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Veröffentlicht am 18.12.2019

Wenn die Magie verflogen ist und die Geschichte einer Lüge gleicht

Die Magie der Lüge
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Leider fehlen mir einfach die Worte, um zu beschreiben wie sehr mich dieses Buch von einem sehr positiven Einstand in ein schwarzes Loch gezogen hat. Es handelt sich um die Fortsetzung vom ersten Teil ...

Leider fehlen mir einfach die Worte, um zu beschreiben wie sehr mich dieses Buch von einem sehr positiven Einstand in ein schwarzes Loch gezogen hat. Es handelt sich um die Fortsetzung vom ersten Teil „Die Magie der Namen“. Der erste Teil war wirklich sehr schön zu lesen. Der zweite wirkt dagegen wie der Versuch einer Fortsetzung, ohne zu wissen was man noch erzählen kann. So dreht sich die Story im Kreis und gefühlt kommt sie überhaupt nicht vorran. Die Charaktere sind langweilig, blass und mit der Zeit einfach nur noch nervig. Das ätzende Kind, Frau, die nicht weiß, welchen Mann sie will, nun Exmann, ehemaliger Geliebter der zugleich Vater ist. Totaler Mist. Dann kommt zu dem Liebesdreieck dann Tirasan aus dem ersten Teil. Leider ist hier immer noch so weinerlich wie zuvor auch schon. Generell haben alle gefühlt einen Knacks weg, weil sie entweder nur prügeln können oder rumweinen.

Ich bin leider echt nicht gewollt die Rezi weiter auszuführen, einfach weil ich entweder in drei Sätzen das ganze Buch spoilern würde oder wie das Buch selbst einfach ganz viel schreiben könnte und nicht auf dem Punkt komme. Von daher empfehle ich, liest den ersten Teil und beendet es dann.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Doppel KO- Schlecht als Buch und die Zockerin in mir weint

Arena
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Ein Buch welches die Thematik des Zockens in der Zukunft beinhaltet. Super, ist genau meins. Zwar bin ich keine Hardcoregamerin aber hier und da zock ich doch ganz gerne ne Runde am PC oder der Konsole. ...

Ein Buch welches die Thematik des Zockens in der Zukunft beinhaltet. Super, ist genau meins. Zwar bin ich keine Hardcoregamerin aber hier und da zock ich doch ganz gerne ne Runde am PC oder der Konsole. Da kann das Buch doch gar nicht so falsch sein… oder doch. Wie sagt man im Spiel: Fail



Aber von vorne. Wir erfahren dank des Klappentextes das wir in der Zukunft eigentlich nur noch über VR spielen. Für diejenigen die sich darunter nichts vorstellen können: Heutzutage die überdimensionalen Brillen, welche dir ein Spiel direkt vor die Augen projiziert und du deine reale Umwelt komplett ausblenden kannst. Im Buch ist die Technik um einiges weiter ausgearbeitet und die Gamer sitzen in „Boxen“ wo sie verkabelt werden und alles was im Spiel passiert auch körperlich spüren.

Ohne nun alles was der Klappentext schon hergibt zu wiederholen, was genügend andere Leute machen, hier die Kurzfassung: Team aus fünf Leuten, VR -Kampf, Gladiatorenoptik und sehr viel Gemetzel. Wirklich viel Gemetzel. Wer nicht lesen will wie Blut in Strömen fliest und Gliedmaßen abgeschlagen werden, sollte dieses Buch nicht lesen. Am Anfang des Buches stirbt ein Charakter der Gruppe und wird durch einen anderen ersetzt. Unterschwellige Liebesgeschichte mit Dauerkampf auf der Matte und ständigen Zickereien liest sich wie eine Spätpubertäre Gruppe die versucht herauszufinden wer die dickeren Eier hat.

Kali als weibliche Hauptfigur und Chefin der Gruppe hat Aussetzer und muss feststellen das das Hochladen in die VR schwere Folgen mit sich bringt. Wenn sie nicht mit Blackouts kämpft, streitet sie mit dem Neuen der Gruppe, der leider von der Presse als ihr neuer Stecher betitelt wird.

Nun, eigentlich ist damit fast schon das ganze Buch in wenigen Sätzen wiedergegeben. Ich weiß, die Rezension wirkt hingerotzt, aber genau so kann man sich das Buch vorstellen. Es hat einen sehr interessanten und guten Einstieg und rutscht dann in die unterste Etage in Sachen Geschehen. Die Geschichte wird schon nach kurzer Zeit langweilig und wiederholt sich ständig (Training, Zicken, Pressearbeit, Party, unterschwellige sexuelle Anziehung). Es ging für mich soweit, dass ich dieses Buch nach 60 % abgebrochen habe, da mir das ständige wiederholen der Tagesabläufe und oben genannten Prozesse mehr an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnerte.

