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Veröffentlicht am 08.04.2020

Band 3 der Witcher Reihe

Feuertaufe
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„Waffengefährten! Ein Heldentrupp. Zum Heulen und Händeringen. Ein Verseschmied mit Laute. Eine Wilde, halb Dryade, halb Weib, mit einem losen Mundwerk. Ein Vampir, der auf die fünfhundert zugeht. Und ...

„Waffengefährten! Ein Heldentrupp. Zum Heulen und Händeringen. Ein Verseschmied mit Laute. Eine Wilde, halb Dryade, halb Weib, mit einem losen Mundwerk. Ein Vampir, der auf die fünfhundert zugeht. Und ein verdammter Nilfgaarder, der darauf besteht kein Nilfgaarder zu sein.“
„Und an der Spitze des Trupps ein Hexer, der an Gewissensbissen leidet, an Ohnmacht und an der Unmöglichkeit, eine Entscheidung zu treffen“, schloss Regis ruhig. „Fürwahr, ich schlage vor, inkognito zu reisen, um keine Sensation hervorzurufen.“
„Und kein Gelächter“, fügte Milva hinzu.
Seite 293

Inhalt:
Die Welt versinkt um Krieg, Nilfgaard gewinnt immer mehr an Macht und brüstet sich damit Cirilla, Thronerbin von Cintra Schutz zu gewährend. Angeblich denkt der Kaiser sogar an eine Hochzeit. Durch Spione hat auch Geralt im tiefsten Dryadenwald davon erfahren. Gemeinsam mit Rittersporn und der Bogenschützin Milva bricht er auf, um Ciri zu finden. Sie begegnen Weggefährten wie einem Zwergentrupp und dem geheimnisvollen Regis und geraten immer wieder in das Kriegsgeschehen. Seltsame Träume plagen den Hexer und eine Frage wird immer größer: Ist Ciri wirklich in Nildgaard?

Meinung:
Immer wenn ich eine Reihe mit mehreren Bänden lese, fürchte ich den Moment an dem ich die Bücher aus irgendeinem Grund weniger mag. Hier ist er noch nicht in Sicht ^^ Der dritte Band der Hexer Geschichte setzt nur kurze Zeit nach dem zweiten Band ein. Geralt ist im Brokilon, der Wald der Dryaden, die ihn von seinen Verletzungen geheilt haben. Durch Milva erhält er Nachricht von dem was außerhalb des Waldes geschieht. Ciri wurde nach Nilfgaard verschleppt, Yennefer ist verschwunden und die Zauberer haben sich beinahe gegenseitig umgebracht. Nilfgaard rückt immer weiter vor, überall entbrennt der Krieg. Geralt bricht auf, um Ciri zu suchen, begleitet von Rittersporn und Milva. Der Weg ist gefährlich und den Gefährten stehen allerlei Abenteuer und Schwierigkeiten bevor. Doch sie sind nicht allein. Der seltsame Barbier Regis schließt sich ihnen an und erweist sich bald als etwas ganz anderes, als gedacht. Und dann ist da noch Cahir Mawr Dyffryn aep Ceallach, der Ciri damals aus Cintra gerettet hat und der dem Hexer folgt, um zu helfen, obwohl Geralt seinen Tod will.

Ich brauche keine wackeren Burschen als Gefährten, weil ich nicht nach Nilfgaard gehe, um die Welt zu retten, das Reich des Bösen zu stürzen. Ich gehe zu Ciri. Seite 117

Ich mochte diesen Band wegen seiner Figuren und neuen Charaktere sehr sehr gerne. Regis hat mich total überrascht und Milva ist toll, ein bisschen grob, aber toll. Dazu der liebenswerte Trottel Rittersporn und der wie üblich mürrische Hexer. Es gibt auch ein paar Zwerge, mit ihrer ganz eigenen Art, die eine Weile mit dem Hexer reisen und Cahir, zudem ich mehr Fragezeichen, als alles andere habe, aber ich mag ihn trotzdem.
Zu Ciri erfährt man in diesem Buch nicht so sehr viel, sie ist weiterhin bei den Ratten, nennt sich Falka und bekommt Geschmack am töten. Man fragt sich, wohin das Portal sie gebracht hat und ob es Geralt gelingen wird sie wieder einmal zu finden. Die Kombination aus ihren Szenen im Zusammenhang zu Geralts Geschichte war sehr schön gesetzt. Es gibt wieder mehrere Perspektiven in dieser Geschichte, die sich aber meistens total gut zusammengefügt haben.

