Platzhalter für Profilbild

Bisco

Lesejury Star
offline

Bisco ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bisco über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2020

Interessante Themen in einer total überzogenen Schreibweise

Milchmann
0

Eine junge Frau in einer Welt wo die Realität ausgeblendet wird, der Glaube einheitlich ist und man nicht mal zugeben darf, dass der Himmel mehr als nur die blaue Farbe haben kann.

Wir erleben eine 18-jährige ...

Eine junge Frau in einer Welt wo die Realität ausgeblendet wird, der Glaube einheitlich ist und man nicht mal zugeben darf, dass der Himmel mehr als nur die blaue Farbe haben kann.

Wir erleben eine 18-jährige in Irland, zu Zeiten des Krieges der 70er Jahre. Der Alltag bestehend aus Autobomben, Religionsglaube und Zeiten der großen Gerüchte. Die junge Frau ist unverheiratet und lebt ihr Leben nicht so wie ihre Mutter und die Gesellschaft das gerne sehen würde.

Fragt man ihre Mutter ist sie eine Jungfer und später mal ein Flittchen. Die Ehe wird über alles gestellt und das damit verbundene Kinder bekommen. Der Glaube an die Liebe und einer gleichgestellten Beziehung gibt es nicht. Dem Mann zu gehorchen und Kinder zu gebären steht über allem. Gefolgt von der einen wahren Religion und dem Mitlaufen der Gemeinschaft.

Querdenker will man nicht sehen, so wie auch keine junge Frau, die für sich die Freiheit versucht zu finden.
So wird es für die junge Frau zum Verhängnis als der „Milchmann“ sie anspricht und die Gerüchteküche loslegt. Denn nach dieser habt sie mit dem Mann eine Affäre. Das sie in Wirklichkeit eine „Vielleicht-Beziehung“ führt, weiß nur sie und ihr „Vielleicht-Freund“. Zu ihrem Alltag gehört das Unterbinden von Themen wie Politik und Selbstbestimmtheit.

Sie fühlt sich verwirrt und bedrängt nach dem ersten Treffen mit dem Milchmann. Dieser spricht sie nur an, fasst sie nicht an und sagt nichts Sexuelles, aber für die Protagonistin reicht es aus, um ihre Leben aus den Fugen zu werfen. Sie versucht es richtig zu stellen, aber jeder glaubt das sie lügt.

So erfahren wir in den Kapiteln wir Leben ist. Das sie mit niemanden reden kann, das Leben eine Gradwanderung ist, da sie nicht mit der Masse mitläuft und für die meisten zu sehr daneben schlägt. Wenn dies auch nicht bewusst passieren mag.

Bis hierhin liest sich die Rezension recht spannend, dass Buch könnte es auch sein. Ist es leider aber nicht. Es ist langatmig, umschweifend und langweilig.
Die Autorin hat sich dazu entschieden alle Charakter einen gewissen Tiefgang zu geben, aber diese dennoch sehr anonym zu behalten. So hat niemand einen Namen. Die Protagonistin erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und wird im Buch seltenst direkt angesprochen.

Wir erfahren von Schwager drei, dem Vielleicht-Freund, der Mutter, der Schwester eins, zwei, drei usw.; der Milchmann usw. Nicht ein Name fällt im ganzen Buch und daher viel es mir schwer einen Bezug zu nur einer einzigen Person aufzubauen, denn keine davon war greifbar.

So sind Themen bis ins Kleinste zerbröselt. Als Beispiel gibt es da das Auto was gewonnen wurde. Vielleicht-Freund hat aber nur einen Teil davon mit nach Hause gebracht. Schon wird darüber gesprochen ob eine Flagge drauf ist oder nicht. Dies ist nicht der Fall, könnte aber sein. Dann wäre er ein Verweigerer. Aber so ist er es ja nicht, oder doch? Seitenweise wird also über das Autoteil diskutiert. Dann eifert die Diskussion aus und geht von Steinchen auf Stöckchen und nach zwanzig Seiten kommt man wieder vorne an. Immerhin ist ja keine Flagge drauf….

Die ist nur eines der Beispiele wo ich mir dachte: So kann man auch Seiten füllen, ohne einen tieferen Inhalt zu verbauen. Es mag Leute geben, die das mögen, ich nicht.

Somit hat das Buch sicherlich viele wichtige Themen und Denkweisen. Der Krieg, die Voreingenommenheit der Menschen, das Verbot der Meinungsfreiheit und die Verpflichtung der Frau. Aber warum musste die Autorin es so unnötig kompliziert und langatmig verpacken?

