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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2020

Kein Thriller, sondern die Geschichte einer dummen Hausfrau

Tu es. Tu es nicht.
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Es gibt Erstwerke die sind so gut, dass diese Preise erhalten und sie in allen Munde sind. Das zweite Werk von S.J. Watson ist „Tu es. Tu es nicht.“ Der Titel verrät direkt das es sich um einen Zwiespalt ...

Es gibt Erstwerke die sind so gut, dass diese Preise erhalten und sie in allen Munde sind. Das zweite Werk von S.J. Watson ist „Tu es. Tu es nicht.“ Der Titel verrät direkt das es sich um einen Zwiespalt handelt. So wie wir es doch alle schon mal erlebt haben. Der Klappentext zeigt das es sich um eine Frau handelt die gerade zwei Leben führt und sich entscheiden muss. Der weitere Klappentext im Buch war dann noch recht vielversprechend, das Buch selbst leider dann aber eine herbe Enttäuschung. Es beginnt schon damit, dass es kein Thriller ist, sondern eine Mischung aus Drama und Erotikgeschichte.

Wir lernen Julia kennen. Sie ist Mitte 30, lebt mit Ihrem Mann, einem Arzt und ihrem „Sohn“ in einen großen Haus in London. Wenn sie nicht gerade Hausfrau spielt, arbeitet sie als Fotografin und verdient hier und da auch mal Geld. Ansonsten muss der Mann für das Geld sorgen. Conner ist der Sohn ihrer Schwester wird aber von den beiden aufgezogen. Er ist 15 und mitten in der Pubertät.

Zum Anfang des Buches erfahren wir, dass eine Bildausstellung von Julia in London stattfindet und das Bild von Marcus sehr beliebt ist und sogar als Zeitungscover gedruckt wurde. Wir erfahren das das Bild zwanzig Jahre zuvor entstanden ist, in Berlin und es ihre damalige Liebe ist. Zwischen den Zeilen erfahren wir das es Marcus nicht mehr gibt und das Julia aus der damaligen Zeit als trockene Alkoholikerin rausgekommen ist. Eine sehr schlimme Kindheit mit ihrem Nutzlosen Vater und ihrer jüngeren Schwester Kate hat sie geprägt. Leider hat diese mit bereits 16 Conner bekommen und mit frischen 20 haben Julia und Hugh den kleinen übernommen. Der Kontakt besteht heute nur noch zwischen den Schwestern und der mehr schlecht als gut.

Bis ein schockierender Anruf kommt und Julia erfährt das Kate getötet wurde. Motiv ist unklar, Ort eine Sackgasse in Paris wo sie lebt. Dort hört sie von der Mitbewohnerin Anna, welche ein Teil des Erbes erhält und sich Sorgen um Julia und Conner macht, auch wenn sie beide nie kennen gelernt hat. Doch Anna möchte helfen, denn die Polizei irrt in einer Sackgasse rum und weiß nicht weiter. So erzählt Anna Julia das ihre Schwester online Männer gedatet hat und mit denen online wie in echt Sex hatte. Da Julia glaubt der Mörder könnte dabei sein, geht diese das erste Mal in ihrem Leben auf eine solche Seite und versucht Kates Mörder zu finden. Damit beginnt die Geschichte um eine Frau, die auf der Suche nach einen Mörder ist und was anderes findet.

Denn sie findet Lukas, der ihr sagt wie ähnlich sie, doch jemanden sei den er mal kannte. Der Verdacht fällt sofort auf ihn. Da zu Hause das Bett schon lange kalt ist und das Umschwärmen ihr gefällt kommt es zur Affäre und mehr als einmal treffen sich die beiden bis hin zu regelmäßigen Hoteltreffen. Dabei merkt sie wie gefährlich Lukas ihr wird und sie nicht gleichzeitig Familie und Affäre haben kann. Doch er lässt sich nicht so einfach ablehnen….

Bis hierhin ist es kein Thriller, sondern erstmal nur ein Mord. Dann kommt die Affäre und dann das Gewissen das Julia Scheiße baut. Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive und in fünf Abschnitten. Im dritten ist sie schon mitten in der Hochblüte mit Lukas und sie merkt das ihr selbstgebautes Glück nicht das wahre ist. Conner entgleitet ihr und Hugh denkt sie trinkt wieder.
Die Geschichte um ihre Vergangenheit wird immer mal wieder angerissen aber nicht wirklich nachgegangen. Das Marcus tot ist, wird schnell klar. Das Drogen der Grund sind auch, aber es ist wie eine Erklärung warum sie nicht trinkt und wirkt unscheinbar und wird leider nicht weiter thematisiert.