„Vor ihr ist Feuer, hinter ihr der Tod. Ich muss mich beeilen.“ Seite 89

Das Buch ist zum einen sehr politisch und beschäftigt sich mit den Intrigen und Machtverhältnissen von den Herrschern und Königshäusern und den Plänen der Zauberer, die sich in diesem Band neu zusammenschließen. Hier fand ich es super schwer durchzublicken, besonders weil die ganzen Zauberer super komplizierte Namen haben und sich immer wieder auch auf die Vergangenheit bezogen wird. Bei der Erklärung, warum Ciris Blut so besonders ist, bin ich leider total auf der Strecke geblieben, das war einfach zu kompliziert. Das Buch ist hier sehr verstrickt, aber auch sehr gewaltig und kompliziert durchdacht. Ein riesiges Setting, für das ich den Autor sehr repsektiere.

Das Leben unterscheidet sich dadurch vom Bankwesen, dass es Schulden kennt, die man bezahlt, indem man on anderen borgt. Seite 286

Außerdem sind dem Autor Themen wie Rassismus oder das Verhalten von Menschen im Krieg sehr wichtig. Ich fand es interessant, wie das immer mal wieder aufgezeichnet wird, wie sich z.B. die Zwerge darüber wundern, warum die Menschen nicht enger zusammenhalten, sondern selbst auf der Flucht noch einander die nötigsten Dinge nur gegen Geld überlassen. Dazu Milva, als ganz eigene Kämpferin für den Feminismus, Elfen, die sich gegen die Unterdrückung durch die Menschen während, die Diskussion um Gleichheit von Fabelwesen und Menschen und Geralt, dessen festes Weltbild immer mehr ins Wanken gerät.
Das alles macht das Buch zu einer richtig guten High Fantasy Geschichte, die eigentlich alles enthält, was ich mir von einem guten Buch wünsche. Ja, zwischendurch ist es sprachlich etwas fragwürdig, könnte etwas weniger rüpelhaft sein, aber das Gesamtbild ist gut (:

„Besessener wahnsinniger Hexer. Du brichst auf der Suche nach deinem Mädchen nach Nilfgaard auf. Brichst ans Ende der Welt auf, die in Flammen steht.“ Seite 34

Fazit: Dies ist mein bisher liebster Band, wegen der Gefährten, die sich hier um Geralt den Hexer zusammenschließen und mit ihm gemeinsam nach Ciri suchen. Die Geschichte gewinnt an Form und Tiefe, Humor und Heldenhaftigkeit, ist aber gleichzeitig ein riesiges Wirrwarr aus Politik und Machtspielen, das ich noch nicht so wirklich durchblickt habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2019

Große Buchliebe ♥

Winters zerbrechlicher Fluch
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Winters zerbrechlicher Fluch

„Niemand braucht einen Prinzen."
"Zumindest keinen in schimmernder Rüstung."
Seite 415

„Wir sind keine Krieger.“
„Das bin ich ebenso wenig. Doch ich bin mutig – das muss ...

Winters zerbrechlicher Fluch

„Niemand braucht einen Prinzen."
"Zumindest keinen in schimmernder Rüstung."
Seite 415

„Wir sind keine Krieger.“
„Das bin ich ebenso wenig. Doch ich bin mutig – das muss für den Augenblick reichen.“ S.679

Inhalt:
Marys Leben als Prinzessin von Athos war eigentlich gut durchgeplant. An der Seite ihres Verlobten Duncan, hätte sie Königin werden sollen, doch dann rauscht Cinderella auf den Ball und stiehlt das Herz des Prinzen und damit Marys Zukunft. Aber Marys ist nicht bereit sich geschlagen zu geben und als die unbekannte Schöne am Ende der Nacht verschwindet und nichts weiter bleibt, als ein gläserner Schuh, scheint Marys zweite Chance gekommen zu sein. Doch Cinderellas Schuh ist kein gewöhnlicher Schuh und Mary gerät in einen uralten Krieg, der sie mehr betrifft, als sie ahnt ...
Der Sammelband beinhaltet die Teile
Winters zerbrechlicher Fluch
Frühlings Tod
Herbst im Blut

