichte in Maßen. Für mich hätte der Handlungsaufbau und insbesondere der Spannungsbogen einen anderen Verlauf haben können, dann wäre das Buch ganz gut geworden, z.B. die Aufdeckung des Mörders an den Schluss und nicht in die Mitte der Geschichte. Gut gefallen hat mir allerdings, Kassys andere Seite auch mal zu erleben. In den Vorgängerbänden war sie stets das coole, toughe Mädchen. Aber hier sehen wir zum ersten Mal auch mal hinter die Fassade.
Insgesamt stehe ich dem Band mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zum einen hat Lara De Simone die schwerste Aufgabe von allen im Vergleich zu den anderen Autoren der Triologie, zum andern ist das Ergebnis leider nicht soo gut geworden. Dafür gebe ich dem Buch 3 Sterne.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Selection sehr ähnlich.

Royal: Alle sechs Bände in einer E-Box!
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Meine Rezension bezieht sich auf die gesamte Royal-Reihe. Achtung, folgender Text enthält Spoiler!

Die ganze Reihe (insgesamt 6 Bände) dreht sich um Tatyana und die Auswahl (Casting!) zur Prinzessin. ...

Meine Rezension bezieht sich auf die gesamte Royal-Reihe. Achtung, folgender Text enthält Spoiler!

Die ganze Reihe (insgesamt 6 Bände) dreht sich um Tatyana und die Auswahl (Casting!) zur Prinzessin. Letzten Endes geht es auch um das Liebesdreieck zwischen ihr, Henry und der Prinz.
Wer die Selection-Reihe kennt, kennt schon 2/3 der Royal-Reihe. Der Rest der Handlung ist gut erzählt und meines Erwachtens auch gut geplottet. Dass Tatyana das Casting nicht gewinnt und die Rahmenhandlung (Flucht aus dem Königreich, die Befreiung, ...) dazu machen Royal wenigstens nicht zu einer Kopie der Selection-Reihe.

Die Handlung finde ich ab dem 5. Band doch recht gut. Denn da spitzt sich die Lage zu, das Casting hat ein Ende und das ganze Komplott um Viterra kommt zum Vorschein. Ich bin herbe enttäuscht, dass Tatyana nicht mit Henry zusammen gekommen ist. Phillipp, auch wenn er noch so einen guten Grund hatte, sie zu verschmähen und ihr wieder und wieder weh zu tun, hat sie einfach nicht verdient. Wenn er sie wirklich geliebt hätte, hätte er sich von ihr fernhalten sollen. Man belügt sie nicht wieder und wieder. Er ist einfach egoistisch. Da ist mir Henry mit seiner treuen Seele schon viel sympathischer und er passt eigentlich auch ganz gut zu ihr.
Die Handlung um James fand ich ein wenig zu konstruiert, passte nicht so zu der ganzen Geschichte.

Im Großen und Ganzen mag ich das Konzept der Prinzessin-Auswahl. Deshalb war ich nicht ganz so abgeschreckt, dass es keine originelle Idee war. Mit der Handlung kann ich mich anfreuden. Hin und wieder war sie auch sehr fesselnd, unterhaltsam und angenehm zu lesen. Manche Ideen mag ich persönlich nicht, aber ich habe die Reihe trotzdem mit Interesse und Wohlwollen gelesen. Deshalb 3 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 18.11.2016

Schöne Idee, leider ist die Umsetzung unausgereift.

Drachenglas
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Titel: Drachenglas - Verloren
Autorin: Jaqueline Mercedes
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 22.10.2016
Aktuelle Ausgabe: 07.11.2016
Verlag: Tagträumer Verlag
ISBN: 9783946843009
Flexibler Einband: 240 Seiten
Sprache: ...

Titel: Drachenglas - Verloren
Autorin: Jaqueline Mercedes
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 22.10.2016
Aktuelle Ausgabe: 07.11.2016
Verlag: Tagträumer Verlag
ISBN: 9783946843009
Flexibler Einband: 240 Seiten
Sprache: Deutsch

Inhalt:

Runa wollte nach einem peinlichen Zwischenfall nie mehr in die Parallelwelt Glass zurückkehren. Doch eines Tages taucht Dian, der Prinz von Glass auf und will sie dorthin wieder mitnehmen, denn sie ist die einzige Rettung für Glass.

Meinung:

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Das Cover, der Klappentext und der Titel haben mir auf Anhieb sehr gut gefallen und der Inhalt klang sooo vielversprechend. Ich war vom ersten Moment an von der Geschichte positiv überzeugt. Vielleicht hatte ich dadurch meine Erwartungen ungünstigerweise zu hoch geschraubt.

Die Geschichte, der Plot, ist wirklich einzigartig, wundervoll ausgearbeitet und kreativ. Mich hatte die originelle Idee sehr gefreut und wurde bezüglich des Settings und der Fantasyelemente (Parallelwelt Glass, die Edelsteintheorie der Besonderen, die Merkmale dazu, ...) nicht enttäuscht. Das Weltaufbau-Konzept von Jaqueline Mercedes hatte so viel Potential, ich war begeistert!

Dann begleitete ich die Charaktere (Runa, Dian, Alex, Jade) durch ihre Abenteuer - da war ich nur noch am Verzweifeln. Die Charaktere handeln nicht schlüssig, es gibt große Widersprüche und die Motive für einzelne Handlungen der Charaktere sind fadenscheinig dünn. Ich glaube, beim nächsten starken Wind werden sie weggeweht. Das hat mir den Lesespaß verdorben. Ich finde die Charakterdarstellungen sowie deren Beziehungen sehr oberflächlich beschrieben. Dadurch fühle ich eine große Distanz zwischen mir und diesen Charakteren und kann mich überhaupt nicht in sie hineinversetzen.

Beispiele (Achtung Spoiler! - kursiv):

- Runa will nie mehr nach Glass zurück, weil sie im Alter von 5 Jahren mal etwas Peinliches (Liebesgeständnis) vor allen Leuten von Glass gesagt haben soll. Jetzt ist sie 17, glaube ich, und kann nicht darüber hinweg kommen?!

- Jade setzt sich durch gegen Karl, Bery und Alex, als sie ihre Mutter retten wollte. Später hatte sie sich der Großmutter ebenfalls standhaft zur Wehr gesetzt. Dann kommt die Offenbarung: Sie ist viel zu schwach für den Thron, viel schwächer als Runa, die vor einem Minitrauma eines peinlichen Moments davonläuft. Also hier ist mir der Kragen geplatzt, so unlogisch!!!!!!!!!!

Spoiler Ende


Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte die Geschichte sehr schnell durchlesen, denn die Sprache war einfach gehalten, dadurch kam ein guter Lesefluss auf.

Der Geschichte mangelt es jedoch an Tiefe. Wir erfahren ein wenig über Glass, viele Oberflächlichkeiten über die Charaktere, aber wie sieht es tief in ihrem Innern aus? Haben sie Wünsche, Motive, Visionen der Zukunft...? Der Handlungsstrang weist zwar einen roten Faden auf, ist aber meines Erachtens auch zu einfach gestrickt. Da ist nicht so viel an komplexem Zwist zu erkennen. Das hat mich ein wenig enttäuscht. Es gab kleine romantische Momente, die mich wieder ein wenig versöhnt haben.

Auch wenn das offene Ende mit einem gewaltigen Kliffhänger endet, ich glaube nicht, dass ich die Triologie weiterverfolgen werde. Ich mag Glass, ich mag das Setting, die Originalität, aber die Protagonisten und ihre Entwicklungen bringen mich bald zum Weinen.

Fazit:

Ich bin ganz traurig, dass ich eine so großartige Idee leider nur durchschnittlich gut mit 3 Sternen bewerten kann. Die Umsetzung der Geschichte fand ich unausgereift.

Veröffentlicht am 13.11.2016

Eine solide und kurzweilige Lektüre, die gut unterhält.

Kontrolle. Macht. Tod.
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Titel: Kontrolle. Macht. Tod.
Autor: Klaus Schuker
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.09.2016
Aktuelle Ausgabe: 28.09.2016
Verlag: fabulus Verlag
Flexibler Einband 271 Seiten
Genre: Psychothriller angegeben, ...

Titel: Kontrolle. Macht. Tod.
Autor: Klaus Schuker
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.09.2016
Aktuelle Ausgabe: 28.09.2016
Verlag: fabulus Verlag
Flexibler Einband 271 Seiten
Genre: Psychothriller angegeben, Krimi mit Psychoelementen meines Erachtens
Ähnliche Bücher: Bücher um Ermittlungen von Serienmorden.


Inhalt:

Frauen werden von einem Serienmörder ins Visier genommen. Er ermordert sie auf verschiedene Weisen und legt sie aus. Privatdetektiv Molden und seine neue Bekanntschaft Greta geraten mitten hinein in die Ermittlung.

