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Veröffentlicht am 12.11.2019

Große Buchliebe ♥

Winters zerbrechlicher Fluch
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Winters zerbrechlicher Fluch

„Niemand braucht einen Prinzen."
"Zumindest keinen in schimmernder Rüstung."
Seite 415

„Wir sind keine Krieger.“
„Das bin ich ebenso wenig. Doch ich bin mutig – das muss ...

Winters zerbrechlicher Fluch

„Niemand braucht einen Prinzen."
"Zumindest keinen in schimmernder Rüstung."
Seite 415

„Wir sind keine Krieger.“
„Das bin ich ebenso wenig. Doch ich bin mutig – das muss für den Augenblick reichen.“ S.679

Inhalt:
Marys Leben als Prinzessin von Athos war eigentlich gut durchgeplant. An der Seite ihres Verlobten Duncan, hätte sie Königin werden sollen, doch dann rauscht Cinderella auf den Ball und stiehlt das Herz des Prinzen und damit Marys Zukunft. Aber Marys ist nicht bereit sich geschlagen zu geben und als die unbekannte Schöne am Ende der Nacht verschwindet und nichts weiter bleibt, als ein gläserner Schuh, scheint Marys zweite Chance gekommen zu sein. Doch Cinderellas Schuh ist kein gewöhnlicher Schuh und Mary gerät in einen uralten Krieg, der sie mehr betrifft, als sie ahnt ...
Der Sammelband beinhaltet die Teile
Winters zerbrechlicher Fluch
Frühlings Tod
Herbst im Blut

Meinung:
Alles Fans von Julia Adrians Feen Trilogie aufgepasst: Hier ist ein neues Buch für euch!
Vielen Dank an Julia Adrian und Lovelybooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte. Ich liebe das Cover des Buches sehr, es ist einfach wunderschön! Auch die Innengestaltung ist etwas ganz Besonderes. Der Sammelband selber ist ein stattlicher Wälzer mit 700 Seiten und erschwert so manchen Rucksack, aber diese Geschichte ist jede ihrer Seiten wert (:

„Nicht alle Geschichten stimmen.“
„Diese schon.“ Seite 194

Mary ist verlobt, nicht verliebt, aber sie mag Duncan und ist bereit ihn zu heiraten um Königin zu werden. Vor nicht allzu langer Zeit, hat sie ihre Mutter verloren, was sie immer noch sehr belastet. Doch dann kommt alles anders. Erst begegnet sie auf dem Ball dem Drachenkrieger und zweitgeborenem Prinzen Tarek, der sie einst um ihre Hand bat und den sie abgelehnt hat, dann taucht Cinderella auf und stiehl ihr vor aller Augen ihren Prinzen. Mary ist entsetzt, verletzt und verloren. Nie hat sie unter ihrem strengen Vater gelehrt für sich einzustehen oder ihrem Herzen zu folgen. Durch verrückte Umstände gelang Cinderellas Schuh an ihren Fuß und Mary muss mit ihrer treuen Zofe aus Duncans Schloss ziehen, der vor Liebe wahnsinnig scheint, ehe der Diebstahl entdeckt wird.

"Manchmal war ich verzweifelt genug, um mutig zu sein." S363

Der Klappentext wird der Geschichte meiner Meinung nach nicht wirklich gerecht, denn es geht um viel viel mehr, als um Mary und Cinderella und der Kampf um den Prinzen. Es gibt uralte Mächte, einen alten Krieg, Zauberwesen, einen blutgierigen Wald und jede Menge nette Prinzen, von dem düsteren Jäger ganz zu schweigen +-+

„Ein magischer Schuh! Hoheit, mit Magie legt man sich nicht an, das ist noch schlimmer als liebeskranke Prinzen.“ S.113

Das Buch wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt, was die Handlung nochmal komplexer macht und auch rasanter, weil die Blickwinkel teilweise sehr schnell wechseln. Ich habe immer mal wieder den Überblick verloren, aber nicht so sehr, dass es mich gestört hätte. Der Weltenaufbau ist wahnsinnig komplex und bietet übrigens noch ganz viel Stoff für mehr Geschichten hust Drachendmond anstubs hust Viele der Figuren schienen so viel mehr zu wissen als ich und ich hatte SO VIELE FRAGEN! Aber sie sind am Ende alle beantwortet worden und das auf eine gute Art ♥ Die Stimmung ist schon eher in der düsteren Richtung, nicht bedrückend, aber auch nicht gerade Happy Life. Und es fließt Blut, wahnsinnig viel Blut, viel viel mehr, als ich der Autorin jemals zugeordnet hätte!