Meinung:
Alles Fans von Julia Adrians Feen Trilogie aufgepasst: Hier ist ein neues Buch für euch!
Vielen Dank an Julia Adrian und Lovelybooks, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte. Ich liebe das Cover des Buches sehr, es ist einfach wunderschön! Auch die Innengestaltung ist etwas ganz Besonderes. Der Sammelband selber ist ein stattlicher Wälzer mit 700 Seiten und erschwert so manchen Rucksack, aber diese Geschichte ist jede ihrer Seiten wert (:

„Nicht alle Geschichten stimmen.“
„Diese schon.“ Seite 194

Mary ist verlobt, nicht verliebt, aber sie mag Duncan und ist bereit ihn zu heiraten um Königin zu werden. Vor nicht allzu langer Zeit, hat sie ihre Mutter verloren, was sie immer noch sehr belastet. Doch dann kommt alles anders. Erst begegnet sie auf dem Ball dem Drachenkrieger und zweitgeborenem Prinzen Tarek, der sie einst um ihre Hand bat und den sie abgelehnt hat, dann taucht Cinderella auf und stiehl ihr vor aller Augen ihren Prinzen. Mary ist entsetzt, verletzt und verloren. Nie hat sie unter ihrem strengen Vater gelehrt für sich einzustehen oder ihrem Herzen zu folgen. Durch verrückte Umstände gelang Cinderellas Schuh an ihren Fuß und Mary muss mit ihrer treuen Zofe aus Duncans Schloss ziehen, der vor Liebe wahnsinnig scheint, ehe der Diebstahl entdeckt wird.

"Manchmal war ich verzweifelt genug, um mutig zu sein." S363

Der Klappentext wird der Geschichte meiner Meinung nach nicht wirklich gerecht, denn es geht um viel viel mehr, als um Mary und Cinderella und der Kampf um den Prinzen. Es gibt uralte Mächte, einen alten Krieg, Zauberwesen, einen blutgierigen Wald und jede Menge nette Prinzen, von dem düsteren Jäger ganz zu schweigen +-+

„Ein magischer Schuh! Hoheit, mit Magie legt man sich nicht an, das ist noch schlimmer als liebeskranke Prinzen.“ S.113

Das Buch wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt, was die Handlung nochmal komplexer macht und auch rasanter, weil die Blickwinkel teilweise sehr schnell wechseln. Ich habe immer mal wieder den Überblick verloren, aber nicht so sehr, dass es mich gestört hätte. Der Weltenaufbau ist wahnsinnig komplex und bietet übrigens noch ganz viel Stoff für mehr Geschichten hust Drachendmond anstubs hust Viele der Figuren schienen so viel mehr zu wissen als ich und ich hatte SO VIELE FRAGEN! Aber sie sind am Ende alle beantwortet worden und das auf eine gute Art ♥ Die Stimmung ist schon eher in der düsteren Richtung, nicht bedrückend, aber auch nicht gerade Happy Life. Und es fließt Blut, wahnsinnig viel Blut, viel viel mehr, als ich der Autorin jemals zugeordnet hätte!

„Aus deiner Sicht mag ich die Böse sein, doch auch ich habe eine Geschichte.“ Seite 300

Für mich ist die Autorin unglaublich gut, ich liebe ihre Art Geschichten zu erzählen und die Welten, die sie erschafft. Die Mischung aus Märchen und Fantasy, mit einer Prise Botschaft aus der Realität ist etwas Besonderes. Ich kann aber verstehen, wenn jemand ihren Schreibstill vielleicht gewöhnungsbedürftig findet, denn er ist auf jeden Fall anders. Wenn ihr noch kein Buch von Julia gelesen habt fangt vielleicht mit der Fee an, einfach, weil es dünner ist und aus nicht so vielen Perspektiven besteht. Wenn ihr dann erstmal Blut geleckt und euch verliebt habt, gibt es noch genug Lesestoff ^^

„Es wirkt schlimmer, als es ist", beruhigte mich Susann sofort. "Ich glaube nicht, dass er gebrochen ist und das Blut sieht nur so viel aus, weil es ... nun ja ... viel ist." Seite 136

Das wirklich Einzige, was mich gestört hat ist, dass sehr sehr viel aufgeworfen, aber nur sehr schleichend beantwortet wird. Ganz vielleicht hätte ich im ersten Band schon ein paar mehr Antworten gehabt, aber das ist Jammern auf Mount Everest hohem Niveau. Ich glaube Winter ist eins dieser Bücher, in dem man mit jedem Mal lesen noch etwas Neues entdeckt. Dutzende Märchen Elemente sind hier eingewoben und für mich persönlich hat es das Buch noch besonderer gemacht, weil ich sowas einfach liebe!

