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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Einfühlsam und traurig und ein absolutes Muss. Wenig Worte, viel Gefühl, tolles Buch.

Sehen wir uns morgen?
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Wenn ein Post-it deine ganze Welt verändert.

Das Cover zeigt uns einen Kühlschrank mit Stift und Post-it. Diesen Kühlschrank kann man sich wunderbar die ganze Story über vorstellen und die dazugehörige ...

Wenn ein Post-it deine ganze Welt verändert.

Das Cover zeigt uns einen Kühlschrank mit Stift und Post-it. Diesen Kühlschrank kann man sich wunderbar die ganze Story über vorstellen und die dazugehörige Küche, denn dies ist so gesehen der ganze Schauplatz. Die fünfzehnjährige Claire lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter zusammen. Da diese Frauenärztin ist und spezialisiert auf Geburtshilfe hat diese einen 24/7 Job und ist viel außerhalb der Wohnung unterwegs. So kommt es das Claire und ihre Mutter sich eigentlich nie sehen. Bis jetzt hat das Claire auch nie gestört. Kleine Post-ist an der Kühlschranktüre wiesen sie bis jetzt auf Aufgaben im Haushalt, Einkäufe und daraufhin für die Schule zu lernen. Alles super.

Aber dann ändern sich die Nachrichten, den Claires Mutter erfährt, dass sie Brustkrebs hat. Aus den belanglosen Notizen werden Gespräche über Ängste, Zukunft und das man füreinander da ist. Sie sollen Mut machen, unterstützen und zeigen das auch wenn man sich nicht immer sieht, immer füreinander da ist.

Ich fand die Geschichte sehr schön und einfühlsam. Manch einer würde sagen die Geschichte kann nicht funktionieren, weil keine Dialoge stattfinden, aber muss es denn immer ein Dialog sein? Ich denke nicht, denn auch Geschichten, die nur aus Tagebüchern bestehen nehmen uns mit. Lassen uns mit den Protagonisten mitleiden, man fühlt mich ihnen und will ihnen beistehen. So eine Geschichte ist das hier auch. Ein Kind muss erwachsen werden und wenn es Pech hat ohne die Mutter. Von heute auf Morgen kann sich alles ändern, was sonst so beiläufig war ist das Wichtigste Medium überhaupt.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Toller Auftakt

Die Anbetung
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Dean Koontz ist kein Autor der einen klassischen Roman schreibt. Seine Bücher sind auch niemals normale Thriller oder Fantasy, sie sind mehr und von allem etwas. „Die Anbetung“ ist das Buch der Odd-Thomas-Reihe, ...

Dean Koontz ist kein Autor der einen klassischen Roman schreibt. Seine Bücher sind auch niemals normale Thriller oder Fantasy, sie sind mehr und von allem etwas. „Die Anbetung“ ist das Buch der Odd-Thomas-Reihe, der Hauptperson der Bücher. Odd hat den sechsten Sinn. Er sieht die Toten, kann sie berühren und fühlt Veränderungen und Geschehnisse. Er lebt in der kleinen Stadt Pico Mundo. Dort arbeitet er in einem Grill als Koch und dies als richtig Guter. Zu den wenigen Leuten, welche von seinem Geheimnis wissen gehört seine Freundin Stormy.

Als ein Fremder, der Pilzmann, in die Stadt kommt, spürt Odd das der Mann nicht normal ist. Zudem sieht er mit dessen Ankunft die Bodachs. Schattenhafte Wesen, welche Unheil und Tod ankündigen.

So erleben wir Odd, der nun mehr als nur mit Elvis unterwegs ist und der das Ziel hat die Stadt und die Menschen, welche ihm wichtig sind zu beschützen.

Das Buch ein 1A Koontz wie man ihn mag und liebt. Unvorhersehbar und schauerhaft, ein toller Auftakt in eine neue Reihe.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten

Pu der Bär
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"Nach kurzer Zeit waren alle oben im Wald versammelt, und die Expotition fing an. Zuerst kamen Christopher Robin und Kaninchen, dann Ferkel und Pu; dann Känga mit Ruh in ihrem Beutel und Eule; dann I-Ah; ...

"Nach kurzer Zeit waren alle oben im Wald versammelt, und die Expotition fing an. Zuerst kamen Christopher Robin und Kaninchen, dann Ferkel und Pu; dann Känga mit Ruh in ihrem Beutel und Eule; dann I-Ah; dann, zum Schluss, Kaninchens sämtliche Bekannten-und-Verwandten."

Gegenseitiger Respekt und sich zu nehmen wie man ist, in einer tiefen und vertrauten Freundschaft, dies übermitteln die Geschichten rund um den Bären und seiner Freunde.

Ein Kinderbuch welches zeitlos ist und jedes Kind in mal (vor)gelesen bekommen sollte.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Eines der schönsten, modernen Bücher zum Thema Liebe

Für immer vielleicht
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Tauziehen der Gefühle und der Kampf gegen das Schicksal was immer gegenzieht

Kommen sie zusammen? Oder doch nicht? Schaffen sie es heute oder doch wieder nicht?

Was sich wie ein Tauziehen der Gefühle ...

Tauziehen der Gefühle und der Kampf gegen das Schicksal was immer gegenzieht

Kommen sie zusammen? Oder doch nicht? Schaffen sie es heute oder doch wieder nicht?