Für mich war es ein Grund das Buch frühzeitig zu beenden, da ich gefühlt nur Kopfschmerzen davon bekommen habe. Schade um das Buch. Leider führt die Tatsache das das Buch auf einer anderne HP als Leserunde angeboten wurde und somit das Buch als kostenloses Leseexemplar angeboten wurde dazu, dass die eine oder andere Bewertung von fünf Sternen anzu zweifeln ist, denn die Beigeisterung der Leser bei kostenlosen Büchern meistens höher ist, als das Buch es wert ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Alles nur kein King

Puls
0

Puls ist ein Buch, welches ich seit über zehn Jahren im Schrank stehen hatte. Damals habe ich das Buch auf etwa ein Drittel gelesen und hatte irgendwann das Problem, das ich mich in der Geschichte verloren ...

Puls ist ein Buch, welches ich seit über zehn Jahren im Schrank stehen hatte. Damals habe ich das Buch auf etwa ein Drittel gelesen und hatte irgendwann das Problem, das ich mich in der Geschichte verloren hatte. Ich verstand nicht wer welcher Charakter ist, wo sie sich gerade aufhielten und von welchen weiteren Menschen die ganze Zeit gesprochen wurde. Durch meinen Umzug in eine weniger Platzaufweisende Wohnung war ich nun gezwungen mich doch mal dem ein oder anderen Buch zu widmen, welches immer liegen geblieben ist. So kam nun auch Puls dran. Leider viel mir erneut der Einstieg so schwer, dass ich dann auf das Hörbuch gewechselt bin.

Worum es im groben geht, sagt ja bereits der Klappentext. Zu den zum Anfang wichtigsten Charakteren Clay der Zeichner, Tom der Geschäftsmann und Alice die Teenagerin kommen im Laufe des Buches noch andere Charakter und es wird der ein oder andere auch ausgetauscht. Clay möchte seinen Sohn retten egal wie, der Rest will einfach nur überleben. Die Geschichte ist ein bisschen wie The-Walking-Dead, sie sind immer auf der Reise bzw. eher der Flucht. So erfahren wir nach und nach, sehr umständlich jedoch, was der Puls ist, aber so wirklich greifbar ist es jedoch nicht.

Leider hat das Buch eine immense Überlänge und machte mir überhaupt keinen Spaß. Die Charaktere ließen einen nicht so wirklich an sich ran, die Geschichte spielt an jeder Station das gleiche Geschehen ab und von dem Ende will ich gar nicht mal anfangen. Alles in allem eines der schlechtesten Bücher von Kind und absolut nicht zu empfehlen.

Veröffentlicht am 18.12.2019

Überlänge in ihrem schlimmsten Zustand

Clans of London, Band 1 - Hexentochter
0

Ganz kurz zusammengefasst, weil ich muss nicht das ganze Buch wiedergeben wie andere Leute, geht es um eine 17-jährige die eine Hexe ist und nichts von ihrem Glück weiß. Sie ist allein auf der großen bösen ...

Ganz kurz zusammengefasst, weil ich muss nicht das ganze Buch wiedergeben wie andere Leute, geht es um eine 17-jährige die eine Hexe ist und nichts von ihrem Glück weiß. Sie ist allein auf der großen bösen Welt und lässt niemanden an sich ran. So ist ihre Mitbewohnerin die einzige Bezugsperson, welche sie hat. Um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern kellnert das Mädchen und hat das Pech, das ihre Mitbewohnerin gerne Party machen gehen will und dem ein oder anderen Kerl schonmal die Zunge in de Hals steckt. Umso schlimmer das sie nun von einem angesprochen wurde. Eine absolut unverschämte Abfuhr, welches generell ihren Charakter im ganzen Buch wiederspiegelt, zeigt dem Jungen erstmal die Grenzen auf. Ash ist natürlich wenig begeistert, da er gar nichts böses vorhatte. Denn er wird ihr verhelfen die Hexe, welche sie ist, frei zu setzen. Wenn es denn so einfach wäre. So kommt zu der bestehenden Problematik, sonst wäre das Buch ja schon zu Ende, noch Hilfe vom Voodookollegen Henri (gesprochen Ori). Also hier nicht wundern, wenn jemand Henri sagt und die anderen Ori.

