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Veröffentlicht am 15.10.2020

Sehr spannend!

Raum der Angst
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Wer schon mal in einem Escape Room war, weiß was es heißt, unter Zeitdruck, des Rätsels Lösung zu finden. Da können die Gemüter schon mal überkochen. Dabei handelt es sich aber lediglich um ein spaßiges ...

Wer schon mal in einem Escape Room war, weiß was es heißt, unter Zeitdruck, des Rätsels Lösung zu finden. Da können die Gemüter schon mal überkochen. Dabei handelt es sich aber lediglich um ein spaßiges Spiel. Was ist jedoch,  wenn aus Spaß Ernst wird?⁣

Klappentext:⁣

Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune⁣

Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.⁣

Eigene Meinung⁣

Sehr spannend durch den Perspektivwechsel. Vor allem wenn man gerade wieder mit den Opfern im nächsten Raum steckt. Welche Fähigkeit wird dieses Mal benötigt,  wer stirbt als nächstes? Und dann plötzlich endet das Kapitel und man wird aus der spannungsgeladenen Situation herauskatapultiert. Was folgt, ist wieder ein Perspektivwechsel. ⁣
⁣Genau das ist es,  was diesen Thriller ausmacht. Zudem natürlich noch die Idee. Zeitgemäß und wirklich toll umgesetzt. ⁣Da bleibt kaum Zeit für andere Dinge. - Man kann erst aufhören, mit Lesen, wenn man das Buch beendet hat.

Nun muss ich mir den Autor auch nochmal unter seinem richtigen Namen anschauen. ⁣
⁣"Lorenz Stassen", sorry,  aber in diesem Fall gibt es kein Entkommen!"⁣

⁣Fazit:⁣

Spannungsgeladen, sodass man das Buch erst aus der Hand legt,  wenn man es beendet hat.

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Spannend und toll zum Miträtseln

Das Fundstück
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Andreas Winkelmann gehört seit "Tief im Wald und unter der Erde", zu meinen Lieblingsthrillerautoren. Klar, dass dann auch die Bücher, unter seinem Pseudonym Frank Kodiak, nicht fehlen dürfen.

Hier, im ...

Andreas Winkelmann gehört seit "Tief im Wald und unter der Erde", zu meinen Lieblingsthrillerautoren. Klar, dass dann auch die Bücher, unter seinem Pseudonym Frank Kodiak, nicht fehlen dürfen.

Hier, im Fundstück, dreht sich alles um einen Koffer.

In einem Reisebus, von Düsseldorf nach Bremen bleibt ein solcher übrig. Als der Fahrer hineinschaut, bekommt er einen Schock.

Der Bremer Kommissar Olav Thorn wird mit dem Fall beauftragt, doch schnell stellt sich heraus, dass der Fall über die Bremer Grenzen hinausgeht. Ein Serienkiller, der das Spiel "Ich packe meinen Koffer und auf die Reise geht..." makaber ernst nimmt. Ein Wettlauf gegen die Zeit und Olav Thorn und seine Kollegen versuchen ihr Möglichstes.

Eigene Meinung :

Ich habe diesen Thriller mit jemandem zusammen gelesen und hatte wieder jede Menge Spaß, beim Entschlüsseln des Rätsels, wer hinter all den Grausamkeiten steckt und warum?

Einige Szenen haben mir einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Momente, bei dem der Täter mit dem Opfer in einem Raum war und eine Normalität ablaufen lässt , wie z.B. Kaffee kochen und dabei ein Lied trällert, von Peter Cornelius' "Der Kaffee ist fertig". Ich konnte mir Gerüche und das Beschriebene bildlich vorstellen und ich fand es wirklich gruselig.

Kurz vorm Showdown muss man sich allerdings etwas konzentrieren (sehr viele Namen, sehr viele Orte), damit man die geniale Auflösung auch versteht.

Fazit:
Wieder ein sehr gelungener Thriller der mir jede Menge Spannung und Spaß am Miträtseln geliefert hat. Ich würde sagen, das hatte Hand und Fuß!