Was sich wie ein Tauziehen der Gefühle liest, ist auch eins. Nicht nur für den Leser, sondern auch für die Charaktere. Alex und Rosie sind Kinderfreunde, noch vor der Schulzeit. Unzertrennlich wie die beiden sind, kommt der Schock als Alex kurz vor dem Abitur mit seiner Familie umziehen muss und Rosie zurückbleibt. Die beiden schwören sich im Kontakt zu bleiben. Die junge Liebe zwischen den beiden, die nie zur Beziehung führte ist erstmal aus. Denn alle sahen es, nur sie nicht. Rosie hat sich jedoch zum Ziel gemacht nachzukommen und vor Ort zu studieren. Doch eine ungeplante Schwangerschaft – natürlich nicht mit Alex – bringt ihre Lebensplanung durcheinander. Rosie zieht als Alleinerziehende ihre Tochter allein groß. Alex heiratete in Amerika. Aber diese Ehe sollte nicht halten. Der Blick in Richtung Rosie und das Wissen um die Gefühle ist da. Aber auch Rosie hat inzwischen einen Mann für sich gefunden.

Ein reger Austausch an Nachrichten, auf allen erdenklichen schriftlichen Kanälen erfolgt. Beide sind für einander da. Aber so wirklich funktionieren mit dem zusammenkommen will es einfach nicht.

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich fand es einfach nur super schön. Ich bin kein großer Fan von Liebesromanen, aber dieser ist so erfrischend anders. Die vollständige Kommunikation, welche nur schriftlich erfolgt ist, erstmal gewöhnungsbedürftig, aber ich fand es super. Man zittert mit den Beiden mit und hofft das es endlich mal funktioniert. Ich möchte auf den Hintern hauen und sagen: Sie hin, das ist die Liebe deines Lebens. Einfach nur schön, spannend, und zum mitfiebern.

Veröffentlicht am 20.04.2026

Eine schöne Aufarbeitung des Märchen vom Schwanensee

Verrat der Schwäne
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Das Buch ist ein Retelling von Schwanensee und greift viele der bekannten Motive und Symbole auf (Eule, Schwan, See oder Krone etc.). Gleichzeitig erzählt das Buch aber seine ganz eigene Version der Geschichte ...

Das Buch ist ein Retelling von Schwanensee und greift viele der bekannten Motive und Symbole auf (Eule, Schwan, See oder Krone etc.). Gleichzeitig erzählt das Buch aber seine ganz eigene Version der Geschichte und entwickelt daraus etwas Eigenständiges.
„Verrat der Schwäne“ ist ein Retelling von Schwanensee. Bekannt als das weltberühmte russische Ballett, ist die Grundlage ein Märchen bzw. alte Volkssagen, welche noch älter sind. Die Grundlegende Geschichte ist daher eine junge Liebe, Magie, Gut gegen Böse. Die Symbole des Originals in Form von Eule (Odile), Schwan (Marie) und der Krone sind gegeben.
Die Junge Odile ist als Kind von ihrem Ziehvater, dem Magier des Theaters, aufgezogen wurden. In einer Welt wo Magie verschwunden ist und Zauberer gejagt und getötet werden, darf niemand wissen, dass sie über goldenes Blut verfügt und somit eine Zauberin ist (wenn auch ohne Magie).
Bis vor 5 Jahren war sie noch mit der zukünftigen Königin Marie befreundet. Eine unschöne Geschichte in der Vergangenheit, hat die Freundschaft jedoch beendet. Ziel ist es nun für Odile an die Krone zu kommen. Denn ihr Ziehvater will die Magie wieder freisetzten und der Welt wieder Farbe und Leben schenken. Denn das ist die Welt: Kahl, keine Blumen, keine Farben, trostlos.
So wird sie in den Palast geschmuggelt. Nur kurze Zeit später wird der König ermordet und Marie und Odile geraten zwischen dir Fronten. Wie in der Originalgeschichte, wird Marie zu einem Schwan und Marie muss ihr helfen und zugleich an die Krone gelangen.
Die Grundgeschichte ist nicht neu, sondern es macht die Idee aus, was man damit macht. Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen. Es hat in seinem Schreibstil viel von einem Märchen und weniger von einem klassischen Fantasy-Buch. Dies ist ein absoluter Pluspunkt. Genauso, wie dieses wunderschöne Cover, welches meinen Blick immer wieder auf sich zieht.
Die Charaktere spielen ihre Rollen. Wobei Odile die treudoofe Tochter immens gut rübergebracht hat. Sie glaubt ihren Ziehvater jedes Wort und das, obwohl sie immer wieder selbst sagt, dass sie keine klassische Vater-Tochter-Beziehung haben, geschweige Liebe erfahren hat. Sie sieht, wie ihr Vater sie wie ein Puppenspieler manipuliert und lässt sich dennoch immer wieder drauf ein.
Marie die schöne Adelige, die den Prinzen heiraten soll, zeigt wie sehr sie sich gefangen fühlt und als Schwan, dass erste Mal im Leben Freiheit verspürt. Ihre Beziehung zu Odile gefiel mir sehr gut. Ich mochte sie auch bei weitem mehr als Odile.
Die weiteren Figuren sind mehr Nebenfiguren als Hauptakteure und machen ihren Job.
Die Geschichte ist nicht neu, aber sie ist schön verpackt. Vom Cover wie auch in ihrer Erzählung. Es gibt keine Überlängen, keine Wiederholungen und ein sauberer roter Faden. Eine schöne märchenhafte Geschichte, die man gut lesen kann.

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