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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2020

Die Geschichte eines Playboys der nicht erwachsen werden will

Und ein ganzes Jahr
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Es gibt Bücher wo die Geschichte zweiter Menschen erzählt wird, die sich kennen lernen, lieben und es funktioniert und manchmal auch nicht. Es gibt Bücher, die werden auf zwei Bände aufgeteilt, so dass ...

Es gibt Bücher wo die Geschichte zweiter Menschen erzählt wird, die sich kennen lernen, lieben und es funktioniert und manchmal auch nicht. Es gibt Bücher, die werden auf zwei Bände aufgeteilt, so dass im ersten Teil das Mädchen und im zweiten der Junge die Geschichte aus seiner Sicht erzählt.

Das kann gut gehen, dass kann aber wie in diesem Fall auch ganz dick in die Hose gehen. Wenn der erste Teil noch aus der Sicht von Allyson erzählt wird, die auf ihrer Europatour Willem kennen lernt, sich verliebt, mit ihm schläft und dann in Amerika mit ihrem Studium nicht zurechtkommt und das Ziel hat ihn wieder zu sehen ist der zweite Teil darauf konzentriert zu erfahren, was er in den letzten 12 Monaten gemacht hat.

Wir hoffen natürlich alle, dass er so intensiv auf der Suche nach Allyson ist wie sie später nach ihm, aber das gestaltet sich etwas anders als gedacht. Den erstmal weiß er gar nichts mehr so richtig. Nach dem er im ersten Teil böse von paar politischen Idioten verdroschen wurde hat seine Gehirnerschütterung für ein kräftiges Erinnerungsloch gesorgt und erst nach und nach kann er sich erinnern was passiert ist und warum er in Paris war. Nach Hause, in die Niederlande will er nicht, aber weiß er muss wegen Klärung einiger Dinge wieder zurück.

So erfahren wir, dass er mit einer Ex-Tussi erstmal über Wochen das Bett teilt, von Mamas Geld lebt, Papi tot ist, Mutti ihn behandelt als wäre er es auch, bis auf paar Emails aus Indien wo sie sich rumtreibt. So kommt er mit der Zeit auf die tolle Idee nach Mexiko zu fliegen und Allyson in dem Ferienhotel ihrer Eltern zu suchen. Denn er erinnert sich, dass sie ja jedes Jahr da sind. Klappt natürlich nicht. Von dort aus geht es dann zu Mutti nach Indien und gefühlt noch durch die halbe Welt. Dabei muss natürlich betont werden wie sehr alle Weiber hinter ihm her sind und er nicht immer nein sagt.

Sein Leben ist verkorkst und er läuft vor allem weg. Mama liebt ihn nicht und Verantwortung will er nicht tragen. Ne Ausbildung machen oder Studieren kommt nicht in Frage, lieber auf Kosten anderer leben und auf den Couchen anderer Leute schlafen. Ich habe keinerlei Mitleid mit ihm und seinen familiären Problemen haben können, da er für mich ein Kind ist was nicht lernt erwachsen zu werden. Anders als Allyson welche sich im ersten Buch mit der Zeit ihrem Leben stellen muss und lernt mit dem was ist klar zu kommen und zu kämpfen. So hätte er sich auch einfach mal ins Internet setzten können und versuchen über FB und Co. In Amerika Leute zu finden welche sie kennen. Nein stattdessen reist er lieber.

Das ganze Buch ist leider einfach nur unnötig und langweilig. Das Ende ist identisch dem ersten Teil und das weitere Verfahren der beiden in kostenpflichtige E-Books zu verpacken ist für mich einfach nur Geldmacherei.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Überzogenes letztes Buch der Triologie

Black Blade
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„Die Helle Flamme der Magie“ ist der dritte und letzte Teil der Black Blade Trilogie rund um Lila und ihre Bestimmung ihre Mutter zu rächen und ihre neue Familie zu beschützen. Die einstige Diebin ist ...

„Die Helle Flamme der Magie“ ist der dritte und letzte Teil der Black Blade Trilogie rund um Lila und ihre Bestimmung ihre Mutter zu rächen und ihre neue Familie zu beschützen. Die einstige Diebin ist nun schon länger Teil der Sinclair-Familie.

Im dritten Teil befinden wir uns wenige Wochen nach dem zweiten Teil, der klar zeigte das die Geschichte noch weiter gehen wird. Allzu viel kann man gar nicht zur Geschichte sagen, da sich das Buch in einem Zeitraum von wenigen Tagen abspielt und diese leider mit sehe viel Füllmaterial bestückt ist.

Victor Draconi will die Sinclairs tot sehen und geht dafür jeden möglichen Weg, egal wie blutig dieser ist. So haben an Anfang der Story Lila und der Rest sein Geheimzimmer gestürmt und plündern Nacht für Nacht Waffen, welche mit Magie versetzt sind. Bei einem großen Essen mit allen Familien der Stadt kommt es zum großen Massaker. Auch die Sinclairs werden zum Teil entführt oder getötet.