Wissenswertes über Frank Kodiak:

Warum ein Pseudonym? Warum schreibt er nicht nur unter Andreas Winkelmann?
Er selbst sagt, dass er schon immer auch mal jemand anderes sein wollte und Frank Kodiak ist quasi das düstere ich von Andreas Winkelmann. Eine Möglichkeit noch abgründiger zu schreiben. Die Zwei teilen sich nicht nur das Arbeitszimmer, sondern also auch den Kopf.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Zeitgemäß und irre witzig!

Auf dich war ich nicht vorbereitet
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Dieses Buch lag schon etwas länger auf meinem Stapel. Immer wieder schob ich es vor mir her, im Glauben, bestimmt nur eine 08/15-Story.
Die ersten 70 Seiten ließen dies auch noch vermuten - irgendwie ...


Dieses Buch lag schon etwas länger auf meinem Stapel. Immer wieder schob ich es vor mir her, im Glauben, bestimmt nur eine 08/15-Story.
Die ersten 70 Seiten ließen dies auch noch vermuten - irgendwie war es ganz nett, mehr aber auch nicht.

Man hat Daisy kennengelernt, mit all ihren Macken. Allen voran mit ihrer Handysucht. Auf sämtlichen Kanälen ist sie zu finden und bei Familienessen muss man sie sogar auf WhatsApp anschreiben, damit sie mal aufschaut.

Nach dem Einstieg aber, fing die Geschichte an richtig Spaß zu machen. Ihre Schwester entführt Daisy nach Eden Valley, in ein kleines Örtchen Namens Lullamby, um mal socialmediamäßig zu detoxen und um auf andere Gedanken zu kommen. Inzwischen hat sie nämlich ihren Job verloren, wegen eines falschen Klicks beim Twittern. Das Ganze sollte privat gepostet werden, landete aber auf der Geschäftsseite.

Kaum angekommen, in Lullamby, hatte ich sofort dieses Gefühl zum Wohlfühlen. Hinzu kamen lustige Dialoge, die vor allem ironisch und sarkastisch waren. Ich liebe diese Art von Humor, zumal ich hier gar nicht mit gerechnet hatte. Plötzlich war ich so in der Geschichte drin, dass ich gar nicht bemerkte, wie flott sich das Buch lesen ließ. Ruck Zuck war es auch schon wieder vorbei.

Wer wissen möchte, was Daisy alles erlebt in dem Hinterwäldlerort, mit seinen komischen Einwohnern, dem kann ich nur raten, sich auf diese süße Geschichte einzulassen.

Schade fand ich allerdings, dass es keinen Epilog gab oder wenigstens einen kleinen Zeitsprung in die Zukunft. Gerne hätte ich noch erfahren, wie sich der Status Quo weiter entwickelt hat.

Fazit:
Eine süße, erfrischende, zeitgemäße und humorvolle Geschichte, die sogar ein wenig zum Nachdenken anregt, was das eigene Verhalten mit Social Media betrifft. Ich bin froh, dass sich zu diesem Buch spontan eine kleine Leserunde ergeben hat, sonst würde dieses Schätzchen vermutlich immer noch auf dem Stapel liegen.

Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Toller Krimi zum Miträstseln

Totenweg
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Schon lange schleiche ich um die Elbmarsch-Krimi-Reihe von Romy Fölck herum. Inzwischen ist mit "Sterbekammer" bereits der dritte Teil erschienen und es wurde Zeit, Frida Paulsen und Bjarne Haferkorn kennenzulernen. ...

Schon lange schleiche ich um die Elbmarsch-Krimi-Reihe von Romy Fölck herum. Inzwischen ist mit "Sterbekammer" bereits der dritte Teil erschienen und es wurde Zeit, Frida Paulsen und Bjarne Haferkorn kennenzulernen.

Frida Pausen, die bei der Polizei in Hamburg studiert, um in den sogenannten "gehobenen Dienst" aufzusteigen, erfährt, dass ihr Vater brutal zusammengeschlagen wurde. Der Grund, warum sie nach 18 Jahren zurück in ihr Heimatort kommt. Sie selbst verbindet keine schöne Zeit daran, da ihre beste Freundin Marit damals ermordet wurde. Der Täter wurde nie gefasst. Als Frida dort ankommt, kommen all die Erinnerungen wieder hoch und somit auch ihr kleines Geheimnis, was bisher tief in ihr schlummerte. Zwei Fälle, die eigentlich nichts miteinander zutun haben, wenn man nicht zu genau hinschaut.