„Aus deiner Sicht mag ich die Böse sein, doch auch ich habe eine Geschichte.“ Seite 300

Für mich ist die Autorin unglaublich gut, ich liebe ihre Art Geschichten zu erzählen und die Welten, die sie erschafft. Die Mischung aus Märchen und Fantasy, mit einer Prise Botschaft aus der Realität ist etwas Besonderes. Ich kann aber verstehen, wenn jemand ihren Schreibstill vielleicht gewöhnungsbedürftig findet, denn er ist auf jeden Fall anders. Wenn ihr noch kein Buch von Julia gelesen habt fangt vielleicht mit der Fee an, einfach, weil es dünner ist und aus nicht so vielen Perspektiven besteht. Wenn ihr dann erstmal Blut geleckt und euch verliebt habt, gibt es noch genug Lesestoff ^^

„Es wirkt schlimmer, als es ist", beruhigte mich Susann sofort. "Ich glaube nicht, dass er gebrochen ist und das Blut sieht nur so viel aus, weil es ... nun ja ... viel ist." Seite 136

Das wirklich Einzige, was mich gestört hat ist, dass sehr sehr viel aufgeworfen, aber nur sehr schleichend beantwortet wird. Ganz vielleicht hätte ich im ersten Band schon ein paar mehr Antworten gehabt, aber das ist Jammern auf Mount Everest hohem Niveau. Ich glaube Winter ist eins dieser Bücher, in dem man mit jedem Mal lesen noch etwas Neues entdeckt. Dutzende Märchen Elemente sind hier eingewoben und für mich persönlich hat es das Buch noch besonderer gemacht, weil ich sowas einfach liebe!

„Lieber verliere ich tausend Worte, als ich Waffen sprechen lassen.“ Seite 191

Ich empfehle für dieses Buch viel Ruhe, viel Nerven und ausreichend Essen in Reichweite, denn es wird euch an den Lesesessel fesseln. Und als Tipp: vorne auf den ersten Seiten ist eine Übersicht wer von wo König ist. Die hilft! =D

Fazit: Große Buchliebe ♥ Für alle Fans ist diese Geschichte ein absolutes Muss und die, die ihr noch nie ein Julia Adrian Buch gelesen habt, obwohl ihr Fantasy und Märchen mögt. Tut es! Jetzt! Das Buch ist schwer und lang und doch irgendwie zu kurz und wunderbar und blutig und voller Liebe und Schmerz, ein totaler Sog mit faszinierenden Figuren, die sich nach und nach entwickeln und so unglaublich gut durchdacht und komplex, dass ich mich frage, wie sich ein einzelner Mensch sowas alles ausdenken kann. Ich liebe es sehr ♥ Vielen Dank Julia Adrian, du bist eine wundervolle Autorin und ich möchte bitte noch mehr Bücher! Aber lass dir etwas Zeit, mein Herz muss dieses erst verkraften ^^

Veröffentlicht am 24.05.2026

die Reihe verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit =)

Glimmer Gossip (1). Ein Geheimnis und ein perfektes Desaster
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„Ich halte nichts von der Liebe. Sie ist wie ein Computervirus. Einmal auf den falschen Link geklickt, hast du dir was eingefangen, das dein ganzes System lahm legen kann.“
Seite 40

Lexi Glimmer will ...