„Lieber verliere ich tausend Worte, als ich Waffen sprechen lassen.“ Seite 191

Ich empfehle für dieses Buch viel Ruhe, viel Nerven und ausreichend Essen in Reichweite, denn es wird euch an den Lesesessel fesseln. Und als Tipp: vorne auf den ersten Seiten ist eine Übersicht wer von wo König ist. Die hilft! =D

Fazit: Große Buchliebe ♥ Für alle Fans ist diese Geschichte ein absolutes Muss und die, die ihr noch nie ein Julia Adrian Buch gelesen habt, obwohl ihr Fantasy und Märchen mögt. Tut es! Jetzt! Das Buch ist schwer und lang und doch irgendwie zu kurz und wunderbar und blutig und voller Liebe und Schmerz, ein totaler Sog mit faszinierenden Figuren, die sich nach und nach entwickeln und so unglaublich gut durchdacht und komplex, dass ich mich frage, wie sich ein einzelner Mensch sowas alles ausdenken kann. Ich liebe es sehr ♥ Vielen Dank Julia Adrian, du bist eine wundervolle Autorin und ich möchte bitte noch mehr Bücher! Aber lass dir etwas Zeit, mein Herz muss dieses erst verkraften ^^

Veröffentlicht am 25.05.2026

geliebt ♥

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts (Unvergessliche Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Der Name unserer Protagonistin ist Rayne und sie arbeitet zusammen mit einer gewissen Marielle im Butterfly Books (super cooler Name). In den ersten Kapitel erfährt man, dass sie gerade ihren Abschluss ...

Der Name unserer Protagonistin ist Rayne und sie arbeitet zusammen mit einer gewissen Marielle im Butterfly Books (super cooler Name). In den ersten Kapitel erfährt man, dass sie gerade ihren Abschluss gemacht hat und seitdem Vollzeit im Buchladen arbeitet, der auch ein kleines Kaffee beinhaltet. Sie liebt Bücher, pflegt eine gute Freundschaft zu einem über 70 jährigen Comic Nerd und lebt bei einer Sozialarbeiterin und deren kleiner Tochter, die sie als ihre Familie bezeichnet. Rayne selbst, ist ein Waisenkind und kann sich nicht an die ersten fünf Jahre ihres Lebens erinnern.

Der Schreibstill ist einfach, enthält aber viele Informationen, die den Leser näher an die Figuren heranbringen, statt sie gesammelt am Anfang in einer kurzen Selbstbeschreibung der Prota darzulegen.

Gleich am Anfang gerät Rayne in eine brenzlige Situation in einer dunklen Gasse. Ein Mann greift sie an und zwei Fremde kommen ihr zu Hilfe. Soweit so gut, aber irgendwie wirkt es, als würde sich der Angreifer in pure Dunkelheit und ihre Beschützer in Licht verwandeln können. Sehr seltsam. Rayne weiß nicht, was sie davon halten soll. Das Problem ist, dass sie sich eh, für nicht ganz normal hält, denn Rayne hört manchmal Schreie in ihrem Kopf, ein Phänomen, dass sie nicht erklären kann. Als einer ihrer Beschützer, ein dunkelhaariger Hootie (danke Bianca! =D) bei ihr auftaucht und mit Begriffen wie Dunkelseele und Lichtseele um sich wirft, wird schnell klar, dass hier irgendetwas im Gange ist.

Ich mochte Rayne vom ersten Moment. Menschen, die in Buchhandlungen arbeiten muss man ja fast mögen, aber sie war wirklich süß und symphytisch und auch ihre Adoptivmutter Nora und die kleine Schwester Emma sind sehr toll dargestellt und geben zusammen eine wunderbar süße Familie ab. Rayne versucht herauszufinden, was es mit der Sache in der Gasse auf sich hat und ihre Retter Miles und Colt machen es ihr auch recht leicht. Sie sagen ihr, was sie sind und offenbaren Rayne, dass sie ebenfalls Fähigkeiten hat und sich zwischen Licht und Dunkel entscheiden muss. Die Beiden nehmen Rayne mit, stellen sie weiteren Lichtseelen vor und zeigen ihr damit eine ganz neue Welt.