So kommt es nun zum Drama das Caroline in nächster Zeit stirbt, wenn die Kräfte nicht freigesetzt werden. Zudem die schlimmem Migräneähnlichen Kopfschmerzen. – Drama 1

Beide Kerle wollen sie haben. Natürlich nur um Händchen zu halten. Dabei sind beide best friends. – Drama 2

Somit entwickelt sich das große Drama für den Leser oder auch Zuhörer. Ich muss leider sagen zuhören war echt schwierig. Eine sehr gute Synchronsprecherin hat eine kleine, unreife und sehr zickige Person geschafft so viel Leben einzuhauchen, dass man denkt das Kind steht neben einem. Selten habe ich einen so nervigen Charakter erlebt. Zuletzt war es in einer Serie, in der man jeden Moment hoffte, die Person stirbt gleich. Aber wie auch hier wäre dies sinnbefreit. Daneben stehen zwei junge Kerle, die ihr helfen wollen. Welche Absichten dahinterstehen mal beiseitegelassen. Im wirklichen Leben hätten beide der Alten ein Tritt in den Allerwertesten gegeben und sie für ihre charakterlichen Schwächen stehen gelassen. Hier muss aber eine Liebesgeschichte entstehen, also lassen sie sich beleidigen, anzicken und demütigen.

Die Geschichte nimmt dann fast schon einen Platz in der zweiten Reihe ein. Denn eigentlich steht ihr kindlicher Charakter durchgängig im Mittelpunkt und alles andere verschwindet förmlich. Man könnte in dem Spiel auch gut ein Trinkspiel für ihre Launen einbauen. Aber dann kann man sich sehr zeitnah ins Krankenhaus bringen lassen, um sich dort den Magen auspumpen zu lassen.

Die Geschichte selbst ist wie gesagt kurz zusammengefasst: Problem groß, kaum lösbar, irgendwann kommt ein Ende. Wie dies aussieht kann ich leider nicht sagen, da es mir bei 70 % gereicht hat. Klar wirkt das nun einfach so dahingerotzt. Aber leider ist es auch innerhalb des Buches so. Versuche voran zu kommen sind kaum gegeben. Es ist wie ein Kaugummi, nach all der Zeit sind die Herrschaften gerade mal zwei drei Meter an ihr Ziel herangekommen.

Einzig allein die Sequenzen wo man böse Menschen / Hexer? Hört welche den Tod des Mädchens wollen, ist nichts, aber wirklich überhauts nichts am Passieren.

Alles in allem ist es für mich ein Buch gewesen, wo ich mir mehr erhofft habe und leider vollständig enttäusch wurde. Ich bin froh es über eine kostenlose Probemitgliedschaft gehört zu haben, denn Geld hätte ich dafür definitiv nicht ausgeben wollen.

Wer also auf Bock auf charakterliche Schwächen und eine lieblose Story hat und sich daran nicht stört, kann sich das Buch antun.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2019

Zu blutig, zu langamtig, zu viel Unlogik

DOORS ? - Kolonie
0

Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine ...

Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine junge Frau in Gefahr ist. Sie spricht von Türen und unheimlichen Geschehnissen. Der Entscheidung welche Türe sie nehmen will. Es handelt sich hierbei um Anna-Lena von Dam, die Tochter eines reichen Mannes, welche seit geraumer Zeit verschwunden ist. Ihr Vater weiß das sie in einem Höhlensystem unter einer Villa ist und sich dort Türen befinden, welche nicht vergleichbar mit einer normalen Zimmertür sind.

Daher stellt Herr van Dam einen Suchtrupp aus unterschiedlichen Spezialisten zusammen.

Hier haben wir Exmilitäranhänger, Höhlenforscherin, einen Geologen, einen Parapsychologen, einen Personenschützer und eine Hellseherin. So unterschiedlich die Gruppe erscheint, so hat jeder von ihnen einen festen Grund dabei zu sein. Selbst bei der Hellseherin wird später klar warum diese angeheuert wurde.

Hier erfahren wir in kleinen Szenen das sich der ein oder andere schon kennt, wegen einer gemeinsamen Vergangenheit oder dem ein oder anderen Geheimnis, welches sie haben. Auch liest man gut zwischen den Zeilen das nicht jeder die Person bzw. der Experte ist der er zu sein scheint.

In diesem Band springt die Suchgruppe durch eine Tür, welche sie in eine andere Version von Deutschland in der Vergangenheit bringt. Wir befinden uns im Jahre 1944, Nazi-Deutschland hat früh kapituliert, die USA haben kolonialgleiche Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will Viktor überleben, muss er diesen Wahnsinn stoppen - um jeden Preis! Hier müssen sich unsere Protagonisten als Russen ausgeben, um nicht sofort erschossen zu werden. Immerhin landen sie in der Silvesternacht in einer Kolonie von betrunkenen und feiernden Amerikanern, welche erst schießen und dann fragen.

Zeitgleich findet ein aufeinandertreffen einer merkwürdigen Kreatur und van Dam in der Villa statt.