Die Charaktere waren durchweg blass und lieblos. Kali=Hulk, Rooke =der Neue, das lesbische Pärchen was wirklich lesbisch ist und nicht nur so für die Presse tut und noch einer, der so flach ist das man nicht einmal was zu dem Charakter sagen kann.

Unterm Strich ein Buch, von dem ich mir sehr viel mehr erwartet habe und mich auf großer Länger immens enttäuscht hat. Als Leserin wie auch als Zockerin.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Gibt es bessere Ratgeber

Bullet Journal
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Ohne vorweg viele Worte dazu zu verlieren was ein Bullet Journal ist, dass kann man überall nachlesen, komme ich direkt zu meiner Auffassung des Buches.
Ich habe erst vor kurzem mit der Thematik angefangen, ...

Ohne vorweg viele Worte dazu zu verlieren was ein Bullet Journal ist, dass kann man überall nachlesen, komme ich direkt zu meiner Auffassung des Buches.
Ich habe erst vor kurzem mit der Thematik angefangen, weil ich sehr gerne kreativ bin und die Idee des Planers einfach toll fand. Leider ist dieses Buch nicht eins der besten welche der Markt zur Zeit zur Verfügung stellt.

Ich fand das Buch sehr einfach gehalten, zu wenig Vorlagen und einfach zu wenig Anregungen wie man das Bullet Journal gestalten kann. Es macht den EIndruck, als wäre es eins der ersten auf dem deutschen Markt und man hält sich hier stark an die Grundlagen, bietet aber zu wenig Raum für Ideen und zu wenig schöne Vorlagen.

So gibt es andere Bücher, welche wunderschöne Bücher zeigen und wie diese aussehen können.
Für jemanden der Schritt für Schritt durchgeleitet werden will, ohne zu viel Drumherum und an Inspiration ist hier richtig. Für mich war es leider zu lieblos und zu "flach" in Aufbau und im Inhalt.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Weit hinter der Erwartung geblieben

Das Auge von Licentia
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Big Brother, ohne dass die Bewohner wissen das sie beobachtet werden, beschreibt in etwa „Das Auge von Licentia“.

Ein Dorf, in einem nichtbenannten Wald. Dort wächst die 15-jährige Jonata auf. Ihre Eltern ...

Big Brother, ohne dass die Bewohner wissen das sie beobachtet werden, beschreibt in etwa „Das Auge von Licentia“.

Ein Dorf, in einem nichtbenannten Wald. Dort wächst die 15-jährige Jonata auf. Ihre Eltern gehören der ersten Generation des Dorfes an. Sie wissen um das Geheimnis, dass alle es eine versteckte Fernsehserie ist. Jonata und die anderen Kinder hingegen glauben, ihre kleine Welt ist echt und draußen leben die Gefahren wie Drachen. Fernab von der modernen Welt leben sie mit Tieren, Medizin aus Kräutern und dem täglichen Jagen.

Ein weiteres Dorf ist das wo Tristan lebt. Hier leben die Menschen, welche sie Wölfe zu ihren Haustieren herangezogen haben und diese beherrschen. Beide dürfen sich niemals treffen, da die Vergangenheit zu einer Trennung der Dörfer führte.

Jedoch treffen eines Tages die beiden aufeinander und der Ärger um die junge Liebe beginnt. So ist auch in Jolantas Dorf nicht alles so schön wie es scheint.

Im Hintergrund sind die Fernsehmacher, welche man hin und wieder in einer reinen Emailkorrespondenz erlebt. So erfährt man, welche Hilfsmittel genutzt werden sollen, um das Leben im Dorf zu filmen, ohne dass die Kinder und Unwissenden es bemerken.

Alles in allem ist es ein einfach zu lesendes Jugendbuch, welches nicht allzu viel Tiefgang hat und die Geschichte sehr oberflächlich behandelt. Gerade die Tatsache das es eine Sendung im Fernsehen ist, vergisst man schonmal da genau da nicht der Schwerpunkt drauf liegt. Das Buch hat keine wirklichen Überraschungen und es fehlt einfach das I-Tüpfelchen. Kann man also lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Schwache zusammengemixte Geschichte mit einem Mädchen welches erwachsen werden will

Nur ein Tag
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Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und ...

Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und von den schönen Städten Europas erfährt man nur das weder jeder amerikanische Tourist eher online aufgeschnappt hat als es selbst zu erleben. Aber kommen wir erstmal zum Buch.