Raynes Reaktionen sind nachvollziehbar, sie lässt sich nicht unterkriegen, dreht zwischendurch aber auch mal leicht am Rad, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Sie ist taff, schmeißt auch gern mal mit Messern um sich und nein, das ist keine Metapher! =D

„Der Mann in der Gasse hatte sich aus schatten in eine menschliche Form materialisiert. Und Colt hatte ihn getötet. Doch selbst, wenn ich all das für eine Sekunde glaubte – wie könnte ich dann ausgerechnet der Person rauen, die eine andere vor meinen Augen ermordet hatte?“

Seite 62

Die weiteren Protaginsten sind liebevoll gestaltet und man kann mit jedem Charakter etwas verbinden, was mir persönlich sehr wichtig ist, um nicht den Überblick zu verlieren. Sie nehmen Rayne gut auf und wollen ihr helfen. Auch Colt und Rayne kommen sich näher, aber auf eine gute Art ohne Gesabber und Brustmuskel-Philosophien.

Im ganzen Buch gibt es eine leichte Grundspannung, die durch einen Angriff der Dunkelseelen hochkocht, aber man hetzt nicht durch das Buch, von einem „Ach du meine Güte“ zum anderen, sondern kann sich fallen lassen und ist doch mit dem Herzen dabei. (:

Die letzten 50 Seiten hatten es dann nochmal ordentlich in sich. Liebe Bianca – dein Ernst??

Grundsätzlich reicht dieses Buch nicht ganz an die Promises of Forever Reihe ran (an mir fehlen Violet und Bree !!!), aber es ist trotzdem eine tolle Geschichte!

Urteil: Von mir gibt es vier fette Glitzerbücher für eine großartige Rayne, eine süße Emma, einen tollen Colt und eine gute Geschichte <3

Veröffentlicht am 25.05.2026

Eine gelungene Fortsetzung ♥

Der Ruf der Klingen
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„Machst du sowas nicht andauernd? Felsen erwürgen, auf dem Kopf stehen, Steine durch die Gegend werfen?“

„Ja, ich hab eine ganze Menge gemordeter Felsen unter meinem Bett versteckt.“

Seite 232



Ich ...

„Machst du sowas nicht andauernd? Felsen erwürgen, auf dem Kopf stehen, Steine durch die Gegend werfen?“

„Ja, ich hab eine ganze Menge gemordeter Felsen unter meinem Bett versteckt.“

Seite 232



Ich finde es ganz ganz schwierig Bücher zu rezensieren, die schon so viele Vorgänger haben, möchte aber trotzdem kurz dieses Buch loben ♥

Das Buch ist ein absoluter Wälzer und ich bin sehr froh, seit einigen Jahren zum Rucksackträger konvertiert zu haben =D

Die Geschichte geht spannend weiter und Schallan, mein Lieblingscharakter hat viele Szenen aus ihrer Sicht ♥ Ich lieb ihre sarkastischen Dialoge, wenn sie mit Aodlin spricht! Die zwei sind einfach perfekt zusammen. Kaladin muss leider etwas zurückstecken und irgendwie kommt das Buch gefühlt nicht wirklich vorwärts, dabei passiert schon recht viel. Und auch die „Gott ist tot“- Thematik, die ich schon in meinen letzten Rezensionen kritisiert habe, hat wieder ihre Momente...

Gefühlt passiert gar nicht so unendlich viel, der Krieg kommt nicht so ganz voran, aber im Inneren entwickelt sich schon einiges. Außerdem sind die neuen Ansichten über die Parscher total interessant und ich bin sehr gespannt, wie sich das auflösen wird.

Ich fürchte mich jetzt schon vor dem Ende, denn der sechste Band wird erst im März nächsten Jahres erscheinen. Es ist einfach eine riesen große Welt, die Brandon Sanderson hier erschafft und er gibt jedem Charakter seine eigene Geschichte. Eine wirklich gute High Fantasy Reihe, die ich allen Fans dieses Genres total empfehlen kann! (:

Veröffentlicht am 25.05.2026

ich freue ich mich riesig auf den dritten Band

Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin
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Tausend Dank an den Fischer Tor Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich unendlich darüber gefreut, die Fortsetzung dieser Reihe im Briefkasten zu finden ♥

Band I der Chroniken von Azuhr hat mich ...