Von hier an haben wir 80 % des Buches nur Vorbereitung auf den Abschlusskampf. Also sehr langweilig, sehr zähflüssig und keine wirklich mitreißende Geschichte wie man es doch etwas besser aus den Vorteilen kennt.

Bei der ganzen Kämpferei ist Lila mit ihren 17 natürlich fast unsterblich, stärker als jeder Gegner, und sei´s das der das doppelte von ihr wiegt, sie besiegt sie alle. Mehr muss man gar nicht dazu sagen, denn das ist die ganze Story in einem Satz zusammengefasst. Diese extreme Überziehung an Unverwundbarkeit und Kraft, ist trotzt ihrer Fähigkeit, einfach zu sehr übertrieben.

Leider ist der dritte der schwächste Teil der Geschichte und man sollte sich überlegen es nicht einfach nach den zweiten Teil aufzuhören. Da die ganze Geschichte nicht der Burner war, kann man eigentlich die ganze Trilogie sein lassen. Schade um das gute Geld, was ich damals für die Bücher bezahlt habe.

Veröffentlicht am 31.01.2020

Schwaches 10. Buch

Wolfsmagie
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Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe ...

Mit Wolfsmagie haben wir das zehnte Buch der Reihe „Geschöpfe der Nacht“ von Lori Handeland. Da jedes Buch in sich einzeln abgeschlossen ist, kann man dies lesen, ohne die Vorbücher zu kennen. Ich habe vor diesem Band die Bücher 1-4 gelesen und muss leider sagen, dass mir dieser Band überhaupt nicht zugesagt hat. Die ersten Bücher haben Wölfe und Werwölfe so wie auch mal in Verbindung mit einem alten Fluch zu tun, so hat dieses Buch seine Besonderheit.

Die Szenerie spielt in Schottland. Wer sich auf wunderschöne Landschaftsdetails freut, wird enttäuscht. Wir spielen in einem kleinen Dort bei Loch Ness. Der See und sein mystischer Bewohner spielen die Hauptrolle in diesem Buch.

Die Reporterin Kris Daniels, Amerikanerin, hat in ihrer eigenen Sendung bis jetzt allen Mythen den Zahn gezogen und bewiesen das Menschen dahinterstanden und gezeigt das es alles nur Aberglaube und Märchen sind. So nimmt sie sich vor, als nächstes zu beweisen das Nessie nur eine Touristenerzählung ist, auch wenn mit einem sehr alten Hintergrund der Geschichte.

Im Ort angekommen trifft sie auf einen fremden Mann und ist diesem sofort verfallen. Kurze Zeit später stolpert Kris über eine Frauenleiche. Sie trifft auf eine verschworene Gemeinschaft, Frauenleichen, der Suche nach einem Serienmörder und ihr Versuch zu beweisen das Nessie nur Fiktion ist.

Während die alles passiert trifft sie auf mehr als einen Mann, mit sehr unterschiedlichen Interessen zu ihrer Person.

Alles in allem fand ich den Band sehr enttäuschend. Die Thematik Nessie war langweilig, die Charaktere flach und unscheinbar. Kris ist unsympathisch, der Rest eher unglaubwürdig. Zudem die Leute Kris ins Gesicht lügen und sie merkt nicht mal wie offensichtlich es ist.

Die Geschichte bekommt leider keinen Fahrtwind und dümpelt im Loch Ness vor sich hin. Sexszenen sind ja wichtiger Bestandteil der Bücher und halten sich hier vergleichsweise dezent zurück. Das Ende ist natürlich recht vorhersehbar und leider sogar enttäuschend und zu sehr auf Happy End geschrieben.

Alles in allem kann man diesen Band getrost weglassen und sich den besseren Teilen der Serie widmen.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Liebeskrankes Kind auf der Suche nach ihrem Sebastiano - Fail des Jahres für mich

Zeitenzauber - Die goldene Brücke
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Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so ...

Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so fährt der zweite Teil mit voller Karacho gegen die Wand. Was für ein extrem langgezogenes langweiliges Buch hat die Autorin da abgeliefert.

Anna und Sebastiano befinden sich auf Mission im Jahre 1625. Madame befindet sich seit über einem Jahr mit ihm in einer Beziehung und daheim hat sie gerade Abiturprüfungen. Wenn man betrachtet wie selten dämlich sie im Buch ist, ist sie das Paradebeispiel für die heutige Zeit, wo Abitur echt nichts mit Intelligenz zu tun hat. Nun ist sie so oft wie sie nur kann in Italien oder Paris und sonst wo unterwegs, um Zeit mit ihm zu verbringen oder auch die Zeitreisen durchzuführen. Alle waren jedoch recht einfach und problemlos gewesen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt. Denn nun läuft in Paris alles anders als es sollte.

Sebastiano hat keine Erinnerung an seine wirkliche Person und glaubt felsenfest ein Musketier zu sein. Somit befinden wir uns in der Zeit wo die Romane der drei Muskeltiere und der Intrigen am königlichen Hof stattfinden. Anna muss helfen Sebastiano zurück in unsere Welt zu bekommen und ihm zu seinem Gedächtnis zurück zu verhelfen. Doch das soll natürlich alles nicht so einfach sein.

