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Veröffentlicht am 03.02.2020

Wenn Okkultismus auf die Realität trifft

Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker
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Howard Carter darf seine Grabung zu Ende bringen. Und Carl von Falkenburg wird ihm dabei zur Seite stehen, und das obwohl er eine eigene Grabungsleitung in Achetaton erhalten hat. Doch schließlich taucht ...

Howard Carter darf seine Grabung zu Ende bringen. Und Carl von Falkenburg wird ihm dabei zur Seite stehen, und das obwohl er eine eigene Grabungsleitung in Achetaton erhalten hat. Doch schließlich taucht jetzt auch sein Zwillingsbruder Richard auf, dem er diese Leitung für die Zeit im Tal der Könige übertragen kann. Doch was verbindet Richard mit eben jenem von Steinheim, dem Carl den Familiensitz verkauft hat? Und was will dieser in Ägypten? Was haben die alten Tontafeln, die in Achetaton gefunden wurden mit all den plötzlichen Vorfällen um den Fluch des Pharao der Carter Expedition zu tun?

„…’Aber was halten sie von meiner Theorie?‘
‚Oh, das sage ich Ihnen gerne.‘ Carl riss sich los. ‚Sie ist kompletter Blödsinn.‘ Dann ging er verärgert weiter.“ S. 262

Wie man sieht, wird die Handlung dieses Mal wesentlich mystischer und fantastischer. Die Carter-Grabung mit ihrem „Fluch“ dient als umfassender Rahmen, während sich das Geschehen jetzt mehr auf die beiden Brüder Carl und Richard und ihre Auseinandersetzung mit Graf von Steinheim konzentriert. Was ich absolut super finde, da trotz allem mystischen und leicht okkulten Elementen, die ja auch wunderbar in die Goldenen 20er passen, immer der reale historische Kontext greifbar bleibt. Sei es – wenn auch etwas verfremdet – die Darstellung der Auseinandersetzung der traditionellen europäischen Grabungsgewohnheiten mit dem aufstrebenden ägyptischen Nationalbewußtsein, als auch die ganz am Ende anklingende okkulte Bewegung der aufstrebenden NSDAP in Deutschland. Was mich auf einen tollen abschließenden dritten Band hoffen lässt, der ja auch bereits erschienen ist.

Mein Fazit:
Unbedingt lesen! Das Buch lohnt sich wirklich und wird allen Lesern, die historische Genre, vor allem um die Ägyptologie mögen wirklich gefallen, vor allem dann, wenn sie auch ein gutes Quäntchen Fantastik zu schätzen wissen.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

„Zumbold. Naturgeist aus der Familie der Bolde“

Sprötze und Flitze
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„Zumbold. Naturgeist aus der Familie der Bolde… Im Gegensatz zu Haus- und Herdgeistern, die in Gebäuden verkehren – siehe ‚Kobolde‘ -, sind Zumbolde naturverbunden und menschenscheu.“ Seite 74

Als die ...

„Zumbold. Naturgeist aus der Familie der Bolde… Im Gegensatz zu Haus- und Herdgeistern, die in Gebäuden verkehren – siehe ‚Kobolde‘ -, sind Zumbolde naturverbunden und menschenscheu.“ Seite 74

Als die Kuckucksuhr, in der Sprötze und Flitze vorübergehend Unterschlupf gefunden haben an den Alchemisten Sassafras verkauft wird und Flitze damit versehentlich auch, macht sich Sprötze zusammen mit der Kolibridame Estella auf, seinen Kumpel wiederzufinden. Doch dazu muss er in das recht unheimlich wirkende Haus des Alchemisten, dessen Mitbewohner sich als eine sehr eigenartige Truppe entpuppt. Zudem ist Sassafrass ein recht „schusseliger“ Vertreter seiner Zunft, so dass so manches Experiment ziemlich daneben geht und Sprötze ein richtiges Abenteuer beschert.