Julia als Charakter war mir sehr unsympathisch. Dass sie den Mörder ihrer Schwester wissen will kann ich verstehen, immerhin hat sie sich wie eine Mutter all die Jahre um Kate gekümmert wie sie selbst noch Kind war und es tut weh zu sehen wie schlecht sie die Kurve bekommen hat. Aber darüber hinaus ist sie der Typ vernachlässigte Hausfrau, die keinen richtigen Job hat und zu viel Zeit. Würde sie mal richtig arbeiten gehen hätte sie weniger Zeit sich über ihre eingeschlafene Ehe zu machen oder Kates Tod.

Ihre Entscheidung sich auf Lukas einzulassen und sich dann als Opfer dazustellen war schon echt nicht mehr feierlich. Als Erwachsene Frau und mit Kind zu Hause gehe ich nicht mit einem Fremden ins Bett. Egal wie sehr meine Ehe am Ende ist. Sich dann noch zu wundern das sie einen Psychopathen erwischt zu haben, da hörte es bei mir auf.

Hugh als Ehemann hat Stress auf der Arbeit, weil ihn eine Patient verklagt. Er denkt ihr geändertes Verhalten läge am Alkohol, super Ehemann und Arzt. Voll danebengegriffen. Zudem er blass wirkt und wie Beiwerk. Er dient eigentlich nur dafür, um eine Affäre entstehen zu lassen, denn ohne ihn wäre es ne normale Anbandele.

Man hat die ganze Zeit über das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, schon ganz am Anfang und mich sollte mein Gefühl nicht täuschen. Mir war recht schnell klar wer hinter Kates Tod steckt, aber genau dies rutschte total in den Hintergrund und Julias Fehltritt rückte in den Vordergrund.

Für mich ein Buch, welches man nicht lesen muss, denn es hat nichts an sich was besonders oder neu ist. Die Charaktere sind schwach und das Ende reist es zwar wieder raus, aber der letzte Satz lässt das Buch komplett offen, das finde ich dann nochmal als Minuspunkt.

Veröffentlicht am 19.02.2020

Die Geschichte eines Playboys der nicht erwachsen werden will

Und ein ganzes Jahr
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Es gibt Bücher wo die Geschichte zweiter Menschen erzählt wird, die sich kennen lernen, lieben und es funktioniert und manchmal auch nicht. Es gibt Bücher, die werden auf zwei Bände aufgeteilt, so dass ...

Es gibt Bücher wo die Geschichte zweiter Menschen erzählt wird, die sich kennen lernen, lieben und es funktioniert und manchmal auch nicht. Es gibt Bücher, die werden auf zwei Bände aufgeteilt, so dass im ersten Teil das Mädchen und im zweiten der Junge die Geschichte aus seiner Sicht erzählt.

Das kann gut gehen, dass kann aber wie in diesem Fall auch ganz dick in die Hose gehen. Wenn der erste Teil noch aus der Sicht von Allyson erzählt wird, die auf ihrer Europatour Willem kennen lernt, sich verliebt, mit ihm schläft und dann in Amerika mit ihrem Studium nicht zurechtkommt und das Ziel hat ihn wieder zu sehen ist der zweite Teil darauf konzentriert zu erfahren, was er in den letzten 12 Monaten gemacht hat.

Wir hoffen natürlich alle, dass er so intensiv auf der Suche nach Allyson ist wie sie später nach ihm, aber das gestaltet sich etwas anders als gedacht. Den erstmal weiß er gar nichts mehr so richtig. Nach dem er im ersten Teil böse von paar politischen Idioten verdroschen wurde hat seine Gehirnerschütterung für ein kräftiges Erinnerungsloch gesorgt und erst nach und nach kann er sich erinnern was passiert ist und warum er in Paris war. Nach Hause, in die Niederlande will er nicht, aber weiß er muss wegen Klärung einiger Dinge wieder zurück.

So erfahren wir, dass er mit einer Ex-Tussi erstmal über Wochen das Bett teilt, von Mamas Geld lebt, Papi tot ist, Mutti ihn behandelt als wäre er es auch, bis auf paar Emails aus Indien wo sie sich rumtreibt. So kommt er mit der Zeit auf die tolle Idee nach Mexiko zu fliegen und Allyson in dem Ferienhotel ihrer Eltern zu suchen. Denn er erinnert sich, dass sie ja jedes Jahr da sind. Klappt natürlich nicht. Von dort aus geht es dann zu Mutti nach Indien und gefühlt noch durch die halbe Welt. Dabei muss natürlich betont werden wie sehr alle Weiber hinter ihm her sind und er nicht immer nein sagt.