Tausend Dank an den Fischer Tor Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich unendlich darüber gefreut, die Fortsetzung dieser Reihe im Briefkasten zu finden ♥

Band I der Chroniken von Azuhr hat mich mit heftigem Herzklopfen zurückgelassen und ich konnte es kaum erwarten, wieder in diese Welt einzutauchen. Die ersten Seiten haben mich schwer verwirrt, weil ich trotz Reread von Band I einfach keine Figur erkannt habe. Das liegt aber daran, dass wir hier (ebenso wie in Band I übrigens) einen Rückblick vor uns haben. Hat man diesen durch trifft man endlich wieder auf Milan, seinen Vater Nandus, den griesgrämigen Bogenschützen Rainulf und Nok, die geheimnisvolle Spionin.

Nandus steckt mitten im Krieg und ist fest entschlossen die Schwertherzöge ein für alle Mal zu besiegen. Er kämpft mit Tricks und voller Entschlossenheit. Ich muss leider sagen, dass er mich in diesem Buch verwirrt hat. Ich mochte Nandus eigentlich recht gerne, aber hier ist er hart und gemein und außerdem verstehe ich wirklich nicht, für welche Seite er eigentlich kämpft. Trotzdem ist er ein starker Charakter, der einige sehr coole Szenen aufzuweisen hat. Wie gesagt – ich bin verwirrt.

Milan flieht vor dem Krieg, er zieht durch die Lande und versucht die Menschen vor den Mären zu schützen, die überall zum Leben erwachen. Begleitet wird er von Rainulf, der den jungen Mann beschützt, aber auch voll Zweifel beobachtet. Denn Milan erzählt die Mär von Felica, der Schwertherzogin und versucht sie in den Herzen der Menschen zu verankern und sie so wieder zum Leben zu erwecken. Aber Milans Macht ist unberechenbar und verändert Dinge, die er nicht beabsichtigt hat. Vielleicht sogar ihn selbst. Milan ist immer noch mein liebster Charakter in dieser Reihe ♥ Ein klein wenig naiv, aber voll darauf bedacht das Richtige zu tun, liebevoll, aber auch wütend, als etwas Schlimmes passiert und seine Gabe finde ich einfach unglaublich spannend.

Nok macht sich auf den Weg, um Milan zu suchen und an seiner Seite zu kämpfen. Ich hätte mir gewünscht, dass ein paar mehr ihrer Geheimnisse gelüftet werden, denn ich glaube, dass sie eine wirklich großartige Figur mit einer gewaltigen Geschichte ist. Ich fand es toll, wie sie Milan begleitet hat und bin super gespannt, was im dritten Teil noch über sie geschrieben sein wird.

In diesem Buch gibt es sehr viel Krieg und Kampf. Es ist düsterer und verzweifelter, als Band I. Außerdem gibt es unglaublich viele Sichtwechsel und verschiedene Personen aus deren Augen wir die Geschichte erleben. Leider hat dies das Buch für mich zu einem kleinen Schleudertrauma gemacht. Ich wusste oft nicht, wer diese Person jetzt ist und wofür sie kämpft. Klar, man bekommt ein umfassendes Bild, aber es ist auch super verwirrend und ich hätte mir lieber noch mehr Szenen mit Milan gewünscht, um die Handlung voranzubringen. Auch Sex und Gewalt sind hier wieder reichlich vertreten – für mich war es zu viel. Ich muss auch sagen, dass mir einige Zusammenhänge nicht klar geworden sind, was die Regierungswege dieser Welt angehen. Es gibt die junge Kaiserin, die Kaiserritter, die Schwarze Horde, ganz viele Andeutungen auf Fehler aus der Vergangenheit, aber wie die alle so richtig zusammen stehen, das ist mir immer noch nicht klar. Meiner Meinung nach hätte ein Glossar oder ein Personenverzeichnis diesem Buch richtig gut getan.

Die Umsetzung der Mären und ihre Ausgestaltung fand ich wirklich gut, hätte mir sogar gerne noch etwas mehr davon gewünscht, besonders vom Krähenmann. Ich hoffe, er kriegt in Band III noch eine gute Rolle, denn immerhin hat Milan ihm ein Versprechen gegeben.


Urteil: Der Weltenaufbau und besonders die Mären gefallen mir unglaublich gut und Milan ist definitiv mein lieber Buchcharakter. Die Handlung ist spannend, aber teilweise auch sehr zu verworren und lückenhaft, was mich leider sehr beim Lesen gestört hat. Trotzdem freue ich mich riesig auf den dritten Band und bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.