Ich gebe zu, dass Buch hatte es mir zuerst wegen des lustigen Titels und der schönen farbigen Illustrationen angetan. Da kann man gar nichts gegen sagen – die Bilder sind wirklich schön und passen so herrlich in die Handlung. Solche Bücher würde ich gerne regelmäßiger auf dem Markt sehen.

Zudem erschafft die Autorin eine sehr fantasievolle Welt, angefüllt mit magischen Wesen, die auch entgegen den gängigen Klischees über diese einmal ganz anders sind. Auch wenn es von der Handlung her überwiegend nur um die Erlebnisse von Sprötze geht, so wird Kindern etwas Freundschaft und Zusammenhalt näher gebracht, die einem helfen den Mut aufzubringen, dessen es bedarf, um sich fremden, leicht Angst einflößenden Situationen zu stellen.

Die 161 Seiten sind in 20 Kapitel unterteilt, mit denen ältere Grundschüler recht gut zurecht kommen sollten. Und ganz am Ende gibt es dann auch noch ein Rezept zum Nachkochen. Total süß!

Mir und meinem Sohn hat das Buch so sehr gefallen, dass es bei uns bleiben darf, damit mein Kleiner es noch einmal selbständig lesen kann, wenn er so weit ist.
Deshalb geben wir gerne eine Leseempfehlung. Es ist ein Buch, das Kinder, die sich gerne ins Reich der Fantasie entführen lassen wahrscheinlich lieben werden.

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Suspektes Internat und ein mutiges Mädchen

Stella Montgomery und die magischen Bilder von Wakestone Hall
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Stella, das Mädchen mit ein wenig Feenblut und einer meist unsichtbaren Schwester wurde von ihren drei schrecklichen Tanten nach Wakestone Hall ins Internat gesteckt. Immerhin waren die Damen sowie Stellas ...

Stella, das Mädchen mit ein wenig Feenblut und einer meist unsichtbaren Schwester wurde von ihren drei schrecklichen Tanten nach Wakestone Hall ins Internat gesteckt. Immerhin waren die Damen sowie Stellas Mutter ja auch dort gewesen. Doch das Internat ist schrecklich – lieblos und voller strenger Regeln. Und als Ottilie verschwindet macht sich Stella mit ihrer Freundin Amaryllis auf die Suche. Diese wird gefahrvoll und bringt Stella auch auf die Spur ihrer eigenen Vergangenheit.

Auch ohne die Kenntnis der vorhergehenden Bände ließ sich der dritte Teil um Stella sehr gut lesen. Alle Informationen, die man aus den vorhergehenden Teilen eventuell benötigt, erhält man immer zur gegebenen Zeit, so dass man die Handlung des vorliegenden Buches vollständig genießen kann. Die Autorin gestaltet diese sehr flüssig und hat allen Charakteren eine tiefere Persönlichkeit gegeben, so dass man als Leser die drei Mädchen sehr sympatisch findet und auch die suspekteren Charaktere wie z. B. die Internatsleiterin und ihren Bruder als durchaus unsympatisch wahrnimmt. Die vielen detektivischen Elemente machen das Buch zudem (nicht nur für Kinder) spannend.

Abschließend bleibt für mich noch zu erwähnen, dass die schönen Illustrationen, die die Autorin selbst gezeichnet hat, das Buch wundervoll ergänzen und bereichern.

Stella Montgomery und die Bilder von Wakestone Hall ist ein liebevolles, spannendes und absolut fantastisches Buch für Kinder und junge Jugendliche, dass ich wirklich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 21.01.2020

Das Ende einer Reise

Fionrirs Reise ins Tal der Drachen
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Fionrirs Schwester hat mit ihrem Lebensgefährten ein Ei bekommen und muss sich nun dem Brautkampf stellen, damit die kleine Familie auch legitim wird. Das ist seit altersher ein absolutes Ereignis zu dem ...

