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Veröffentlicht am 23.12.2019

Kater Anton hat es nicht leicht

Kater Anton und der Weihnachtsengel
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Kater Anton hat es seit seiner Rückkehr aus Frankreich wirklich nicht leicht.
Sein Frauchen Ella ist todunglücklich. Eine zerbrochene Beziehung, ein Job, der sich als Reinfall herausstellt und Kater Anton ...

Kater Anton hat es seit seiner Rückkehr aus Frankreich wirklich nicht leicht.
Sein Frauchen Ella ist todunglücklich. Eine zerbrochene Beziehung, ein Job, der sich als Reinfall herausstellt und Kater Anton muss sein Revier wieder neu
abstecken. Der tägliche Kampf mit der neuen Futterstation macht das Leben auch nicht einfacher.
Dann gibt es auch noch die schöne und anmutige Katze Lizzy die Anton sehr gerne hat.
Kurz vor Weihnachten steht das Leben von Anton und Ella Kopf. Aber Anton macht eine aufregende
Entdeckung und rettet damit nicht nur das Weihnachtsfest der beiden.

Ein wunderbar geschriebene Geschichte.
Leicht und locker wird hier der Alltag vom Kater Anton und seinem Frauchen erzählt.
Es macht großen Spaß Antons Leben mitzuverfolgen. Die kleinen Probleme und die großen Freuden eines
kleinen Katers der gerne im Mittelpunkt steht. Die Eigenheiten des kleinen Kerls sind sehr humorvoll
und auch mit einem Augenzwinkern erzählt. Um Anton ins Herz zu schließen, muss man kein
großer Katzenfan sein. Schon nach den ersten Seiten ist es passiert. Anton lässt einen nicht mehr los.
Aber auch die anderen Charaktere sind so liebevoll gezeichnet. Man lebt und leidet mit ihnen.
Eine warmherzige Geschichte mit vielen kleinen Wahrheiten.
Leicht und locker erzählt und am Ende ist man traurig, das man das Buch beiseitelegen muss.
Eine unbedingte Leseempfehlung, nicht nur für Katzenfreunde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Abwechslungsreich und richtig Gut

Quiches
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Gestaltung:

Wie alle Bücher von GU ist dieses Buch optisch sehr gelungen.
Vorne und hinten gibt es eine aufklappbare Seite mit sehr guten Tipps.
Vorne wird erklärt wie man eine Quiche vorbereitet und ...

Gestaltung:

Wie alle Bücher von GU ist dieses Buch optisch sehr gelungen.
Vorne und hinten gibt es eine aufklappbare Seite mit sehr guten Tipps.
Vorne wird erklärt wie man eine Quiche vorbereitet und hinten gibt es Vorschläge für diverse Füllungen.
Es gibt ein Inhaltsverzeichnis und ein Rezept-Kapitel.

- Quiches für jeden Tag -
- Quiches de Luxe -
- Quiches im Miniformat-

Hinten im Buch findet man ein Register A-Z mit sämtlichen Rezepten.

Rezepte:

Die Rezepte sind vielseitig und sehr Abwechslungsreich.
Über den Rezepten sind Fotos abgebildet, die großen Appetit machen.
Kalorienangaben pro Stück sind immer genannt.
Alle Rezepte sind sehr gut gegliedert, die Arbeitsschritte ausführlich beschrieben und in Etappen kurz zusammengefasst.
Die Liste für die Zutaten wurde sehr gut aufgeteilt und ist dadurch sehr übersichtlich.

Ergebnis:

Die Maßangaben stimmen und man kann sich auf die angebenden Zubereitungs- und Kochzeiten verlassen.

Mein Fazit:

Die von mir getesteten Gerichte sind alle gelungen und haben auch sehr gut geschmeckt.
Der Quiche Teig ist sehr schnell zubereitet und es gibt so viele Möglichkeiten in zu Füllen.
Es hat mir richtig Spaß gemacht davon einiges auszuprobieren.
Dieses Buch macht große Lust neue Gerichte auszuprobieren oder zu kreieren.

Allerdings wundert es mich etwas das die Autorin angibt, dass der Mürbeteig mit dem Handrührgerät zubereitet werden soll.
Dazu sind die Hände doch wesentlich besser geeignet und dann klappt das auch sehr gut.

Alles in allen ein sehr gutes Rezeptbuch aus dem ich noch einiges probieren werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 11.11.2019

Das Doppelbett

Swinging Bells
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Das Cover ist wunderschön und gibt schon Hinweise auf den Inhalt.

Weihnachten steht vor der Tür und das heißt Familie pur.

Das fragt man sich schon- Wie alt muss man eigentlich werden, um Weihnachten ...

Das Cover ist wunderschön und gibt schon Hinweise auf den Inhalt.

Weihnachten steht vor der Tür und das heißt Familie pur.

Das fragt man sich schon- Wie alt muss man eigentlich werden, um Weihnachten so zu feiern, wie man will? -

Weihnachten und zwei Paare die sich nicht kennen. Beinahe schon ein Kammerspiel oder auch eine Verwechslungskomödie? Raffiniert und humorvoll geht es um ein Doppelbett das verkauft werden soll, aber es kommt keiner. Stattdessen kommt ein sehr unkonventionelles Paar das alles andere will, nur kein Bett kaufen. Es kommt allerdings alles anders als gedacht. Da sind auf der einen Seite Sandra und Thomas im ehelich abgesicherten Glück wo sich der Alltag längst breit gemacht hat. Probleme werden totgeschwiegen, Heimlichkeiten sind an der Tagesordnung. Sex ist unwichtig geworden. Auf der anderen Seite Elisabeth und Leo. Beide sind sexuell sehr aufgeschlossen. Haben sich in der Adresse geirrt, wollten eigentlich zu einem anderen Pärchen.