Vor allem nicht, wenn Anna die Retterin sein soll. Sie wirft sich sofort in der Zeit angekommen dem Mann an den Hals und merkt nicht einmal das er nicht er selbst ist. Erzürnung und Verzweiflung brechen sofort bei ihr aus. Wie kann er sie, SIE, bloß vergessen. Und ja, so geht es durch das ganze Buch hindurch. In einer Tour ist sie eingeschnappt, kindisch, besserwisserisch, tollpatschig, hohl und sehr von sich selbst eingenommen. Egal wo es nur geht, heißt es immer wieder: Ihr Sebastiano. Zudem sich mehrmals darüber ausgelassen wird, dass die französische Aussprache des Namens ein Unding ist.

Sie versteht auch vom Anfang bis Ende nicht, dass er nur die körperliche Hülle ist und null seiner Persönlichkeit ihn ihm steckt. So kommt es auch immer wieder zu Szenen wo sie das verliebte und saudumme kleine Mädchen raushängen lässt, um dann böse auf den Hintern zu fallen, wenn sie merkt das sie gerade mal wieder verpasst hat, dass es nicht ihr Sebastiano ist.

Und gerade dies nervte mich im letzten viertel extrem. Sie merkt sie macht Fehler. Sie merkt sie wurde wieder manipuliert und es passiert dennoch wieder. Ein Blick auf ihn und schon sind wieder die paar Hirnzellen, welche sie hat, ausgeschaltet.

Leider geht die französische Originalgeschichte so dermaßen verloren bei der Suche nach Sebastiano und die Vielzahl der Brücken, welche immer wieder erwähnt werden müssen, haben dem Buch leider keinen Tiefgang gegeben, sondern die Beschleunigung bei der Fahrt gegen die Wand.

Alles in allem ist der zweite Teil einfach nur schlecht im Vergleich zum ersten und man hat keinerlei positive Bindung zu den Charakteren. Der erste Teil ist lohnenswert, den zweiten sollte man am besten einfach auslassen.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Nicht alles was glänzt ist Gold - Auch nicht dieses Buch

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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An dieser Stelle könnte ich eine richtig große und umschweifende Rezension schreiben, jedoch wäre das von viel zu viel spoilern. Daher fasse ich es nur kurz zusammen:
Amaia ist 16 Jahre alt und lebt mit ...

An dieser Stelle könnte ich eine richtig große und umschweifende Rezension schreiben, jedoch wäre das von viel zu viel spoilern. Daher fasse ich es nur kurz zusammen:
Amaia ist 16 Jahre alt und lebt mit ihren Geschwistern und ihren Eltern recht abgelegen. Schon an dieser Stelle kann verraten werden, es ist alles nicht so wie es erscheint. Denn unsere Hauptprotagonistin ist bereits ein paar Jahre älter, denn ihr 16. Lebensjahr erlebt sie bereits das achte Mal. Auch so ihre Geschwister. Zudem haben alle in ihrer Familie die Besonderheit, dass sie mit ihrer Stimme Menschen ihren Willen aufzwingen können.
Wenn es am Anfang des Buches noch recht ruhig zugeht und wir einen kleinen Einblick in die Familie erhalten, geht es dann recht zügig weiter als Amaia mit ihren Geschwistern in das verzauberte Cassardim müssen und hier die Wahrheit über ihre wirkliche Persönlichkeiten und woher sie alle stammen aufgedeckt werden. Dort erfährt sie zusammen mit ihren Geschwistern wer ihre wirklichen Eltern sind, zu welchen Völkern sie gehören und welche Mächte sie gerne tot sehen würden.
Wir erleben eine Geschichte rund um Macht, Chaos, Tod, Verzweiflung und Begierde. Geschwister, welche zusammenhalten sollten und deren Schicksal es nicht immer zulässt.
Frau Dippel hat eine unendlich große und bunte Welt, mit Schatten und Licht geschaffen. Tiefgreifende Charaktere, Wendungen und einer Vielzahl verschiedener Völker und Magien.
Alles in allem ist es ein bunter Fantasymix der für jeden was dabei haben wird. Am Ende des Buches kommt eine sehr schöne Auflistung der Orte und Charaktere und den zugehörigen Völkern. Schlecht ist das nicht, denn es kann schnell unübersichtlich werden.
Mich hat die Geschichte leider nicht voll in ihren Bann ziehen können, da ich mit Amaia nicht ganz warm geworden bin. Die Geschichte wird die ganze Zeit über aus ihrer Sicht erzählt und leider hat die Autorin sich hier die Mühe gemacht, sie ziemlich zickig dastehen zu lassen. Zudem für mich ihr Alter einfach nicht passt. Das sie körperlich 16 sein soll, aber vom Verstand her dann doch älter und zugleich es nicht ist. Alles etwas schlecht umgesetzt.
Ich für mich, werde daher den zweiten Teil aussetzen.