Fionrirs Schwester hat mit ihrem Lebensgefährten ein Ei bekommen und muss sich nun dem Brautkampf stellen, damit die kleine Familie auch legitim wird. Das ist seit altersher ein absolutes Ereignis zu dem Drachen aus allen Teilen der Welt im Tal der Drachen anreisen. Klar, dass Fio zusammen mit seiner Reiterin Quirina daran teilnehmen muss. Und so macht er sich mit ihr auf den Weg.
Doch die Reise wird nicht so beschaulich. Schatten der Vergangenheit sowohl der der Gesellschaft der Drachen, als auch aus Fios und Quirinas unmittelbarer Vergangenheit ziehen „wie Wolken am Himmel“ herauf.

„Was willst Du für die Welt bedeuten?, fragte Langbart und beugte sich vor.“ – Seite 166 –

In der abschließenden Geschichte um Fionrir sind alle Charaktere weiter herangewachsen und gereifter. Sie haben definitiv eine Entwicklung durchlaufen und müssen sich nun an Konfrontationen der Erwachsenenwelt messen. Gerüchten, Vorurteilen, Missverständnissen und Bedrohungen müssen sie begegnen und bewältigen.
Andreas Arnold hat mit diesem abschließenden Band den jungen Leser schrittweise an gesellschaftliche Auseinandersetzungen herangeführt, ohne dabei seine humorvolle und junge Sprache zu verlieren. Das kam bei meinem Sohn sehr gut an, der die Handlung zugleich spannend und etwas witzig fand. Aber zumeist war er selber angehalten über das Vorgelesene nachzudenken und sich mit den Verhaltensweisen der Charaktere auseinanderzusetzen.

Ich empfehle das Buch absolut gerne an junge Leser weiter, die sich nicht allein für Fantasy begeistern, sondern auch für Geschichten mit einem moralischen Kern.

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Veröffentlicht am 20.01.2020

Drake und Wurm – ein tolles Paar

Drachenmeister Band 1 - Kinderbücher ab 6-8 Jahre (Erstleser Mädchen Jungen)
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Drakes Laben als Sohn eines armen Zwiebelbauern ändert sich abrupt, als er auf das Schloss von König Roland gebracht wird und einen Drachen erhält, dessen Meister er werden soll. Auf dem Schloss geht es ...

Drakes Laben als Sohn eines armen Zwiebelbauern ändert sich abrupt, als er auf das Schloss von König Roland gebracht wird und einen Drachen erhält, dessen Meister er werden soll. Auf dem Schloss geht es ihm eigentlich gut und mit den anderen Drachenmeistern freundet er sich auch an. Doch ganz langsam wird Drake auch klar, dass seine Verbindung zu seinem Drachen für den König einen ganz bestimmten Zweck erfüllen soll.

„Meine Familie wird mir das niemals glauben!, dachte er. Heute Morgen habe ich noch nach Zwiebeln gegraben. Jetzt bin ich auf einem Pferd geritten. Ich habe einen Zauberer kennengelernt. Ich habe den Drachenstein gesehen. Und ich bekomme einen eigenen Drachen?!“ – Seite 17-

Diesen ersten Band einer mittlerweile 11bändigen Reihe für Erstleser hat meinem Sohn sehr gefallen. Ich musste es in einem Guss vorlesen und mein Sohn ging so sehr in der Geschichte mit auf, dass er immer gleich Vermutungen verlauten lies, was wohl als Nächstes geschehen würde. Die Kapitelüberschriften hat er wie immer selber vorgelesen. Das ging ganz gut.
Auch die Bilder von Graham Howells haben ihn begeistert. Und dass obwohl sie ja „nur einfarbig“ (Kommentar meines Sohnes) sind. Naja, vielleicht sollte ich in den nächsten Tagen regelmäßig ins Buch schauen. Ich befürchte, dass einige Farbstifte den Weg in das Buch finden könnten.

Diese fantastische Geschichte ist meiner Meinung nach für Erstleser absolut geeignet und wird Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen, denn sie steckt voller Abenteuer. Meinem Sohn gefiel sie so gut, dass er gleich fragte, welche Bände es denn noch gibt und wann wir in den Buchladen gehen.

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