Ich fand den Band insofern gut, das man hier etwas mehr von der merkwürdigen Kreatur erfährt und die Geschichte der Türen aufgegriffen wird. Der Versuch der Truppe einen Angriff durch eine Atombombe zu vereiteln ist ja schön und gut, aber damit verändern sie die Geschichte in dieser Parallelwelt, was ich persönlich etwas dumm finde, den das Hauptziel Anna-Lena zu retten rutscht in den Hintergrund. Zudem fand ich den Band etwas zu blutig und die Art wie Charaktere sterben echt ekelhaft. Das hat nichts mehr von Horror, sondern nur von billigem Splatter.

Alles in allem war es mir der Band einfach zu trocken, zu geschichtslastig und die Charaktere nicht greifbar. Da es mein erster Band war, hatte dieser mir die Reihe auch sehr unschmackhaft werden lassen. Leider kann ich daher nur einen Stern geben, da ich aber alle drei Bände zeitglich gekauft habe, wurden alle drei gelesen.

Wie auch bei den anderen Teilen, ist unterm Strich, das Buch einfach zu teuer, wenn man bedenkt, das die ersten 80 Seiten für umsonst bereits, vorab lesbar waren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2019

Viel Geld für zu wenig Inhalt

DOORS ! - Blutfeld
0

Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine ...

Das Buch beginnt auf den ersten 80 Seiten mit einem Einstieg, welcher bis auf kleine Details in allen drei Teilen identisch ist. Wir werden sofort in die Story mit reingenommen, wo wir erfahren das eine junge Frau in Gefahr ist. Sie spricht von Türen und unheimlichen Geschehnissen. Der Entscheidung welche Türe sie nehmen will. Es handelt sich hierbei um Anna-Lena von Dam, die Tochter eines reichen Mannes, welche seit geraumer Zeit verschwunden ist. Ihr Vater weiß das sie in einem Höhlensystem unter einer Villa ist und sich dort Türen befinden, welche nicht vergleichbar mit einer normalen Zimmertür sind.

Daher stellt Herr van Dam einen Suchtrupp aus unterschiedlichen Spezialisten zusammen.

Hier haben wir Exmilitäranhänger, Höhlenforscherin, einen Geologen, einen Parapsychologen, einen Personenschützer und eine Hellseherin. So unterschiedlich die Gruppe erscheint, so hat jeder von ihnen einen festen Grund dabei zu sein. Selbst bei der Hellseherin wird später klar warum diese angeheuert wurde.

Hier erfahren wir in kleinen Szenen das sich der ein oder andere schon kennt, wegen einer gemeinsamen Vergangenheit oder dem ein oder anderen Geheimnis, welches sie haben. Auch liest man gut zwischen den Zeilen das nicht jeder die Person bzw. der Experte ist der er zu sein scheint.

In diesem Band springt die Suchgruppe durch eine Tür, welche sie ins Mittelalter des 9. Jahrhunderts bringt. Anders als wir es von der Geschichtsschreibung her kennen, herrschen hier aber Frauen und führen miteinander einen Krieg um Macht und Königreich. Dabei lernen wir ein paar Nebencharaktere kennen, welche nur in diesem Band vorkommen werden. Anna-Lena befindet sich also mitten im Krieg zwischen zwei Frauen, welche Beide Frankreich für sich beanstanden wollen. Die Gruppe muss sich in Kleidung und Wortwahl der Zeit anpassen, was gerade den Herren mit großem Ego, nicht allzu leichtfallen wird. Zudem das ihr Portal Schaden erlitten hat, und es auf er Kippe steht, ob die Gruppe in der Lage sein wird, wieder in ihre Zeit zurückzukehren.

Neben diesem Faden im Buch, erfahren wir etwas über die Organisation, welche nicht in allen Teilen, die gleiche Aufmerksamkeit erhält. Hier musste man auch genau aufpassen, wer zu wem steht und gut und böse sind hier nicht so einfach zu definieren.

Ich fand den Band insofern gut, das man erfahren hat wer wirklich hinter welcher Person steckt und was es für eine Persönlichkeit ist. Das Setting mit dem Kriegsplatz war mir zu unübersichtlich und die Nebenfiguren haben es nicht einfacher gemacht, zu verstehen wer zu welcher Fürstin steht und wer nicht.

Alles in allem war es mir einfach zu langweilig und langatmig. Das Ende fand ich nochmal richtig gut, aber es ist leider nur das Ende und der Weg dahin war doch recht steinig gewesen.

Zudem ich den Preis von 10 Euro total überzogen fand. Die ersten 80 Seiten konnte man überall kostenfrei lesen. Wenn ich diese abziehe komme ich noch auf gut 200 Seiten und das ist mal nen ganz schlechter Scherz. Für diese kleine Menge bekomme ich EBooks für unter 5 Euro. Für mich ist die Geschichte eine reine Geldmacherein gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere