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Veröffentlicht am 12.02.2020

Teil 2 - ich hätte mit Teil 1 beginnen sollen

Honey Badgers
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Teil 2 der Honey Badgers.

Dr. Stevie Stasiuk-MacKilligan ist anders als die anderen und hat es nicht leicht in ihrem Leben. Denn da ist noch ihr Vater, der sich mit allen anlegt, ihre Schwestern, die ...

Teil 2 der Honey Badgers.

Dr. Stevie Stasiuk-MacKilligan ist anders als die anderen und hat es nicht leicht in ihrem Leben. Denn da ist noch ihr Vater, der sich mit allen anlegt, ihre Schwestern, die sie vor allem beschützen müssen und ihre eigene Fähigkeit, die sie nicht immer unter Kontrolle hat.

Vorab: Ich denke ich hätte Band eins lesen sollen, doch mir war es nicht bewusst, dass es sich hier um den zweiten Band handelt. Das war auch das erste Buch der Autorin für mich und ich liebe ihren Stil. Sie schreibt mit viel Witz und sehr lebendig, so dass ich mich gut unterhalten habe. Aber: Die Geschichte selbst bzw. die Charaktere blieben für mich blass. Klar Stevie und Shen stehen im Mittelpunkt, aber ich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen und ich habe kein Knistern oder ähnliches gespürt, ganz zu schweigen von erotischen Szenen, das war für mich echt flach. Was mich zusätzlich noch gestört hat, waren die ständigen Personenwechsel als Erzähler, ohne großartigen Übergang. Das ging langsam besser, doch erst nachdem mir die Konstellation, wer zu wem steht, nachvollziehbar geworden ist. Der Stil der Autorin ist teilweise derb und voll von Ausdrücken und auch Gewalt ist ein steter Bestandteil in diesem Buch. Viele Fragen bleiben auch am Ende noch offen, was eventuell auch mit der Unkenntnis von Band 1 zusammenhängt.

Ob ich die Reihe weiterverfolge, ich weiß nicht. Aber ich werde definitiv noch Bücher der Autorin lesen. Ihr Stil ist toll.

Veröffentlicht am 02.02.2020

War nicht meins

ON:OFF
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Nora arbeitet für NGS und bisher hat ihr Job ihr großen Spaß gemacht. Bis sie ein traumatisches Erlebnis hat. Und dann ist da noch ihre neue Zielperson Alex. Der ihr ab dem ersten Blick den Kopf verdreht. ...

Nora arbeitet für NGS und bisher hat ihr Job ihr großen Spaß gemacht. Bis sie ein traumatisches Erlebnis hat. Und dann ist da noch ihre neue Zielperson Alex. Der ihr ab dem ersten Blick den Kopf verdreht.


Hier ist es schwierig nicht zu viel von der Geschichte zu verraten. Denn es dauert lange bis die Geschichte an einen bestimmten Punkt kommt. Klar ist es interessant zu erfahren, wie man bis dorthin kommt, jedoch gab es auf dem Weg auch die ein oder andere Länge. Dann ist da noch Nora. Für mich hat ihre Intelligenz nicht mit ihrer riesigen Naivität zusammengepasst. In einem Moment tutsie Erwachsen, im nächsten Moment meint man, man hat ein Kind vor sich. Und es gibt so viele offensichtliche Dinge, die sie einfach nicht versteht. Ihr war leider häufig von ihr genervt, da konnte auch Alex nichts mehr retten. Der blieb mir leider auch zu blass. Die Thematik des Buches mit der Kontrolle hat mich richtig angefixt, bei der Umsetzung hatte ich aber mehr erwartet. Im Gesamten blieb die Geschichte ein wenig unausgereift und ich hatte das Gefühl, dass durch Grausamkeiten das Ganze überdeckt werden sollte. Dieser Sprung von Technikgeschichte zu Verletzungen war mir zu groß. Der Schreibstil selbst konnte mich anfangs nicht packen, aber nach einigen Seiten hatte die Geschichte mich doch noch gefangen genommen, trotz der Charaktere.


Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen, aber lest selbst und bildet euch euer Urteil.

Veröffentlicht am 19.12.2019

Teilweise langweilig

Wie Kinder gerne lernen
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Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung schwer. Aber erst mal zum Thema des Buches: Die Bildung des 21. Jahrhunderts bzw. wie sie sein sollte. Das Buch selbst gliedert sich in drei Teile. Teil zwei behandelt ...

Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung schwer. Aber erst mal zum Thema des Buches: Die Bildung des 21. Jahrhunderts bzw. wie sie sein sollte. Das Buch selbst gliedert sich in drei Teile. Teil zwei behandelt Künstliche Intelligenz, die Intelligenz bei Kindern und dass man eigentlich nie wirklich auslernt. Teil zwei beinhalten den Hauptpunkt der Bildung von Kleinkindern, dass man schon früh beginnen sollte und Teil drei zeigt ein wenig auf, wie man es besser machen könnte. Schon im ersten Teil hatte ich meine Schwierigkeiten. Ich bin einfach nicht richtig hineingekommen, also habe ich da teilweise quergelesen. Auch das restliche Buch habe ich eher überflogen, wobei es manchen Themen/Bereiche gab, die mich wirklich interessiert haben und die ich intensiv gelesen habe. Der Bereich wie Babys lernen konnte mich begeistern, es ist äußerst interessant, was man nur durch Beobachtung erfahren kann.

Ein interessantes Thema, mir persönlich war die Umsetzung teilweise zu langweilig.

Veröffentlicht am 09.12.2019

Nur durchschnittlich

Das Geheimnis von Shadowbrook
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Clara Waterfield ist anders als andere junge Mädchen. Nach einem Schicksalsschlag kommt sie zur Botanik und wird dort überraschenderweise schnell nach Gloucestershire geschickt um die Bepflanzung eines ...

Clara Waterfield ist anders als andere junge Mädchen. Nach einem Schicksalsschlag kommt sie zur Botanik und wird dort überraschenderweise schnell nach Gloucestershire geschickt um die Bepflanzung eines Gewächshauses zu beaufsichtigen. Die Gärten sind wundervoll gepflegt, doch das Wohnhaus ist sehr heruntergekommen und der Eigentümer macht sich mehr als rar.

Ich muss gestehen, dass ich eine etwas andere Geschichte erwartet hatte, schon allein vom Klappentext her. Leider habe ich auch einige Zeit gebraucht bis ich mich an die Stimme gewöhnt hatte. Die Atmosphäre hätte erwartungsgemäß düster, geheimnisvoll und spannend sein sollen. Das war sie leider nicht. Zu Anfang lernt man Clara kennen, was ja gut ist. Doch mir hat es dort schon zu lange gedauert, bis man nach Shadowbrook kommt. Und auch dort zieht es sich bis man in das Geheimnis eintaucht. Clara ist sehr standhaft in ihrer Meinung. Eigentlich. Denn zuerst beharrt sie auf der einen Ansicht und dann lässt sie sich von der anderen nicht mehr abbringen. Sie ist aufgeweckt trotz oder gerade wegen ihrer Einschränkung. Mir blieb das Hörbuch zu ruhig und es dauert zu lange bis das Geheimnis ans Licht kommt. Die Auflösung fand ich dann leider auch enttäuschend.

Eine Geschichte, von der ich mir mehr erwartet habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.12.2019

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Left to Fate. Die Ausgesetzten
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Samantha wacht komplett verwirrt auf und weiss nicht, wo sie sich befindet. Bis sie auf David trifft, der ihr sagt, dass sie sich in New York befindet. Ein Ort, an den junge Menschen verbannt werden, die ...

Samantha wacht komplett verwirrt auf und weiss nicht, wo sie sich befindet. Bis sie auf David trifft, der ihr sagt, dass sie sich in New York befindet. Ein Ort, an den junge Menschen verbannt werden, die in der Zukunft ein verbrechen begehen werden. Dort ist nicht alles wie es scheint und Samantha macht sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit.

Der Klappentext des Buches hat mich doch sehr neugierig gemacht und ich war gespannt, wie die Autorin das Ganze umgesetzt hat. Man landet direkt mit Samantha mitten im Geschehen und damit habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwergetan. Normalerweise stört es mich nicht, erst nach und nach mehr zu erfahren, aber es hat mir zu lange gedauert bis man den Punkt erreicht, an dem endlich Licht ins Dunkel kommt und man die Zusammenhänge erahnen kann. Da war zu viel Nebensächliches, wie auch die Liebesgeschichte, die mich leider nicht berühren konnte. Da ist kein Funke übergesprungen und mir war es zu verworren. Der Stil ist recht einfach, lässt sich aber auch schnell lesen. Samantha war mir stellenweise zu naiv und hat mich genervt, gerade weil sie sich manchmal selbstbewusst verhält und im nächsten Moment wieder sehr einschüchtern lässt. Das hat für mich wenig Sinn ergeben, wie auch so manche Wendung im Buch bzw. manche Geschehnisse.

Ein Buch mit einer wirklich interessanten Idee, aber mit ein paar Mängeln in der Umsetzung. Hier schwanke ich ein wenig bei der Bewertung.