Sein Leben ist verkorkst und er läuft vor allem weg. Mama liebt ihn nicht und Verantwortung will er nicht tragen. Ne Ausbildung machen oder Studieren kommt nicht in Frage, lieber auf Kosten anderer leben und auf den Couchen anderer Leute schlafen. Ich habe keinerlei Mitleid mit ihm und seinen familiären Problemen haben können, da er für mich ein Kind ist was nicht lernt erwachsen zu werden. Anders als Allyson welche sich im ersten Buch mit der Zeit ihrem Leben stellen muss und lernt mit dem was ist klar zu kommen und zu kämpfen. So hätte er sich auch einfach mal ins Internet setzten können und versuchen über FB und Co. In Amerika Leute zu finden welche sie kennen. Nein stattdessen reist er lieber.

Das ganze Buch ist leider einfach nur unnötig und langweilig. Das Ende ist identisch dem ersten Teil und das weitere Verfahren der beiden in kostenpflichtige E-Books zu verpacken ist für mich einfach nur Geldmacherei.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Überzogenes letztes Buch der Triologie

Black Blade
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„Die Helle Flamme der Magie“ ist der dritte und letzte Teil der Black Blade Trilogie rund um Lila und ihre Bestimmung ihre Mutter zu rächen und ihre neue Familie zu beschützen. Die einstige Diebin ist ...

„Die Helle Flamme der Magie“ ist der dritte und letzte Teil der Black Blade Trilogie rund um Lila und ihre Bestimmung ihre Mutter zu rächen und ihre neue Familie zu beschützen. Die einstige Diebin ist nun schon länger Teil der Sinclair-Familie.

Im dritten Teil befinden wir uns wenige Wochen nach dem zweiten Teil, der klar zeigte das die Geschichte noch weiter gehen wird. Allzu viel kann man gar nicht zur Geschichte sagen, da sich das Buch in einem Zeitraum von wenigen Tagen abspielt und diese leider mit sehe viel Füllmaterial bestückt ist.

Victor Draconi will die Sinclairs tot sehen und geht dafür jeden möglichen Weg, egal wie blutig dieser ist. So haben an Anfang der Story Lila und der Rest sein Geheimzimmer gestürmt und plündern Nacht für Nacht Waffen, welche mit Magie versetzt sind. Bei einem großen Essen mit allen Familien der Stadt kommt es zum großen Massaker. Auch die Sinclairs werden zum Teil entführt oder getötet.

Von hier an haben wir 80 % des Buches nur Vorbereitung auf den Abschlusskampf. Also sehr langweilig, sehr zähflüssig und keine wirklich mitreißende Geschichte wie man es doch etwas besser aus den Vorteilen kennt.

Bei der ganzen Kämpferei ist Lila mit ihren 17 natürlich fast unsterblich, stärker als jeder Gegner, und sei´s das der das doppelte von ihr wiegt, sie besiegt sie alle. Mehr muss man gar nicht dazu sagen, denn das ist die ganze Story in einem Satz zusammengefasst. Diese extreme Überziehung an Unverwundbarkeit und Kraft, ist trotzt ihrer Fähigkeit, einfach zu sehr übertrieben.

Leider ist der dritte der schwächste Teil der Geschichte und man sollte sich überlegen es nicht einfach nach den zweiten Teil aufzuhören. Da die ganze Geschichte nicht der Burner war, kann man eigentlich die ganze Trilogie sein lassen. Schade um das gute Geld, was ich damals für die Bücher bezahlt habe.

Veröffentlicht am 31.01.2020

Schwaches 10. Buch

Wolfsmagie
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Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe ...

Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe vor diesem Band die Bücher 1-4 gelesen und muss leider sagen, dass mir dieser Band überhaupt nicht zugesagt hat. Die ersten Bücher haben Wölfe und Werwölfe so wie auch mal in Verbindung mit einem alten Fluch zu tun, so hat dieses Buch seine Besonderheit.

Die Szenerie spielt in Schottland. Wer sich auf wunderschöne Landschaftsdetails freut, wird enttäuscht. Wir spielen in einem kleinen Dort bei Loch Ness. Der See und sein mystischer Bewohner spielen die Hauptrolle in diesem Buch.

Die Reporterin Kris Daniels, Amerikanerin, hat in ihrer eigenen Sendung bis jetzt allen Mythen den Zahn gezogen und bewiesen das Menschen dahinterstanden und gezeigt das es alles nur Aberglaube und Märchen sind. So nimmt sie sich vor, als nächstes zu beweisen das Nessie nur eine Touristenerzählung ist, auch wenn mit einem sehr alten Hintergrund der Geschichte.

Im Ort angekommen trifft sie auf einen fremden Mann und ist diesem sofort verfallen. Kurze Zeit später stolpert Kris über eine Frauenleiche. Sie trifft auf eine verschworene Gemeinschaft, Frauenleichen, der Suche nach einem Serienmörder und ihr Versuch zu beweisen das Nessie nur Fiktion ist.

Während die alles passiert trifft sie auf mehr als einen Mann, mit sehr unterschiedlichen Interessen zu ihrer Person.

Alles in allem fand ich den Band sehr enttäuschend. Die Thematik Nessie war langweilig, die Charaktere flach und unscheinbar. Kris ist unsympathisch, der Rest eher unglaubwürdig. Zudem die Leute Kris ins Gesicht lügen und sie merkt nicht mal wie offensichtlich es ist.

Die Geschichte bekommt leider keinen Fahrtwind und dümpelt im Loch Ness vor sich hin. Sexszenen sind ja wichtiger Bestandteil der Bücher und halten sich hier vergleichsweise dezent zurück. Das Ende ist natürlich recht vorhersehbar und leider sogar enttäuschend und zu sehr auf Happy End geschrieben.

Alles in allem kann man diesen Band getrost weglassen und sich den besseren Teilen der Serie widmen.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Liebeskrankes Kind auf der Suche nach ihrem Sebastiano - Fail des Jahres für mich

Zeitenzauber - Die goldene Brücke
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Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so ...

Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so fährt der zweite Teil mit voller Karacho gegen die Wand. Was für ein extrem langgezogenes langweiliges Buch hat die Autorin da abgeliefert.

Anna und Sebastiano befinden sich auf Mission im Jahre 1625. Madame befindet sich seit über einem Jahr mit ihm in einer Beziehung und daheim hat sie gerade Abiturprüfungen. Wenn man betrachtet wie selten dämlich sie im Buch ist, ist sie das Paradebeispiel für die heutige Zeit, wo Abitur echt nichts mit Intelligenz zu tun hat. Nun ist sie so oft wie sie nur kann in Italien oder Paris und sonst wo unterwegs, um Zeit mit ihm zu verbringen oder auch die Zeitreisen durchzuführen. Alle waren jedoch recht einfach und problemlos gewesen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt. Denn nun läuft in Paris alles anders als es sollte.

Sebastiano hat keine Erinnerung an seine wirkliche Person und glaubt felsenfest ein Musketier zu sein. Somit befinden wir uns in der Zeit wo die Romane der drei Muskeltiere und der Intrigen am königlichen Hof stattfinden. Anna muss helfen Sebastiano zurück in unsere Welt zu bekommen und ihm zu seinem Gedächtnis zurück zu verhelfen. Doch das soll natürlich alles nicht so einfach sein.

Vor allem nicht, wenn Anna die Retterin sein soll. Sie wirft sich sofort in der Zeit angekommen dem Mann an den Hals und merkt nicht einmal das er nicht er selbst ist. Erzürnung und Verzweiflung brechen sofort bei ihr aus. Wie kann er sie, SIE, bloß vergessen. Und ja, so geht es durch das ganze Buch hindurch. In einer Tour ist sie eingeschnappt, kindisch, besserwisserisch, tollpatschig, hohl und sehr von sich selbst eingenommen. Egal wo es nur geht, heißt es immer wieder: Ihr Sebastiano. Zudem sich mehrmals darüber ausgelassen wird, dass die französische Aussprache des Namens ein Unding ist.

Sie versteht auch vom Anfang bis Ende nicht, dass er nur die körperliche Hülle ist und null seiner Persönlichkeit ihn ihm steckt. So kommt es auch immer wieder zu Szenen wo sie das verliebte und saudumme kleine Mädchen raushängen lässt, um dann böse auf den Hintern zu fallen, wenn sie merkt das sie gerade mal wieder verpasst hat, dass es nicht ihr Sebastiano ist.

Und gerade dies nervte mich im letzten viertel extrem. Sie merkt sie macht Fehler. Sie merkt sie wurde wieder manipuliert und es passiert dennoch wieder. Ein Blick auf ihn und schon sind wieder die paar Hirnzellen, welche sie hat, ausgeschaltet.

Leider geht die französische Originalgeschichte so dermaßen verloren bei der Suche nach Sebastiano und die Vielzahl der Brücken, welche immer wieder erwähnt werden müssen, haben dem Buch leider keinen Tiefgang gegeben, sondern die Beschleunigung bei der Fahrt gegen die Wand.

Alles in allem ist der zweite Teil einfach nur schlecht im Vergleich zum ersten und man hat keinerlei positive Bindung zu den Charakteren. Der erste Teil ist lohnenswert, den zweiten sollte man am besten einfach auslassen.