Eigene Meinung:

Was für ein toller Einstieg in eine Krimireihe. Flüssiger Schreibstil, besondere Charaktere und sehr gut konstruiert. Da macht das Lesen Spaß! Die Autorin hat mir das Gefühl gegeben, alles wäre ich Teil des Ganzen und so hatte auch ich meine Theorien entwickelt. Meine eigens dafür erdachte Schautafel, wer mit wem und weshalb in Beziehung steht, hat mir geholfen, den wahren Übeltäter zu überführen.

Die Leseprobe im Anschluss hat mir auch nochmal gezeigt, an der Elbmarsch-Reihe werde ich defintiv dran bleiben.

Band 1 - Totenweg
Band 2 - Bluthaus
Band 3 - Sterbekammer

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Veröffentlicht am 18.01.2020

Trotz Kritikpunkte ein Leseerlebnis

Der Keller
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Sabine Thiesler gehört seit "Hexenkind" zu meinen Lieblingsautorinnen und das war auch der Grund warum ich natürlich ihr neuestes Buch lesen wollte. Der Klappentext klang vielversprechend und kaum mit ...

Sabine Thiesler gehört seit "Hexenkind" zu meinen Lieblingsautorinnen und das war auch der Grund warum ich natürlich ihr neuestes Buch lesen wollte. Der Klappentext klang vielversprechend und kaum mit der Geschichte begonnen, steckte man auch schon mitten drin. Kopfkino ging los und der Spannungsbogen wurde gespannt, bis zum Anschlag.

Es ist kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass die schwangere und für mich eher naive Hanna verschwindet. Der Leser erfährt auch schnell wohin. Was dann allerdings mit ihr passiert, lässt den Leser doch eher im Ungewissen. Dies fand ich zu Anfang auch gut inszeniert, aber im Laufe der Geschichte fragte ich mich, wann komme ich endlich zu der Stelle zurück, wo man erfährt, was genau mit ihr passiert ist?

Doch dann gab es erstenmal einen sehr langen Rückblick, der von der Spannung her nicht mehr ganz so stark und dennnoch wichtig für die Geschichte war. Nach diesen Rückblick rollte dann aber die Lawine unaufhaltsam wieder auf einen zu, sodass man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die kurzen Kapitel trugen den Rest dazu bei. Seite um Seite befand der Leser sich wie in einem Sog, den man nicht entkommen konnte, bis zum Schluss.

Da sind wir aber auch schon bei der Kritik.
Am Ende angekommen hatte ich immer noch Fragen offen. Zudem fand ich die einleitende Geschichte um Hannah, mit den Wissen von jetzt, zu detailiert beschrieben, was den Leser in eine Irre führen könnte. Vielleicht wurde der Leser aber auch schon im Klappentext getäuscht, sodass man etwas anders erwartet hat. Nämlich, dass es um Hannah geht. Hier kann ich sagen, grundsätzlich geht es um vermisste Frauen in der Toscana und Hannah ist lediglich eine davon.
Beim Ende hat sich die Autorin, fand ich, es dann auch ein wenig zu einfach gemacht und trotzdem muss ich sagen, hat mich diese Geschichte total fasziniert.
Die Spannung war relativ stetig auf hohem Niveau. Auch wenn ich Kritik an die Geschichte geübt habe, bekommt das Buch, wegen der Spannung und, weil es mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, 4,5 Sterne.

Vielleicht sollte ich nicht unerwähnt lassen, dass diese Geschichte Themen beinhaltet, die den einen oder anderen anwiedern könnten.

Fazit:
Von mir jedoch gibt es, trotz der Kritik, eine Leseempfehlung, da ich das Leseerlebnis, was ich empfunden habe, über die kleinen Schwächen des Buches stelle.

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