Rene Freund bringt das alles sehr real auf die Seiten. Dadurch bleibt die Geschichte sehr lebendig. Er beschreibt die Beziehungen der beiden Paare sehr gekonnt und legt so peu à peu deren Lebenskonzepte offen.

Die Charaktere sind sehr überzeugend dargestellt, fesselnd, ehrlich und auch sehr berührend. Man hat das Gefühl mit auf dem Sofa zu sitzen.

Auch die Schreibweise ist wunderbar. Pointiert und teilweise sehr amüsant.
Ohne viel Schnörkel auf den Punkt gebracht. So macht es großen Spaß mitzuverfolgen wie sich die Paare näher kommen und eigentlich ungewollt öffnen.

Eine tiefgründige Geschichte um Vertrauen, Liebe, Alltagsprobleme und das Leben überhaupt.

Ein Buch das man nicht nur zur Weihnachtszeit lesen kann.

Es sind die Alltäglichkeiten, die dieses Buch so lesenswert macht.

Rene Freund zeigt, dass die Literatur auf wunderbare Art und Weise die Erfahrungen des wirklichen Lebens widerspiegeln kann.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Zwischen den Zeilen

Leas Spuren
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Die Deutsche Historikerin Marie und der französische Journalist Nicolas sind die
Erben des verstorbenen Victor Blanc.
Er vermacht seinem Enkel und der Nichte seiner ersten Liebe etwas Besonderes.
Beide ...

Die Deutsche Historikerin Marie und der französische Journalist Nicolas sind die
Erben des verstorbenen Victor Blanc.
Er vermacht seinem Enkel und der Nichte seiner ersten Liebe etwas Besonderes.
Beide müssen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Gemälde machen.
Sie nehmen das Erbe an und tauchen tief ein in die Schrecken der Besatzungszeit
und in ihre eigene Familiengeschichte.

Der wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin nimmt einen geradewegs mit in eine vergangene Zeit.
In zwei Zeitsträngen erzählt wird auch die Vergangenheit wieder lebendig.
Paris in den 1940er Jahren, von den Deutschen besetzt. Der Kunstraub läuft auf Hochtouren.
Die Wirren des Zweiten Weltkriegs und die schlimme Zeit der Besatzung werden gekonnt in die Geschichte
eingewoben.
Mit gut gesetzten Spannungsbögen und mit einem sehr fesselndem Schreibstil.
Sehr gut recherchiert und in der Kombination mit der fiktiven Geschichte ein Leseerlebnis.
Gerade auch für historisch und Kunstinteressierte.
Eine wundervolle Familiengeschichte mit tollen Charakteren.
Große Erzählkunst, dramatisch, atmosphärisch dicht und richtig spannend.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Ein sehr gut recherchiertes und aufwühlendes Leseerlebnis.

Die Zeit der Töchter
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Der zweite Band erzählt von den Töchtern Anna und Antonia.
Die beiden entdecken das Leben nach dem Krieg.
Ihre Mütter Maria und Vivien kümmern sich nach wie vor um benachteiligte Menschen.
Jetzt um Flüchtlinge ...

Der zweite Band erzählt von den Töchtern Anna und Antonia.
Die beiden entdecken das Leben nach dem Krieg.
Ihre Mütter Maria und Vivien kümmern sich nach wie vor um benachteiligte Menschen.
Jetzt um Flüchtlinge aus dem Osten und wird nicht gerne gesehen.
Der Fremdenhass ist groß und als dann auch noch eine junge Ostpreußin mit ihrem
dunkelhäutigen kleinen Jungen auftaucht, bahnt sich eine Katastrophe an.


Katja Maybach hat einen wunderbaren, mitreißenden Schreibstil.
Sie lässt die 1950 er Jahre wieder auferstehen und bindet sie in eine
Familiengeschichte ein.
Die sogenannte Wirtschaftswunderzeit.
Allen geht es langsam besser.
Die schrecklichen Erlebnisse werden verdrängt.
Darüber möchte niemand mehr reden und das erlebte langsam vergessen.
Flüchtlinge aus dem Osten Deutschlands sind nicht willkommen.
Der Fremdenhass ist nicht vorbei, im Gegenteil.
Der Einsatz für Flüchtlinge aus dem Osten und für die"Besatzer-Kinder"
führt immer wieder zu Auseinandersetzungen.
Die Autorin schafft es spielend historisches mit dem erdachten zu verbinden.
Zeitgeschehen wird spannend und interessant verpackt wieder gegeben.
Der Leser wird in die Geschichte entführt, mit vielen aha-Momenten
und den entsprechenden Bildern vor den Augen.
Ein Roman über die Lebensgeschichte von vier starken Frauen die sich nicht unterkriegen lassen.
Die Charaktere sind alle so lebensecht und man lebt und leidet mit
ihnen. Hofft und bangt und ist froh, dass man diese Zeit nicht miterleben
musste.
Dieser Roman nimmt einen in den Bann, weil er einen authentischen und atmosphärisch
mitreißenden Erzählstil hat.
Ein sehr gut recherchiertes und aufwühlendes Leseerlebnis.