Wir lernen Allyson kennen. Das kleine liebe Mädchen, welches alles macht, was Mutti will. Immer schön brav lernen, nie schwänzen, kein Alkohol, keine Wiederworte, alle Hobbys lässt sie sich vorgeben usw. Da hat Mutti sich mal so richtig schön die Tochter zurecht dressiert. So wird der Einserschülerin vorm Start an der Uni eine Rundreise durch Europa geschenkt. Aber keine wo man selbst was von den Ländern sieht, sondern eine wo jederzeit Betreuer dabei sind und schauen das man sich eins a benimmt.

Das macht sie natürlich auch. Zusammen mit ihrer besten Freundin Melanie, die nur Mel genannt werden will, lernt sie die eine oder andere Stadt kennen und dass ein oder andere Museum, aber nichts von den Ländern und den Menschen fernab von der Kinderbetreuung.

Am letzten Tag in London, bevor es am nächsten Tag in den Flieger geht, bekommt die Gruppe aber Freigang und da treffen sie auf eine Straßenaufführung von einem Theaterstück von Shakespeare. Dort lernt sie Wilem kennen, den Niederländer der immer on Tour ist. Sie erzählt ihm, dass der Ausflug nach Paris wegen der Flugstreiks gestrichen wurde und sie sehr traurig darüber sei. Er schlägt daher vor, dass sie doch spontan für eine Nacht rüberfahren können. Morgens hin und am nächsten wieder zurück.

Da Allyson nicht mehr das süße kleine Mädchen sein will, sagt sie dem zu und heißt ab sofort Lulu. Lulu ist taff und rebellisch. Melanie bleibt in London und ist das Alibi, welches dafür sorgt, dass nichts davon rauskommt. In Paris gibt es dann ein Treffen mit einer Frau in einem Nachtclub, Allyson merkt das hier nicht alles ganz koscher ist übernachtet mit Wilem in einem verschlossenen Künstlerhaus. Dort haben die beiden dann Sex und am nächsten Morgen ist sie allein. Kein funktionierendes Handy, Koffer in nem ihr unbekannten Club, kein Geld mehr und enttäuscht über beide Ohren. Doch sie kann sich aus der Situation retten und kommt zurück nach Hause, ohne das dort jemand ahnt was in Paris vorgefallen ist.

Doch für sie ändert es alles. Den Wilem geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und verläuft auch ihr Medizinvorstudium nicht so wie erwartet.

An dieser Stelle müsste ich noch mehr schreiben, würde die Geschichte aber zu sehr spoilern. Kurzgefasst, die Uni läuft nicht besonders, Wilem geht ihr nicht aus dem Kopf und sie entschließt ihn zu suchen.


Spoilerabschnitt Beginn:


Sie merkt an der Uni das sie sich nicht mehr von Mutti bemuttern lassen will, dass sie Lulu super fand und krempelt ihr Leben um, nachdem ihre Noten extrem schlecht wurden. In Europa geht sie ein Jahr später auf die Suche nach Wilem und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte.


Spoiler Ende.



Was haben wir hier nun? Schwer zu sagen. Ein Mädchen was nicht mehr Muttis Liebling sein will. Was Sex hatte und nun verliebt ist. Rebellische Spätpubertierende Phasen durchlebt und meint von den USA nach Europa zu wollen und wenn dafür die Uni leiden muss. Eine Mischung aus Liebesroman, Teeniedrama, Entwicklungsroman und ein bisschen Städtebesichtigung. Von allem etwas, aber eben nichts Ganzes.


Das Buch ist wegen seiner leichten Sprache sehr schnell gelesen und die Geschichte flieg durch ihr persönliches Jahr geradezu durch. Und genau hier ist mein Problem. Alles geht zu schnell und gleichzeitig zu zäh voran. Im ersten Abschnitt in Europa verliebt sie sich und pimpert mit nem Fremden, um dann die ganze Studienzeit über depri zu sein. Normal ist das Verhalten nicht. Dann sieht sie wie alle Leute um sie herum frei und unabhängig sind und cool und sie nicht, also ist sie in der Zwangslage das auch zu machen. Aber die Art wie sie es angeht ist mir einfach zu weit hergeholt und macht die Geschichte einfach zu unsympathisch.

Im ganzen Buch habe ich einfach keinen Draht zu ihr gefunden und wie sie dann alles dafür tut, um nach Europa zu kommen, dass war mir einfach zu weit hergeholt. Ihr Verhalten vor Ort war dann ebenfalls recht unnormal und nachdem sie dann Stück für Stück erfährt was der Kerl für ein Gigolo ist, lässt sie einfach nicht locker und will ihn dennoch wiederfinden. Nein, ich verstehe es nicht und bin mir nicht mal sicher ob ich den zweiten Teil lesen will, obwohl es aus seiner Sicht vielleicht etwas mehr Bodenständigkeit haben könnte.

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