„Ich halte nichts von der Liebe. Sie ist wie ein Computervirus. Einmal auf den falschen Link geklickt, hast du dir was eingefangen, das dein ganzes System lahm legen kann.“
Seite 40

Lexi Glimmer will in diesem Jahr am Eliteinternat Sandsgarden richtig durchstarten. Doch stattdessen hat sie plötzlich die Redaktion der langweiligen Schülerzeitung am Hals und wird verdächtig für die geheimnisvollen Klatschnachrichten am Schwarzen Brett verantwortlich zu sein, was die Schulleitung so gar nicht gutheißt. Lexi muss den wahren Täter finden, doch das ist gar nicht so einfach …

Cover und Titel sind sehr süß und versprechen einen cuten Teenie-Roman – den man auch bekommt. Das Buch besteht aus Tagebucheinträge aus der Sicht von Lexi und ihrer Mitbewohnerin. Diesen Stil muss man mögen, für mich war es okay, weil es trotzdem auch Dialoge und ganz „normale“ Handlung gab =)

Vom Sprachstill, der Handlung etc. ist das Buch eher etwas für jüngere Leser. Ich denke, als Teenie hätte ich es sehr gefeiert, jetzt war es mir teilweise ein bisschen zu bunt und besonders die Auflösung am Ende fand ich nicht sehr zufrieden stellend. Nichts desto trotz war es ein süßes Lesevergnügen zum Jahresende und die Reihe verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit =)

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Ich werde die Reihe weiter verfolgen :)

Der Lotuskrieg: Last Stormdancer
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Sehr bildgewaltig und mit viel Potential ♥ Ich kenne die Reihe bisher noch nicht und fand die Geschichte stellenweise verwirrend, es macht aber auch Lust auf mehr und ich vermute so richtig versteht man ...

Sehr bildgewaltig und mit viel Potential ♥ Ich kenne die Reihe bisher noch nicht und fand die Geschichte stellenweise verwirrend, es macht aber auch Lust auf mehr und ich vermute so richtig versteht man sie dann erst, wenn man die gesamte Reihe gelesen hat.
Das Setting ist an die japanische Kultur angelehnt, fremd und wunderschön und konnte mich absolut überzeugen. Die Wechsel der Perspektiven haben mich hier und da etwas verwirrt, doch, wenn man erstmal in der Geschichte drin ist, ging es.

Die Welt wird langsam von Ruß und Smok verpestet, die Menschheit richtet ihre Erde zugrunde. Ein Thema, das uns nicht unbekannt sein sollte. Ich hatte zwischendurch wirklich Atemprobleme, so detailliert ist alles beschrieben und ich mochte die Warnung in diesem Setting. In diesem Buch vereint sich Fantasy, japanisches Setting, Dystopie und sogar Steampunk. - eine sehr coole Mischung. Ich werde die Reihe weiter verfolgen :)

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Veröffentlicht am 24.05.2026

super gut, hab nur das Ende nicht verstanden

Wilder Girls
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Wir sollten nicht hier sein. Dieser Ort gehört nicht mehr uns.
Seite 53

Im Mädcheninternat von Raxter Island hat sich eine gefährliche Seuche ausgebreitet, die Mutationen und Tod mit sich bringt. Seit ...

Wir sollten nicht hier sein. Dieser Ort gehört nicht mehr uns.
Seite 53

Im Mädcheninternat von Raxter Island hat sich eine gefährliche Seuche ausgebreitet, die Mutationen und Tod mit sich bringt. Seit achtzehn Monaten stehen die Mädchen dort jetzt unter Quarantäne und sehen einander beim Sterben zu. Doch nicht nur sie verändern sich, auch die Insel ist wild und unberechenbar geworden. Der Kampf ums Überleben ist der Alltag der Mädchen und dafür braucht man Freunden, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Als die Dinge sich zuspitzen, stehen die drei für einander ein und stoßen auf noch Wahrheiten, die grausamer sind als die Seuche.

Das wunderschöne Cover hat mich sofort gecatcht und auch der Klappentext klang spannend. Ich habe mich schnell in die Geschichte hineingefunden und sie schnell durchgelesen. Ab der Mitte, hat meine Begeisterung aber sehr nachgelassen.

„Wir können uns nicht aussuchen, was uns verletzt.“
Seite 171

Ich mag die Andersartigkeit des Buches sehr, es passt in keine Schublade und hat mich überrascht. Allerdings ist es auch wahnsinnig düster und hat mich sehr mitgenommen. Es gibt keinerlei Hoffnung in der Geschichte, dafür Blut, Elend und Verrat, jede Menge Grausamkeit und das hat mir zu schaffen gemacht.
Der Schreibstill war wirklich gut, sehr fesselnd und tolle Beschreibungen. Gerade die der Mutationen waren sehr gelungen und spannend. Die Autorin schreibt sehr sehr gut 

Die drei Freundinnen und ihr Band mochte ich sehr. Sie brauchen einander, es sind besondere Umstände und eine daraus geborene, besondere Freundschaft. Besonders was über Byatt ans Licht kommt, ist interessant, allerdings bleiben auch hier Fragen offen. Auch die Spannung ist auf jeden Fall da, es gibt Action und Drama, aber so ein bisschen fehlt mir der rote Faden und die Gründe hinter allem.

An manchen Tagen ist es okay, an anderen zerbricht es mich fast. Die Leere am Horizont, der Hunger und die Frage, wie wir das hier überleben sollen, wenn wir einander nicht überleben.
Seite 49

Das Ende habe ich nicht wirklich verstanden. Ist das Buch der erste Teil einer Reihe? Und wenn die Option am Ende immer möglich war, warum wurde sie dann zuvor nie genutzt? Warum hat die Regierung sich so verhalten? Es bleiben viele Fragen offen. Potential ist auf jeden Fall da und ich mag auch die Idee. Nur in der Umsetzung war es mir zum einen zu düster, zum anderen zu ungeklärt.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Ein sehr gelungenes Kinderbuch (:

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
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Sophie ist 12 und irgendwie … anders. Nicht nur, dass sie sehr schlau ist und bereits mehrere Klassen übersprungen hat, Sophie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Schon immer fühlt sie sich als ...

Sophie ist 12 und irgendwie … anders. Nicht nur, dass sie sehr schlau ist und bereits mehrere Klassen übersprungen hat, Sophie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Schon immer fühlt sie sich als Außenseiterin und sucht ihren Platz in der Welt. Als sie auf Fitz trifft, der ihr sagt, sie gehöre zum Volk der Elfen und sei nicht die Einzige mit einer Gabe, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Ab sofort soll sie die Zauberschule des Elfenreichs besuchen und dort ein neues Zuhause finden. Doch die Vergangenheit lässt Sophie nicht los, da sind einfach noch zu viele Fragen zu ihrer Herkunft. Warum wurde sie als Baby in der Menschenwelt versteckt? Und von wem? Sophie macht sich auf die Suche nach Antworten, doch die könnten gefährlich werden …


Meinung

Keepter oft he Lost Cities, besticht durch einen tollen Titel und das perfekte Cover dazu! Die Geschichte wird aus Sophies Sicht erzählt und beginnt mit ihrem Alltag, der durch Fitz sehr schnell durcheinandergewirbelt wird. Bald schon befindet der Leser sich mit Sophie im Elfenreich und erfährt, dass sie gar kein Mensch ist. Aber wer sind dann ihre Eltern? Und wer die Leute, die sie ihr ganzes Leben lang so genannt hat? Für Sophie beginnt ein großes Abenteuer und der Weg zu sich selbst.

„Ich bin ein Elf. Und muss ich Frodo dabei helfen, den Ring zu zerstören und Mittelerde zu retten? Oder soll ich lieber Spielzeug am Nordpol?“
Seite 22

Dass es sich um ein Kinderbuch für jüngere Leser handelt, wird schon nach den ersten Sätzen klar. Die Sprache ist einfach, mit kurzen Sätzen und auch Sophie verhält sich sehr jung für ihr Alter, was besonders durch die Dialoge ausgedrückt wird. Von der Zielgruppe her, würde ich das Buch daher eher jüngeren Lesern empfehlen. Mir persönlich war es eine Spur zu kindlich, aber das ist Geschmackssache.

Die Autorin hat sich wahnsinnig viel Mühe bei den Details der Geschichte gegeben. So bekommen z.B. Gartenzwerge plötzlich ein Gesicht und auch andere magische Figuren tauchen auf. Sophie und Fitz sind super sympathisch und gut ausgearbeitet, sie harmonieren gut zusammen! Die Handlung ist flüssig und detailreich und die Idee dahinter hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr gelungenes Kinderbuch (:

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