Meinung:

Der Titel passt absolut zur Geschichte. Das habe ich schon in den ersten Seiten des Buches gemerkt. Das Cover (als Printversion)
wirkt durch den Blutfleck authentisch, gruselig, düster, brutal und lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen.
Die Printversion bietet des Weiteren noch eine Besonderheit: Die Seiten des Buches sind am Rand rot gefärbt, so dass der Buchquerschnitt an allen Seiten rot ist ausgenommen des Buchrückens. Mir persönlich gefällt es nicht so, es wirkt auf mich zu künstlich. Ich habe aber von anderen gehört, die das gut fanden.

Die Handlung hat mir mittelmäßig - gut gefallen. Ich hatte während des Lesens schon die eine oder andere Vermutung zu der Identität des Täters gehabt, ein Gesamtbild konnte ich allerdings nicht selbst konstruieren. Es war zum Teil durchschaubar für den Leser, der oft Krimi liest. Der Leser verfolgt Moldens Ermittlungen und wird ab und zu auf durchschnittliche Art und Weise in die Irre geführt, eine Raffiniertheit oder ein Genialstreich wurde vom Autor nicht geboten. Die Psychothriller - Leser könnten evtl. an den Beschreibungen der Mordvorgänge Gefallen finden. Nicht zu schockierend, aber doch so,
dass sie einen schaudern lassen. Die Handlung wird chronologisch erzählt - dazu gibt es kapitelweise immer eine Tagesangabe.

Die Charaktere wurden nicht mit einer solchen Tiefe behandelt, wie ich es mir für die Sympathieentwicklung gewünscht hätte. Sie kamen sehr flach rüber und mir hätte es wesentlich mehr gefallen, wenn die Beziehung von Molden zu Greta ein bisschen mehr Beachtung erhalten hätte. So kam dieser Handlungsstrang mir doch sehr oberflächlich erzählt und teilweise auch unglaubwürdig vor und ich wurde nicht warm mit den Protagonisten.

Der Schreibstil war für mich gut und flüssig zu lesen. Einfache, keine gekünstelte Sprache - dadurch kam ich auch sehr schnell durch das Buch.

Fazit:

Insgesamt ein solides Buch, das ein wenig besser ist, als der Durchschnitt. 3.4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Enttäuschend

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein ist ein Kinderbuch für Kinder ab 8 Jahre.
Ich war aufgrund der Storyidee sehr gespannt auf dieses Buch, da ich Zeitreisen ins Mittelalter sehr interessant ...

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein ist ein Kinderbuch für Kinder ab 8 Jahre.
Ich war aufgrund der Storyidee sehr gespannt auf dieses Buch, da ich Zeitreisen ins Mittelalter sehr interessant und unterhaltsam finde.
Leider hat dieses Buch weder mich noch Sohnemann überzeugen können.

Unsere Kritikpunkte:

- Skurril, aber oberflächlich
Die Idee mit dem magischen Schulbus, der die Klasse in Parallelwelten befördert – und dann auf Burg Hammelstein landet – klingt witzig, bleibt jedoch leider ohne echte Tiefe. Unterhaltsam ja, aber so richtig mitreißend war das Buch nicht.

- Mangelnde Tiefe in Handlung und Charakteren
Die Geschichte bleibt stellenweise an der Oberfläche, ohne spannende Wendungen oder emotionale Tiefe. Dadurch wirkt sie eher wie eine lockere Lektüre zwischendurch, nicht aber wie ein erinnerungswürdiges Abenteuer.

- Holprig beim Vorlesen
Besonders beim Vorlesen haben mich die englischen Vornamen immer wieder ins Stolpern gebracht – das hat den Lesefluss gestört und den Spaß etwas gedämpft.

- Verwirrende Abschnitte
An manchen Stellen war die Handlung schwer nachvollziehbar und wirkte etwas wirr. Gerade jüngere Zuhörende könnten sich fragen, wie bestimmte Ereignisse zusammenhängen.

- Mehr Unterhaltung als Substanz
Ja, das Buch ist unterhaltsam – aber mehr nicht. Man kommt leicht durch, lacht vielleicht hier und da, aber wirklich hängen bleibt kaum etwas.

Fazit: Eine leichtfüßige, witzige Klassenfahrt mit magischem Schulbus – aber leider bleibt der Charme nur oberflächlich. Für eine kurzweilige Vorlesestunde tauglich, aber nicht mehr.

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